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USV - Hat da jemand Erfahrung mit ?


#1 Mitglied ist offline   Wolfseye 

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  geschrieben 10. August 2018 - 13:26

Hi, würde mir gerne für unsere NAS (Synology DS1817+), meinen Gaming PC (750W) und den Switch hier (Cisco) eine USV zulegen. Besonders seit dem wir die neue NAS haben, und 8 Platten drin sind mit vielen wichtigen Informationen, möchte ich die Daten durch Stromausfälle nicht riskieren. Klar, es muss nicht zwangsläufig was passieren, aber es kann, und dann hat man das Dilemma.

Es sollte keine zu laute USV sein, da ich die bei mir im gleichen Zimmer stehen haben werde. Aber sie sollte genug Leistung haben, und auch genügend Anschlüsse. Denn ich weiß ja nicht was hier noch so an Gerätschaften evtl dazu kommt, lieber bissel nach oben sicherer sein als später festzustellen, das es dann bei zusätzlichen Geräten zu knapp wird.

Hab schon mal so rumgegooglet. APC sind glaube ich gern gesehen, auch wegen den (wie ich gehört habe) relativ preiswerten Ersatzakkus. Was die USV können muss, ist den PC im Zweifelsfall noch ein paar Minuten am laufen haben, so das im Notfall schnell gesichert und anständig runtergefahren wird. Auch soll die Synology automatisch runtergefahren werden, ohne das Schaden auftritt.

Habe von der hier z.b. gelesen, die hat bissel mehr Power als nötig, aber wie gesagt, das macht nix.

  • APC Back-UPS Pro 1500VA BR1500GI


Theoretisch ist das Modell in der Kompatibilitätsliste von Synology drin, aber laut der nur für das Modell DS1817, von DS1817+ steht da nix. Heißt das nun das der PLUS Unterschied nix an der Kompatibilität ändert, oder gehts dann mit meiner nicht ?

Und hat vielleicht jemand dieses oder ein ähnliches Modell von APC und kann mir was dazu sagen, wie das Gerät so ist. Wäre sehr dankbar.

Auch alternative Vorschläge an USV Gerätschaften sind gern willkommen. ;)
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#2 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 10. August 2018 - 14:02

Was bei VI relevant ist sind die Schaltzeiten. Strom weg und die USV muß von "Input" nach "Output" umschalten. In der Zeit gibt es keinen Strom und das müssen die angeschlossenen Netzteile überbrücken.

ATX ist für sowas spezifiziert (=> Stützzeit). Ansonsten müßtest Du in die Spezifikationen schauen oder ggf. nachfragen.

Wenn Deine Hardware die Unterbrechung NICHT gestützt kriegt - und das solltest Du vor dem Kauf abschätzen können --- hast Du noch die Wahl zu schauen nach USVs mit geringeren Schaltzeiten (VI) oder, wenn es nicht so am Budget hängt, nach VFI gucken: Die haben gar keine Schaltzeiten, sind dafür aber teurer in Anschaffung und im Betrieb.


Davon abgesehen ist spezifische "Unterstützung" nicht notwendig. Die beschränkt sich auch meistens auf irgendwelche SNMP-Kommunikationsmöglichkeiten, sprich, ob die USV in der Lage ist, via SNMP andere Geräte zu informieren oder halt nicht (zB weil die das SNMP-Protokoll nicht unterstützen). Aber dann reicht es, wenn die USV "irgendein" Gerät ansprechen kann; Du mußt nur dafür sorgen, daß jenes "Zwischengerät" dann Dich oder sonst die richtigen Stellen im System informieren kann.

Das mit dem "Sichern während Stromausfall" solltest Du aber gleich wieder vergessen, jedenfalls dann, wenn Du "Backup" oder sowas meintest. Die USV hält Dir Dein System am Leben, aber nicht, damit Du erstmal mit Spielen anfangen kannst. Ist der Strom erstmal weg, dann heißt das Augenmerk "Geordneter Rückzug", nicht "wir fangen an, das System zu sichern". Denn der Strom ist an dieser Stelle definitiv endlich und WIRD Dir mitten in der Sicherung wegbrechen.


Für den Fall, daß der Switch nicht explizit *benötigt* werden sollte: Häng ihn ab von der USV bzw plane das so ein. Jeder Verbraucher ist ein Verbraucher mehr und im Zweifel fehlt just dieser eine Moment. Wenn Du aber natürlich für den Shutdownprozeß irgendwas durchs Netz schieben oder irgendeinen Remotebefehl absetzen können mußt, dann wird der Switch wohl an der USV bleiben müssen.

Übliches Caveat, keine Laser an die USV, bla bla, aber das hast Du ja vermutlich eh nicht vor. :)
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#3 Mitglied ist offline   Wolfseye 

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geschrieben 10. August 2018 - 14:43

Wo in meiner Hardware müsste ich danach schauen, ob das gestützt wird ? Bzw bei welcher ? :) Sorry, hatte sowas noch nie vorher, kenne mich damit wirklich nicht so aus.

Und was meinst du mit "Keine Laser an die USV" ? :)

Was hälst du von sowas ?

https://www.alternat...product/1444116

Preislich auch ok, kommt mir beinahe zu billig vor was ich sonst so gesehen hab. Aber weiß jemand ob sowas auch ok wäre ? Und wie schauts mit Akkus aus, im Gegensatz zu APC ?

Dieser Beitrag wurde von Wolfseye bearbeitet: 10. August 2018 - 14:46

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#4 Mitglied ist offline   Wolfseye 

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geschrieben 10. August 2018 - 15:09

Also, auf einer Webseite habe ich die folgende Kompatibilitätsliste mit der DS1817+ von Synology gefunden.

  • APC Smart-UPS SMT750I 750VA 230V, LCD, Tower
  • APC Smart-UPS SMT1000I 1000VA 230V, LCD, Tower
  • APC Smart-UPS SMT1500I 1500VA 230V, LCD, Tower
  • APC Smart-UPS SMT2200I 2200VA 230V, LCD, Tower
  • APC Smart-UPS SMT3000I 3000VA 230V, LCD, Tower

Ob das jetzt insgesamt nur die APC Geräte betrifft, oder die Seite mehr werbetechnisch verbunden mit APC war, kann ich nicht sagen.

Die 1500er ist mit knapp 400,- Euro zwar nicht ganz billig, aber es geht auch wesentlich teurer bei anderen Firmen.



Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 10. August 2018 - 14:02)

Übliches Caveat, keine Laser an die USV, bla bla, aber das hast Du ja vermutlich eh nicht vor. :)


Jetzt verstehe ich, du meinst kein Laser Printer. Richtig ? :)

Dieser Beitrag wurde von Wolfseye bearbeitet: 10. August 2018 - 15:44

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#5 Mitglied ist offline   Wolfseye 

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geschrieben 10. August 2018 - 16:28

Habe gerade in einem Video gelesen, das wenn es um Server und/oder Storage Systeme geht, doch wohl eher ONLINE USVs benutzt. Das macht es natürlich noch teurer, aber vor allem wird die Liste der kompatiblen Geräte mit einer bestimmten NAS natürlich auch immer schwieriger.
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#6 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 10. August 2018 - 17:58

Immer schön der Reihe nach. :)

0: Die Stützzeit ist eine Eigenschaft des (Schalt-)Netzteils. Das ist die Zeit, die das NT stabile Power hinten rausliefert, während vorne KEINE stabile Power reinkommt. Anschaulich: PC läuft, ich zieh den Stecker, PC läuft noch ne Weile weiter, bevor er merkt, daß der Strom jetzt weg ist, und DANN geht er aus.

Entsprechend findest Du Angaben darüber dort, bzw falls das Netzteil irgendeiner Spezifikation genügt - wie eben ATX --- dann in dieser. Dein PC-Netzteil findest Du ggf mitsamt dieser Angabe bei ComputerBase in den Testberichten; falls nicht, findest Du dort zumindest den spezifizierten Mindestwert.

USVs müssen schneller sein als diese Stützzeit, müssen also an- bzw einspringen, BEVOR der PC merkt, daß der Strom weg ist.

1: Ja, natürlich waren Laserdrucker gemeint. Die haben nämlich die Eigenschaft, signifikanten Hunger zum Einschaltpunkt zu haben. Im best(!) case machst Du Dir damit die USV unnütz: Laser an und die USV ist binnen Momenten leer. Nicht ganz so guter Case und die USV wird in Mitleidenschaft gezogen.

2: Nur der Klarstellung wegen, USVs sind Profiequipment, unter vierstellige Preise sind da "günstig" (wenn auch nicht notwendigerweise preiswert).

3: Was mir natürlich vorhin ein bissel untern Tisch gerutscht ist: "unterstützen" heißt sicherlich auch, daß die USV genügend Reserven für DAS Gerät hat. Wäre albern, wenn Du ne USV betreibst und die ist voll bis oben. Dann fällt der Strom aus und Du stellst fest: der PC fährt ja runter wie er soll, bloß dummerweise war die USV nach drei Sekunden leer und der "USV-Effekt" effektiv nicht da.


Für sowas gibt es auch USV-Rechner, damit man sich einen Blick vom Bedarf machen kann, was man da braucht. Auch hier gilt: weniger ist mehr, denn wie Du selber gesehen haben dürftest, gibt es zwar 3000VA Geräte... aber die kosten auch.



Re: die üblichen Fragen, ich sag mal so, wenn der Beschreibungstext noch vorm ersten Komma was von "Gaming" erwähnt, mach ich das Angebot gleich wieder zu. Mag unfair sein.

Online-USVs sind natürlich die schönste Variante, klar, aber eben auch die teuerste. Abgesehen von "USV leer" bzw "USV zu klein" hast Du da die geringsten Chancen auf ein Problem beim Shutdown, und im Betrieb koppeln sie Dir Deine Stromversorgung vollständig vom Stromnetz ab. Überspannung, Unterspannung, Brownout - na und, läßt Online-USVs kalt. Aber dafür kosten sie eben. Bei APC ist da die anschließbare Auswahl eher übersichtlich und die Preise unterscheiden sich auch von den VI-Modellen; gibt aber natürlich andere, ggf. preiswertere Anbieter. In jedem Fall erst Reviews angucken: unbrauchbares Billigteil braucht keiner.


Eventuell wichtig: Online-USVs sind die einzige Option für Netzteile, die NICHT stützen (können) und bei denen es egal ist, binnen wievieler Sekundenbruchteile der Strom wieder da ist (aus der USV).

Von einem Cisco-Switch würde ich aber erstmal erwarten, daß man den an eine USV hängen kann und daß da auch entweder irgendwo steht, wie lange der überbrücken kann, oder wie man ihn unterbrechungsfrei betreiben kann. Für irgendwas muß der Name ja gut sein. :)


Stützzeiten der Reihe nach:
> VFD (offline) haben die längsten
> VI (line-interactive) haben mittlere und
> VFD (online) haben gar keine Schaltzeiten.

Je kürzer die sind, desto besser ist es.

Und wenn nicht schon geschehen: entweder USV-Rechner anstrengen oder selber durchrechenn, was gebraucht wird. Wenn die USV Dir das NAS-Gerät am Leben zu halten versucht und aber nur Erfolg damit hat, wenn PC und auch Switch vor Stromausfall ausgeschaltet waren, dann hast Du vermutlich nicht so viel gekonnt.

Und bei PCs, insbesondere Windows-PCs, daran denken, daß DIE wegen Updates auch mal signifikant länger brauchen können. Die also lieber in S5 (suspend-to-Disk, "Ruhezustand") schicken. Das geht nicht notwendigerweise schneller, ist aber besser planbar von der Zeit her.

Dieser Beitrag wurde von RalphS bearbeitet: 10. August 2018 - 18:05

"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#7 Mitglied ist offline   Wolfseye 

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geschrieben 10. August 2018 - 18:17

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 10. August 2018 - 17:58)

Re: die üblichen Fragen, ich sag mal so, wenn der Beschreibungstext noch vorm ersten Komma was von "Gaming" erwähnt, mach ich das Angebot gleich wieder zu. Mag unfair sein.


Also, und obwohl ich dir ehrlich dankbar bin für deine Infos, aber das mit dem Gaming, sagen wir so, "Cinemasins" auf Youtube würde dazu "Thats racist" :) sagen.

Es ist nunmal ein Gaming PC, deswegen halt auch evtl mehr Watt als ein kleiner Office PC braucht. Und wenn man für das Erwähnen eines solchen Kommentare dieser Art bekommt, finde ich das echt albern.

Auch Leute mit fast 50 genießen noch den Spaß des Gaming, entweder am PC oder an ner Konsole. Was diese Abtrennung der Menschen wegen sowas macht, kann ich nicht nachvollziehen. Meine Angabe das es sich um einen Gaming PC handelt, war rein informativer Art und ich finde darauf hin muss man sowas wie du da geschrieben hast, erst garnicht erwähnen. Entweder man möchte helfen oder nicht, aber das von der Nutzung eines Users abhängig machen, das ist Unsinn.

Sollte ich dich falsch verstanden habe, in dem Fall tut es mir leid. Ansonsten gilt o.g. und wenn das andere auch so sehen, dann kann der Topic gerne von einem Admin gelöscht oder geschlossen werden und ich frage lieber woanders weiter.
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#8 Mitglied ist offline   Osmodia 

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geschrieben 10. August 2018 - 19:18

Beitrag anzeigenZitat (Wolfseye: 10. August 2018 - 13:26)

Besonders seit dem wir die neue NAS haben, und 8 Platten drin sind mit vielen wichtigen Informationen, möchte ich die Daten durch Stromausfälle nicht riskieren.

Ganz ehrlich, wenn ich das lese: Statt einer USV solltest du dich erstmal um eine Backup-Lösung bemühen, wenn auf der NAS so wichtige Daten sind. Und nein, ein RAID ist kein Backup. Brand, Diebstahl, Blitz oder Verschlüsselungstrojaner und die Daten sind futsch. Da nützt dir auch keine USV was. Wir haben hier in Deutschland relativ selten Stromausfälle, für eine NAS reicht eine Steckerleiste mit Blitzschutz. Das schützt die Hardware, wenn man die NAS bei einem Gewitter nicht schnell genug ausschalten kann. Und ein Backup sichert die Daten. Mehr brauchst du im privaten Umfeld nicht. Einen Gaming PC an eine USV zu hängen ist - mit Verlaub - lächerlich.
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#9 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 10. August 2018 - 20:08

Beitrag anzeigenZitat (Osmodia: 10. August 2018 - 19:18)

…Wir haben hier in Deutschland relativ selten Stromausfälle…


Davon abgesehen, dass ein einziger Sromausfall reicht, nimmt mein NAS die USV pro Jahr etwa 5 bis 8 mal in Anspruch. Es reicht ja ein Honk »ach das kriege ich alleine angedübelt« mit ner Bohrmaschine, der den FI kommen lässt.
Ich bin ein sehr ordentlicher, fleißiger und reinlicher Mensch, nur leider gefangen im Körper eines schmuddeligen Faulpelzes … tja, kann man nix machen …
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#10 Mitglied ist offline   Kontra! 

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geschrieben 10. August 2018 - 20:41

Beitrag anzeigenZitat (Osmodia: 10. August 2018 - 19:18)

Einen Gaming PC an eine USV zu hängen ist - mit Verlaub - lächerlich.

Wer bist du, dass du bestimmen darfst was jemand für Hobbys hat? Mal ganz abgesehen davon: Ferrari: Lächerlich. Ein Polo reicht auch um von A nach B zu kommen. Villa: Lächerlich. 2-Zimmer-Sozialwohnung ist viel günstiger. Vereine jeder Art: Lächerlich, kostet nur Geld. Eigener Pool? Ne, davon fangen wir lieber erst gar nicht an.
Was ist das hier? Penisneid? Wer sich sowas wünscht und sich mal über die technischen Gegebenheiten, Vor- und Nachteile schlau macht ist hier jetzt also schon lächerlich? Das ist echt arm.

Beitrag anzeigenZitat (Holger_N: 10. August 2018 - 20:08)

Es reicht ja ein Honk »ach das kriege ich alleine angedübelt« mit ner Bohrmaschine, der den FI kommen lässt.

Tipp: Schon mal überlegt für den PC/das Zimmer einen eigenen RCCB legen zu lassen? Kostet im Normalfall nicht viel, bei mir hat der Elektriker 45€ + Märchensteuer je RCCB mit Montage genommen, ich hab jedes Kabel aber halt auch direkt bis in den Sicherungskasten gezogen, ohne jede weitere Unterverteilung, um jederzeit nachrüsten zu können. RCCBs für Verteilerkästen sind etwas teurer.
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#11 Mitglied ist offline   Doodle 

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geschrieben 10. August 2018 - 20:43

Beitrag anzeigenZitat (Wolfseye: 10. August 2018 - 18:17)

Es ist nunmal ein Gaming PC, deswegen halt auch evtl mehr Watt als ein kleiner Office PC braucht. Und wenn man für das Erwähnen eines solchen Kommentare dieser Art bekommt, finde ich das echt albern.

Ja, ist schade, aber in letzter Zeit ist das hier leider immer mehr üblich.

Ich habe mit USV nur in wesentlich größeren Dimensionen (ja ich gebe zu, auf dem Papier wo ich unterschreibe und meist nur noch auf die Kompetenz der Kollegen verlassend) zu tun. Für den privat-Gebrauch ist der Aufwand zu hoch, oder?
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#12 Mitglied ist offline   Wolfseye 

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geschrieben 10. August 2018 - 21:00

Beitrag anzeigenZitat (Doodle: 10. August 2018 - 20:43)

Ja, ist schade, aber in letzter Zeit ist das hier leider immer mehr üblich.


Scheint so.

Aber mal ehrlich, wenn ich bezüglich einer USV nach Hilfe frage, so Sprüche wie:

Zitat

Einen Gaming PC an eine USV zu hängen ist - mit Verlaub - lächerlich.


sind noch mehr lächerlich. Wie schon gesagt wurde, wer entscheidet für mich was ich nehme oder nicht ? Wenn man nicht helfen will (oder kann), dann ist das ja ok. Aber dann kann man sich so Sprüche doch sparen. Ist doch nicht jemand andere Sache ob, was ich mir kaufen möchte, für jemand anderen unwichtig, lächerlich oder sonst was ist. :veryangry: :veryangry:
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#13 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 10. August 2018 - 21:02

Beitrag anzeigenZitat (Kontra!: 10. August 2018 - 20:41)

Tipp: Schon mal überlegt für den PC/das Zimmer einen eigenen RCCB legen zu lassen? Kostet im Normalfall nicht viel, bei mir hat der Elektriker 45€ + Märchensteuer je RCCB mit Montage genommen, ich hab jedes Kabel aber halt auch direkt bis in den Sicherungskasten gezogen, ohne jede weitere Unterverteilung, um jederzeit nachrüsten zu können. RCCBs für Verteilerkästen sind etwas teurer.


Das war nur als Gegenargument zu den seltenen Stromausfällen in Deutschland, weil es ja schon ausreicht, wenn aus welchen Gründen auch immer, mal die Sicherung kommt und nicht irgendwo ein Trafohäuschen dazu explodieren muß. Und die Sicherung kommt auch wenn das Zimmer eine eigene Sicherung hat und der Fehler dann in diesem Zimmer auftritt.


Achso, ich habe jedenfalls die: APC Back-UPS ES 700VA (BE700G-GR)

Aber ist jetzt nichts zum längerfristig Überbrücken, sondern um beim Stromausfall das NAS dann auch ziemlich bald ordnungsgemäß runterzufahren.

Dieser Beitrag wurde von Holger_N bearbeitet: 10. August 2018 - 21:09

Ich bin ein sehr ordentlicher, fleißiger und reinlicher Mensch, nur leider gefangen im Körper eines schmuddeligen Faulpelzes … tja, kann man nix machen …
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#14 Mitglied ist offline   Doodle 

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geschrieben 10. August 2018 - 21:13

Beitrag anzeigenZitat (Wolfseye: 10. August 2018 - 21:00)

Scheint so.

Aber mal ehrlich, wenn ich bezüglich einer USV nach Hilfe frage, so Sprüche wie:



sind noch mehr lächerlich. Wie schon gesagt wurde, wer entscheidet für mich was ich nehme oder nicht ? Wenn man nicht helfen will (oder kann), dann ist das ja ok. Aber dann kann man sich so Sprüche doch sparen. Ist doch nicht jemand andere Sache ob, was ich mir kaufen möchte, für jemand anderen unwichtig, lächerlich oder sonst was ist. :veryangry: :veryangry:

Das hast du absolut Recht. Ist auch schade um das Forum.
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#15 Mitglied ist offline   Gispelmob 

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geschrieben 10. August 2018 - 22:00

Beitrag anzeigenZitat (Wolfseye: 10. August 2018 - 13:26)

Was die USV können muss, ist den PC im Zweifelsfall noch ein paar Minuten am laufen haben, so das im Notfall schnell gesichert und anständig runtergefahren wird.

Ralph hat ja dazu schon was geschrieben.^^

Eine USV wird im Profibereich meistens dazu genutzt, die Zeit zu überbrücken bis ein Notstromaggregat angelaufen ist. Da man sowas zuhause meist nicht hat oder braucht, kann man die USV dazu nutzen die Daten die gerade geschrieben werden fertig schreiben zu lassen und dann das System herunterzufahren. Mehr nicht. Eine USV ist keine Dauerlösung. Sie hält je nach Leistung nur wenige Minuten.

Was die Größe der benötigten USV betrifft, so gibt es bestimmt eine Formel wie "Leistung des Systems was unterstützt werden soll * Zeit die überbrückt werden soll + Reserve" oder baer man macht es sich bequem und nimmt einen USV-Calculator.

Man muss sich schon genau überlegen ob man eine USV braucht. Für privat halte ich persönlich sie für nicht notwendig. Jedenfalls nicht bei mir hier. Stromausfall hab ich hier nur aller paar Jahre mal. Trotzdem darf sich jeder gern eine hinstellen.^^

Dieser Beitrag wurde von Gispelmob bearbeitet: 10. August 2018 - 22:03

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