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Paralleler Betrieb zweier Windows-Rechner per RDP vom jeweils anderen


#1 Mitglied ist offline   KdrV 

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geschrieben 04. Januar 2019 - 13:44

Hallo miteinander,

es gibt zwei Rechner in unserer Wohnung: Gerät 1_Win 7 Pro 64 im Wohnzimmer, Gerät 2_Win 10 Pro 64 im Arbeitszimmer. Ich möchte beide Geräte vom jeweils anderen Gerät aus per RDP betreiben können (läuft über die FritzBox, reine Kabelverbindung), das funktioniert auch bereits unkompliziert und flott - ich möchte es aber gleichzeitig können. Für meine Frau und mich geht es darum, in Ruhe in einem bestimmten Raum arbeiten zu können, während der jeweils andere gerade die Kinder hat, aber ggbf. auch zwischendurch an seinem Rechner was tut.

Klartext: Jedes Gerät steuert das jeweils andere über RPD oder wasauchimmer zur gleichen Zeit.

Weiß jemand, ob und wie das zu bewerkstelligen ist?

Gruß
kdrv

Dieser Beitrag wurde von KdrV bearbeitet: 04. Januar 2019 - 13:44

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#2 Mitglied ist offline   WalterB 

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geschrieben 04. Januar 2019 - 14:16

Ja da wäre ein Windows Server und zwei Client (Benutzer) das Ideale.

https://de.wikipedia...iki/Thin_Client

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#3 Mitglied ist offline   Osmodia 

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geschrieben 04. Januar 2019 - 14:34

Genau lesen, das geht nicht.

Du kannst mit PC 1 nicht per Remote auf PC 2 sein, wenn PC 2 gleichzeitig per Remote auf PC 1 ist.

Und nein, daran kann auch keine Software was ändern, weil das schon rein logisch nicht geht.

Dieser Beitrag wurde von Osmodia bearbeitet: 04. Januar 2019 - 14:43

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#4 Mitglied ist offline   joe13 

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geschrieben 04. Januar 2019 - 15:45

In dem Moment wo Gerät 1 das Gerät 2 steuert, welches seinerseits Gerät 1 im festen Griff hat, steuert Gerät 1 sich damit selbst - dürfte Probleme geben.

Gutes Neues Jahr
Joe

Dieser Beitrag wurde von joe13 bearbeitet: 04. Januar 2019 - 15:45

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#5 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 04. Januar 2019 - 17:59

Hmm... schreib mal die Anwendungsfälle auf, grob umrissen. Was soll denn vom jeweils anderen PC aus gehen?

Die Chancen stehen gut, daß man das gar nicht über Remote Desktop abwickeln muß, sondern ggf. über Freigaben gehen kann. An dieser Stelle dann wohl idealerweise über ein drittes System ("NAS") wo sich die Daten befinden.

Aber läßt sich natürlich nicht pauschal sagen ohne zu wissen, was da mit dem PC gemacht wird.


Ansonsten kann man natürlich die PCs A und B wechselseitig steuern. Ist ja nicht dasselbe Benutzerkonto. Aber, damit das funktionieren kann, muß wie erwähnt ein Windows Server dazwischen UND eine RDP-Lizenz obendrauf, da wir hier nicht von administrativem Zugriff sprechen.

Das wird dann nicht nur teuer, sondern eher sehr teuer. Unter 1000 Euro geht hier gar nichts.


Entsprechend lieber erstmal nach alternativen Ansätzen gucken.

Dieser Beitrag wurde von RalphS bearbeitet: 04. Januar 2019 - 18:01

"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#6 Mitglied ist offline   KdrV 

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geschrieben 04. Januar 2019 - 22:59

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 04. Januar 2019 - 17:59)

Hmm... schreib mal die Anwendungsfälle auf, grob umrissen. Was soll denn vom jeweils anderen PC aus gehen?

Die Chancen stehen gut, daß man das gar nicht über Remote Desktop abwickeln muß, sondern ggf. über Freigaben gehen kann. An dieser Stelle dann wohl idealerweise über ein drittes System ("NAS") wo sich die Daten befinden.

Aber läßt sich natürlich nicht pauschal sagen ohne zu wissen, was da mit dem PC gemacht wird.


Ansonsten kann man natürlich die PCs A und B wechselseitig steuern. Ist ja nicht dasselbe Benutzerkonto. Aber, damit das funktionieren kann, muß wie erwähnt ein Windows Server dazwischen UND eine RDP-Lizenz obendrauf, da wir hier nicht von administrativem Zugriff sprechen.

Das wird dann nicht nur teuer, sondern eher sehr teuer. Unter 1000 Euro geht hier gar nichts.


Entsprechend lieber erstmal nach alternativen Ansätzen gucken.


Vielen Dank an alle für die Antworten.
Habe auch nicht mit einer Lösung gerechnet.

Anwendungsfälle sind divers, vorrangig Bildbearbeitung (braucht starke GraKa) und Arbeiten in MS Office, zwischendurch Internetrecherche.

Platz für einen Server ist nicht wirklich da. Ein drittes System haben wir eigentlich schon - einen weiteren Läppi, älteres Win 7-Gerät mit geringer Leistung. Den müsste man dann mit einem der Desktops synchronisieren. Wollte aus Gründen der Bequemlichkeit die beiden Desktops (fertig eingerichtete Schreibtische, starke Rechner, große Monitore) miteinander verbinden. Aber das ist ja auch eine Möglichkeit.

Gruß kdrv

Dieser Beitrag wurde von KdrV bearbeitet: 04. Januar 2019 - 22:59

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#7 Mitglied ist offline   Candlebox 

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geschrieben 05. Januar 2019 - 19:35

Erkenne jetzt das genau gewollte Szenario nur grob, aber mit VNC ginge das sehr gut.
»Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Konsequenzen der ignorierten Realität ignorieren.« ~Ayn Rand
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#8 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 05. Januar 2019 - 21:26

Hmm... ist jetzt die Frage.

- Internetrecherche sollte von beiden PCs gleich gut gehen. Ähm, nur zur Sicherheit: Du bzw ihr seid Euch bewußt, daß man unter Windows mehrere Benutzerkonten haben kann? Die wären allerdings jeweils unabhängig voneinander - krv@meinpc und krv@deinpc hätten dann nichts miteinander zu tun.

- Dasselbe für MSOffice. Wenn man auf einem (beiden) PC Netzwerk freigaben einrichtet, auf die das jeweilige Benutzerkonto schreiben darf, dann kannst Du auf PC A was schreiben und das auf PC B speichern. Erfordert natürlich, daß auf beiden MSOffice installiert ist... käme dann darauf an, was für eine Lizenz verwendet wird (mit 365 Home wäre es zB kein Problem).

- Bildbearbeitung wird schon schwieriger, unter der Annahme, daß die Grafikeinheiten nicht beide ausreichend stark genug sind. Du könntest aber mal schauen ob Du was findest womit man solche Aufgaben an einen anderen PC delegieren kann - es ist nicht soo selten, daß Grafikaufgaben auf einem anderen Rechner als dem, an dem man grad sitzt, ausgeführt werden. Ansonsten wäre hierfür RDP (oder eine der Alternativen dazu) natürlich eine Option.

Wenn die Grafikeinheiten jeweils stark genug sind, dann wäre es natürlich egal - dann läßt sich jeweils lokal auf dem Rechner arbeiten und die fertigen Ergebnisse bei Bedarf auf dem anderen PC speichern.



Dann gibt es da noch das Modell "Terminalserver" (im weitesten Sinne):
- es gibt einen designierten Arbeits-PC, entweder PC A oder PC B (idealerweise der leistungsfähigere)
- einer sitzt an diesem PC und arbeitet dort lokal (Benutzerkonto A)
- der andere verbindet sich remote drauf (Benutzerkonto B)

Alle Daten wären dann auf diesem PC zu zentralisieren oder für diesen zentral verfügbar zu machen (und ein besonderes Augenmerk auf Sicherung zu legen - wenn der hopsgeht, wäre sonst ggf alles weg).

Die Verschränkung PC_A <> PC_B wäre damit weg und der "zweite PC" wäre nur noch eine Art Thin Client, mit dem man sich jedesmal beim "Arbeits-PC" aufschaltet, wenn man daran sitzt. Simple Aufgaben wie Internetrecherche oder Office könnte man dann ggf. auch lokal auf dem zweiten PC machen, wenn man das will und das in der jeweiligen Situation ausreichen sollte.



Oder das ursprünglich angedeutete Modell:
- es wird ein Windows Server angeschafft (allerdings bin ich grad nicht mehr informiert, ob es da für den "kleinen Bedarf" noch was gibt oder ob man inzwischen beim Standard einsteigen muß)

- dieser Server wird nach Modell "Small Business" eingerichtet, also zum Domain Controller befördert und Netzwerkfreigaben drauf eingerichtet

- alle relevanten Daten werden jetzt von den beiden PCs auf den Server migriert.

- wenn der Server eine gute Grafikkarte hat/bekommt, kann man auch die Bildbearbeitung hinverlegen

- auf dem Server werden dann alle Benutzerkonten eingerichtet, die bei Euch so gebraucht werden

- dann werden die beiden vorhandenen PCs in die neue Domain aufgenommen

- an den PCs kann man sich jetzt mit allen Benutzerkonten anmelden, die man zuvor auf dem Server angelegt hatte ("Single Sign On")

- jetzt kann man mit beiden PCs effektiv dasselbe machen - das ist sozusagen die erweiterte Version der "Terminal Server Option" -- und je nach Bedarf kann man sich immer noch remote mit dem Server verbinden (muß man aber erst konfigurieren, damit das geht) und dort dann seine Bilder bearbeiten.


Letztere Option ist die optimalste, aber auch aufwendigste und am wenigsten kostengünstige nach der ursprünglichen "Remote Desktop"-Option.


Die "Terminal Server"-Option erfordert einen ausreichend leistungsfähigen PC mit ausreichend viel RAM besonders dann, wenn zur selben Zeit mehr als einer dran arbeiten soll.


Wie das jetzt genau mit Alternativen zu RDP aussieht - zB das angesprochene VNC -- weiß ich leider grad nicht. Womöglich reicht das bereits aus. Rein intuitiv bin ich persönlich aber eher zurückhaltend, denn *alle* brauchbaren Remoteverbindungsanwendungen, die was leisten, kosten etwas und kosten vor allem *viel*. Möglich, daß die kostenlosen Pendants bereits das leisten, was Du brauchst -- einfach nachschauen und gucken. Aber es besteht eine reelle Chance, daß die just-gerade-so-eben-NICHT so weit gehen, wie Du benötigst.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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