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Nachrichten zum Thema: Linux
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Linux & Windows 10 Dual-Boot klappt nicht

#16 Mitglied ist offline   Winlux 

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geschrieben 30. Juli 2019 - 05:15

Beitrag anzeigenZitat (expat: 30. Juli 2019 - 02:43)

Ja, aber nur, wenn du windows im UEFI-Modus installiert hast.
Das habe ich mir nicht gefallen lassen - ich schrieb es ja oben - und habe windows neu installiert im Bios-Modus.


Ich habe keine Auswahl bekommen, ob ich im BIOS- oder UEFI-Modus installieren möchte. Die Installation lief damals vom besagten USB-Stick, auf den ich mir Windows und die Linux-Distributionen gezogen habe.
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#17 Mitglied ist offline   expat 

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geschrieben 30. Juli 2019 - 05:35

Beitrag anzeigenZitat (Winlux: 30. Juli 2019 - 05:15)

Ich habe keine Auswahl bekommen, ob ich im BIOS- oder UEFI-Modus installieren möchte.
Wenn man sich die iso-Datei mit Rufus auf einen USB-Stick kopiert, dann kann man einstellen, ob der Stick per GPT oder MBR formatiert werden soll. Wählt man MBR stellt sich ein UEFI- oder Bios-Modus. Beim Starten dann nicht den UEFI-Modus wählen. Irgenwo kann man diese Auswahl im Bios aktivieren. Dann wird windows im Bios-Modus installiert, und anschließend kannst du fröhlich alle möglichen Linuxe hinzufügen, die dann auch im Startmenü zusammen mit windows angezeigt werden. Damit beim Installieren die Festplatte im MBR-Modus partitioniert werden kann, muss sie wohl dabei leer sein. So jedenfalls war das bei mir.





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#18 Mitglied ist offline   madmax25 

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geschrieben 30. Juli 2019 - 07:42

MBR ist falsch, es muss GPT sein.

"Legacy und UEFI" ist falsch, es muss nur "UEFI" ausgewählt sein.

Grub hat mit Windows nichts zu tun.
Grub kommt erst bei der Installation von Linux auf die Platte.
Deshalb muss Linux bzw. Ubuntu als erstes booten.
Nur dann erscheint das Grub-Menü, wo man wählen kann, ob man Linux oder Windows booten will.

Ich würde übrigens noch eine größere Platte empfehlen, denn die ca. 50GB, die für Linux übrig sind, sind nicht gerade üppig.
Ich meine, für das System reicht das, aber für den persönlichen Ordner (der den Eigenen Dateien von Windows entspricht) wird das eng.
Bei einem so großen RAM kann man tatsächlich die swap-Partition weglassen.

Der BIOS- bez. Legacy-Modus entscheidet sich im UEFI-BIOS, nicht in Rufus oder YUMI.
Dort muss es ein Menü geben, wo die Boot-Reihenfolge der Hardwarekomponenten einstellbar ist.
Hier ist, am besten, wenn der Live-Stick drin steckt, USB-Stick und USB-Stick UEFI vorhanden (oder etwas sinngemäß vergleichbares). Da muss der Stick mit dem UEFI-Zusatz an erster Stelle stehen.

Windows sollte nicht im BIOS-Modus installiert sein, weil dann der Grub, der im Fall einer Installation im BIOS-Modus nicht auf /dev/sda2 kommt, sondern auf /dev/sda (man beachte die fehlende Nummer!), zerstört wird, wenn man mal Windows neu installieren muss.
Den Grub dann wiederherzustellen, ist nicht ganz so einfach.

Also, auch wenn es einiges an Arbeit ist, würde ich Windows nochmal im UEFI-Modus installieren.

Ist Windows nämlich im UEFI-Modus installiert, sind beide Bootloader, also sowohl der von Windows, als auch der Grub von Linux in der efi-Partition, in jeweils eigenen Ordnern, wodurch die beiden unabhängig voneinander sind.
So kann man später bei Bedarf beliebig Windows oder Linux neu installieren, ohne sich Sorgen zu machen, dass der Grub zerstört wird.
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#19 Mitglied ist offline   DK2000 

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geschrieben 30. Juli 2019 - 07:52

@Winlux:

Was ist das für ein Gerät genau?

So wie Du das beschreibst, klingt das so, als ob das UEFI im "Read Only Mode" läuft. Das kann man bei einigen Geräten einstellen und über Password sperren. Musst mal schauen, ob Du den Modus irgendwie deaktivieren kannst oder herausfinden, warum es in diesem Modus läuft (eventuell NVRAM defekt). Solange das UEFI in diese Modus läuft, sind alle Einstellungen eingefroren (ausgegraut) und lassen sich nicht ändern.
Nutella hat nur sehr wenig Vitamine.
Deswegen muss man davon relativ viel essen.
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#20 Mitglied ist offline   expat 

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geschrieben 30. Juli 2019 - 07:58

Beitrag anzeigenZitat (madmax25: 30. Juli 2019 - 07:42)


Den Grub dann wiederherzustellen, ist nicht ganz so einfach.


Man merkt, dass du nichts weiter akzeptierst, als was du kennst.
Den Grub z.B. wieder herzustellen ist total einfach, wenn man ihn auf mehreren Partitionen abgelegt hat.
Es hat wohl aber keinen Sinn, mit Leuten zu diskutieren, die anderer Leute Erfahrungen als falsch titulieren.
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#21 Mitglied ist offline   madmax25 

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geschrieben 30. Juli 2019 - 09:29

Beitrag anzeigenZitat (expat: 30. Juli 2019 - 07:58)

Man merkt, dass du nichts weiter akzeptierst, als was du kennst.
Den Grub z.B. wieder herzustellen ist total einfach, wenn man ihn auf mehreren Partitionen abgelegt hat.
Es hat wohl aber keinen Sinn, mit Leuten zu diskutieren, die anderer Leute Erfahrungen als falsch titulieren.

Den Grub auf mehreren Partitionen abzulegen, ist Unsinn.
Ein Grub reicht völlig.
Der kommt bei Legacy in /dev/sda und bei UEFI in die efi-Partition, also meistens /dev/sda2.

Und den Grub wiederherzustellen, ist sehr wohl schwierig, erst recht für einen Linux-Anfänger.
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#22 Mitglied ist offline   expat 

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geschrieben 30. Juli 2019 - 09:46

Beitrag anzeigenZitat (madmax25: 30. Juli 2019 - 09:29)

Den Grub auf mehreren Partitionen abzulegen, ist Unsinn.


Beitrag anzeigenZitat (expat: 30. Juli 2019 - 07:58)

Man merkt, dass du nichts weiter akzeptierst, als was du kennst.


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#23 Mitglied ist offline   DK2000 

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geschrieben 30. Juli 2019 - 09:50

Beitrag anzeigenZitat (madmax25: 30. Juli 2019 - 09:29)

Der kommt bei Legacy in /dev/sda und bei UEFI in die efi-Partition, also meistens /dev/sda2.


Auf /dev/sda wird nicht Grub installiert, sondern lediglich der Grub-spezifische Bootcode im MBR. Grub selber befindet sich in /boot. Ob /boot nun in einer eigenen Partition ist oder nicht, ist da bei egal.

Und im UEFI Modus muss Grub auch nicht zwangsläufig in die ESP. Hauptsache es ist eine Partition mit FAT32 und die Ordnungsstruktur im EFI Ordner wird eingehalten. Und wenn man meint, dennoch eine ESP für Linux zu benötigen, kann man auch neben der ESP für Windows eine weitere ESP für Linux anlegen. Das ist dem UEFI sowas von egal, Hauptsache es kann das Dateisystem auf der Partition lesen.
Nutella hat nur sehr wenig Vitamine.
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#24 Mitglied ist offline   TO_Webmaster 

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geschrieben 30. Juli 2019 - 09:54

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 29. Juli 2019 - 17:47)

Das Zeitproblem ist mW nicht so einfach. Linux und co nutzen die Hardware nur als Basis. Dazu wird die Hw Uhr auf utc gestellt und der Rest läuft intern. Windows dagegen stellt einfach die Hardware nach Zeitzone. Da ist man bei ms eine Weile hinterher.

Das Verhalten kann man wohl in Windows oder in Linux umstellen, siehe hier. Getestet habe ich es allerdings nicht.
The old reverend Henry Ward Beecher
called a hen the most elegant creature.
The hen pleased for that,
laid an egg in his hat.
And so did the hen reward Beecher.
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#25 Mitglied ist offline   madmax25 

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geschrieben 30. Juli 2019 - 11:35

Beitrag anzeigenZitat (DK2000: 30. Juli 2019 - 09:50)

Auf /dev/sda wird nicht Grub installiert, sondern lediglich der Grub-spezifische Bootcode im MBR. Grub selber befindet sich in /boot. Ob /boot nun in einer eigenen Partition ist oder nicht, ist da bei egal.

Und im UEFI Modus muss Grub auch nicht zwangsläufig in die ESP. Hauptsache es ist eine Partition mit FAT32 und die Ordnungsstruktur im EFI Ordner wird eingehalten. Und wenn man meint, dennoch eine ESP für Linux zu benötigen, kann man auch neben der ESP für Windows eine weitere ESP für Linux anlegen. Das ist dem UEFI sowas von egal, Hauptsache es kann das Dateisystem auf der Partition lesen.


Ich ging davon aus, was man in der Installationsroutine von Linux bzw. in meinem Beispiel, von Mint wählen muss.
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#26 Mitglied ist offline   Tumultus 

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geschrieben 30. Juli 2019 - 11:35

Beitrag anzeigenZitat (TO_Webmaster: 30. Juli 2019 - 09:54)

Das Verhalten kann man wohl in Windows oder in Linux umstellen, siehe hier. Getestet habe ich es allerdings nicht.


Warum so kompliziert? Es ist viel einfacher, das in Linux umzustellen. Einfach ein Terminal aufmachen und folgenden Befehl ausführen:

timedatectl set-local-rtc 1


Fertig!
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#27 Mitglied ist offline   expat 

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geschrieben 30. Juli 2019 - 13:13

Beitrag anzeigenZitat (Tumultus: 30. Juli 2019 - 11:35)

Warum so kompliziert? Es ist viel einfacher, das in Linux umzustellen. Einfach ein Terminal aufmachen und folgenden Befehl ausführen:

timedatectl set-local-rtc 1


Fertig!
Echt einfach! Eingefügtes Bild

Mal eine Frage an Winlux:
Was hat dir denn der Thread gebracht?

Dieser Beitrag wurde von expat bearbeitet: 31. Juli 2019 - 03:50

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#28 Mitglied ist offline   Gispelmob 

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geschrieben 31. Juli 2019 - 07:18

Beitrag anzeigenZitat (Tumultus: 30. Juli 2019 - 11:35)

timedatectl set-local-rtc 1

Am besten ist es aber wenn der Nerd es auch schafft, das für die Allgemeinheit zu erklären.

Programm: timedatectl = time date control

Command: set-local-rtc 1 = set local real time clock
set-local-rtc [BOOL]

Nimmt ein boolesches Argument an. Wenn "0", ist das System konfiguriert, um die RTC in Universalzeit zu halten. Wenn "1", wird die RTC stattdessen in Ortszeit gehalten. Beachten Sie, dass die Aufrechterhaltung der RTC in der lokalen Zeitzone nicht vollständig unterstützt wird und verschiedene Probleme mit Zeitzonenänderungen und Sommerzeitanpassungen verursachen wird. Wenn möglich, halten Sie die RTC im UTC-Modus. Beachten Sie, dass der Aufruf dieser Funktion auch die RTC von der Systemuhr aus synchronisiert, es sei denn, --just-system-clock wird übergeben (siehe oben). Dieser Befehl ändert die dritte Zeile von /etc/adjtime, wie in hwclock(8) dokumentiert.

Eventuell müsste man noch ein --adjust-system-clock hinten anstellen. Ich hab es jedenfalls nur in der Kombination gefunden.

Und je nach Rechten muss vor dem kompletten Befehl noch ein sudo stehen.

Das ganze Problem an der Sache ist, dass es eine Zeit im BIOS/UEFI gibt. Dort kann man u.a. den Offset zur UTC bzw. gleich die lokale Zeit einstellen. Nun kann diesen Spass aber auch das BS machen und so hat man dann gern mal den doppelten Offset oder gar keinen. Es gilt hier also für sich die richtige Kombination zu finden. Entweder im BIOS die richtige lokale Zeit und dann gar keine Anpassungen im BS oder im BIOS/UEFI die UTC einstellen und die lokale Zeit vom BS anpassen lassen.

Es ist auch recht einfach etwas in die Console zu hämmern. Zu verstehen was es gemacht hat, das erfordert dann allerdings wieder Aufwand. Der gemeine Windows User hat nämlich mit allem was über "klicke hier" hinausgeht Probleme. :rolleyes:
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#29 Mitglied ist offline   Tumultus 

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geschrieben 31. Juli 2019 - 08:59

@Gispelmob: Und du glaubst jetzt echt, daß der Laie es nach deiner Erklärung besser versteht? Das ist dann doch etwas zu oberflächlich. Im Grunde sollte es auch selbstredend sein, daß man etwaige Sachen erst einmal recherchiert bevor man sie aus einem Forum kopiert (was ich hier im WF Forum aber dann doch wieder nicht erwarte).

Die Systemzeit muß in Linux danach nicht angepaßt werden. Auch Super User Rechte sind nicht notwendig, außer wenn man es System-weit für alle User einrichten will. Auf den meisten Maschienen gibt's dann meistens eh nur einen einzigen User; andernfalls sollte ein Admin sich da sowieso mit auskennen.

Zumindest ist es 10x einfacher (und sicherer), als sich durch die Windows-Registry zu wursteln - besonders wenn man keine Ahnung hat.
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#30 Mitglied ist offline   Gispelmob 

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geschrieben 31. Juli 2019 - 09:25

Beitrag anzeigenZitat (Tumultus: 31. Juli 2019 - 08:59)

Zumindest ist es 10x einfacher (und sicherer), als sich durch die Windows-Registry zu wursteln - besonders wenn man keine Ahnung hat.

Das braucht man eigentlich auch gar nicht. Windows nimmt automatisch die Zeit aus dem BIOS/UEFI und versucht eigenständig ein eventuelles Offset für die aktuelle Zeitzone einzustellen so dass die Zeit passt. Theoretisch müsste das mittlerweile auch auf allen Linuxen so funktionieren. Wobei die Betonung auf theoretisch und müsste liegt.
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