WinFuture-Forum.de: 1) Zweite SSD Platte | 2) Sicherheit allgemein - WinFuture-Forum.de

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Alle Informationen zum Thema Windows 7 in unserem Special. Windows 7 Download, FAQ und neue Funktionen im Überblick.
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1) Zweite SSD Platte | 2) Sicherheit allgemein


#1 Mitglied ist offline   smoto 

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geschrieben 03. Juni 2014 - 14:01

Hallo Leute,

zwei Fragen hätte ich.

1.)
Ich habe heute meine neue SSD Platte bekommen.
Momentan läuft Windows 7 auf einer für mich mittlerweile zu kleinen SSD.
Bedeutet, ich muss mein System neu installieren.
Jetzt erstmal die Frage, wie sich das mit zwei SSD Platten verhält.
Muss ich die neue Platte im Bios an erster Stelle setzen, damit diese als erstes angesprochen wird?
Früher, bei alten HDD's musste man ja noch Jumpern.
Habe noch nie zwei SSD in einem Rechner gehabt.
Habe also keine Ahnung, was das angeht.

2.)
Zum Thema Sicherheit allgemein.
Sollte ich auf jeden Fall zwei User anlegen?
Mit dem Admin alles installieren und mit dem anderen User dann quasi das System nutzen?
Es geht einfach darum, dass mehrere Personen diesen Rechner nutzen.
Ich kenne deren Surfverhalten nicht.
Was ich nicht will, sind Trojaner und Viren auf dem Rechner.
Bin ich sicherer unterwegs, wenn ich neben dem Admin noch einen "normalen" User anlege?
Bzw. was sind denn hierbei die Vor- und Nachteile?
Auf diesem Rechner wird hautpsächlich mit Videoschnitt und Bildbearbeitung gearbeitet.
Gesurft wird natürlich auch.
Bedeutet, es muss auch möglich sein, Projektdaten auf der Festplatte zu speichern.

Wie gehe ich die Sache am besten an, damit ich ein relativ sauberes System habe?

Angaben zum System:
Windows 7 Ultimate
Avast Antivirus
Spybot Search & Destroy

Gruß
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#2 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 03. Juni 2014 - 15:34

Du kannst die eine SSD auch auf die andere klonen, soweit das von der jeweiligen Software unterstützt wird. Oder halt ein vollständiges Backup ziehen und das dann auf die neue SSD zurückspielen. Wichtig ist halt, daß dieses Backup dann DATEIbasiert ist (vorm Zurückspielen muß dann die Zielpartition bereits existieren).


Re: Sicherheit ist es immer am besten, dem "Least-Priviledge" Prinzip zu folgen - also immer nur soviele Rechte einräumen, wie nötig.

Heißt:
- Ein Adminaccount für administrative Aufgaben, Systemverwaltung, Softwareinstallationen etc.
- Ein Benutzerkonto pro Person, welche mit dem Rechner arbeiten soll.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#3 Mitglied ist offline   timmy 

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geschrieben 03. Juni 2014 - 15:41

Die Einstellung im Bios reicht aus um die Bootplatte festzulegen.
Wenn du dein System neu installieren willst, würde ich die alte Platte dazu abklemmen.
Nach der Installation wieder anklemmen und formatieren.
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#4 Mitglied ist offline   smoto 

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geschrieben 03. Juni 2014 - 16:01

Danke erstmal.
Dann klemm ich die alte Platte ab.

Nochmal zum Thema Sicherheit.
Können sich normale User auch Trojaner/Viren etc. einfangen?
Ich habe das System mit Spybot gescannt und dort zwei kritische Bedrohungen (laut Spybot) gefunden.
Das eine war eine Toolbar (bin mir nicht ganz sicher). Was das Andere war, weiß ich nicht mehr.
Auf jeden Fall konnte ich das beheben.
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#5 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 03. Juni 2014 - 16:05

Klar können sie. Auf einem System, wo "Unbekannte" dran sitzen, muß unbedingt ein Virenscanner drauf... worauf der normale Benutzer dann aber keinen Zugriff kriegen darf (außer vielleicht zum Anstellen).

Allerdings ist dann der jeweilige Virus oder Trojaner oder was auch immer durch die Zugriffsmöglichkeiten des jeweiligen Benutzers eingeschränkt; was Benutzer X nicht darf, kann der Trojaner dann auch nicht lesen.
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#6 Mitglied ist offline   smoto 

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geschrieben 03. Juni 2014 - 16:33

Ich verstehe.

Letzte Fragen(n).
Muss ich noch was beachten beim Benutzer erstellen, außer das es kein Admin sein darf?
Was Rechte angeht, habe ich keinerlei Erfahrungen.

Und gibt es noch "musthave" Software für das System?
Zwecks Sicherheit.
Wir haben hier Spybot und Avast drauf.
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#7 Mitglied ist offline   Sturmovik 

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geschrieben 03. Juni 2014 - 17:00

Kommt drauf an, ob die anderen User überall Zugriff haben sollen.
In der Standardeinstellung ist es so, dass normale Benutzerkonten Systemweit Lese&Schreibrechte haben, mit ein paar Ausnahmen:

C:\ => hier haben nur Admins Vollzugriff, User haben lediglich Leserechte
Alles unterhalb von C:\Windows und C:\Programme dürfte ähnlich sein, bin mir da aber grad nicht sicher
C:\Users => hier haben User nur auf ihr eigenes Homeverzeichnis Lese&Schreibrechte.

Im restlichen Dateisystem ist eine Lese- u. Schreibberechtigung für "Authentifizierte Benutzer" vorhanden. Oder für "Jeder" (Da bin ich mir ebenfalls nicht ganz sicher, die Auswirkungen sind allerdings für diesen Fall die gleichen.)

Sollen die eingeschränkten Nutzerkonnten nur ihr Homeverzeichnis (und evtl einzelne andere Verzeichnisse) nutzen dürfen, muss diese globale Berechtigung auf C:\ und die anderen Wurzelverzeichnisse entfernt werden.
Dank Vererbung wirkt sich das dann systemweit aus, nur nicht im Homeverzeichnis, wo diese Vererbung standadrdmässig aufgebrochen ist.
Wenn die Konten dann Zugriff auf einzelne Verzeichnisse bekommen sollen, dort einzeln die Berechtigung setzen.

ACHTUNG: Niemals den Gruppen "JEder" und "Authentifizierte Benutzer" so eine Berechtigung global verweigern. Denn damit verweigerst du auch Systemusern und Administratoren die Rechte.

Allgemein sei dazu gesagt, dass du dir mit einer falschen Enscheidung bei der Rechtevergabe(bzw. -entfernung) dein System zerschiessen kannst.
Daher solltest du jeden Schritt dokumentieren, so dass im Notfall der Urzustand wiederhergestellt werden kann.



Ein Virenscanner ist im allgemeinen eine gute Idee. Spybot muss nicht unbedingt sein, da reichts, wenn ab und zu mal gescannt wird.
Wichtiger als diese reaktive Sicherheit (im Nachhinein nach Schädliingen suchen und entfernen) ist dafür zu sorgen, dass garnichts erst draufkommt.
Dazu sollte ein ordentlicher Browser (Firefox, Pale Moon, evtl auch Chrome) mitsamt Scriptblocker (Noscript bei Frefox, NotScript bei Chrome) genutzt werden, der verhindert, dass automatisierte Installationen von Malware erfolgen können. Leider ist dies eine der häufigsten Ursachen für Befall.

Außerdem sollte in jedem Fall das Bewusstsein der User geschult werden, dass man nicht auf jedes Klickmich drücken darf und Anhänge von Emails unbekannter Herkunft sofort zu löschen sind.

Dieser Beitrag wurde von Sturmovik bearbeitet: 03. Juni 2014 - 17:12

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