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Nachrichten zum Thema: Software
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Windows, Linux und diverse Tools von einem Stick starten

#1 Mitglied ist offline   Roman88 

  • Gruppe: Mitglieder
  • Beiträge: 1
  • Beigetreten: 17. Juni 17
  • Reputation: 0

geschrieben 17. Juni 2017 - 09:09

Servuse Leute,

ich habe mich neu in diesem Forum registriert und bräuchte mal euren Rat da ich mich zwar EDV technisch auskenne aber hierbei an meine Grenzen komme.

Also es geht um folgendes:
Ich möchte auf einem 128GB USB Stick diverse Software bootfähig machen wie z.B.:
- WIN 7,8,10 alle Versionen
- Linux Ubuntu und Parted Magic
- Acronis True Image
- Memtests und andere diverse Tools

Nun kann ich zwar separat Windows und die Tools bootfähig machen aber alles auf einem Stick funktioniert irgendwie nicht.
Ich habe dafür die Tools "Win to USB" und "Yumi" benutzt aber bisher ohne Erfolg.
Ich konnte alle ISOs zwar auf dem Stick kopieren jedoch waren einige nicht bootfähig und somit ohne Funktion.
Habe Windows 10 installiert.

Hat jemand vielleicht Rat oder ist dies garnicht möglich und man muss verschiedene Sticks verwenden?

Besten Dank im Voraus für eure Hilfe.

Liebe Grüße,
Roman
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#2 Mitglied ist offline   RalphS 

  • Gruppe: VIP Mitglieder
  • Beiträge: 7.434
  • Beigetreten: 20. Juli 07
  • Reputation: 820

geschrieben 17. Juni 2017 - 22:41

- Mit Windows bist Du da auf die Recovery-Umgebung beschränkt. Leider keine Ahnung, ob eines oder mehrere der von Dir erwähnten Tools unter Windows RE lauffähig sind oder nicht. Ggf. nachschauen.

- Hier reicht dann auch eine Recovery-Umgebung. Die neueren können durchaus mit den älteren Betriebssystemen umgehen.

- Ansonsten bleibt Linux. Das kann 'ganz normal' auf dem Stick installiert werden, mit welcher Software Du auch immer da drin haben möchtest.

- Als bootmanager hat sich grub ganz gut bewährt. Von den von Dir genannten Tools braucht allerdings nur Windows, Linux und Memtest jeweils einen eigenen Eintrag.

- Falls das ein UEFI-System ist, genügen Einträge in den UEFI-Bootmanager selber. Kommt natürlich drauf an, ob und inwieweit man diesen benutzerseitig konfigurieren kann und wie komfortabel sich die Auswahl beim Systemstart gestaltet. Ansonsten bleibt doch wieder grub über.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#3 Mitglied ist offline   Grenor 

  • Gruppe: aktive Mitglieder
  • Beiträge: 594
  • Beigetreten: 15. Juni 09
  • Reputation: 57

geschrieben 17. Juni 2017 - 23:41

Wenn ich mal raten sollte, dann gehts bei den Windows Versionen um das Installationsmedium. Sind ja scheinbar auch passend schon ISO vorhanden. Hatte mal nen Tool. Da muß ich mal in meinem Oberstübchen kramen.

Edit: https://www.sarducd.it/de/index.html
Das hab ich damals benutzt. KA wie gut das jetzt ist.

Dieser Beitrag wurde von Grenor bearbeitet: 17. Juni 2017 - 23:46

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#4 Mitglied ist offline   RalphS 

  • Gruppe: VIP Mitglieder
  • Beiträge: 7.434
  • Beigetreten: 20. Juli 07
  • Reputation: 820

geschrieben 18. Juni 2017 - 07:18

Ohne da jetzt geschaut zu haben: man kann auch von MS das übers Deployment Tool regeln. Sollte im ADK stecken.

Dazu baut man sich eine Windows PE Umgebung und fügt da dann das Setup-Modul ein. Das kann man dann entweder direkt bearbeiten und auf die jeweiligen install.wim Dateien verweisen lassen (mehr braucht man zur Installation von Windows ja nicht).

Oder man nimmt einfach die install.wim Dateien der einzelnen Windowsversionen her und überträgt dann die dort drin befindlichen Images (soweit benötigt und/oder gewünscht) alle in eine einzelne Install.wim. Die wird dann natürlich größer, aber auf dem Stick sollte mehr als genügend Platz dafür da sein.

Wenn man dann die Installation anwirft, bekommt man zusätzlich ein Auswahlfenster, welches der Images installiert werden soll. Das dann einfach anklicken und fertig.

Direkt die ISO booten würde man über grub auch hinkriegen... wär mir aber nix, weil ich davon ausgehen würde, daß dann a) die ISO selber und b) die Startumgebung von Windows (bzw das Live-Linux) alles in den RAM müßte. Wenn genug davon da ist, okay... aber, ich kann mir zumindest vorstellen, daß genau dies der Haken ist, warum "manche" ISOs nicht wollen.

Da sag ich dann, lieber auf dem Stick installieren. Bin jetzt nicht dran geblieben, meine mich aber zu erinnern, daß man auch Live-Linuxen direkt installieren konnte in einer Partition, sodaß man das auf den Stick packen kann. Pro: dann läuft das nicht mehr aus dem RAM, sondern direkt vom Stick und man kann außerdem noch was in der Live-Umgebung installieren (was dann auch installiert bleibt) und kann außerdem noch direkt aus der Live-Umgebung auf die Festplatte(n) installieren, wenn man das will.


Dazu muß man den Stick halt partitionieren und wegen Windows sollte dann auch die Windows-Partition die erste sein. Die andere(n) können dann dahinter.

Dieser Beitrag wurde von RalphS bearbeitet: 18. Juni 2017 - 07:19

"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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