Zitat
Aqua ans sich lässt sich nicht deaktivieren, weil Aqua auch wesentlich mehr ist als die Oberfläche. Aqua beinhaltet auch einige Technologien die zum Arbeiten nötig sind. Stichwort sind hier QuickTime (das an sich nicht nur ein Player ist, sondern eine Multi-Media-Architektur), Quartz und natürlich die intergrierten Core-Technologien. Würde man Aqua abschalten, würde man auch eben diese Technologien abschalten. Dann aber könnten viele Programme nicht mehr funktionieren, weil sie auch auf Core-Technologien zugreifen.
Aber ich weiß was du meinst. Du willst die Oberfläche ändern. Dann schau dich doch bei Shapeshifter um, da gibt es einige dezenter Systemoberflächen= http://unsanity.com/...es/shapeshifter
Man kann auch den Schatten deaktivieren und die Animation ausschalten. Bin aber der Meinung das insbesondere der Schatten eine wichtige Darstellungsmöglichkeit des Systems ist, weil der Schatten auch die Begrenzung der "randlosen" Fenster ist. Link zu den jeweiligen Terminal-Befehlen habe ich gerade nicht zur Hand
----Zum Thema---
Ich bin jetzt seit etwas mehr als einem Jahr Vollzeit-Macuser. Meiner Meinung muss ich jetzt nicht die ganzen Lobeshymnen fahren. Darum kurz und knapp: Ich bin mit dem Mac sehr zufrieden.
Aber ich kann auch viele Kritiker gut verstehen, denn der Mac und die Windows-Welt sind zwei verschiedene Philosophien. Man kann nicht immer alles so vergleichen, wie man es in der "PC-Welt" gewohnt ist. Eine objekte Aussage über beide Systeme zu treffen, ist in einigen Bereich schwierig.
So z.B.
Zitat (amalbhalbe: 23.11.2007, 13:37)
Das alles quasi auf der anderen Seite angeordnet ist, kann für Windows-User durchaus eine kleine Umgewöhnungshürde sein. Mittlerweile habe ich mir die Mac-Bedienung dermaßen angewöhnt, dass ich auch bei Windows-PC ab und zu den Maus in die obere rechte Ecke fahre, weil ich dann doch gern Expose nutze. Oder das ich ab und zu F11 drücke anstatt Windows+D. Jetzt könnte ich meinerseits dies natürlich Windows ankreiden. Genauso warum das @-Zeichen nicht auf dem alt+L liegt. Ja, die Macht der Gewohnheit... ne gemeine Sache..
Wo sich immer wieder die Windows-User schwer tun, ist die komplett andere Fensterverwaltung. Es gibt unter Mac OS X nicht den Vollbildmodus (aber dann doch wieder in einigen anderen Programmen). Oft wissen die Windows/Mac-User nicht von alt+Schließen, alt+Minimieren oder von Apfel+H, oder von Apfel+H+alt. Auch Expose wird manchmal nicht genutzt. Dabei sind das meiner Meinung die Stärken des Macs. Letzlich muss man auch ein bisschen die Logik von OS X verstehen, die Fenster als Fenster sieht und diese klar von den Anwendungen trennt. Schließt man ein Fenster, schließt man nicht die Anwendung. Anwendungen müssen per Apfel+Q, Menubar oder Dock beendet werden. Der Trick dabei, man verlernt quasi Anwendungen zu schließen. Was sich erstmal irgendwie schlimm anhört, ist an sich vorteilhaft. Die Anwendungen schlummern im Dock und sind ohne Programmladezeit immer per Klick sofort bereit. So habe ich bei mir Adobe Produkte, Mail, iTunes, Pages, Safari und Journler immer standardmäßig "offen". Geschwindigkeit büße ich dadurch nicht ein.
Es ist halt ne ganz andere Philosophie... mag auch nicht jeden einzelnen Punkt ausführen
Zitat
Eine Frage: Warum willst du denn das? Übrigens: Man kann die Mac OS X erstaunlich leicht manipulieren bzw. anpassen. Wer einmal hinter das ganze System geguckt hat, wird erstaunt ein, wie einfach alles aufgebaut ist.
Übrigens: In den Dienstprogrammen befindet sich eine Konsole und ein Terminal. Mit dem Terminal hast du ein überaus mächtiges Werkzeug. Meiner Meinung solltest du aber nicht einfach (ohne Grund?) versuchen *irgendwas* am System ändern.
Zitat
Also hmm... *hust* also ich hab ja auch Windows auf mein Mac. Und das Starten von PS geht unter Windows genau so schnell wie unter Mac OS X. Aber mal im Ernst: Die paar Sekunden kannste net für'm Mac als Vorteil rausschlagen. Die wahren Vorzügen sind doch das Integrierte ColorSync=
Unter Windows habe ich immer das Problem. Ich speichere unter PS eine Datei in einem Farbraum ab, Später will ich sie eben mal schnell mit einem Bildbetrachter öffnen. Nun kann ich vom Bildbetrachter aus nie sicher sein, dass die Farben korrekt angezeigt werden. Jeder kocht bei der Interpretation seines Farbraumes sein eigenes Süppchen. Das nervt extrem.
Mac OS X macht es hier zur Chefsache. Mac OS X ist für die Interpretation zuständig. Mit ColorSync kann man dieses auch auf Geräte ausweiten, so dass man als Privatmann oder als Einzelplatzrechner eine wunderbare konsistente Arbeitsumgebung schaffen kann. Warum man immer das NIE erwähnt, frage ich mich? Ich habe auch den Verdacht, dass man Mac OS X häufig gar nicht richtig ausschöpft, weil man sich eventuell zu wenig damit beschäftigt...
Ein weitere Vorteil ist doch das Arbeiten an sich. Expose in Photoshop! Was gibt es den Besseres? Ein Klick, eine Taste oder eine Tastenkombination (wie man halt es einstellt) und schon haste alle Bilder in PS zu Gesicht. Außerdem sind gerade PSD-Dateien systemweit lesbar. Sogar Programme die PSD gar nicht unterstützen, kann man mit PSD-Dateien arbeiten. In Leopard wird dieser Vorteil sogar noch größer mit Quick Look.
Für mich ist das Klar ein Plus für den Mac. Von den Farbbearbeitungstools und der verbunden Möglichkeit Farben in einer Art "Erinnerungskasten" (in der Farbpalette) systemweit zu speichern bzw. zu erfassen ganz zu schweigen. Da bietet einfach der Mac sehr viel Mac als Windows.
Zitat
Ja, wobei man fairerweise sagen muss, dass man nicht die aktuellen Macs mit einem Windows auf einem Einkern-Prozessorsystem vergleichen sollte. Aber der Mac holt schon noch mehr raus beim Multitasking.
Zitat
Naja, da reitest du auf einem Vorurteil. Es gibt tatsächlich Bereiche bei dem es auf dem Mac kaum Software gibt, aber für den normalen Privatmann gibt es vorzügliche Software. Häufig auch kostenlos. Die OpenSouce Gemeinde ist beim Mac sehr stark vertreten. Leider findet man auf Seiten wie Chip.de oder Co. keine Mac-Software. Aber Softonic.de, Macupdate, http://freewareosx.wordpress.com/, http://www.opensourcemac.org/ etc. stellen eine Fülle von Software zur Verfügung. Klar, gibt es weniger Software als für Windows, aber nicht in dem Ausmaße wie manch einer es sich hier ausmalt. Zudem muss ich mal die Mac-Entwicklergemeinde loben: Die stecken echt viel Herzblut in ihre Software!
Die Verzahnung der einzelnen Programme ist beim Mac exzellent! Da ist Windows noch weit entfernt, wobei ich glaube das dies gar nicht das Ziel von MS ist...
Wie sagte letztens ein Kumpel (der mit sich hadert einen MacBook Pro zu kaufen): Im schlimmsten Fall ist der Mac ein PC, im Bestenfalls die wundervollste Stück Hardware seit Erfindung des C64;-).
In diesem Sinne, euch noch einen schönen Tag...

Hilfe
Neues Thema
Antworten

Nach oben



