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Festplatte Daten retten


#1 Mitglied ist offline   landbastler 

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geschrieben 19. August 2019 - 16:17

Hallo,
meine Festplatte auf der die Laufwerke C: (Windows 10 Home) und D: waren hat den Geist aufgegeben. Es ist laut Aufkleber eine Platte von Toshiba, wird aber als Hitachi HDS721050DLE630 angezeigt. Der Rechner läuft inzwischen wieder, aber ich möchte noch Daten von der defekten Platte retten. Die habe ich jetzt über einen USB - Adapter angeschlossen. Der Motor läuft und die Anzeigen für USB (rot) und SATA (grün) leuchten. Manchmal leuchtet auch die LED "IDE/Busy", aber es passiert nichts. Die Festplatte surrt und manchmal tickt sie kurz wie eine Uhr. Ich habe mir die Software "Find and Mount" installiert. Manchmal wird die Platte mit Bezeichnung und Größe angezeigt, aber der Scan läuft ewig ohne Erfolg.
Gibt es noch eine Möglichkeit die Platte kurzzeitig zum Leben zu erwecken?

Gruß
landbastler

Angehängtes Bild: rettung 1.JPG

Dieser Beitrag wurde von landbastler bearbeitet: 19. August 2019 - 16:24

PC1: CPU: AMD Ryzen5 2600x; Board: ASUS Prime B350-Plus; RAM: 8GB; Grafik: Nvidia Geforce GT710/2GB; Festplatten: Seagate 2TB, Toshiba 2TB; optische Laufwerke: DVD-ROM DH16D2S, DVD-RAM GH24NSD1; Sonstiges: Fritz WLAN USB Stick AC430; Windows 10 Professional 64bit;

PC2: CPU: AMD FX-6100 ; Board: ASUS M5A 78L-M/ USB3; RAM: 16GB (4x4GB) ; Grafik: Nvidia Geforce GTX 650; Festplatten: Hitachi 500GB, WD 1TB und Seagate 2TB; optische Laufwerke: LG-DVD ROM und LG Brenner;Sonstiges:Fritz WLAN USB Stick AC430; Windows 10 HP 64bit;
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#2 Mitglied ist offline   expat 

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geschrieben 19. August 2019 - 17:26

Versuch mal HD-TuneDamit habe ich früher schlechte Sektoren ausschalten können und die Platte sogar noch weiter genutzt.

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#3 Mitglied ist offline   landbastler 

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geschrieben 19. August 2019 - 18:44

Hallo expat,
ich habe das Programm installiert. Es hat auch die Platte als Datenträger erkannt. Der Scan begann langsam, bis nach ca. 10 min alles sehr schnell durchlief und alle Klötzchen rot waren. Dann wollte ich das Programm neu starten, aber es ging nicht. Auch über den Taskmanager lies sich der Task nicht schließen.

Gruß
landbastler
PC1: CPU: AMD Ryzen5 2600x; Board: ASUS Prime B350-Plus; RAM: 8GB; Grafik: Nvidia Geforce GT710/2GB; Festplatten: Seagate 2TB, Toshiba 2TB; optische Laufwerke: DVD-ROM DH16D2S, DVD-RAM GH24NSD1; Sonstiges: Fritz WLAN USB Stick AC430; Windows 10 Professional 64bit;

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#4 Mitglied ist offline   Stef4n 

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geschrieben 19. August 2019 - 21:27

Ticken bei einer Festplatte ist nie gut und riecht nach defekt.

Ich habe zuletzt gute Erfahrung mit Datenrettung mit dieser Software gemacht --> https://www.easeus.d...izard-free.html

Wobei free hier nur die ersten 500GB sind, anschließend kostet das Ding 80€, das sagt dir die Software aber erst nach dem Scan, der evtl. Stunden benötigt.

Einen Versuch zur Reparatur mit Windows Mitteln könntest du mit Kommandozeilen Befehl chkdsk /F /R Laufwerksbuchstabe: machen.
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#5 Mitglied ist offline   landbastler 

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geschrieben 20. August 2019 - 05:45

Hallo Stef4n,
die Reparatur mit Windows-Bordmitteln hätte ich zuerst versucht, aber die Platte wird überhaupt nicht angezeigt. Dadurch hat sie keinen Laufwerksbuchstaben den ich ansprechen kann. Das Tool von EASEUS hatte ich mir angesehen, aber wegen der Beschränkung verworfen. Bei 500GB würde es aber passen, da die Platte nur 500GB hat.

Gruß
landbastler
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#6 Mitglied ist offline   Sarek 

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geschrieben 20. August 2019 - 08:49

Das blöde ist leider: Je mehr "Versuche" man startet, desto größer kann auch die Gefahr sein, dass noch mehr Sektoren ausfallen. So war es zumindest bei meiner Toshiba (2,5"), die 5 Tage nach Garantieende abgeraucht ist :D Mit jedem Start haben sich da die "defekten Sektoren" vermehrt...

Grundsätzlich wären auch die Crystaldiskinfo-Werte mal interessant! Da sieht man dann ja, was die Platte genau hat.


Im schlimmsten Fall müsstest Du dich damit anfreunden, die HDD zu einer Datenrettungsfirma zu geben, wenn die Daten denn sehr wichtig wären.
_________________________
Arbeitstier 1: Intel Xeon E5450 (4x3 GHz), 16 GB DDR3, 120 GB SSD, 500 GB HDD
Arbeitstier 2: T61 mit T9500 (2x2,6 GHz), 8 GB RAM, 120 GB SSD
Arbeitstier 3: T400 mit X9100 (2x3,06 GHz), 8 GB RAM, 120 GB SSD + 320 GB HDD
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#7 Mitglied ist offline   Jinks 

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geschrieben 20. August 2019 - 12:28

Sarek hat vollkommen Recht. Jeder Versuch, auf die defekte Platte zuzugreifen, reißt weitere Bereiche in den Orkus.

Ich hatte vor vielen Jahren das Problem einer nicht mehr ansprechbaren 40GB-Platte (MFT defekt sowie eine große Anzahl defekter Sektoren).

Zu allererst habe ich die defekte Platte sektorweise komplett auf eine leere Festplatte kopiert, um dann die Datenrettung von der Kopie zu starten, wodurch ich letztendlich 80% der Daten wiederherstellen konnte. Zunächst habe ich ein LINUX-Live-System von CD/DVD (KNOPPIX -2 = kommandozeilenbasiert) gestartet und mir mit dem Befehl

fdisk –l

die Laufwerksbezeichnungen anzeigen lassen, um Fehler zu vermeiden, wie z.B. den Versuch, den leeren Datenträger auf das Original zu kopieren. Danach habe ich mit dem Befehl

dd_rescue (defekte Platte) –A (Kopie-Medium)

die defekte Platte sektorweise auf die leere Platte übertragen lassen. Hierbei werden defekte Sektoren mehrmals gelesen und bit für bit übertragen, was sehr viel Zeit beansprucht und bei meiner 40GB-Platte damals ca. 90 Stunden dauerte. Ein Partitionsmanager zeigte mir danach die Partitionen korrekt an, chkdsk /f konnte das Dateisystem wieder herstellen, fand zwar eine Menge verwaiste Einträge, aber die Kopie war lesbar und ich konnte viele Dateien aus dem unsichtbaren Verzeichnis „found000“ retten.

Bei einer 500GB-Platte ist dd_rescue vermutlich weniger empfehlenswet. Es gibt jedoch inzwischen

ddrescue

Hiermit kann man mittels weiterer Parameter zunächst nur die lesbaren Bereiche kopieren lassen und erst danach mit anderen Parametern versuchen, die defekten Bereiche auszulesen. Eine Dokumentation findet man z.B. unter

https://de.wikipedia.org/wiki/Ddrescue

Das Wichtigste ist jedoch, alle Rettungsmaßnahmen mit einer Kopie zu starten und die defekte Platte möglichst unberührt zu lassen. Sonst ist wirklich nur noch professionelle Datenrettung möglich.
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#8 Mitglied ist offline   Stef4n 

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geschrieben 20. August 2019 - 13:09

Beitrag anzeigenZitat (landbastler: 20. August 2019 - 05:45)

die Reparatur mit Windows-Bordmitteln hätte ich zuerst versucht, aber die Platte wird überhaupt nicht angezeigt. Dadurch hat sie keinen Laufwerksbuchstaben den ich ansprechen kann. Das Tool von EASEUS hatte ich mir angesehen, aber wegen der Beschränkung verworfen. Bei 500GB würde es aber passen, da die Platte nur 500GB hat.


Muss mich korrigieren, es sind natürlich nur 500MB und nicht GB.

Aber vollkommen recht, ohne Laufwerksbuchstabe kein chkdsk.
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#9 Mitglied ist offline   PC.Nutzer 

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geschrieben 20. August 2019 - 15:56

Man kann auch Versuchen eine 100% identische Platte zu holen und die Elektronik zu tauschen
Asus M3A78 Pro, AMD Phenom X4 9950 Black Edition , 8GB Ram , ATI Radeon HD5670 1GB
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#10 Mitglied ist offline   landbastler 

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geschrieben 20. August 2019 - 19:16

Hallo PC.Nutzer,
woher soll ich wissen das es wirklich nur die Elektronik ist? Es könnte auch der Lesekopf sein. die Platte ist 7 Jahre alt. Ich habe inzwischen mehrmals HD-Tune laufen lassen. Es endet immer mit roten Kästchen. Inzwischen hat sich das "Ticken" in ein lautes "Klacken" gewandelt. Ich werde wohl die Aktion beenden und Morgen meinen Vorschlaghammer mit der Entsorgung beauftragen. :(

Gruß
landbastler
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#11 Mitglied ist offline   expat 

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geschrieben 21. August 2019 - 07:12

Lass doch mal Linux ran.
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#12 Mitglied ist offline   landbastler 

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geschrieben 21. August 2019 - 07:40

Hallo,
ich nutze unter LINUX nur GeParted und das Progamm hat auch nicht die Festplatte erkannt. Da die Platte anscheinend kaputt ist habe ich sie vorsichtig geöffnet und es scheint so als finde der Lese/Schreibkopf nicht die Startposition. Hier dazu ein kurzes

https://www.dailymot...m/video/x7gwdlv

Gruß
landbastler

Dieser Beitrag wurde von landbastler bearbeitet: 21. August 2019 - 07:41

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#13 Mitglied ist offline   Stefan_der_held 

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geschrieben 21. August 2019 - 18:26

Ich hoffe, dass dir bekannt ist, dass in dem Zustand in welchem die HDD sich zu befinden scheint jeder weitere Startversuch die Daten weiter ins Nirvana schickt?

Wenn "verzichtbares": HDD in den Schrott
Wenn "kriegsentscheidendes": Ab mit der HDD ins Labor
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