WinFuture-Forum.de: Windows Server 2016 - Nutzungszeit > 12 Stunden nicht möglich - WinFuture-Forum.de

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Nachrichten zum Thema: Windows Server
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Windows Server 2016 - Nutzungszeit > 12 Stunden nicht möglich Windows Server 2016 - Nutzungszeit > 12 Stunden nicht möglich


#1 Mitglied ist offline   Mondragor 

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geschrieben 23. Januar 2019 - 13:01

Hallo,

leider existiert hier noch kein Bereich für Server 2016 (oder ich bin doof)
Ich habe vor einiger Zeit die Domäne auf Server 2016 (also DC / AD / DNS / DHCP und einige Anwendungsserver) auf 2016 neu gemacht und bezüglich der Updatekultur von Windows Server muss ich schon sagen, ist das Serveruntauglich.
Wie kann man zum Beispiel die Nutzungszeit automatisch auf 8 - 17 Uhr setzen, keine längere Nutzungsdauer als 12 Stunden erlauben, auf einem MS SQL Server?
Standardmäßig ist es nicht möglich, eine größere Zeitspanne bei einem Windows Server einzustellen, lässt sich einfach nicht speichern...

Bei Windows 10 fand ich das schon relativ nervig, nicht nur das automatische neugestarte, sondern die Tatsache, dass wenn Microsoft meint, dass Treiber zu alt sind, einfach Microsoft-Treiber drüber zu hauen scheint und die gesamte Konfiguration der alten Treiber zu überscheiben - bedeutet nach Neustart von 3-teiligem Trunk a gigabit plötzlich kein Netz mehr - so frage ich mich, ob die bei Microsoft noch ganz richtig ticken.
Einen SQL-Server aus dem aktiven Lauf, während 3 darauf aufsetzenden Systeme weiter laufen und Datenbankdateien von 28 GB einfach aus dem Lauf neu zu starten, wegen verfi**ten Windows Updates, die erst 4 Stunden vorher fertig wurden, da frage ich mich, ob Microsoft das wirklich ernst meinen kann. Sowohl der SQL Server als auch der Windows Server darunter sind beide von Microsoft. Wissen die, was ein SQL-Server aus dem eigenen Hause eigentlich macht?
Wir haben Kunden in Übersee, denen ist unsere Tag/Nachtzeit egal, insofern finde ich es einfach nur lächerlich, bei steigender Globalisierung solche Standardwerte zu setzen und proforma erst einmal nicht zu ermöglichen, dass die Nutzungszeit eine Spanne von 12 Stunden überschreitet.

Ich will also wissen, wie ich am einfachsten für alle Server der Domain (Problem existiert aber hauptsächlich bei den 2016ern und Windows 10) abschalte, dass sie nach einem Windows-Update automatisch neu gestartet werden dürfen - Neustarts nach Updates MÜSSEN manuell angestoßen werden, finde ich.
Hat also jemand eine Idee, wie ich das am klügsten machen kann, mittels Einstellungen in Gruppenrichtlinien oder im WSUS??

Vielen Dank im Voraus!
Grüße,
Mondragor
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#2 Mitglied ist offline   NCC-1701 B 

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geschrieben 23. Januar 2019 - 13:33

wie schon beim Server 2012 kannst du das Update Installations- und darauf folgende Neustartverhalten in den Gruppenrichtlinien anpassen:

Computer Configuration / Administrative Templates / Windows Components / Windows Update
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#3 Mitglied ist offline   Mondragor 

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  • Beigetreten: 22. Februar 12
  • Reputation: 42

geschrieben 23. Januar 2019 - 13:53

Hallo,

das ist mir grundsätzlich nicht fremd. Und dort muss ich was genau machen, damit er auf keinem Fall jemals wieder von selbst Neustarts zulässt??
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#4 Mitglied ist offline   RalphS 

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  • Reputation: 1.015

geschrieben 23. Januar 2019 - 19:35

Das wundert mich jetzt grad ein bißchen. "Standardmäßige Nutzungszeiten"? Welcher SQL Server ist denn das? Die, die ich in der Hand hatte, mußte man (wenn man wollte) erst entsprechend einrichten. Sonst war die Nutzungszeit 24/7 (selbstverständlich, zumindest meines Erachtens).

Nächstens: Habt ihr einen WSUS (oder Entsprechendes) für die Updateverwaltung ausgerollt? Falls nicht: In Erwägung ziehen. Kostet ein paar Hansel, die man da dransetzt, aber ist dafür das Problem los, daß Microsoft machen kann, was sie wollen.

Wichtig: Seit einer Weile (glaub schon seit Win7/2008r2) kann man als Anwender per Klick Updates von Microsoft runterladen, *obwohl* WSUS konfiguriert ist. Diesen Direktzugriff muß man deaktivieren. Das führt(e) nebeneffektmäßig auch dazu, daß über den Store nicht mehr runtergeladen werden kann (oder konnte; keine Ahnung ob MS das geändert hat).


Den o.a. Pfad hab ich hier folgender Form konfiguriert:

- Always restart at scheduled time: Disabled
- Configure Auto Updates: Enabled (install during auto maintenance: Yes; schedule = ....)
- Configure Intranet Update location: Yes (url=...)
- Do NOT connect to ANY windows update internet locations: Enabled
- Allow non-Admins to receive update notifications: Disabled
- No auto-restart with logged-on users for scheduled installations: Enabled
- Enable Client-Side Targeting: Enabled (=> nur für WSUS interessant)


und bisher hab ich zumindest nicht gemerkt, daß mir ein Dienst ausgestiegen ist.

Natürlich wird es auf diese Art und weise auch möglich, daß eine Kiste gar keine Updates kriegt, weil sich "jemand" per RDP eingeloggt hat und die Verbindung immer nur trennt. Benutzer anemeldet => kein Update.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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