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Nachrichten zum Thema: Linux
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Linux & Windows 10 Dual-Boot klappt nicht

#46 Mitglied ist offline   expat 

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geschrieben 01. August 2019 - 13:46

Beitrag anzeigenZitat (DK2000: 01. August 2019 - 13:34)

Man muss sich nur entscheiden, was man verwenden will. Später wechseln ist immer etwas schwierig. Aber das ist eine andere Sache.
Danke, DK2000.Vielleicht war es Verfolgungswahn, als ich meine Entscheidung gegen UEFI getroffen habe, aber microsoft im Bios ist für mich ein Unding, und das sprang mir dann nach der ersten Installation von windows 10 entgegen. Es machte etwas Mühe, die Bios/Uefi-Konfiguration davon zu überzeugen, dass ich nur die Bios-Konfiguration ohne UEFI haben wollte, aber dann war alles wieder wie früher. Wer braucht denn schon mehr als drei primäre Partitionen auf einer Festplatte? Linux nämlich kann man auch in der erweiterten Partition auf logischen Laufwerken oder einem anderen Laufwerk installieren.
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#47 Mitglied ist offline   Winlux 

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geschrieben 01. August 2019 - 18:18

Beitrag anzeigenZitat (expat: 01. August 2019 - 13:46)

Linux nämlich kann man auch in der erweiterten Partition auf logischen Laufwerken oder einem anderen Laufwerk installieren.



So habe ich das früher auch immer gehandhabt. So, und da ich hier in einem Abwasch mal mehrere Kommentare kommentieren will:

"Die Linke." Okay, dann werde ich das so auf den Stick bringen. Ich war nur etwas verwirrt, weil unten als Dateisystem NTFS steht und ich meine, DK2000 hatte als Voraussetzung FAT32 angegeben.


"Bei den meisten Thinkpads kann man auch das CMOS zurücksetzen (was auch das BIOS Password löscht). Wenn er Glück hat, geht's auch mit nem Backdoor Passwort:

Laptop einschalten und F1 drücken, um den BIOS Screen aufzurufen.
Am Passwort Bildschirm 3mal ein Passwort eingeben. Wenn das Passwort nicht richtig ist, wird das System gesperrt mit der Meldung "System disabled". Darunter erscheint ein Code. Bitte aufschreiben!
Auf einem Computer mit Internet, gehe zu https://bios-pw.org/
Dort den Code eingeben und man erhält eine Liste mit Passworten.
Laptop neu starten und mit F1 wieder zum BIOS Screen. Gib Passwörter von der Liste ein. Aufpassen: Du hast nur 3 Versuche!!!


Falls obige Methode nicht funktioniert, bleibt der CMOS RESET Trick: die CMOS Batterie entfernen und CMOS zurück setzen!

Erst danach sollte man erwägen, den Chip kurz zu schließen."
Von der Möglichkeit, CMOS zurückzusetzen habe ich bei meiner verzweifelten Recherche auch schon gelesen. Laut Aussage in anderen (teils auch englischsprachigen) Foreneinträgen setzt das aber NICHT das Supervisor Passwort außer Kraft, da dieses auf einem gesonderten Chip gespeichert wird. Und wenn ich eines definitv nicht machen werde, dann irgendwas ausbauen und kurzschließen. Ich habe nicht solche Reichtümer, daß ich mir einen in der Ausstattung gleichwertigen Laptop im Zweifelsfall neu kaufen könnte. Ich bin froh, daß ich den für umme bekommen habe (vor allem, nachdem ich nach Erhalt mal den Neuanschaffungspreis von knapp über 2000€ gefunden hatte).


"Wie kann etwas falsch sein, das mehrfach bestens funktioniert?
Auch Partitionsänderung sind sehr einfach möglich.
Sowohl windows' als auch Linux' lassen sich annähernd unbegrenzt installieren."
Kann ich bestätigen. Auf meinem alten Laptop hatte ich neben Windows noch 2 Linuxdistributionen laufen (nur aus Spaß an der Freude, nicht weil es irgendwie Sinn machen würde)


"Im BIOS-Modus hat man immer das Problem, dass man effektiv nur drei primäre Partitionen hat, weil, wenn man mehr Partitionen braucht (man kommt locker auf eine zweistellige Partitionsanzahl, wenn man z.B. bei MultiBoot jedem Linux seine eigene Home-Partition geben will, was im Übrigen ebenfalls Neuinstallationen erleichtert, weil man sich so das Backup des persönlichen Ordners erspart), die vierte die erweitere sein muss, wo die weiteren Partitionen als logische rein müssen. Das macht spätere Änderungen viel umständlicher, je nachdem, welche Partition man ggf. umbauen will." Es soll ja nur EIN Linux neben Windows drauf. Später soll eigentlich auch nichts mehr geändert werden, auch nicht an den Partitionen. Bisher sichere ich einmal wöchentlich die komplette Festplatte auf eine externe Festplatte. Wenn mal was kaputt geht, fange ich nicht an, an den Partitionen rumzufrickeln, sondern spiele einfach das letzte Backup zurück. Was sich in der Zeit an persönlichen Daten ansammelt, ist marginal. Wenn ich Bildbearbeitung mache, landen die Fotos eh gleich danach auf nem gesonderten Stick und Musik hab ich eh immer ausgelagert. GRUB wiederherstellen nachdem Windows erst als zweites auf der Platte landet, ist kein Problem. So oft, wie ich damals Windows beim alten Rechner neu aufgesetzt habe, kann ich das inzwischen :)
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#48 Mitglied ist offline   madmax25 

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geschrieben 01. August 2019 - 18:32

Beitrag anzeigenZitat (expat: 01. August 2019 - 13:11)

Wie kann etwas falsch sein, das mehrfach bestens funktioniert?
Auch Partitionsänderung sind sehr einfach möglich.
Sowohl windows' als auch Linux' lassen sich annähernd unbegrenzt installieren.

Deine wiederholten Fehlinformationen helfen also nicht weiter.


Fehlinformationen? Echt, jetzt?
Wenn ich versuche, dem TO eine optimale Installationsmethode aufzuzeigen, die ihm nachträgliche Änderungen deutlich vereinfacht und somit Zeit spart, ohne sich später mit dem unkomfortablen BIOS-Modus rumzuplagen?

Außerdem liegt laut Screenshot ja bereits eine UEFI-Installation vor und es existieren schon 4 fertige Partitionen, plus die für Linux geplante, mit ca. 50GB.
Das Ganze nun noch mal komplett in den BIOS-Modus umzukrempeln, ist ABSOLUT SINNFREI und aufgrund des Passwort-Problems auch gar nicht möglich!

Und warum um alles in der Welt, sollte man sich im BIOS-Modus die Mühe machen und so Zeit verschwenden, nach einer Windows-Neuinstallation einen Grub für Linux neu zu erstellen, wenn der Grub im UEFI-Modus schlicht und ergreifend noch von vorher erhalten geblieben ist?

Warum sollte man im BIOS-Modus, während einer Installation EINES Systems (Windows) alle ANDEREN, schon vorhandenen Systeme (Linuxe) beschädigen (ein überschriebener Grub IST eine Beschädigung), wenn es im UEFI-Modus auch ohne diese Beschädigung geht?

Der UEFI-Modus ist und bleibt nun mal eben der komfortablere und Zeit sparendere Weg.

Das wirst auch Du erkennen, wenn Dein im BIOS-Modus installiertes Windows zerschossen ist, Du es neu installieren musst, und Du dabei erstmal aufgrund des verlorenen, weil überschriebenen Grubs, auch Linux nicht mehr booten kannst, und zwar, wenn man von Multiboot ausgeht, KEINES der installierten Linuxe.

Beim UEFI-Modus installierst Du, auch bei bereits vorhandenem Linux, Windows neu und Linux bleibt inklusive dessen Grub absolut unbeschädigt und ist deshalb sofort wieder verfügbar (ok, also nachdem man im Windows beim ersten Booten gleich den Fast-Boot abgeschaltet hat).


Was das Passwort-Problem und somit das unveränderliche BIOS betrifft:

Man könnte vielleicht, falls noch nicht geschehen, einfach mal versuchen, ein Mint auf die 50GB, die ja auch bereits den GPT-Typ besitzen, zu installieren und beim anschließenden ersten Booten mit F12 (evtl. auch eine andere F-Taste, was man ausprobieren muss) ins Bootmenü zu kommen, wo sowohl "Windows" als auch "Ubuntu" (darauf basiert Mint) gelistet sind.
Dann Ubuntu wählen.
Nun müsste Mint gebootet werden.
Das muss dann halt jedes Mal, wenn Mint gewünscht ist, gemacht werden.
Ist zwar recht unkomfortabel, aber würde die Mint-Installation zumindest erreichbar und nutzbar machen.

Ansonsten kann ich dem TO nur nochmal raten, das Gerät gegen eines zu tauschen, das weniger "störrisch" ist.

Und BITTE, um Himmelswillen nicht versuchen, die Kiste in den BIOS-Modus umzukrempeln!

Dieser Beitrag wurde von madmax25 bearbeitet: 01. August 2019 - 18:35

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#49 Mitglied ist offline   Winlux 

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geschrieben 01. August 2019 - 19:09

Beitrag anzeigenZitat (madmax25: 01. August 2019 - 18:32)

(ein überschriebener Grub IST eine Beschädigung)


Man könnte vielleicht, falls noch nicht geschehen, einfach mal versuchen, ein Mint auf die 50GB, die ja auch bereits den GPT-Typ besitzen, zu installieren und beim anschließenden ersten Booten mit F12 (evtl. auch eine andere F-Taste, was man ausprobieren muss) ins Bootmenü zu kommen, wo sowohl "Windows" als auch "Ubuntu" (darauf basiert Mint) gelistet sind.
Dann Ubuntu wählen.
Nun müsste Mint gebootet werden.
Das muss dann halt jedes Mal, wenn Mint gewünscht ist, gemacht werden.
Ist zwar recht unkomfortabel, aber würde die Mint-Installation zumindest erreichbar und nutzbar machen.

Ansonsten kann ich dem TO nur nochmal raten, das Gerät gegen eines zu tauschen, das weniger "störrisch" ist.

Und BITTE, um Himmelswillen nicht versuchen, die Kiste in den BIOS-Modus umzukrempeln!


Da scheinen wir wohl unterschiedliche Auffassungen von "beschädigt" zu haben. Also kein Grund sich aufzuregen ;) Und wenn Du BIOS nicht magst, dann sei es dir gegönnt, aber es deswegen schlechtreden ist nicht nötig. Andere kommen damit zurecht und so hat halt jeder seine Meinung dazu.

Zum Rest: Den Weg habe ich schon versucht. Wenn es so klappen würde, wäre der Fall schon abgeschlossen. Ich kann zwar mit den F-Tasten zu einer Auswahl kommen, ob ich von Festplatte, Stick, DVD-Laufwerk (ist ein externes) booten will, aber das Menü das Du meinst, kann ich mir nur ansehen und bewundern. Aber auswählen kann ich da nichts.

Und was den Austausch angeht... Finanzierst Du mir das? Sorry, aber Du darfst nicht immer von Deinen möglicherweise vorhandenen Mitteln ausgehen.

Dieser Beitrag wurde von Winlux bearbeitet: 01. August 2019 - 19:11

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#50 Mitglied ist offline   expat 

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geschrieben 02. August 2019 - 00:59

Beitrag anzeigenZitat (madmax25: 01. August 2019 - 18:32)

Fehlinformationen? Echt, jetzt?
Ja, echt.

Beitrag anzeigenZitat (madmax25: 30. Juli 2019 - 07:42)

MBR ist falsch, es muss GPT sein.

"Legacy und UEFI" ist falsch, es muss nur "UEFI" ausgewählt sein.



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#51 Mitglied ist offline   Winlux 

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geschrieben 04. August 2019 - 16:27

So, der Thread kann geschlossen werden. Ich hab den Admin von der Firma, wo der Laptop ursprünglich her ist, über seine Frau kontaktiert. Der hat mir die 3 üblicherweise von ihm festgelegten Passwörter zur geschickt und glücklicherweise war das Richtige dabei. Ich hab jetzt also wieder vollen Zugriff aufs UEFI (und gleich mal das Passwort entfernt) und somit steht dann einer erfolgreichen Installation von Linux nichts mehr im Wege.
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