WinFuture-Forum.de: Verschachtelte Hyper-V VM im HyperV-Cluster im Netz nicht erreichbar. - WinFuture-Forum.de

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Nachrichten zum Thema: Windows Server
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Verschachtelte Hyper-V VM im HyperV-Cluster im Netz nicht erreichbar.


#1 Mitglied ist offline   SirNibo 

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geschrieben 20. Juni 2019 - 10:53

Hallo,

Da ich mich erst anfange in das Thema Cluster und Verschachtelte Virtualisierung einzuarbeiten, habe ich mir zuhause eine Testumgebung aufgebaut. Leider erreichen die VM's die verschachtelte VM nicht und umgekehrt. Der Failover funktioniert, sobald ein Knoten ausfällt ünbernimmt der zweite. Das ganze soll ohne AD gemacht werden. Ich lasse die Namen über die Hostsdatei auf allen VM's auflösen.


Ich habe folgenden Aufbau.
Windows 10 Hyper-V Host
Hyp01 - Server 2019 Hyper-V Host Gast
Hyp02 - Server 2019 Hyper-V Host Gast
Stoprage01 - Server 2019 Gast
Verschachtelte TestVM (Host Hyp01,Hyp02) - Server 2019 Gast


Switche auf derm Windows 10 Host
Privat: MGM, CSV


Switche auf dem Hyp01,Hyp02 (für Verschachtelte TestVM)
Extern (ohne gemeinsame Verwendung): MGM


Netze
MGM: 192.168.14.0/24
CSV 192.168.14.0/24


Netzwerkonfigurationen
Hyp01: NIC-MGM: 192.168.14.10, NIC-CSV: 192.168.24.10, NIC-VM (Verschachtelte TestVM): Keine konfiguration
Hyp02: NIC-MGM: 192.168.14.11, NIC-CSV: 192.168.24.11, NIC-VM (Verschachtelte TestVM): Keine konfiguration
Cluster (Hyp01,Hyp02): 192.168.14.13
Storage01: NIC-MGM: 192.168.14.20
Verschachtelte TestVM: NIC-MGM: 192.168.14.50

Dieser Beitrag wurde von SirNibo bearbeitet: 20. Juni 2019 - 10:57

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#2 Mitglied ist online   RalphS 

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geschrieben 20. Juni 2019 - 11:12

DNS hinstellen.

Ich nehm mal an, daß csv die 24 hat und mgm die 14.

Allerdings ist mir grad nicht klar, was Du unter verschachtelt verstehst. Vm in der vm? Weil falls ja frag ich mich dann wie Du das handeln willst in FO Konfiguration. Normal migrierst du die vm live von Knoten zu Knoten. Fällt einer aus, dann übernimmt der andere Knoten die vm.

Aber das hat nichts mit verschachteln zu tun.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#3 Mitglied ist offline   SirNibo 

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geschrieben 20. Juni 2019 - 11:46

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 20. Juni 2019 - 11:12)

DNS hinstellen.

Ich nehm mal an, daß csv die 24 hat und mgm die 14.

Allerdings ist mir grad nicht klar, was Du unter verschachtelt verstehst. Vm in der vm? Weil falls ja frag ich mich dann wie Du das handeln willst in FO Konfiguration. Normal migrierst du die vm live von Knoten zu Knoten. Fällt einer aus, dann übernimmt der andere Knoten die vm.

Aber das hat nichts mit verschachteln zu tun.

VM in VM ist richtig. Der FO funktioniert. Nur die VM in VM ist nicht erreichbar.
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#4 Mitglied ist offline   SirNibo 

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geschrieben 20. Juni 2019 - 17:31

Habs selber gelöst. Ich habe die zwei HyperV VMs nochmal sauber step bei step neu erstellt. Jetzt geht es. Die verschachtelte VM kann jetzt mit allen anderen VMs im netz kommunizieren.

Hätte da noch eine Frage. Ist es möglich bei einem möglichen ausfall eines Knotens eine automatische Migration durchzuführen?

Wenn die Knoten sauber Herunterfahre, übernimmt automatisch ein anderer. Wenn ich einen einfach ausschalte (Strom Weg), muss ich im Failover Manager die Migration per Hand ausführen.

Kann man das automatisieren?
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#5 Mitglied ist online   RalphS 

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geschrieben 21. Juni 2019 - 04:55

Nicht ganz klar, wie Du das jetzt genau umgesetzt hast oder umsetzen willst.

Wenn der Knoten mit der VM drauf ausfällt, dann ist die weg. Wie willst Du irgendwas replizieren, wenn das Ding mit einem Bluescreen dasteht? Geht nicht.


Was geht ist ein Switchover. Du hast zwei Knoten in FO-Konfiguration. Beide führen eine VM aus. Die VM muß *notwendigerweise* in Shared Storage liegen, weil wenn der Knoten mit der Storage ausfällt, dann ist die VM auch weg.

Die VM ist an der Stelle nur noch die logische Hülle für den damit angebotenen Dienst.

Während die Knoten laufen, werden alle Änderungen an der VM selber durchrepliziert.

Fällt jetzt ein Knoten aus, dann wird die VM eben NICHT repliziert. Stattdessen wird der Zugriffspfad auf die Daten geändert. Kein einziges Datenbit ändert sich: Die VM liegt immer noch in Shared Storage. Die VMs selber befinden sich weiterhin auf den Knoten. Aber nun nimmt Knoten B die Anforderungen von außen an.


Was sich jetzt noch unterscheiden kann ist
-- man repliziert den Status der VM auch. Dann läuft die einfach weiter.
-- man repliziert den Status der VM *nicht*. Das bedingt einen automatischen Neustart der VM. Der RAM ist ja weg. Kostet weniger im Betrieb, dafür bezahlt man aber mit etwas Ausfallzeit.


Natürlich ist Hyper-V an der Stelle irgendwann gedeckelt. Microsoft möchte ja auch noch seinen SCVMM loswerden. Ggfs müßtest Du mal schauen, wo HyperV aufhört und SCVMM anfängt.
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#6 Mitglied ist offline   SirNibo 

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geschrieben 22. Juni 2019 - 15:12

Ach ich bin einfach zu ungeduldig. Habe das erst heute mit der Resilienceperiod gesehen. Da der standard Wert auf 240 (4 minuten) ist, wird der schwenk erst nach 4 Minuten ausgeführt.
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