XP immernoch bessere Leistung als Vista?
#16
geschrieben 05. Januar 2008 - 13:31
stell dir vor du hast eine grafikkarte und einen arbeitsspeicherbaustein in deinem komputer. die grafikkarte hat auch arbeitsspeichert. jetzt kommt windows ins spiel. windows erstellt sich eine "landkarte" des speichers und erstellt einen abstrakten adressraum des speichers.
kommt jetzt anwendung x an und will speicher haben, sagt das betriessystem "hier haste speicherbereich a". so, speicherbereich a geht für die anwendung von speicherraum 1-1000. im echten speicher von mir aus von 2444-3444. anwendung y ll auch speicher kriegt auch nen speicherbereich b. der für die anwendung von 1-1000. mittlerweile ist aber anwendung z die vorher schon lief und auch einen speicherbereich hatte beendet worden. jetzt geht der speicher für bereich b, den anwendung y haben wollte halt von 2000-2443 und von dann bei 3445 weiter...
moral von der geschichte: eine anwendung im betriebssystem greif NIE auf den realen speicher über den realen adressraum zu. ein BS erstellt IMMER einen virtuellen adressraum und stellt diesen virtuellen adressraum einer anwendung zur verfügung. desewegen sind acuh die programme, über die du dich wunderst, an BS gebunden -> speicherzuweisung.
stell dir jetzt mal vor die programme sind 3D anwendungen und greifen auf den grafikspeicher zu. das tun sie über einen virtuellen adressraum, der vom BS verwaltet wird und dann vom BS auf den realen Adressraum abgebildet wird. da hat kein treiber und kein programm einfluss drauf. der treiber sagt uU dem BS, von wo bis wo der reale adressraum geht, aber verwaltet wird der dann wieder über den virtuellen vom BS.
so, jetzt gehen wir mal ne stufe weiter. wir haben ein CF/SLi system. wir haben 2 "Speicher" von jeder graka einen... die verwaletet nun das BS, egal was der treiber einem sagt. jetzt kannst du dir ja unterscheide mal ausmahlen. ich geb dir mal ein beispiel: es würde schon einen unterschied ausmachen, ob dein grafikspeicher auf den beiden grakas als ein raum oder als 2 räume betrachtet wird.
hätte übrigens eine seite weiter im pdf gestanden...
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#17 _Benji_
geschrieben 05. Januar 2008 - 13:45
#18
geschrieben 05. Januar 2008 - 13:58
Grüsse
#19
geschrieben 05. Januar 2008 - 14:04
also... nochmal für dich alles aufgedröselt.
problem: software -> zugriff -> hardware
von unten nach oben:
die harware ist im computer.
der treiber stellt dem System eine art "api" zur verfügung um auf die hardware zuzugreifen. darunter exemplarisch der speicher den ich dir ja schon versucht hab zu erklären
das System verwaltet nun die hardwareresourcen. darunter, recht- und zugriffsmanagement, speicherverwaltung, prozessprioritäten etc. das musst du dir wie eine abstrakte virtuelle maschine vorstellen.
das System stellt (in diesem fall über DirectX) eine API zur verfügung, die die vom System verwalteten und abstrahierten hardwarekomponenten für software zugänglich macht.
das programm (hier 3DMark) greift über die DirectX API auf virtuelle Hardware im System zu.
das System verwaltet die anfrage, prüft deren rechte, weist denen prioritäten und rechenzeit zu, weist speicher zu und leitet dass dann über den treiber an die hardware weiter.
so reicht dir das? da haste den grund, warum ein programm NIEMALS direkt auf die hardware zugreift. es geschieht immer über diese 2 oder mehr APIs. wobei cih jetzt nicht weis, ob ein treiber direkt als API bezeichnet wird oder der noch ne extra bezeichnung hat. aber im grunde funktioniert er wie ne api.
das system spiel IMMER die zentrale rolle. es gibt keine software, die direkt auf die hardware zugreift. es sei denn die software heißt zufällig betriebssystem.
und an dem speicher kann man halt wunderbar zeigen, wie das system als mittelsmann dazwischen steht. aber das funktioniert so bei jedem hardwarezugriff.
Dieser Beitrag wurde von LoD14 bearbeitet: 05. Januar 2008 - 14:06
#20 _Benji_
geschrieben 05. Januar 2008 - 14:12
#21
geschrieben 05. Januar 2008 - 14:17
Zitat
Zitat
ja ne is klaaa. entweder hast du schon vergessen, was du behauptet hast, oder hast was anderes hingeschrieben als du denkst.
der zugriff auf hardware erfolgt immer übers OS. den zugriff macht immer das OS für die anwendung.
---
stan, wenn du schon löscht, stell bitte den post mit dem XP ergbniss wieder her. das vista ist einfach zu schlecht weiter oben.
Dieser Beitrag wurde von LoD14 bearbeitet: 05. Januar 2008 - 14:18
#22 _Benji_
geschrieben 05. Januar 2008 - 14:27
Zitat
also entweder kopierst du richtig, oder du lässt es. ja ich habe es geschrieben das die software auf das cf/sli gespann zugreift, und falsch ist es auch nicht.
software -> api -> grafikkarte
das ist von außen betrachtet richtig. das os erweitert allerdings die api schnittstelle für die interne verwaltung so dass das ganze wie folgt aussieht:
software -> api -> virtuelle grafikakrte -> grafikkarte
der letzte punkt muss schließlich immer gegeben sein, es ist ja nur virtuell für die bearbeitung, ausgeführt wird es auf dem verbrauchsgerät.
Zitat
das ist nicht richtig, der zugriff erfolgt über die API, die API wird vom OS gelenkt - was etwas ganz anderes ist, als der reine zugriff.
so aber ich frage mich immernoch warum es für vista / xp keine updates/patches gibt, die cf/sli performance technisch auf die sprünge helfen, wenn hier der hauptkern liegt ? (und darum ging es in der gesammenten diskussion ja)
#23
geschrieben 05. Januar 2008 - 14:35
Zitat
ein tiefgreifender eingriff ins speichermanagement eines systems birgt immer einen riesen berg gefahren, dass es etwas anderes amok läuft. das gilt auch für andere breiche.,
Zitat
das wäre dann aber eine protokoll api. wir reden hier aber von einer datei/objekt api.
Dieser Beitrag wurde von LoD14 bearbeitet: 05. Januar 2008 - 14:43
#24 _Benji_
geschrieben 05. Januar 2008 - 14:44
Zitat
gingen dir jetzt die argumente aus?
Zitat
nope - da hast du wohl dran vorbei geredet, es ging die ganze zeit darum, das die software 3dmark auf das sli / cf system zugreift, und wie sie das macht, software -> .... naja du weißt schon, haben wir ja nun geklärt.
#25
geschrieben 05. Januar 2008 - 14:47
Zitat
nenn mir nen grund warum das nicht stimmt. das ist doch das selbe wie die geschichte mit den 2 verschiedenen trident enginens in XP. eine für dateigeschichten und eine fürs internet, ab dem moment, wo der IE7 installiert ist.
#26 _Benji_
geschrieben 05. Januar 2008 - 14:49
Zitat (LoD14: 05.01.2008, 14:47)
du lenkst schon wieder ab, sag mir warum ms keine patches für cf/sli rausbringt ... das war schließlich dein argument das es übers OS gesteuert wird, also kann ms ja hier die performance senken/steigern?
#27
geschrieben 05. Januar 2008 - 15:09
#28 _Benji_
geschrieben 05. Januar 2008 - 15:17
Zitat (LoD14: 05.01.2008, 15:09)
würden wir bitte sachlich bleiben bei der diskussion? war ich die ganze zeit auch, also soviel respekt solltest du deinem gegenüber schon zollen.
das einzige argument was du brachtest war, mal wieder, das speichermanagement. deine aussage war zwar richtig, was genau sie mit performanter steigerung seitens microsoft bei der verwaltung von cf / sli jedoch zu tun hat ist mir immernoch schleierhaft. wo wir doch leider wieder zum thema kommen, wie das cf / sli system doch angesprochen wird -> api (treiber).
um das mal globaler zu betrachten, spielt es keien rolle ob das betriebsystem von ms, apple, oder aus der linux branche kommt. den die virtualisierung von speicher finden wir ja überall - was mich in meinem wissen stärkt - das ein betriebsystem eigenhändisch nie die performance von sli / cf steigern (von mir aus auch senken) kann - ohne einen nötigen treiber dazu zu haben.
was schlussendlich dazu folgt, das der hersteller dafür verantwortlich ist, damit am ende ein 3dmark 06 dein cf / sli system erkennt, darauf zugreifen kann und dir entsprechende benchmarkwerte errechnet.
so - und darf ich jetzt wiede auf eine floskel mit speicherverwaltung hoffen?
#29 _Benji_
geschrieben 05. Januar 2008 - 15:53
#30
geschrieben 11. Januar 2008 - 00:37
wie h0nk schon sagt, läuft alles über die ring0 ebene. und da kann man eigentlich davon ausgehen, dass eine komponente wie der/die/das HAL an die neuen zeiten angepasst wurde.
auch dürften module wie der I/O Manager mal überarbeitet worden sein. dazu kommt, dass garantiert acuh das verhalten im setzten von mutuel exclusions an mehrkernsysteme (eventuell acuh mehr GPU Systeme) angepasst worden sein dürft. und eigentlich alles was mim objektmanager zu tun hat.
übrigens wurde der memory manager in vista komplett überarbeitet. vista behandelt sessions jetzt ganz anders als alle teile vorher. da fallen die umwegen über die win32 komponenten weg.
Zitat
im grunde müsste vor kernel und fw ja noch der/die/das hal stehen (welches geschlecht hat das tier eigentlich?) naja, theoretisch geht das ja. der starforce kopierschutz soll durch seinen treiber ja nen tunnel für den kopierschutz in den ring0 basteln/gebastelt haben. dadurch konnte der kopierschutzt über diesen treiber aus ring3 raus im ring0 rumpfuschen, vorbei an allen admins etc. was natürlich viren und würmern auch ein wunderbares tor geboten hätte. aber selbst *wenn* 3dMark im kernelmodus laufen würde, würde er immer noch vor dem HAL und IOManager etc stehen. und dem framwork der treiber. (und das hätte man gehört, dann wär ein aufschrei durchs netz gegangen) du kannst schon davon ausgehen, dass es im nutzermodus hantiert. und dann muss es die umwege gehen.
jetzt bleibt an der stelle noch dei ganz neu aufgeworfene frage nach den begrenzungen durch die hardware und wie stark sie bremsen bzw wie stark man mit einem OS bustransfers noch optimieren kann.

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