WinFuture-Forum.de: EndeavourOS: vielleicht das genialste ARCH - (m)ein erster Test - WinFuture-Forum.de

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Nachrichten zum Thema: Linux
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EndeavourOS: vielleicht das genialste ARCH - (m)ein erster Test


#1 Mitglied ist offline   el_pelajo 

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geschrieben 21. Februar 2022 - 11:42

Hallo Community,

heute wollte ich mit Euch etwas teilen - und besprechen - EndeavourOS - eine Linux-Distri die in letzter Zeit immer bekannter wird. Vielleicht habt ihr davon auch schon gehört, vielleicht sie selber schon getestet. Ich bin gerade in den allererersten Tests. Und weils mir immer leichter fällt, wenn ich solche Dinge dann auch noch zu besprechen kann - hier also ein Thread zum Thema.

EndeavorOS - vielleicht das genialste ARCH bis jetzt? - oder wenigstens der einfachste Weg, Arch Linux zu verwenden? vielleicht stimmt ja beides - für mich jedenfalls war es Zeit, dieses OS mal zu testen.

Vorweg: Arch Linux ist seit einiger Zeit immer stärker in der Presse u. irgendwie in Aller Munde: Arch hat den Ruf, eine, schlanke, moderne Linux-Distribution, aber gleichzeitig eben auch ziemlich kompliziert bei der Installation zu sein. Im direkten Vergleich zu Arch kommt bei EndeavourOS vor allem wohl der Vorteil des Installers und der Xfce-Anpassung zu Gute. Manche sagen, es ist ein schöneres, hübscheres Arch mit Xfce oder aber: EndeavourOS am nächsten dran an true- oder pur-Arch: Und darüber hinaus sieht es ganz so aus, als würde EndeavorOS im Kosmos der Distris seinen Platz gefunden zu haben - genau in der Lücke zwischen den Distribitionen wie Arch und Manjaro. Warum aber ist es attraktiv, so nah dran zu sein an Arch!?

Angehängtes Bild: iso_next_endeavour_linux_2.pngQelle: https://discovery.endeavouros.com

Die Prinzipien denen Arch folgt: Simplicity, Modernity, Pragmatism, User centrality vgl. auch unten im Anhang: Arch Linux - ArchWiki

Arch Linux ist seit einiger Zeit immer stärker in der Presse u. irgendwie in aller Munde: Arch hat den Ruf, eine, schlanke, moderne Linux-Distribution, aber gleichzeitig eben auch ziemlich kompliziert bei der Installation zu sein. Diesem Umstand scheint EndeavourOS abzuhelfen - in dem es vieles davon bietet, was einer einfachen Arch-Installation am nächsten kommt - den großen Aufwand bei der Installation aber eher klein hält. Was macht EndeavourOS so interessant - was verbindet es mit Arch u. was unterscheidet es. Wie installiert man EndeavourOS? Diese Fragen haben mich interessiert - und so hab ich mich etwas eingelesen und einiges ausprobiert.

Im direkten Vergleich zu Arch kommt bei EndeavourOS vor allem wohl der Vorteil des Installers und der Xfce-Anpassung zu Gute. Manche sagen, es ist ein schöneres, hübscheres Arch mit Xfce oder aber: EndeavourOS am nähsten dran an true- oder pur-Arch: Und darüber hinaus sieht es ganz so aus, als würde EndeavorOS im Kosmos der Distris seinen Platz gefunden zu haben - genau in der Lücke zwischen den Distribitionen wie Arch und Manjaro. Warum aber ist es attraktiv so nah dran zu sein an Arch!?

Arch - seine Stellung in der Linux-Welt:

Was macht Arch so berühmt und berüchtigt: Arch Linux nimmt in der Landschaft der Linux-Distributionen einen besonderen Platz ein. Während die allermeisten Distributionen sich von anderen Distributionen ableiten bzw. auf diese aufsetzen, ist das mit Arch nicht so. Manjaro setzt auf Arch auf oder Fedora auf RedHat - oder Mint und Ubuntu leiten sich von Debian ab. Arch Linux - für dieses System kann man diese Abhängikeiten nicht so aufmachen. Denn Arch ist im Grunde genommen mehr oder weniger direkt mit dem Linux-Kernel verbunden und aus ihm abgeleitet. Gut - da kommen dann noch ein paar Dienstprogramme hinzu - und ein Paketmanager (pacman), der für das automatische Handling von packages, der Installation, Entfernung oder dem Upgrade unterstützt. Arch Linux lässt den Benutzer genau entscheiden, was er in sein Betriebssystem und seine Anwendungen aufnehmen oder auslassen möchte.

Die Prinzipien, denen Arch folgt: Simplicity, Modernity, Pragmatism, User centrality - ( vgl. auch unten.bzw https://wiki.archlin...itle/Arch_Linux )

Arch definiert die Einfachheit (simplicity) so, dass es ein System bereitstellt ohne unnötigen Ergänzungen oder Modifkationen. So gsehen ist Arch eines der schlankesten Linux-Distributionen auf dem Linuxmarkt. Manjaro basiert auf Arch, ist aber nicht Arch Linux. Was können Sie tun, wenn Sie Arch Linux wirklich ausführen möchten, aber die Arch Linux-Installation nicht verstehen oder ergründen können? Hier kommt EndeavourOS ins Spiel. EndeavourOS liefert so nah wie möglich an einfaches Vanilla-Arch, ohne Arch Linux auf die harte Tour von Hand zusammenbauen zu müssen. EndeavourOS verwendet das bekannte Calamares-Installationsprogramm. Es stellt Ihnen eine Reihe von Fragen—Was ist Ihr Tastaturlayout, welche Desktop-Umgebung möchten Sie, in welcher Zeitzone befinden Sie sich—und installiert Arch Linux so, wie Sie es möchten. In 30 oder 40 Minuten haben Sie eine voll funktionsfähige Arch Linux-Installation mit einigen EndeavourOS-spezifischen Verwaltungstools obendrauf.

zurück zur Ausgangsfrage: Ist EndeavourOS der einfachste Weg, Arch Linux einzurichten?

Zwischenbemerkung: .. die Zielgruppe: ... wie auf Wikipedia zu lesen ist:
Das Entwickler-Team hat sich bewusst dafür entschieden, eine Zielgruppe anzusprechen, die entweder Arch Linux bereits benutzt hat, aber eine schnelle und einfache Installation wünscht, oder die "Distro-Hopper", die bereits einige Linux-Kenntnisse haben, aber Archlinux erkunden wollen ohne das manuelle Installationsverfahren der Basisdistribution.

Da standardmäßig kein GUI-Paketmanager ausgeliefert wird, ist das Team davon überzeugt, dass der Benutzer besser weiß, was er installiert, und daher mehr Kontrolle über das installierte System hat. Es spielt keine Rolle, ob der Benutzer sich für "pures Arch" entscheidet, GUI-Apps wie Pamac oder Octopi verwendet oder Sandbox-Lösungen wie Snaps oder Flatpak verwendet. Der Benutzer entscheidet selbst wie er sein System einrichtet.

vgl. https://de.wikipedia...iki/EndeavourOS

Kein Distrohopping: Selbst hab ich früher OpenSuse eingesetzt, Ubuntu, Mint, Debian, Antergos und Manjaro. Seit drei Jahren setze ich MX-Linux ein. Als Distrohoppper würd ich mich nicht bezeichnen - eher als Tester. Zur Zeit wir EndeavorOS ziemlich oft diskutiert - einfach wohl auch aus dem Grund, weil es sehr nah dran ist an ARCH...

Die niederländische Linux-Distribution EndeavourOS - sie setzt auf Arch Linux auf und stellt so etwas dar, wie der inoffizielle Nachfolger des ehemals sehr beliebten Antergos - einer Arch-basierten Distribution dar. Antergos wurde vor ein paar Jahren eingestellt. Und der Nachfolger EndeavorOS - er hat den Ruf ganz nah dran zu sein an Arch. Ich frage mich, was ist da dran? Ist dieses Betriebsystem wirklich so leistungsfähig und besonders? Anders gefragt: ist EndeavourOS Grunde eine einfache und relativ unkomplzierte Möglichkeit, ein vorkonfiguriertes Arch Linux zu installieren. Als Rolling Release bringt EndeavourOS nicht nur die neueste Software, sondern auch insgesamt neun Desktop-Umgebungen mit.


Hab mich mal etwas eingelesen und ein paar erste Schritte auf einem älteren Notebook unternommen:

Abstammung: GNU/Linux

↳ Arch Linux

↳ Antergos

↳ EndeavourOS

Aktuell: das aktuelle Grundsystem kommt mit Linux kernel 5.15.8; Mesa 21.3.1; nvidia-dkms 495.46.

Die Live Umgebung hat Xfce (offline) Edition: Calamares 3.2.49.1; Firefox 95.0.1; Linux kernel 5.15.8; Mesa 21.3.1; nvidia-dkms 495.46.

Installationsmöglichkeiten: Dieses rund 2 GB große Basissystem EndeavourOS (ISO), kann man mit Hilfe eines entsprechenden Tools wie WinUSB, GParted, Unetbootin herstellen (der eben mit Rufus) - also auf einen USB-Massenspeicher schreiben - damit hat man ein Live-System: von hier aus kann man dann mittels der grafischen Installationsroutine Calamares auf einer SSD oder Festplatte installieren. Das System basiert auf einem Betriebssystem-Kernel Linux 5xx sowie der runderneuerten und ressourcenschonenden Desktop-Umgebung Xfce

Das Tolle: EndeavourOS hat ja nur das nötigste an Board, also auch keine ausgebauten Paketmanager; Dafür ist es aber sehr leichtgewichtig, schnell u. sehr nah dran an Arch Linux.

zur Installation: der Installer bietet die Option der Offline- und Online-Installation - vgl. https://discovery.en...y/installation/

a. Net-Installer: hier kann man bereits während des Installationsprozesses die gewünschte Desktop-Umgebung auswählen (Mate, LQQt, Cinnamon u.s.w. vgl.auch unten) und erhält zudem ein System inklusive aller Anwendungs- und Systemupdates, das nach der Installation keinerlei Aktualisierungen mehr benötigt. Hier wird auf Calamares (system-installer tool), das net-installer-tool, gesetzt.

Der große Vorteil der Net-Installer-Variante ist der der Auswahl: Also man ist nicht nur auf Xfce angewiesen. Beim Online-Installationsprozess hat man Auswahl eines anderen als Xfce Desktops wie z.B. Gnome, Cinnamon oder KDE - und dies sind nur einige wenige Beispiele. Es gibt eine ganze Fülle von Desktop-Optionen. Mehr findet ihr in der Übersicht - vgl auch unten im Linkkasten. Darüber hinaus werden im Rahmen der Net-Installation natürlich auch alle anstehenden Pakete gleich noch mitaktualisiert. Der Installer lädt - während des Installationsvorgangs gleich die neuesten Pakete direkt herunter.

b. Der Offline-Installer installiert die Xfce Oberfläche mit dem Paketstand, der aus dem Dateinamen des ISO Images ablesbar ist. Nach der Installation gibt es dann viele Aktualisierungen. Das ist bei rollenden Linux Distributionen völlig normal.

Zusammenfassend: Offline Installation geht meines Erachtens fast etwas schneller, bringt aber am Anfang dann auch nur Xfce mit. Das fand ich am Anfang nicht schlecht - denn man kann ja später dann die weitern Ausbauten machen - m.a.W. nachinstallieren. Bei der Online Installation werden eine ganze Fülle von Desktops angeboten: Diese Variante dauert zwar etwas länger, liefert dafür aber sofort die neuesten Pakete aus.

Wenn man ein startfähiges Medium hat (also etwa einen USB-Stick o.ä.), dann kann man das vom Rechner aus starten: Alternativ kann man auch auch die ISO Datei in einer virtuellen Maschine einbinden und von dort aus dann starten. Direkt nach dem Start des Images kann man wählen:

Live Modus: Hier hat man die Möglichkeit, EndeavourOS auszuprobieren - Live und bekannt aus vielen anderen Linux-Distries.
Installationsmodus: „Start the Installer“ und danach kann man wählen zw. Online und Offline-Installation.

Wichtig: EndeavourOS bietet halt keinen graphischen Paket-Manager als vorinstallierte Vorgabe an: Das machen die nicht. Nein sondern EndeavourOS unterstützt die Auseinandersetzung, wie auch Archlinux im Grunde auch selbst, den pacman direkt im Terminal zu benutzen, und darüber hinaus auch yay 7 im terminal, um AUR Pakete 4 bauen zu können bzw. zu verwalten.

Hier eine kleine Liste von Systemvoraussetzungen in Bezug auf RAM (so wie es in der EndeavourOS’ Website) bekanntgegeben wurde: Diese Daten - die sollten (nebenbei bemerkt) für Manjaro so auch passen);

...wie hier in dem Artikel "liftoff-for-the-net-installer" geschrieben:

vgl. https://forum.endeav...-installer/2733

Zitat

Mate: A lightweight Desktop Environment that supports newer technologies with a traditional Desktop. For Mate, we recommend a minimum of 2 GB of RAM.

LXQt: LXQt is a lightweight Qt desktop environment that will not get in your way, so it will not hang or slow down your system. It is focused on being a classic desktop with a modern look and feel. For LXQt, we recommend a minimum of 2GB of RAM.

Cinnamon: Cinnamon is a Linux desktop environment reminiscent of GNOME 2 that offers flexibility, speed. For Cinnamon, we recommend 4GB of RAM and up.

Plasma: Plasma is made to stay out of the way as it helps you get things done. But under its light and intuitive surface, it’s a powerhouse. So you’re free to choose ways of usage right as you need them and when you need them. For Plasma, we recommend a minimum of 4 GB of RAM.

Gnome: Is a modern and customizable Desktop Environment that lets you get things done. For Gnome, we recommend a minimum of 4 GB of RAM.

Budgie: A Desktop Environment, you can mix modernity and traditions. Based on a classical display and an all-in-one settings bar for music, video and more. For Budgie, we recommend a minimum of 4 GB of RAM.

Deepin: An elegant and modern looking Desktop Environment with its own unique and intuitive functionality. For Deepin we, recommend a minimum of 4 GB of RAM.
vgl. https://forum.endeav...-installer/2733

Und darüber hinaus gibt es seit einiger Zeit auch das "EndeavourOS ARM": Die Distribution läuft damit auch auf Rechnern mit ARM-CPU.

EndeavourOS bietet Abbilder für einige Mini-PCs und SBC an - wie z.B. RaspBerry Pi 4 und diverse Odroiden an.

Zusammenfassend: EndeavorOS - vielleicht das genialste ARCH bis jetzt? - oder wenigstens der einfachste Weg, Arch Linux zu verwenden?
vielleicht stimmt ja beides - für mich jedenfalls war es Zeit, dieses OS mal zu testen. Ich hab das nun auf einem Notebook drauf - und werde damit mal in den nächsten Wochen arbeiten.
Wie sind Eure Erfahrungen - wie seht ihr das!?

Euch einen schönen Wocheneinstieg,
El Pelajo


Links: Installation:
https://discovery.en...y/installation/

desktop-environments: https://forum.endeav...environments/22
Mit welchen Befehlen lässt sich pamac via Konsole nachinstallieren?
Create install media (USB key): https://discovery.en...sb-key/2021/03/
Arch User Repository (AUR) is a collection of user-submitted package description files: https://discovery.en...m/category/aur/

by Jonathon The Arch User Repository (AUR) is a collection of user-submitted package description files ( PKGBUILDfiles). These description files can be used to create package archive files

storage-and-partitions: https://discovery.en...and-partitions/
Das Forum: https://forum.endeavouros.com

The best Linux distro for newbies and average users is EndeavourOS
https://forum.endeav...deavouros/24104

das Arch-Wiki: https://wiki.archlinux.org/

Die Prinzipien denen Arch folgt: Simplicity, Modernity, Pragmatism, User centrality

https://wiki.archlin...itle/Arch_Linux

Zitat

Simplicity: Arch Linux defines simplicity as without unnecessary additions or modifications.
It ships software as released by the original developers (upstream) with minimal distribution-specific (downstream) changes: patches not accepted by upstream are avoided, and Arch's downstream patches consist almost entirely of backported bug fixes that are obsoleted by the project's next release.

Modernity: Arch incorporates many of the newer features available to GNU/Linux users, including the systemd init system, modern file systems, LVM2, software RAID, udev support and initcpio (with mkinitcpio), as well as the latest available kernels.

Pragmatism: Arch is a pragmatic distribution rather than an ideological one. The principles here are only useful guidelines. Ultimately, design decisions are made on a case-by-case basis through developer consensus. Evidence-based technical analysis and debate are what matter, not politics or popular opinion.
The large number of packages and build scripts in the various Arch Linux repositories offer free and open source software for those who prefer it, as well as proprietary software packages for those who embrace functionality over ideology.

User centrality: Whereas many GNU/Linux distributions attempt to be more user-friendly, Arch Linux has always been, and shall always remain user-centric. The distribution is intended to fill the needs of those contributing to it, rather than trying to appeal to as many users as possible. It is targeted at the proficient GNU/Linux user, or anyone with a do-it-yourself attitude who is willing to read the documentation, and solve their own problems.

All users are encouraged to participate and contribute to the distribution. Reporting and helping fix bugs is highly valued and patches improving packages or the core projects are very appreciated: Arch's developers are volunteers and active contributors will often find themselves becoming part of that team. Archers can freely contribute packages to the Arch User Repository, improve the ArchWiki documentation, provide technical assistance to others or just exchange opinions in the forums, mailing lists, or IRC channels. Arch Linux is the operating system of choice for many people around the globe, and there exist several international communities that offer help and provide documentation in many different languages.

Versatility: Arch Linux is a general-purpose distribution. Upon installation, only a command-line environment is provided; rather than tearing out unneeded and unwanted packages,

Zusammenfassend:EndeavorOS - vielleicht das genialste ARCH bis jetzt? - oder wenigstens der einfachste Weg, Arch Linux zu verwenden? vielleicht stimmt ja beides - für mich jedenfalls war es Zeit, dieses OS mal zu testen. Ich hab das nun auf einem Notebook drauf - und werde damit mal in den nächsten Wochen arbeiten.


Wie sind Eure Erfahrungen - wie seht ihr das!?

Schoenen Tag noch

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Dieser Beitrag wurde von el_pelajo bearbeitet: 21. Februar 2022 - 11:44

Computerfan: Interesse, alles was mit EDV zu tun hat ;)
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#2 Mitglied ist offline   Ruby3PacFreiwald 

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geschrieben 21. Februar 2022 - 12:32

Ich hatte vor einigen Monaten wirklich kurz überlegt mir Linux mal anzuschauen, Gott sei Dank hat Linus das Thema aufgegriffen, bevor ich dazu kam.
Mein Fazit, es ist immer noch was zum basteln und alles andere als Alltagstauglich, egal welche Distro, nicht nur was Spiele angeht, auch was Kompatibilität mit unteranderem teurer Hardware angeht, oder abstrichen die man machen muss, weil gewisse Features einfach nicht funktionieren wollen, sind für mich untragbar.
Das ist inzwischen eventuell etwas besser, als noch vor 10 Jahren, aber immer noch weit von dem entfernt, was ein "normaler" User von einem OS verlangt. Solange keine großen Firmen Unmengen an Geld in Linux pumpen, wird sich daran auch nichts ändern und das scheint aktuell und in naher Zukunft nicht zu passieren, alles andere ist ein Wunschgedanke.

Leider kann ich nicht mehr Videos in meinen Post einbinden, daher müsst ihr Part 3 und das Finale selber raussuchen.



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#3 Mitglied ist offline   expat 

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geschrieben 22. Februar 2022 - 06:22

Beitrag anzeigenZitat (Ruby3PacFreiwald: 21. Februar 2022 - 12:32)


Mein Fazit, es ist immer noch was zum basteln und alles andere als Alltagstauglich, egal welche Distro, nicht nur was Spiele angeht, auch was Kompatibilität mit unteranderem teurer Hardware angeht, oder abstrichen die man machen muss, weil gewisse Features einfach nicht funktionieren wollen, sind für mich untragbar.
Das ist inzwischen eventuell etwas besser, als noch vor 10 Jahren, aber immer noch weit von dem entfernt, was ein "normaler" User von einem OS verlangt. Solange keine großen Firmen Unmengen an Geld in Linux pumpen, wird sich daran auch nichts ändern und das scheint aktuell und in naher Zukunft nicht zu passieren, alles andere ist ein Wunschgedanke.

Offensichtlich kennst du LinuxMINT nicht.
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#4 Mitglied ist offline   Ruby3PacFreiwald 

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geschrieben 22. Februar 2022 - 08:50

Offensichtlich hast du mein Post nicht gelesen.
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#5 Mitglied ist offline   expat 

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geschrieben 23. Februar 2022 - 01:31

Beitrag anzeigenZitat (Ruby3PacFreiwald: 22. Februar 2022 - 08:50)

Offensichtlich hast du mein Post nicht gelesen.
Worauf gründest du diese Vermutung?
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#6 Mitglied ist offline   expat 

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geschrieben 23. Februar 2022 - 10:52

Beitrag anzeigenZitat (el_pelajo: 21. Februar 2022 - 11:42)


EndeavorOS - vielleicht das genialste ARCH bis jetzt? - oder wenigstens der einfachste Weg, Arch Linux zu verwenden? vielleicht stimmt ja beides - für mich jedenfalls war es Zeit, dieses OS mal zu testen.

Ich habe das mal installiert und will es nicht behalten, weil ich denke, dass es für einen Beginner eher nicht so geeignet ist.Soll es unbedingt ein Arch-System sein, dann wäre Manjaro nach meinem Dafürhalten geeigneter,Grund: Die Installation von zusätzlichen Programmen ist bei EndeavorOS weniger leicht zu bewerkstelligen.

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#7 Mitglied ist offline   Stef4n 

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geschrieben 25. Februar 2022 - 23:31

Laut https://distrowatch.com/ scheint Endeavour ja grade voll hipp zu sein. Why not, ist ja das schöne an der Linux Welt dass man unendlich viel Zeit in rumprobieren von 1000 unterschiedlichen Distributionen investieren kann.
Ich hab auch schon zig ausprobiert über die Jahre, in 95% aller Fälle kann man es nutzen. Und dann will man 1 mal im Jahr mal was der restlichen 5% machen und dann heisst's doch wieder nur Windows kompatibel... shit happens.
... aber bitte vorher ein Backup machen! ;-)
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#8 Mitglied ist offline   el_pelajo 

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geschrieben 12. März 2022 - 13:39

hallo Stef4n, hallo expat, hi Rubi3pacFreiwelt,


vielen Dank für Eure Rückmeldungen - und das Teilen eurer Erfahrung. Ja Linux ist ein weites Feld - und wie wir auf DistroWatch sehen : es gib dort 100 Distros - und vllt. kann man sagen


. jede hat ihren Sinn
. jede hat den Nutzerkreis den sie verdient.

Kali
DamnSmall
Tiniy
Puppy
Debian
Arch
Debian
OpenSuse
oder auch Mint u. Ubuntu.#


ich jedenfalls find Linux echt nicht schlecht - und auch voll alltagstauglich.


Wünsch euch allen ein schoenes Wochenende,

VG el pelajo
Computerfan: Interesse, alles was mit EDV zu tun hat ;)
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