WinFuture-Forum.de: Handbuch: primäre Festplatte -> primärer SATA Anschluss - WinFuture-Forum.de

Zum Inhalt wechseln

Nachrichten zum Thema: Prozessoren & Speicher
Seite 1 von 1

Handbuch: primäre Festplatte -> primärer SATA Anschluss


#1 Mitglied ist offline   Verprida 

  • Gruppe: aktive Mitglieder
  • Beiträge: 121
  • Beigetreten: 13. Juni 16
  • Reputation: 0

geschrieben 03. Januar 2020 - 09:46

Hallo,

Im Handbuch zu meinem Computer steht folgendes:

Zitat

Installieren und Entfernen von Laufwerken
Befolgen Sie zum Installieren von Laufwerken folgende Richtlinien:
● Die primäre Serial ATA (SATA)-Festplatte muss mit dem dunkelblauen primären SATAAnschluss (Kennzeichnung: SATA0) auf der Systemplatine verbunden werden.
● Verbinden Sie sekundäre Festplatten und optische Laufwerke mit einem der hellblauen SATAAnschlüsse auf der Systemplatine (Kennzeichnung: SATA1, SATA2 und SATA3).


Ich weiss, dass die primäre Platte die Platte ist, wo das OS installiert ist.

1) Frage: Geht es hier nur darum, dass er richtig bootet, bzw. dass die primäre Platte mit den Booteinstellungen im Bios korrespondiert? Oder geht es hier um mehr?
Bzw. was passiert, wenn man die primäre Festplatte an einen sekundären Anschluss anschliesst? Welche Nachteile hat man dann, bzw. was funktioniert dann nicht?

2) Und was ist, wenn ich auf 2 Festplatten je ein anderes OS installiert habe und einen Dual Boot eingerichtet habe? Dann ist ja manchmal Festplatte 1 die Primäre und manchmal Festplatte 2. Das wechselt doch dann immer ab?

3) Was ist, wenn ich 2 Festplatten eingebaut habe, mit je einem anderen Betreibssystem und die Festpaltten mit einem Schalter versehen habe. (Das heisst, vor dem Booten überlege ich mir, welches Betreibssystem ich starten will, und schalte die betreffende Festplatte ein und die andere aus, dann starte ich den PC; Zweck: Verstecken der einen Festplatte vor den Ausgen des anderen Systems.)
-> Dann wechselt doch auch jedesmal die Primäre Festpaltte. (?)

Über Antworten würde ich mich freuen.

Gruss
Verprida
0

Anzeige



#2 Mitglied ist offline   DON666 

  • Gruppe: aktive Mitglieder
  • Beiträge: 3.803
  • Beigetreten: 30. Oktober 03
  • Reputation: 323
  • Geschlecht:Männlich
  • Wohnort:Verden (Niedersachsen)

geschrieben 03. Januar 2020 - 11:40

Das sieht mir ganz stark nach einer Anleitung für Leute aus, denen der Hersteller nicht zumuten will (oder nicht zutraut) im BIOS Einstellungen zu ändern, deshalb haben sie das nach Schema F beschrieben. Sofern das BIOS nicht dermaßen abgespeckt ist, dass dort die Einstellungen für die Bootreihenfolge rausgeschmissen wurden, solltest du deine Laufwerke - wie bei jedem anderen PC auch - nach Belieben anschließen können.
Motörhead
Queens Of The Stone Age
Fu Manchu
Napalm Death
Grim Tales...
SysProfile
"Is my cock big enough,
is my brain small enough
for you to make me a star?"
(Jello Biafra "Pull My Strings")
2

#3 Mitglied ist offline   Sarek 

  • Gruppe: aktive Mitglieder
  • Beiträge: 420
  • Beigetreten: 16. April 18
  • Reputation: 119

geschrieben 03. Januar 2020 - 11:42

Beitrag anzeigenZitat (Verprida: 03. Januar 2020 - 09:46)

1) Frage: Geht es hier nur darum, dass er richtig bootet, bzw. dass die primäre Platte mit den Booteinstellungen im Bios korrespondiert? Oder geht es hier um mehr?
Bzw. was passiert, wenn man die primäre Festplatte an einen sekundären Anschluss anschliesst? Welche Nachteile hat man dann, bzw. was funktioniert dann nicht?


Das ist bei Sata eigentlich der größte Quatsch im Normalbetrieb! Der Festplatte/SSD und dem Betriebssystem ist es egal, ob es an Sata1, 2 oder 5 hängt. Wichtig bei mehreren Platten ist nur, im Bios die interne Bootreihenfolge umzustellen. Bei nur einer verbauten Platte ist das egal, bei mehreren wählt das Board standardmäßig immer den niedrigeren Port (Datengrab auf 2, Betriebssystem auf 5) und will von dieser starten, was logischerweise nicht klappt xD Das kann dann umgestellt werden.


Man "sollte" immer bei Port 0 oder 1 anfangen und dann auffüllen. Aber wie gesagt, kein Muss!

Anders ist es, wenn man z. B. ein Raid1 aufbauen will, da müssen zwingend die dafür vorgesehenen Ports verwendet werden. Aber das ist ja nicht gefragt bzw. eine andere Baustelle :)

Beitrag anzeigenZitat (Verprida: 03. Januar 2020 - 09:46)

2) Und was ist, wenn ich auf 2 Festplatten je ein anderes OS installiert habe und einen Dual Boot eingerichtet habe? Dann ist ja manchmal Festplatte 1 die Primäre und manchmal Festplatte 2. Das wechselt doch dann immer ab?

Bei Dualboot bekommt die älteste Festplatte die Bootinformationen in den Bootloader geschrieben. D. H. die erste Platte verwaltet die zweite und bietet da die Option, eines der beiden Systeme zu starten.

Beitrag anzeigenZitat (Verprida: 03. Januar 2020 - 09:46)

3) Was ist, wenn ich 2 Festplatten eingebaut habe, mit je einem anderen Betreibssystem und die Festpaltten mit einem Schalter versehen habe. (Das heisst, vor dem Booten überlege ich mir, welches Betreibssystem ich starten will, und schalte die betreffende Festplatte ein und die andere aus, dann starte ich den PC; Zweck: Verstecken der einen Festplatte vor den Ausgen des anderen Systems.)
-> Dann wechselt doch auch jedesmal die Primäre Festpaltte. (?)


Ich formuliere anders:
Ich habe WinXP und Win10 auf je einer Festplatte mit getrennten Bootloadern (während der Installation die jeweils andere Systemplatte abgeklemmt).

Die Primärfestplatte ist und bleibt immer die erste, die im Bios eingestellt ist (bzw. die die an dem niedrigsten Sata-Port hängt, wenn keine Änderung im Bios vorgenommen worden ist). Der "Schalter" zum wechseln ist in dem Moment F11 oder F12 (oder eine andere F-Taste, je nach Mainboardhersteller unterschiedlich), was zum PC-Start gedrückt werden muss. Damit wählst du einmalig für diesen Start eine andere Festplatte/SSD, USB-Stick, DVD-Laufwerk etc. aus. beim nächsten Start wird wieder die im Bios voreingestellte Festplatte angesprochen.


Fragen beantwortet? :)
_________________________
Arbeitstier 1: Intel Xeon E5450 (4x3 GHz), 16 GB DDR3, 120 GB SSD, 500 GB HDD
Arbeitstier 2: T61 mit T9500 (2x2,6 GHz), 8 GB RAM, 120 GB SSD
Arbeitstier 3: T400 mit X9100 (2x3,06 GHz), 8 GB RAM, 120 GB SSD + 320 GB HDD
Arbeitstier 4: T60 mit T7200 (2x2,0 GHz), 4 GB RAM, 120 GB SSD, 750 GB HDD

Alle mit Windows 10
1

#4 Mitglied ist offline   Verprida 

  • Gruppe: aktive Mitglieder
  • Beiträge: 121
  • Beigetreten: 13. Juni 16
  • Reputation: 0

geschrieben 03. Januar 2020 - 13:56

@Sarek
Danke, die Fragen sind beantwortet.

Allerdings ist zu 3) jetzt noch eine andere Frage aufgetaucht.

Ich entnehme Deiner Antwort, dass es als Alternative zum Dual- Boot offenbar noch die folgende Variante gibt:

-> Nämlich die Wahl der Platte beim Start durch Drücken von F11 (F12), wenn jede Festplatte seinen eigenen Bootloader hat.

Frage: Wenn es diese Möglichkeit gibt, wer braucht denn dann noch Dual Boot?

Dieser Beitrag wurde von Verprida bearbeitet: 03. Januar 2020 - 13:59

0

#5 Mitglied ist offline   Sarek 

  • Gruppe: aktive Mitglieder
  • Beiträge: 420
  • Beigetreten: 16. April 18
  • Reputation: 119

geschrieben 03. Januar 2020 - 14:22

Beitrag anzeigenZitat (Verprida: 03. Januar 2020 - 13:56)

Allerdings ist zu 3) jetzt noch eine andere Frage aufgetaucht.

Ich entnehme Deiner Antwort, dass es als Alternative zum Dual- Boot offenbar noch die folgende Variante gibt:

-> Nämlich die Wahl der Platte beim Start durch Drücken von F11 (F12), wenn jede Festplatte seinen eigenen Bootloader hat.

Frage: Wenn es diese Möglichkeit gibt, wer braucht denn dann noch Dual Boot?


Dualboot mit einem Bootloader ist halt praktischer, da man vor dem Start immer direkt aufgefordert wird, sich zwischen den jeweilgen System zu entscheiden. Bei der Option mit getrennten Bootloadern muss man selbst aktiv werden. Ein wirkliches Arbeitsszenario fällt mir da jetzt nicht ein. Aber ein Beispiel, dass der Praxis nicht so ganz fern sein sollte:

Fall gesetzt der Partner/die Partnerin will nicht mit Win10 arbeiten und nutzt lieber Win8.1. Da ist die Geschichte mit dem gemeinsamen Bootloader sinnvoll, da man vorher gefragt wird, was gebootet werden soll. Bei der getrennten Methode kann es auch mal den Fall geben, es zu vergessen und das ggf. falsche System startet da dann durch. Folglich muss man neustarten. Das ist jetzt nicht so DER Zeitaufwand, aber kann die Anwender schon nerven.


Ich habe mich für die getrennte Variante entschieden, da ich damals z. B. von WinXP auf 7 mit neuer SSD gewechselt habe. Mir war aber von Anfang an bewusst, dass ich XP parallel noch solange nutzen wollte, bis 7 eingerichtet ist und alles funktioniert (weniger Stress und Zeitdruck das System einzurichten). Auch sollte danach die XP-Platte ausgebaut/formatiert werden.

Das wäre zwar auch möglich gewesen, indem ich den Bootloader nachträglich getrennt hätte, wäre aber wieder mit Aufwand verbunden. Also ganz einfach die HDD abgeklemmt, Win7 auf der neuen SSD installiert und danach die HDD wieder angeklemmt.

Für mich hat die getrennte Geschichte auch den Vorteil: Schmiert mir eine Festplatte ab, nimmt sie nicht zwangsläufig die andere mit (Also Systemplatte 1 mit gemeinsamen Bootloader geht kaputt und System 2 wird dadurch ebenfalls unbrauchbar/nur mit Aufwand wieder herstellbar weil das System eben nicht booten kann).

Beide Varianten haben definitiv ihre Vor- und Nachteile. Es kommt wie immer auch auf das Anwenderverhalten an :)
_________________________
Arbeitstier 1: Intel Xeon E5450 (4x3 GHz), 16 GB DDR3, 120 GB SSD, 500 GB HDD
Arbeitstier 2: T61 mit T9500 (2x2,6 GHz), 8 GB RAM, 120 GB SSD
Arbeitstier 3: T400 mit X9100 (2x3,06 GHz), 8 GB RAM, 120 GB SSD + 320 GB HDD
Arbeitstier 4: T60 mit T7200 (2x2,0 GHz), 4 GB RAM, 120 GB SSD, 750 GB HDD

Alle mit Windows 10
2

#6 Mitglied ist offline   Verprida 

  • Gruppe: aktive Mitglieder
  • Beiträge: 121
  • Beigetreten: 13. Juni 16
  • Reputation: 0

geschrieben 03. Januar 2020 - 16:39

Danke!
0

Thema verteilen:


Seite 1 von 1

1 Besucher lesen dieses Thema
Mitglieder: 0, Gäste: 1, unsichtbare Mitglieder: 0