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Demonstration In Darmstadt Gegen Lüge und Verdummung

#1 Mitglied ist offline   Sepultura 

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geschrieben 17. Mai 2006 - 15:57

Im IRC-Channel von der TU Darmstadt (irc://irc:quakenet.eu.org:6667/tu-darmstadt) las ich diesen Topic:

HURRA STUDIENGEBÜHREN! \o/ DEMO: Mittwoch, 24. Mai - 14:30 Treffen am Kantplatz ... Seid alle dabei!


Seid alle Dabei.

Gegen Studiengebühren, weshalb?

darum:

Zitat

Internationale Rechtslage; Völkerrecht

Im „International Covenant on Economic, Social and Cultural Rights“ (Internationaler Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte), den auch die Bundesrepublik Deutschland unterzeichnete und der im Jahre 1976 in Kraft trat, haben sich die Unterzeichnerstaaten unter anderem im Artikel 13 Absatz 2 c) verpflichtet, „den Hochschulunterricht auf jede geeignete Weise, insbesondere durch allmähliche Einführung der Unentgeltlichkeit, jedermann gleichermaßen entspreched seinen Fähigkeiten zugänglich zu machen“. Hierbei dürfe nach Absatz 4 keine Bestimmung dieses Artikels „dahin ausgelegt werden, dass sie die Freiheit natürlicher oder juristischer Personen beeinträchtigt, Bildungseinrichtungen zu schaffen und zu leiten“ die nach Absatz 1 c) auch weiterhin unentgeltlich sind.

Zudem verpflichtet sich nach Artikel 2 Absatz 1 jeder Vertragsstaat „nach und nach mit allen geeigneten Mitteln, vor allem durch gesetzgeberische Maßnahmen, die volle Verwirklichung der in diesem Pakt anerkannten Rechte zu erreichen.“ Zudem sei nach Artikel 2 Absatz 1 zu gewährleisten, „dass die in diesem Pakt verkündeten Rechte ohne Diskriminierung hinsichtlich der Rasse, der Hautfarbe, des Geschlechts, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen oder sozialen Herkunft, des Vermögens, der Geburt oder des sonstigen Status ausgeübt werden“ und haben sich nach Artikel 3 verplichtet, „die Gleichberechtigung von Mann und Frau bei der Ausübung der in diesem Pakt festgelegten wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte sicherzustellen.“ Wie im Abschnitt Soziale Aspekte dargelegt, ist dies jedoch nicht gewährleistet. Auch wurde am Beispiel Australien erkennbar, dass Frauen besonders durch Studiengebühren benachteiligt werden.

Weiter gelten nach Artikel 28 „Die Bestimmungen dieses Paktes ohne Einschränkung oder Ausnahme für alle Teile eines Bundesstaates.“ Nach Artikel 4 erkennen die Vertragsstaaten an, „dass ein Staat die Ausübung der von ihm gemäß dieses Pakts gewährleisteten Rechte nur solchen Einschränkungen unterwerfen darf, der gesetzlich vorgesehen und mit der Natur dieser Rechte vereinbar sind und deren ausschließlicher Zweck es ist, das allgemeine Wohl in einer demokratischen Gesellschaft zu fördern.“ Dies ist durch Gesetzesänderungen, welche die Hochschulen zu einer nur scheinbar freiwilligen Einführung von Studiengebühren nötigen, offensichtlich aber nicht gegeben.


Die Einführung von Studiengebühren in Großbritannien ist von der zuständigen Berichterstatterin der UNO gerügt worden, was bisher keine Folgen gezeigt hat, da die britische Regierung darauf beharrt, dass die Gebühren in der jetzt gültigen Form den Zielen des Paktes nicht entgegenstünden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Studiengeb%C3....C3.B6lkerrecht

Seid dabei. Gegen die absichtliche Volksverdummung der CDU!!!

Lesenswert:
http://www.studis-online.de/HoPo/Hintergru...engebuehren.php
http://www.studis-online.de/StudInfo/Gebue...e_gebuehren.php
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#2 Mitglied ist offline   schrämp 

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geschrieben 17. Mai 2006 - 19:27

tja bildung ist eben nicht umsonst, wer studiert wird später mal mehr verdienen als andere wird aber von den kleinverdienern mitfinanziert, seh das nicht so schlimm wenn man einen sehr sehr kleinen beitrag zahlen muss, müsste man die ausbildung ganz selbst finanzieren würdest du pro jahr auf einige hunderttausend kommen

was zahlt ihr denn in DE pro semester?
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#3 Mitglied ist offline   DiebischerElb 

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geschrieben 17. Mai 2006 - 19:40

Beitrag anzeigenZitat (schrämp: 17.05.2006, 20:27)

tja bildung ist eben nicht umsonst, wer studiert wird später mal mehr verdienen


Wer sagt das? Und vorallem, wer garantiert das?

#4 Mitglied ist offline   schrämp 

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geschrieben 17. Mai 2006 - 20:06

Beitrag anzeigenZitat (DiebischerElb: 17.05.2006, 20:40)

Wer sagt das? Und vorallem, wer garantiert das?


ok lasses mich konkretisieren, die, die ich kenn, die zb BWL studiert haben die machen jetzt schön geld, leute die, zb der eine den ich kenne, theaterwissenschaften studiert hat gut ... was hat er sich erwartet

aber im prinzip bedeutet höhere bildung auch höhere bezahlung
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#5 Mitglied ist offline   Sepultura 

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geschrieben 17. Mai 2006 - 21:12

Beitrag anzeigenZitat (schrämp: 17.05.2006, 21:06)

ok lasses mich konkretisieren, die, die ich kenn, die zb BWL studiert haben die machen jetzt schön geld, leute die, zb der eine den ich kenne, theaterwissenschaften studiert hat gut ... was hat er sich erwartet

aber im prinzip bedeutet höhere bildung auch höhere bezahlung


Die zahlen später aber auch mehr Steuern.

Aber ein Studium bedeutet nicht, dass man reich ist. Ich kenne viele, die studiert haben und trotzdem nicht reich sind.

Lehrer zum Beispiel.

Außerdem werden die Studiengebühren nicht für die Unis eingesetzt:

Ich habe mit einer geredet, die hat studiert. Sie war sogar Mitglied eines Vereins, der deren Uni mit gespendeten Geld unterstützt hat, damit die Uni Bibliothek verbessert wird.

Rate mal, wieviel Bücher neu dazu kamen, während ihres Studiums?

0

Nichtmal Spenden werden ordentlich genutzt.

Dieser Beitrag wurde von Sepultura bearbeitet: 17. Mai 2006 - 21:12

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#6 Mitglied ist offline   flo 

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geschrieben 17. Mai 2006 - 21:20

Die Frage ist doch ehr, wie soll die Studiengebühr bezahlt werden?

Die Eltern können nicht immer helfen, und wer jetzt mit dem Argument kommt " Dann arbeitet doch nebenbei", der weis nicht was es bedeutet zu studieren o.ä, was dazuverdienen ist kein Thema, nur viel mehr zeit bleibt nicht.

#7 Mitglied ist offline   defq0n.1 

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geschrieben 17. Mai 2006 - 21:28

Ich will mal ein Beispiel nennen, das mich sehr beunruhigt:

Bei mir ist einer in der Klasse, der ist (fast) klassenbester, aber seine Eltern haben ein Einkommen, welches gerade für das Nötigste reicht. Wenn er studier und später keinen ordentlichen Job findet, wer zahlt dann diese "Gebühren" zurück?

Und ich glaube auch persönlich nicht wirklich daran, dass das Geld wirklich sinnvoll eingesetzt wird.
Ente Ende ;)

#8 Mitglied ist offline   schrämp 

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geschrieben 17. Mai 2006 - 21:33

eine art gebührenfreier kredit wäre ne gute idee, also 0%, du zahlst den betrag dann in x oder xx jahren zurück und von reich hab ich ganz sicher nicht gesprochen aber es ist ein unterschied zwischen einem lehrling der mit 16 jahren zu arbeiten beginnt und da schon steuern zahlt und einem der bis 35 studiert, irgendwie musses finanziert werden, einerseits will keiner dafür aufkommen andererseits beschweren sich alle über das sinkende niveau an unis

aber ich kenn genügend leute, als sie noch studenten waren gingen sie demonstrieren gegen studiengebühren jetzt wählen sie die partei die großverdiener begünstigen ...

mich würde interessieren wieviel ihr in deutschland pro semester zahlen müsst?
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#9 _soulflare_

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geschrieben 17. Mai 2006 - 21:38

Beitrag anzeigenZitat (schrämp: 17.05.2006, 22:33)

eine art gebührenfreier kredit wäre ne gute idee, also 0%, du zahlst den betrag dann in x oder xx jahren zurück


ich dachte bafög wäre so etwas in der Art...Da muss man das Geld glaub ich sogar erst dann zurückzahlen, wenn man ein eigenes Einkommen hat.

Aber ich kenn mich da auch nicht so aus, sind noch ein paar jahre bis zum Studium bei mir.

#10 Mitglied ist offline   flo 

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geschrieben 17. Mai 2006 - 21:52

Du hast bei bafög eine zins und tilgungsfreie Zeit (bei Abafög / Meisterbafög) sind es 2 jahre, dannacht musst du es zurückzahlen, natürlich nur wenn du kannst.

#11 Mitglied ist offline   Sepultura 

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geschrieben 17. Mai 2006 - 22:00

BaföG-Empfänger brauchen keine Studiengebühren zahlen:
http://www.studis-online.de/HoPo/art-461-k...hren_bafoeg.php

Das jetzige System gibt ein 5% Kredit auf die Studiengebühren, wenn man sie nicht gleich zahlen kann.

Aber da gibt es sowas wie die Private Insolvenz, dann wären die Gebühren auch weg.

Wie Finnland und Schweden beweisen, kann man gute Unis auch ohne Studiengebühren machen. Finnland zahlt sogar den Studenten fürs studieren Geld.
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#12 Mitglied ist offline   schrämp 

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geschrieben 17. Mai 2006 - 22:42

Beitrag anzeigenZitat (Sepultura: 17.05.2006, 23:00)

BaföG-Empfänger brauchen keine Studiengebühren zahlen:
http://www.studis-online.de/HoPo/art-461-k...hren_bafoeg.php

Das jetzige System gibt ein 5% Kredit auf die Studiengebühren, wenn man sie nicht gleich zahlen kann.

Aber da gibt es sowas wie die Private Insolvenz, dann wären die Gebühren auch weg.

Wie Finnland und Schweden beweisen, kann man gute Unis auch ohne Studiengebühren machen. Finnland zahlt sogar den Studenten fürs studieren Geld.


in finnland streiten sich die politiker was man mit dem ganzen geld gemacht werden soll, das sie durch erdgas und erdöl machen, kann man nicht wirklich vergleichen
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