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Wenn Regularien das Gegenteil bewirken... alltäglicher Schwachsinn


#1 Mitglied ist offline   IXS 

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geschrieben 07. Januar 2021 - 20:37

Bin mal gespannt, was hier so kommt ;)

Ich fange mal mit dem Genderwahn an.

So gibt es z.B. Soldat und Soldatin.
Soldat ist eigentlich ein Neutrum, auch wenn der Artikel männlich ist.
Erst durch die Endung "-in" werden die Geschlechter aufgeteilt.
Während also "Soldat" für m/w/d steht, wird er durch die Trennung "-in" zum "Genderproblem".
Dabei müsste es dann eigentlich aufgeteilt werden in "Soldater" und "Soldatin", wenn man die Geschlechter korrekt aufteilen würde.
Ein Mann ist Soldat
Eine Frau ist Soldat
fertig... per se kein "Gendern" notwendig"...

Oder der Kanzler. Wir haben ja keinen Kanzler, sondern per Definition "nur eine Kanzlerin".
Wo steckt denn da der Mann im Wort? Wenn "KanzlER" männlich ist, müsste "KanzlIN" dann das weibliche Gegenstück sein.
Nein, die Position ist eindeutig "Kanzler" als Neutrum.
Erst durch die Verdeutlichung "-in" wird der "Beruf" zum "Gender-Problem".
Herr Bundeskanzler wäre da genau so korrekt wie
Frau Bundeskanzler.

Wenn Hillary Clinton jemals zum Präsidenten gewählt worden wäre, hätte sich sicherlich nie darauf gepocht "Presidentress" genannt zu werden ;) Das oberste Amt ist "President".
Lediglich ihr Mann hätte ein Problem mit "1st Lady" ;) gehabt.

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#2 Mitglied ist offline   Candlebox 

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geschrieben 07. Januar 2021 - 20:47

Beitrag anzeigenZitat (IXS: 07. Januar 2021 - 20:37)

Ich fange mal mit dem Genderwahn an.


V:44:15: >> Dr. Tomas Kubelik: Wie Gendern unsere Sprache verhunzt <<

Von 2016.
Interessiert*innen finden es selber.
»Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Konsequenzen der ignorierten Realität ignorieren.« ~Ayn Rand

#3 Mitglied ist offline   IXS 

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geschrieben 07. Januar 2021 - 22:04

Wenn entsprechende Männer an entsprechender Stelle Eier in der Hose hätten, würden sie immer die Lächerlichkeit des Genderns ad absurdum führen.

Professor*in?
Klar, dann gibt es auch den Professor*er!
Professor*innen?
Professor*eren!

Das Problem in Deutschland ist eben, dass die Männer an diesen Positionen keine Eier in der Hose haben.
Wo Männer keine Männer sind, kommen Frauen hervor, die keine Frauen sind.
Das ist menschliche Progression ;)

Dieser Beitrag wurde von IXS bearbeitet: 07. Januar 2021 - 22:05


#4 Mitglied ist offline   Candlebox 

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  • Geschlecht:Männlich

geschrieben 07. Januar 2021 - 22:08

Beitrag anzeigenZitat (IXS: 07. Januar 2021 - 22:04)

Das Problem in Deutschland ist eben, dass die Männer an diesen Positionen keine Eier in der Hose haben.


Die Männer haben sich nach und nach seit Mitte der 70er die Eier abschneiden lassen und die Nachfahren der Verbliebenden, konnten keine Eier mehr bekommen.
»Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Konsequenzen der ignorierten Realität ignorieren.« ~Ayn Rand

#5 Mitglied ist offline   Samstag 

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  • Geschlecht:unbekannt

geschrieben 08. Januar 2021 - 09:16

Das ist natürlich Humbug, denn jedes einzelne von dir angebrachte Beispiel ist klar männlich. Es ist der Soldat, der Professor, der Kanzler. Es gibt kein die Soldat oder die Kanzler, sondern eben die Soldatin oder die Kanzlerin. Einfachste deutsche Rechtschreibregeln.
Das ist mein einziger Post hier, denn das ist meines Erachtens klar dann auch keiner weiteren Diskussion würdig, beschweren kannst du dich da höchstens beim Rat der deutschen Rechtschreibung.
Keine weitere Diskussion meinerseits auch schon deshalb, weil man hier erst mal direkt als eierlos bezeichnet wird, wenn man sich einfach an die deutschen Rechtschreibregeln hält - da weiß man schon von vornherein, dass das Thema einzig und allein zum aufstacheln und flamen genutzt werden soll.
Super Grundlage für Diskussionen übrigens :thumbdown:
Richtigstellen wollte ich es dennoch.

#6 Mitglied ist offline   Wiesel 

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geschrieben 08. Januar 2021 - 09:28

Schönes Beispiel

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around the world

#7 Mitglied ist offline   IXS 

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geschrieben 08. Januar 2021 - 10:48

Beitrag anzeigenZitat (Samstag: 08. Januar 2021 - 09:16)

Das ist natürlich Humbug, denn jedes einzelne von dir angebrachte Beispiel ist klar männlich. Es ist der Soldat, der Professor, der Kanzler. Es gibt kein die Soldat oder die Kanzler, sondern eben die Soldatin oder die Kanzlerin. Einfachste deutsche Rechtschreibregeln.
Das ist mein einziger Post hier, denn das ist meines Erachtens klar dann auch keiner weiteren Diskussion würdig, beschweren kannst du dich da höchstens beim Rat der deutschen Rechtschreibung.
Keine weitere Diskussion meinerseits auch schon deshalb, weil man hier erst mal direkt als eierlos bezeichnet wird, wenn man sich einfach an die deutschen Rechtschreibregeln hält - da weiß man schon von vornherein, dass das Thema einzig und allein zum aufstacheln und flamen genutzt werden soll.
Super Grundlage für Diskussionen übrigens :thumbdown:
Richtigstellen wollte ich es dennoch.



Du hast nichts verstanden. Dann ist es eine gute Idee von dir dich rauszuhalten.


Hat Samstag doch genau das Problem beschrieben und warum sich das kumuliert.

Soldat ist generell ein Neutrum. Erst der gewählte Artikel lässt den Beruf einem Geschlecht zuordnen.
Wenn jemand wirklich "Gendern" wollte, müsste man einfach nur "Soldat" angeben.

Wie Wiesels Beispiel auch zeigt:
Nachbarschaft ist schon weiblich.
Ja es teilt sich sogar wie folgt auf
Nach- nächste
bar - Wohnung/Haus/ort
schaft - Zusammenfassung

Nachbarin ist also eine "verweiblichung" eines Sachwortes.
WER das so in die deutsche Sprache eingebracht hat, ist wohl nicht bekannt. Aber es ist eine einseitige Verschiebung, ohne die es den Zwang es zusätzlich zu gendern gar nicht gäbe. Den "Nachbarer" gibt es schließlich auch nicht.
Diesen Käse findet man eigentlich nur in Bayern, und die hatten sowieso schon immer Probleme mit der korrekten Aussprache. Weil da sehr viel slawischer Sprachgebrauch enthalten ist.
Da wird dann aus Frau Müller die Müllerin. Sinn ergibt das nicht, ist nur eine Abkürzung.

Verstengans?


In jeder Sprache gibt es eindeutige Begriffe für Männlich und Weiblich.
Gerade im Deutschen eben nicht. Weswegen dieses Gegendere nicht nur falsch, sondern einfach überflüssig ist.


Man müsste das "in" an der "Nachbarin" entfernen, wollte man daraus einen Begriff für "alle 60" Geschlechter nutzen.

#8 Mitglied ist offline   thielemann03 

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geschrieben 08. Januar 2021 - 11:23

Ja, wir bräuchten dann auch unbedingt Löffel*innen und Tasser, wegen der Pronomen. Langsam wünscht man sich, die deutsche Sprache wäre, wie Englisch auch, im frühen Mittelalter stecken geblieben!

Dieser Beitrag wurde von thielemann03 bearbeitet: 08. Januar 2021 - 11:24

Niemand ist so gut, wie ich sein könnte.

#9 Mitglied ist offline   IXS 

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geschrieben 08. Januar 2021 - 11:37

Nicht zu vergessen, dass im Plural Genitiv "Weib" auf einmal "männlich" wird... also "WeibER" .... wird dann da auch nötig "Weiber:innen" draus zu machen ?

hm...

#10 Mitglied ist offline   IXS 

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geschrieben 08. Januar 2021 - 11:56

... also "DER WeibER" ;)

#11 Mitglied ist offline   thielemann03 

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geschrieben 08. Januar 2021 - 14:18

Wenn Alice Schwarzer ein Zeitschrift herausgibt, wegen fehlender Beachtung oder Missständen sei dahingestellt, ist das OK. Wenn aber plötzich in der eigenen Sprache Diskriminierungen gesucht und gefunden werden, nur, weil es gerade zur "poilitical correctnesss" passt, ist das icht nur albern, sondern dumm. Als Luther sie erfand, hat er: "dem Volk aus Maul geschaut", was ist davon geblieben? Auch Duden und die Grimms werden wahrscheilch in ihren Gräbern rotieren!

Dieser Beitrag wurde von thielemann03 bearbeitet: 08. Januar 2021 - 14:21

Niemand ist so gut, wie ich sein könnte.

#12 Mitglied ist offline   Wiesel 

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geschrieben 08. Januar 2021 - 15:35

Der Duden hat heute angefangen das Buch zu gendrifizieren. Die nächste Ausgabe soll alle Wörter in beiden Geschlechtern beschreiben.

So heißt es in etwa Schüler: männliches Kind oder jugendliche Person welche die Schule besucht und äquivalent dazu Schülerin.
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#13 Mitglied ist offline   thielemann03 

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geschrieben 08. Januar 2021 - 16:00

Lässt man das Geschlecht weg ist alles definiert! Schüler: "ein, eine Bildungsenrichtung besuchendes menschliches Jungtier" (man beachte: jeden erdenklichen Geschlechts!)
Niemand ist so gut, wie ich sein könnte.

#14 Mitglied ist offline   Wiesel 

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geschrieben 08. Januar 2021 - 16:16


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#15 Mitglied ist offline   IXS 

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geschrieben 08. Januar 2021 - 18:14

Beitrag anzeigenZitat (Wiesel: 08. Januar 2021 - 15:35)

Der Duden hat heute angefangen das Buch zu gendrifizieren. Die nächste Ausgabe soll alle Wörter in beiden Geschlechtern beschreiben.

So heißt es in etwa Schüler: männliches Kind oder jugendliche Person welche die Schule besucht und äquivalent dazu Schülerin.


Interessant.
Ist es doch eine Steigerung dessen, was "Anti-Gender" ist.
Die Sprache soll "Gender"-frei sein, dabei wird das erst jetzt so richtig aufgebaut.

Wie das wohl mal wird, wenn alle "60 Geschlechter" einen eigenen Artikel und Begriff bekommen?

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