WinFuture-Forum.de: Homeserver (AMD, ECC) zusammenstellen - WinFuture-Forum.de

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Homeserver (AMD, ECC) zusammenstellen NAS, Proxmox, Mediacenter


#1 Mitglied ist offline   ephemunch 

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geschrieben 27. Dezember 2022 - 15:22

Hey,

ich möchte gerne einen eigenen Homeserver zusammenstellen und eigentlich hatte ich da ein Mini-ITX Intel-System im Sinn, ohne ECC.

- Fractal Design Node 304 black Gehäuse
- Intel Core i5-10400
- ASRock H510M-ITX/ac
- Kingston HyperX Fury Black 4GB DDR4 (2 Stück)
- be quiet! SFX-L POWER 80Plus Gold
- 3.5" WD Red Pro WD4003FFBX (erst mal 4 Stück mit späterer Aufrüstung auf 6 Stück)

Darauf wollte ich Proxmox betreiben und im LXC Jellyfin mit Hardware-Transcodierung und Kodi, Nextcloud, Pi-Hole, Zoneminder, ioBroker in Container.
Ich möchte grundsätzlich, dass Full-HD und 4K Videos auf 720p herunter transcodiert werden bevor sie an Client bzw. Player gehen. Max 2 Streams gleichzeitig.


Allerdings wurde mir abgeraten auf Mini-ITX Boards zu setzen und dazu ECC empfohlen. Einer empfahl einen Server-Rack. Das hat einiges durcheinandergebracht.
Denn dann wäre AMD vom Preis-Leistungsverhältnis besser, weil von Haus aus ECC support da ist.
Und mindestens ein microATX bzw. noch besser normales ATX Board, weil dann genug Platz wäre für zukünftige Aufrüstungen ohne, dass Hardwareanschlüsse verdeckt werden, Luftzirkulation beeinträchtigt wird. Denn bei AMD ohne Grafikchip würde ich zusätzlich eine Nvidia Quadro P400/T400 holen für das problemlose Transcodieren.
Und was ist mit Server-Rack? Das ist doch over-the-top und verkompliziert alles, oder?

Kann mir da jemand entsprechende Hardware empfehlen?
Fractal Design Node 304 black Gehäuse würde ja weiterhin passen? Da geht max Micro-ATX Board rein, 6 3.5" HDD's.


Ein bereits zusammengestelltes System von z.B. Synology möchte ich nicht.
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#2 Mitglied ist offline   Ludacris 

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geschrieben 28. Dezember 2022 - 02:28

Ich behaupte mal, dass du ECC für deine Anwendungszwecke nicht brauchen wirst. Bzgl. Rack: Ganz klar nein, außer du hast vor mittelfristig mehr in Richtung Heimnetzwerk zu machen und noch einen Switch, ein Patchpanel, etc. dazuzugeben.

Abgesehen davon finde ich deine Partliste für den Intel basierten Server schon ganz OK, ich würde nur mindestens 16GB , eher sogar 32GB RAM verwenden und keine WD Red, die sind im Preis pro Gigabyte vergleich um einiges teurer als andere Modelle. Dein System kommt auf knapp über 900€, mit 32GB RAM sind es knapp über 1000. Mit 4x4TB Seagate BarraCuda kannst du aber schon wieder 55€ pro Platte im Vergleich zur WD Red Pro sparen und somit kommt der Server trotz 2x16GB RAM (zb. Corsair Vengance RGB Pro 2x16GB) schon auf nur noch rund 790€.

Ich hab zufällig vor einigen Tagen mal angefangen ein bisschen auf PCPartPicker herumzuschauen und hab mal ein paar Komponenten in ein System reingeworfen. Die Voraussetzung war AMD basiert, viele SATA Ports (ich hab jetzt schon ein NAS mit 16TB voll) und viel RAM.
Der erste Entwurf hatte noch eine CPU mit integrierter Grafikeinheit, das hab ich aber verworfen und statdessen eine GTX 1660 genommen - die soll echt gut sein was transcoding mit Plex angeht. Hab da schon Screenshots von 9 parallelen transcoding Vorgängen gesehen.


Prozessor: AMD Ryzen 7 5800X
Mainboard: ASRock X570 Phantom Gaming 4
RAM: Corsair Vengance LPX 64GB (2x32GB) (das Board hat 4 RAM Slots, d.h. ich kann jederzeit auf 128GB upgraden)
Speicher: Samsung Evo Plus 1TB M.2-2280 + 4x Seagate BarraCuda 4TB HDD
Grafikkarte: Palit StormX GeForce GTX 1660
Powersupply: SeaSonic FOCUS 550W 80+ Platinum (Modular)
Case: Fractal Design Define R5

Gesamtpreis 1565€

Vielleicht inspiriert dich ja die Partliste von mir ein wenig. Vielleicht kann aber auch wer anderer hier im Forum noch seinen Senf dazu geben - ich hab die letzten 15 Jahre lang nur Notebooks verwendet und schon ewig keine Komponenten mehr kaufen müssen (abgesehen von kleineren Upgrades für meinen aktuellen Server wie zb eine nvme ssd, mehr RAM und eine 2x1GB/s Netzwerkkarte)
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#3 Mitglied ist offline   Stefan_der_held 

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geschrieben 28. Dezember 2022 - 09:29

Naja ne WDRed ist auf 24/7 Betrieb ausgelegt. Klar: Im Gurunde würden alle HDDs gehen - nur bei Servern sollte man schon auf die Auslegung dafür achten.

Als Gehäuse würde ich da ehr ein Mini oder Meditower nehmen aufgrund der Wärmeentwicklung wenn die Dinger voll bestückt sind. Man sollte die Kompaktheit von fertigen NAS Systemen nicht als Maß der Dinge nehmen. Die Fertigsysteme haben im Regelfall (wenn sie kompakt sind) Komponenten die im Grunde mit ner passiven Kühlung auskommen.
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#4 Mitglied ist offline   Ludacris 

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geschrieben 05. Januar 2023 - 18:19

Kann man schon machen. Kostet halt ordentlich mehr Geld und in allen Tests die ich in den letzten Wochen so gelesen habe ist die Barracuda um nicht schlechter als die WD Red, auch im Langzeitbetrieb hat man keine Signifikaten Ausreißer in die eine oder andere Richtung.
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