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Win10 mit Vista key aktivieren?

#31 Mitglied ist offline   Phil_Smith 

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geschrieben 09. Januar 2019 - 23:18

Guter Artikel um mal einen Überblick zu bekommen, danke dafür!

Dennoch fehlt mir ehrlich gesagt einfach noch ein ganz konkretes Verfahren, um sicher zu sein, eine legale Lizenz zu von einer illegal angebotenen zu unterscheiden...

Aus dem Artikel ergibt sich auch leider nur die Unterscheidung "Betrüger [die] einfach ungültige, gefälschte oder bereits gebrauchte Schlüssel [verkaufen]" und "Seriöse Händler auf verschiedenen Plattformen, die viele gute Bewertungen haben".
Sich anhand der Menge und dem Durchschnitt der Bewertungen zu orientieren kommt wohl jedem in den Sinn, aber deswegen würde ich mich beispielsweise bei einem Kauf noch nicht sicher fühlen..
Aber ein felsenfestes Rezept scheint es einfach nicht zu geben, wie es aussieht.
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#32 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 10. Januar 2019 - 18:58

Es gibt keine illegalen Lizenzen, sondern entweder man hat (erwirbt) eine oder man tut es halt nicht. :wink:


Auf der sicheren Seite bist Du, wenn:

- Du eine Version mitsamt Karton einkaufst
- Du bei Microsoft direkt einkaufst (bzw allgemein direkt beim Hersteller)
- Du nicht von Privat kaufst
- Der Verkäufer Dir eine Rechnung ausstellt samt Umsatzsteuernummer.

Fragen darfst Du Dich was los ist wenn:
- Du einen gebrannten Rohling erhältst
- Du (nur) einen Aktivierungscode per Mail kriegst (und sonst nichts)
- Du von Privat kaufst und keinen Originaldatenträger erhältst (was heutzutage leider insoweit üblich ist, da es kaum noch welche gibt) oder zumindest die Originalrechnung
- Du nicht in Erfahrung bringen kannst, wer der Verkäufer tatsächlich ist (Impressum) - das gilt auch bei amazon (Marketplace) und ebay und so weiter


Ansonsten gilt wie immer der Grundsatz, wenn es fragwürdig aussieht, dann war es das vermutlich auch.

Man kann sich sein Windows auch bei mindfactory oder so einkaufen. Kein Grund, beim Straßenhändler mit asiatischem Akzent gegen eine Windowskasette um Preise zu feilschen.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#33 Mitglied ist offline   js1 

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geschrieben 15. Februar 2019 - 10:17

Da in Deutschland und in der gesamten EU alle möglichen Betrügereien ständig zunehmen und man schon fast annehmen könnte dass es sich in der EU um einen rechtsfreien Raum handelt, gehe mal von folgendem Prinzip aus:

Solange dieser Key (um mal beim Thema zu bleiben) funktioniert ist doch alles ok, ganz egal wo und wie ich diesen erworben habe. Ob dieser legal oder illegal verkauft wurde interessiert mich als Käufer im Prinzip erstmal nicht, solange dieser Key macht was er machen soll. Um solche Verkäufe zu unterbinden und um solche "schwarzen Schafe" zu finden, dazu sind meiner Meinung nach die betreffenden Behörden zuständig. Diese haben den Markt und damit den Verbraucher so zu schützen dass alles sicher und rechtmäßig verläuft. Solange diese Dinge aber überhand nehmen und sich die zuständigen Behörden so gut wie überhaupt nicht dafür interessieren ob die Produkte und Dienstleistungen am Markt allen Vorschriften entsprechen, muss ich mir als Verbraucher darum erst recht keinen Kopf machen. Sowas ist in erster Linie nicht mein Bier.
Viele Grüße js1
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#34 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 15. Februar 2019 - 10:42

Schön den Verstand abschalten, gelle? Andere™ werdens schon sagen, wenn was nicht paßt.

Würg.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#35 Mitglied ist offline   Candlebox 

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geschrieben 15. Februar 2019 - 11:10

Ist das 150€ Windows eigentlich besser, als das selbe 5€ Windows?

wie ist das denn bei WMF? Zöge ich besser das teure WMF aus DE dem billig produzierten vor? Merke ich als Laie einen Unterschied? Bei Pfannen z.B. merkt der Profi den Unterschied. Bei 5€ vs 150€ kann ich 29 Pfannen mehr "verbraten".
Ob ich solange lebe?
Und, habe ich mit dem Kauf des billigen WMF-Krempels ein illegales WMF-Produkt erworben?

»Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Konsequenzen der ignorierten Realität ignorieren.« ~Ayn Rand
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#36 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 15. Februar 2019 - 11:55

Naja, Du könntest zb überschlagen und fragen, ob der Preis plausibel ist. Läßt sich so eine Pfanne für 5 Eus ziehen? Wenn ja, unter welchen Bedingungen?

Dann hat man sehr schnell eine Antwort. Pfanne die mal eben vom Stiel abfällt? Nicht so schön. Futter was nach Pfanne schmeckt oder nachweisbare Pfannenreste im Bauch? Selbe.

Da reden wir noch nicht über den Forenuser Kindelboggs, der sich als ein gewisser anderer Forenuser mit C ausgibt und so tut als wär der Plastekram das Zeuch jenes anderen Forenusers. Nur halt für weniger Geld.

Ob das 150eu WMF besser ist, keine Ahnung. Aber das für fünf ist erwartungsgemäß schlechter.

Das ganze Gebabbel mit der Legalität ist natürlich albern und lenkt nur vom eigentlichen Problem ab: gebe ich dem ursprünglichen Übeltäter Geld für seine Arbeit, oder geb ich dem Kopierateur Geld dafür, daß er sie kopiert hat?

Mir persönlich will partout nicht in den Kopf, warum man da noch nachdenken muß. Aber vielleicht leistet von den Forenusern hier kaum jemand selbst etwas und hat entsprechend keine Vorstellung von eigener oder gar fremder Leistung.

Dieser Beitrag wurde von RalphS bearbeitet: 15. Februar 2019 - 11:56

"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#37 Mitglied ist offline   Candlebox 

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geschrieben 15. Februar 2019 - 12:17

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 15. Februar 2019 - 11:55)

Mir persönlich will partout nicht in den Kopf, warum man da noch nachdenken muß. Aber vielleicht leistet von den Forenusern hier kaum jemand selbst etwas und hat entsprechend keine Vorstellung von eigener oder gar fremder Leistung.


Verstehe. Wenn zwei Grillwurststände nebeneinander stehen und bei einem kostet die Wurst 5€ und beim anderen 150€, dann kaufen die, die was leisten die 150€ Bockwurst und die, die nix leisten, die 5€ Bockwurst, denn die ist ja garantiert nicht aus artgerechter Haltung. (Daß beide es beim gleiche Mezger holen ist demzufolge egal)
Denn eine Bockwurst hat schließlich 150€ zu kosten, alles andere kann nicht ganz koscher sein.

»Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Konsequenzen der ignorierten Realität ignorieren.« ~Ayn Rand
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#38 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 15. Februar 2019 - 12:40

Hm? Willst Du mich bewußt mißverstehen oder hab ich mich wirklich so mißverständlich ausgedrückt?

Dann sorry.
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#39 Mitglied ist offline   js1 

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geschrieben 15. Februar 2019 - 12:53

und wenn man sich heutzutage zum Beispiel ein Auto kauft, wäre es dann auch am Käufer gelegen sich intensiv darum zu bemühen festzustellen ob die technischen Angaben in den Papieren überhaupt überienstimmen mit den tatsächlichen praktischen Messergebnissen, ansonsten hätte man wohl einen illegalen Kauf getätigt?

Nein und 3x nein. Um krimminelle und betrügerische Aktionen festzustellen und zu ahnden ist immer noch das Rechtssystem einen Staates zuständig. Und wenn dieses augenscheinlich kein Interesse daran hat kann der Staat diese Verantwortung nicht einfach auf den Verbraucher abschieben. D.h. wenn ich ein Angebot aus Deutschland oder der EU für irgendetwas bekomme, muss ich als Kunde davon ausgehen dass dieses auch allen rechtsstaatlichen Anforderungen entspricht, egal wie hoch der Preis ist und egal wie die betreffende Webseite aussieht.

Dieser Beitrag wurde von js1 bearbeitet: 15. Februar 2019 - 12:57

Viele Grüße js1
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#40 Mitglied ist offline   Osmodia 

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geschrieben 15. Februar 2019 - 13:30

LOL, was sind denn das für Argumente? Real existierende Dinge wie Autos, Grillwürste etc. mit einer Software-Lizenz zu vergleichen, ist schonmal idiotisch. Es sollte doch mittlerweile auch der letzte Hinterwäldler wissen, dass man das nicht vergleichen kann. Eine Lizenz kann ich (illegal) 100x verkaufen und damit 100x Geld machen. Einen realen Gegenstand kann ich nur einmal verkaufen, dann ist er weg und im Besitz eines anderen. Außerdem verdient ein Hersteller eines realen Gegenstands nur einmal beim Erstverkauf, ein Software-Hersteller hingehen mit jeder verkauften Lizenz, was auch nötig ist, um irgendwann die Entwicklungskosten für die Software zu decken.

Zitat

Und wenn dieses augenscheinlich kein Interesse daran hat kann der Staat diese Verantwortung nicht einfach auf den Verbraucher abschieben.

Du hast nicht wirklich Ahnung, was die Aufgaben des Staates sind. Bist du ernsthaft der Meinung, der Staat muss von sich aus nach Leuten Ausschau halten, die illegale Windows-Lizenzen verbreiten? Vielleicht mal etwas belesen, was der Staat für Aufgaben hat, was der Unterschied zw. Straf- und Zivilrecht ist und wie das mit dem Urheberrecht so funktioniert. Und dann weniger Müll labern.

Dieser Beitrag wurde von Osmodia bearbeitet: 15. Februar 2019 - 13:33

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#41 Mitglied ist offline   js1 

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geschrieben 15. Februar 2019 - 14:03

Es ist doch ganz egal was ich kaufe. Ein Produkt, eine Dienstleistung oder eben eine Lizenz. Es geht darum ob das was ich kaufe und wie ich es kaufe auch im Einklang ist mit den technischen und rechtlichen Vorschriften. Und dabei ist es so, dass für mich als Käufer wichtig ist dass die von mir gekaufte Sache meinen Erwartungen entspricht. Ob dabei der Verkäufer auch ordentlich seine Steuern bezahlt, seine notwenigen Anmeldungen besitzt, seine Ware aus legaler Quelle stammt oder sonstwelche Dinge in Ordnung hat in die ich als Käufer überhaupt keinen Einblick habe, kann mir erstmal als Käufer egal sein. Dazu sind andere Organe zuständig.
Mit anderen Worten: wenn ich eine SW Lizenz kaufe (kann ja auch eine bereits gebrauchte sein oder z.B. eine Volumelizenz), dann kann es durchaus üblich sein dass diese auch ohne großartige Verpackung und Siegel und drum und dran gehandelt wird. Und es ist nicht sofort erkennbar dass es sich hierbei um eine illegal erworbene Lizenz handelt. Wenn diese dann bei mir funktioniert ist es für mich ok. Warum sollte ich dann sinnlos rumforschen ob nicht vielleicht, eventuell und unter Umständen doch irgendwo noch ein Häkchen versteckt sein könnte.
Man neigt in Deutschland oftmals den Dingen unnötig suuuupergenau auf den Grund zu gehen. Sowas ist unnötig und verschwendet Zeit, Geld und Energie.
Viele Grüße js1
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#42 Mitglied ist offline   Doodle 

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geschrieben 15. Februar 2019 - 15:16

Eine Lizenz ist doch nicht deshalb illegal, weil sie deutlicher billiger verkauft wird als eine Lizenz direkt von Microsoft.

Wenn ich von meinem defekten Notebook den Windows-Sticker abknibbel und und den samt Lizenz bei ebay für 5 EUR verticke, dann ist das rechtlich völlig in Ordnung. Wenn ein Großhändler eine überschüssige Anzahl erworbener Lizenzen für eine Bruchteil des Original-Preises verscherbelt, dann ist das seine Sache und auch rechtlich in Ordnung.

Warum hier manche immer den Schluss ziehen, billig ist immer illegal, kann ich wirklich nicht verstehen.
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#43 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 15. Februar 2019 - 19:24

Laßt doch mal endlich dieses bescheuerte legal/illegal aus der Diskussion raus. Ich weiß, inzwischen wird's darauf reduziert, bloß blöderweise hat's damit relativ gar nichts zu tun.

Eine Lizenz ist nur genau eins. Es ist eine Erlaubnis, was zu tun, was ich ohne sie nicht dürfte. Entweder ich hab diese Erlaubnis oder ich hab sie nicht, und wenn sich mein Nachbar hundertmal hinstellt und sagt, Du darfst Windows verwenden, dann ist das alles gut und schön... interessiert bloß niemanden.

Warum? Weil er nicht die Autorität hat, eine solche Lizenz zu erteilen.

Kommt der dafür in den Knast, weil er sowas behauptet? Nein. Vor den Kadi? Nein. Sonst welche Konsequenzen, die er befürchten müßte? Auch nein.

Ich darf seine "Erlaubnis" nur nicht ernstnehmen. Den Moment wo ich sage, ich setze Windows ein, weil der Nachbar hat halt gesagt ich darf das, DANN wird es interessant.


Das hat nichts mit Kosten, nichts mit Jura und nichts mit irgendwo was zu tun, sondern kommt am Ende nur auf genau eine Sache raus: Wenn ich Windows verwenden will, dann muß ich mir jemanden suchen, der mir das erlauben DARF. Das sind zwei grundverschiedene Paar Schuhe, ähnlich wie mit dem Fahrkartenkaufen (auch Lizenzen). Nicht nur brauch ich ein Ticket, sondern ich brauch auch einen, der solche Tickets HAT (dann muß ich unterstellen, daß er die Lizenz zum Verbreiten von Lizenzen auch hat).


Softwareverkäufer haben Lizenzen für die Verbreitung von Lizenzen (cf Reseller).

Raubkopierer haben keine. Woher auch? Microsoft geht doch nicht her und sagt, okay ihr habt unsere Software irgendwoher bezogen, jetzt dürft ihr auch den Leuten sagen, daß sie diese verwenden dürfen.


Das hat auch nichts damit zu tun, ob das reale oder virtuelle Güter sind. Stichwort Buch. Wenn ich eins kaufe, erwerbe ich NICHT das Recht an dem Inhalt. Klar kann ich das Medium zerrupfen und verheizen oder sonstwas damit machen, kein Problem, darf ich alles. Abschreiben und das Abgeschriebene weiterverkaufen darf ich NICHT (das ist auch die Basis für die Softwarelizenzen -- alles "Schriften", ebenso wie der für Software alberne "Kopierschutz" ebenso wie die Idee einer "Kopie" an sich).


WENN ich jetzt irgendwo ein Windows kaufe für 5 Euro UND ich kann auch vor dem Kauf zweifelsfrei feststellen, ja dieser Händler hat die Erlaubnis mir die Verwendung von Windows zu erlauben (die Software selber gibt's zusätzlich!), dann ist alles gut.

AAAABER ich muß mich halt auch fragen, okay wo hat dieser Händler denn selber diese Windowslizenz zur Veräußerung her? Nein, die gibt es NICHT unerschöpflich, jedenfalls nicht vom autorisierten Geschäftspartner. Lizenzen sind endlich - nur der Lizenzgeber selber (Microsoft) kann weitere auf den Markt werfen (tun die auch fleißig). Aber ich kann WEDER als Endbenutzer NOCH als Zwischenhändler einmal kaufen und 100x verkaufen.


Ergo muß ich mich fragen, okay dieser Händler hat eine Windowslizenz für 5 Euro abzutreten. Ja und wo hat der die her? Es ist durchaus legitim anzunehmen, daß der Händler jene Lizenz für einen Gewinn veräußern will. Also darf der Einkaufspreis im absoluten Maximum nur 4.99 betragen, sonst wäre die ganze Aktion für den Händler komplett absurd.


Jetzt hat sich natürlich tatsächlich der Staat zwischengeschaltet und gesagt, Lizenzen dürfen weiterveräußert werden. Da hab ich meine eigene Meinung zu, aber die lassen wir mal außen vor. Der Staat verlangt nämlich auch, daß die Lizenz **nur** vollständig weitergegeben werden darf, wieder nach Erschöpfungsgrundsatz (hab ich 1000 Lizenzen, kann ich nicht 1000-und-eine weitergeben).

Was DA dann für ein Preis dransteht, insbesondere, da die Kosten für die Lizenzen üblicheweise lange abgeschrieben sind, das ist Glaskugelschießen. Kann ein Unternehmer einen Cent verlangen pro Lizenz, wenn er das wollen würde. Ist völlig legitim.

Aber er hat auch das inhärente Problem, sich weit unter dem üblichen Marktwert zu positionieren, und es ist und bleibt jedem Käufer überlassen, Dinge die weit ÜBER und auch weit UNTER dem Marktwert im Angebot sind, kritisch zu beäugen. Egal warum der Verkäufer das nun so weit runtergesetzt hatte.


Entsprechend ist das Beispiel oben mit der Bratwurst nicht ganz korrekt. Richtiger wäre: Ein Stand hat die Bratwurst mit Brötchen für einen Euro. Der andere für fünf Cent. Üblicher Marktpreis ist - unterstellen wir mal - 90 Cent pro Wurst.

So und jetzt frag ich nochmal, kauf ich die Wurst für fünf Cent oder kauf ich die für einen Euro?

Dieser Beitrag wurde von RalphS bearbeitet: 15. Februar 2019 - 19:30

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#44 Mitglied ist offline   Doodle 

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geschrieben 15. Februar 2019 - 21:36

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 15. Februar 2019 - 19:24)

Softwareverkäufer haben Lizenzen für die Verbreitung von Lizenzen (cf Reseller).

Raubkopierer haben keine.


@RalphS. Du hast das Thema verfehlt und schreibst einfach nur wirre rum.

Falls du dazu in der Lage bist, dann bring es doch einfach mal auf den Punkt. Falls nicht, dann halte einfach mal die Finger still.

Mir reicht es jedenfalls.
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#45 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 16. Februar 2019 - 05:35

Nope, das ist ganz genau der Kern des Problems, den Du da zitiert hast und Deinen eigenen Worten zufolge trotzdem nicht verstehst.

Du darfst gerne Deine Software einkaufen bei jemandem, der gar keine Lizenzen zu vergeben hat. Dann hast Du fünf Euro ausgegeben und hast genau dasselbe erreicht, wie wenn Du einen Esel oder einen Torrentclient angeworfen hättest.
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