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Nachrichten zum Thema: Linux
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digitaler Bilderrahmen mit Raspberry Pi


#1 Mitglied ist offline   DanielDuesentrieb 

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geschrieben 12. Januar 2019 - 16:51

Hallo zusammen,

da ich gerne fotografiere und auf meinem Synology NAS schon 120GB Bilder schlummern, ich aber keine Lust habe immer eine Auswahl der Daten auf eine SD-karte zu kopieren und diesen in den Bilderrahmen zu stecken, habe ich noch einen Raspberry Pi rumliegen, den ich nun mit 19" IPS TFT zum Bilderrahmen machen will.

Ich weiß, es gibt eine Menge Anleitungen dazu aber irgendwie sind das alles nur halbfertige Lösungen.

Ich habe mich schon mal bei YouTube an diese Reihe gehalten:


Bisher läuft der Pi noch via LAN, der neue Raspberry Pi 3B+ soll aber via WLAN kommunizieren. Das sollte nicht das Problem sein.

Leider bin ich auch überhaupt gar nicht fit mit Linux, auch wenn ich die Befehle im Internet ganz gut nachvollziehen kann.

Bisher erreicht:
1. feh läuft mit dem Skript
2. Autostart läuft auch so halb
3. NFS auf der Synology aktiviert und im Raspbian eingebunden

Hierzu gleich eine Frage: Kann mir jemand erklären, wie ich nach jedem Start das NFS Share automatisch hinzufüge? Alle Anleitungen sind ziemlich umständlich und ggf. auch nicht mehr aktuell.

Bisher habe ich im Autostart folgendes Skript:

sudo mount 192.168.178.99/photo /mnt


Klappt auch super aber ist meine ich keine schöne Lösung, richtig?

Fragen:
1. Wie kann ich eine Verzögerung einbauen, sodass x Sekunden nach dem Mounten erst feh gestartet wird? Aktuell klappt das noch nicht automatisch / immer korrekt.
2. Wie kann ich den Pi am beste nach Werktag / Sonntag zu einer bestimmten Uhrzeit herunterfahren?

Das Starten übernimmt dann eine Steckdose, die um x Uhr den Strom abstellt und um x Uhr wieder anmacht. Dann startet der Pi ja von alleine. Oder gibt es hier auch bessere Lösungen?

Danke fürs Mitbasteln :)
Daniel

Dieser Beitrag wurde von DanielDuesentrieb bearbeitet: 12. Januar 2019 - 16:53

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#2 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 12. Januar 2019 - 18:48

Jetzt habe ich den anderen Rechner schon aus aber aus dem Kopf heraus müßte das mit dem automatischen Einbinden klappen wenn du in die fstab (gewöhnlich unter /etc/fstab zu finden) die Zeile:

192.168.178.99:/photo /mnt nfs rw 0 0

schreibts. Wobei ich dazu im Ordner /mnt einen Ordner »foto« anlegen und dann die Zeile:

192.168.178.99:/photo /mnt/foto nfs rw 0 0

wäre oder gleich einen Ordner im Bilderordner des Benutzers dafür einrichten.

Den Rest könnte man über cronjobs machen. Also die Zeitschaltuhr gibt ja feste Zeiten vor und an diesen Zeiten orientiert 5 Minuten nach pi-Start dann feh starten und 5 Minuten bevor die Zeitschaltuhr den Saft abdreht, ordentlich runterfahren.

(Wäre meine Idee. Vielleicht habe ich aber auch noch was Unsinniges drin. Mal die Fachleute abwarten.)

Dieser Beitrag wurde von Holger_N bearbeitet: 12. Januar 2019 - 18:53

Ich bin ein sehr ordentlicher, fleißiger und reinlicher Mensch, nur leider gefangen im Körper eines schmuddeligen Faulpelzes … tja, kann man nix machen …
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#3 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 12. Januar 2019 - 18:55

Einfach in /etc/fstab eine Zeile hinzufügen:

#device mountpoint fs options dump fsck
192.168.178.99:/photo /mnt nfs rw 0 0

Möglicherweise mußt Du außer rw noch weitere Optionen hinzufügen, ja nach NFS-Konfiguration. Das gilt insbesondere für die Authentifizierung am NFS-Server; je nachdem wie Du die eingerichtet hast.

- Ha, Holger war schneller. Und, ja, /mnt ist für Mounts nicht die beste Option, das ist richtig.

Irgendwie ändert sich das entweder dauernd oder keiner hält sich richtig dran, aber Du "könntest" einen Pfad /media als Stamm anlegen und darunter dann Mountpoints anlegen, zB eben /media/fotos. Das dann anstelle von /mnt verwenden.

Dieser Beitrag wurde von RalphS bearbeitet: 12. Januar 2019 - 18:58

"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#4 Mitglied ist offline   DanielDuesentrieb 

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geschrieben 12. Januar 2019 - 19:51

Okay, cool. Dann bastel ich das mal um.

Noch was: einige Bilder werden knack scharf dargestellt. Andere stellt feh als Thumbnail dar. Zumindest ist das auflösugstechnisch eher so 300x400 Pixel. Das Originalfoto hat aber min. 4MP, wenn nicht gar 10MP.

Wieso ist das so? Oder liegt das an der Synology, dass die die Bilder noch nicht dafür aufbereitet hat? Aber das Foto ist schon uralt und die Synology arbeitet auch nichts ab.
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#5 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 12. Januar 2019 - 20:07

Könnte am JPEG-Typ liegen. Es gibt da zwei Arten. Baseline und Progressive. Bei Baseline wird so wie die Daten kommen das Bild Zeile für Zeile aufgebaut und bei Progressive gleich das ganze Bild, aber verschwommen, was dann nach und nach schärfer wird. Da kann es bei besonders großen Bildern sein, dass das nächste Bild schon kommt, bevor das eigentliche Bild fertig angezeigt wird.

Ich kenne aber auch die Darstellungsprogramme nicht. Kann auch sein, dass das Anzeigeprogramm ab einer bestimmten Größe nicht das volle Bild anzeigt, sondern nur eine reduzierte Vorschau. Das NAS sollte damit nichts zu tun haben, weil das ja, wenn ich das richtig sehe, nur als Fileserver fungiert und sich dieses pi-Dingen die originalen Bilder aus dem eingebundenen Ordner holt. Das NAS würde eigentlich nur etwas vorbereiten, wenn diese ganze Bildbereitstellung als Streamfunktion oder sowas vom NAS käme.
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#6 Mitglied ist offline   DanielDuesentrieb 

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geschrieben 12. Januar 2019 - 22:00

Okay. Ich muss mir das nochmal überlegen. Da sind auch so viele Fotos bei, die ich zwar gemacht habe aber auch nur für mich sind.

Werde ich ggf. doch bei der Anleitung bleiben und via SMB Freigabe dann neue Fotos übertragen.

Ist ja immerhin ein Fortschritt nicht immer die SD-Karte zu präparieren.
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