WinFuture-Forum.de: Office 2013 gekauft und der Account geht nicht - WinFuture-Forum.de

Zum Inhalt wechseln

Nachrichten zum Thema: Office 2013
Seite 1 von 1

Office 2013 gekauft und der Account geht nicht


#1 Mitglied ist offline   onboard 

  • Gruppe: Mitglieder
  • Beiträge: 12
  • Beigetreten: 27. August 19
  • Reputation: 0

geschrieben 20. September 2019 - 14:02

Hallo,

ich habe ein Office 2013 Home and Business gekauft, was offenbar ein Original ist, die Key Karte, das Passwort für den Account und dessen E-Mail, alles ist da.

Doch wenn ich bei Office.com/setup versuche über diesen Account zu installieren, kommt eine Sicherheitsfrage, die ich natürlich nicht kenne. Nach dem ich dort eine falsche Angabe gemacht habe, wurde der Account für 4 Wochen gesperrt. Ich könnte ihn über einen Sicherheits-Code freischalten, da ich aber keinen Zugriff auf die E-Mail habe, geht das nicht.

Da ich ohne Sicherheitsfragen auch in 4 Wochen nicht an den Account komme, habe ich dem Kauf widersprochen, doch der Verkäufer unterstellt mir, das ich das Verfahren nicht beherrsche und will mir das Geld nicht zurückgeben, da ich sein Siegel geöffnet und eine Installation versucht habe.

Also habe ich bei der Hotline von Microsoft angerufen, die haben zunächst den Account überprüft und diesen gibt es auch, soweit passt also alles zusammen. Doch er wurde nicht wegen meiner Sicherheitsfrage gesperrt, sondern weil er lange Zeit nicht mehr in Benutzung war. Das Ganze nennt sich „Suspension for abuse, account is blocket“ und lässt auch nicht mehr reaktivieren. Der Microsoft Support hat mir bestätigt, das ich keinen Fehler gemacht habe. Mit der Ausnahme, das ich die Sicherheitsfrage falsch beantwortet habe, aber da der Account vorher schon gesperrt war, spielt das keine Rolle.

Nun stehe ich also blöd da, der Verkäufer weigert sich und unterstellt mir Unkenntnis bei der Installation und Microsoft sagt, ja, der Account ist da, ist aber dauerhaft deaktiviert.
Ich habe extra darauf geachtet, das ich eine echte Version kaufe (und das ist sie ja auch mal gewesen) und dafür auch viel Geld ausgegeben und nun so etwas.

Was würdet ihr jetzt machen?

LG
Onboard

Dieser Beitrag wurde von onboard bearbeitet: 20. September 2019 - 14:03

0

Anzeige



#2 Mitglied ist offline   Gispelmob 

  • Gruppe: aktive Mitglieder
  • Beiträge: 2.103
  • Beigetreten: 14. August 15
  • Reputation: 234

geschrieben 20. September 2019 - 15:01

Der Verkäufer hat dir etwa verkauft was nicht funktioniert. Die Antwort ist also so einfach, dass du sie selbst findest.
AMD Ryzen 2700X, Asus TUF X470-Plus Gaming, 2x8GB Corsair DDR4-3200, Asus Geforce GTX 1060 6GB, 1x 120GB Intenso SSD, 1x 1TB Sandisk SSD, Win10 Home 64Bit
1

#3 Mitglied ist online   RalphS 

  • Gruppe: VIP Mitglieder
  • Beiträge: 8.735
  • Beigetreten: 20. Juli 07
  • Reputation: 1.090

geschrieben 20. September 2019 - 16:15

Da ist nichts legitim, scheint es.

Keycard? Ja, okay.

Account mitsamt Passwort? Nie und nimmer.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

Eingefügtes Bild
Eingefügtes Bild
1

#4 Mitglied ist offline   onboard 

  • Gruppe: Mitglieder
  • Beiträge: 12
  • Beigetreten: 27. August 19
  • Reputation: 0

geschrieben 20. September 2019 - 18:57

Doch, das war alles vorhanden und Microsoft hat auch alles bestätigt, also ursprünglich ist das Office 2013 in Ordnung gewesen und ich unterstelle dem Verkäufe auch keine böse Absicht. Denn wer geht schon davon aus, dass Microsoft einfach einen Account sperrt, nur weil dieser nicht benutzt wird. Mir wäre das als Verkäufer auch passiert.
Aber es ist nun einmal so, das ein seriöser Verkäufer, der ein Produkt verkauft, wovon er zwar ausgeht das es in Ordnung ist und sich aber herausstellt das es das nicht ist, diesen Fehler dann nicht den Käufer tragen lässt.

Ich kenne die Rechtslage nicht und weiß nicht, ob man die 14 Tage Rücknahme Pflicht mit einem Hinweis auf Siegelbruch einfach so aushebeln kann. Aber für mein Rechtsverständnis greift hier nicht das Widerspruchsrecht, sondern es wurde mangelhafte Ware verkauft, der Sachverhalt ist also ein anderer. Ob man das jetzt Garantie nennt, weiß ich nicht.

Es wäre für mich nur interessant, wie ihr das jetzt machen würdet. Bei einem Streitwert von knapp 90 Euro wird sich vermutlich nicht viel in unserem tollen System bewegen.

Dieser Beitrag wurde von onboard bearbeitet: 20. September 2019 - 19:04

0

#5 Mitglied ist offline   Binabik 

  • Gruppe: aktive Mitglieder
  • Beiträge: 249
  • Beigetreten: 23. Oktober 07
  • Reputation: 49

geschrieben 20. September 2019 - 19:31

Rechtlich gesehen muss dir der Verkäufer den Kaufpreis zurück erstatten, da der Key seitens MS für ungültig erklärt wurde. Durchsetzen musst du deinen Rechtsanspruch jedoch selbst. Falls du eine Rechtsschutzversicherung hast, würde ich bei der mal anfragen, falls nicht, musst du in Vorlage bei einem Rechtsanwalt gehen. Soweit ich weiß, kostet das erst einmal 50 € - da sagt dir der Rechtsanwalt zumindest ob Erfolgsaussichten bestehen.

Eigentlich sollte dem Verkäufer klar sein, das eine einmal aktivierte Lizenz, die an einen Account gebunden ist, nicht mehr verkauft werden kann. Und ehe hier wieder der MS-Aufschrei losgeht - versucht mal ein Spiel aus der Steam-Bibliothek zu verkaufen.
2

#6 Mitglied ist online   RalphS 

  • Gruppe: VIP Mitglieder
  • Beiträge: 8.735
  • Beigetreten: 20. Juli 07
  • Reputation: 1.090

geschrieben 20. September 2019 - 21:00

Was denn nur immer für einen Account? Man erwirbt mit dem Kauf von Microsoft-Software keinen Account, auch keinen Zugriff darauf. Man kriegt die Keycard und man löst die Keycard auf seinem eigenen Account ein und wenn man keinen hat, dann erstellt man sich einen.

Der Microsoft-Account ist inzwischen Dreh- und Angelpunkt für eine ganze Menge Zeug und Käse, den zu veräußern wäre so dermaßen albern, daß man es nicht mal mehr absurd nennen kann. Dort hängt *alles* dran, was irgendwie mit "Microsoft-Produkt" zu tun hat, einschließlich wenn man mit denen direkt was zu tun hat und/oder für die Kollegen dort tätig ist.

Also ja, keycard okay. Aber wenn ein Verkäufer kommt mit Account, dann müssen alle Alarmglocken so dermaßen laut klingeln, daß sie nach fünf Minuten kaputtgeläutet sind.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

Eingefügtes Bild
Eingefügtes Bild
2

#7 Mitglied ist offline   onboard 

  • Gruppe: Mitglieder
  • Beiträge: 12
  • Beigetreten: 27. August 19
  • Reputation: 0

geschrieben 21. September 2019 - 11:19

Das ist nicht ganz richtig.
Im Sommer hatte ich bereits ein anderes Office 2013 gekauft und ich konnte nach 4 Wochen Wartezeit dieses Office sogar auf meinen eigenen Account übertragen. Auch von diesem Verkäufer bekam ich die Account Daten.
Wer nämlich ein Office kauft, mit der Absicht es irgendwann wieder zu verkaufen, der nimmt für den Account nicht seinen Hauptaccount, sondern legt einen Account über eine andere E-Mail an. Diese E-Mail ist dann in der Regel nur für das Office. Bei einem Verkauf werden dann diese Zugangsdaten mit verkauft. Ob ein Übertrag möglich ist, liegt an Mircosoft, vorher ist es natürlich blöd, wenn Microsoft einen Sicherheits-Code an die Account E-Mail senden will. Inzwischen habe ich gelernt, das es besser ist von Privat zu kaufen, weil dieser verfügbarer ist. Er kann ggf. den Inhalt einer E-Mail übermitteln und auch Antworten auf Sicherheitsfragen geben. Denn man bekommt nicht den Zugang zum E-Mail Account, den man für einen Login normalerweise auch nicht braucht. Ein Unternehmer, der nur das Paket verkauft, also nicht der ursprüngliche Account Inhaber ist, kann das als Wiederverkäufer natürlich nicht.
0

#8 Mitglied ist offline   coloneljacensolo 

  • Gruppe: aktive Mitglieder
  • Beiträge: 121
  • Beigetreten: 07. März 12
  • Reputation: 28

geschrieben 21. September 2019 - 14:17

Beitrag anzeigenZitat (onboard: 21. September 2019 - 11:19)

Das ist nicht ganz richtig.
Im Sommer hatte ich bereits ein anderes Office 2013 gekauft und ich konnte nach 4 Wochen Wartezeit dieses Office sogar auf meinen eigenen Account übertragen. Auch von diesem Verkäufer bekam ich die Account Daten.
Wer nämlich ein Office kauft, mit der Absicht es irgendwann wieder zu verkaufen, der nimmt für den Account nicht seinen Hauptaccount, sondern legt einen Account über eine andere E-Mail an. Diese E-Mail ist dann in der Regel nur für das Office. Bei einem Verkauf werden dann diese Zugangsdaten mit verkauft. Ob ein Übertrag möglich ist, liegt an Mircosoft, vorher ist es natürlich blöd, wenn Microsoft einen Sicherheits-Code an die Account E-Mail senden will. Inzwischen habe ich gelernt, das es besser ist von Privat zu kaufen, weil dieser verfügbarer ist. Er kann ggf. den Inhalt einer E-Mail übermitteln und auch Antworten auf Sicherheitsfragen geben. Denn man bekommt nicht den Zugang zum E-Mail Account, den man für einen Login normalerweise auch nicht braucht. Ein Unternehmer, der nur das Paket verkauft, also nicht der ursprüngliche Account Inhaber ist, kann das als Wiederverkäufer natürlich nicht.


Es ist immer noch am sinnvollsten, Software direkt beim Hersteller zu kaufen (bei Windows und Microsoft Office wäre das Microsoft). Wenn man Programme auf Amazon kauft, würde ich darauf achten, dass die Software von "Amazon" oder vom Software Hersteller verkauft wird.
Da kann man sich zumindest sicher sein, dass die Software aktiviert werden kann.
Wenn du Windows 10 verwendest, könntest du eigentlich Office 2016 oder 2019 kaufen.

0

Thema verteilen:


Seite 1 von 1

1 Besucher lesen dieses Thema
Mitglieder: 0, Gäste: 1, unsichtbare Mitglieder: 0