WinFuture-Forum.de: Januar-Voll-Update Win7-32 und PC-Absturz - WinFuture-Forum.de

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Januar-Voll-Update Win7-32 und PC-Absturz

#1 Mitglied ist offline   MarkF 

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geschrieben 21. Januar 2018 - 19:43

Hilfe!
Nach einigen Monaten Abstinenz wollte ich einem schon etwas älteren aber regelmäßig benutzen Win7-PC (32 Bit, ohne ständiges Updaterei durch MS) ein aktuelles Update gönnen und habe das Winfuture-Januar-Vollupdate installiert.
Nach dem ich glaube 3. Boot ging es nicht weiter, also habe ich in Temp-Ordner das Setup manuell gestartet. Dann lief es durch, beim finalen Runterfahren kam die übliche Update-Verarbeitungs-Anzeige, dann der Reboot - und das wars. Nach jeweils ca. 1. Sekunde Anzeige der "Windows wird gestartet"-Meldung wird der Bildschirm schwarz und ein Reboot erfolgt usw.
Die Starthilfe kann nichts ausrichten, Wiederherstellung klappt nicht, abgesicherte Modus hilft nicht, Protokolldatei wird nicht erstellt (da erfolgt kein Reboot sondern es passiert nach ca. 1 Sekunde nichts mehr, also kein HD-Zugriff), letzte bekannte Konfiguration dito, also bin ich mit meinem Latein am Ende.
Scheiß-MS! Never touch a running system.
Im PC werkelt ein AMD Athlon 64 (3200+/2GHz).
Was kann ich tun, um das Teil wieder zum Laufen zu bekommen bzw. den Zustand vor dem blöden Updateversuch wiederherzustellen (abgesehen von einer Neuinstallation des System, was ich möglichst vermeiden möchte, das letzt Backup ist leider und natürlich Ewigkeiten her)? Ich kann über eine zweite BS-Installation eines nackten Not-System auf die Platte/Partition zugreifen, also wenn es eine Möglichkeit gibt, "manuell" die Updates irgendwie rückgängig zu machen ...
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#2 Mitglied ist offline   Doodle 

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geschrieben 21. Januar 2018 - 20:16

Beitrag anzeigenZitat (MarkF: 21. Januar 2018 - 19:43)

Wiederherstellung klappt nicht, abgesicherte Modus hilft nicht,

Kommst du überhaupt nicht in Windows rein oder was meinst du damit? Es gibt die Möglichkeit einzelne Updates rückgängig zu machen. Aber dafür muss man erstmal in Windows reinkommen. Wenn das überhaupt nicht mehr geht ... Adieu Windows.
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#3 Mitglied ist offline   Candlebox 

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geschrieben 21. Januar 2018 - 20:25

Lesestoff
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#4 Mitglied ist offline   DanielDuesentrieb 

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geschrieben 21. Januar 2018 - 20:36

Zitat

Adieu Windows.
Stimmt so nicht. Mit etwas Geschick und Wissen, kann man auch mittels Boot-CD und CMD Updates über die Konsole wieder runterschmeißen.

BTW, das könnte klappen, wenn Windows gar nicht mehr startet: mittels CD oder USB-Stick Windows starten und dort in der Wiederherstellungskonsole mittels CMD die Registry zurückschreiben / kopieren. Diese wird regelmäßig automatisch in einen Pfad kopiert. Ggf. ist das aber 1 Monat her. Je nach dem, was in diesem Monat passiert ist (z.B. Programme installiert) wäre das alles weg. Die Daten bleiben alle erhalten. So könnte man weiterarbeiten oder die Daten dann sichern.

Bzw: die Daten könntest Du auch dort rauskopieren und auf den USB-Stick legen.
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#5 Mitglied ist offline   Doodle 

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geschrieben 21. Januar 2018 - 20:38

Beitrag anzeigenZitat (Candlebox: 21. Januar 2018 - 20:25)


Stimmt. Das hatten wir schon mal.
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#6 Mitglied ist offline   MarkF 

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geschrieben 21. Januar 2018 - 21:35

Wie geschrieben: Nach ca. 1 Sekunde des Bootens ist Schluß und Reset. Abgesichert und mit allen anderen Startoptionen tut sich nach ca. 1 Sek. nichts mehr. D.h. in das System komme ich nicht mehr, falls es so wäre hätte ich ja kein Problem.
In die STarthilfe komme ich rein nach einem solchen Fehlboot, aber weder die Reparaturoptionen noch Wiederherstellung helfen/beseitigen das Problem. Die Kommandonsole habe ich noch nicht ausprobiert, da ich nicht wußte, was ich da tun kann/soll. Ob ein Backup der Registry vorhanden ist muß ich prüfen; wenn ja wäre zurücksichern kein Problem.
Aber: Was soll das helfen? Die alten Dateiversionen sind doch durch das Update überschrieben .... Oder komme ich auf dieser Ebene an die alten Dativersionen heran, kann das Update rückgängig machen?
Den "Lesestoff" werde ich nahher in Ruhe durchgehen, beim flüchtigen Drüberlesen waren zu viel Infos drin, um sie auf die Schnelle zu verarbeiten.
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#7 Mitglied ist offline   DK2000 

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geschrieben 21. Januar 2018 - 21:54

Ein Backup der Registry bringt nichts, da dadurch das Update nicht entfernt wird. Das muss direkt aus dem Komponentenspeicher entfernt werden und alle Änderungen müssen rückgängig gemacht werden.

Wenn Du in der Reparaturumgebung bist, starte die Konsole und gebe dort ein:

dism /image:C:\ /remove-package /packagename:Package_for_RollupFix~31bf3856ad364e35~amd64~~7601.24002.1.4 /norestart

Das sollte KB4056894 wieder entfernen und der Rechner sollte jetzt wieder normal starten.

Musst nur prüfen, ob C:\ auch wirklich das Laufwerk ist, auf welchem sich die Windows Installation befinden. Wenn es ein anderes ist, musst Du das anpassen. Die Buchstaben können sich schonmal in der Reparaturumgebung verschieben.
Nutella hat nur sehr wenig Vitamine.
Deswegen muss man davon relativ viel essen.
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#8 Mitglied ist offline   MarkF 

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geschrieben 21. Januar 2018 - 23:25

Danke für die Anleitung, werde ich morgen ausprobieren.
Habe in der Zwischenzeit mal einen Win7-32-PC (letztes Update Oktober 2017) mit einer Intel-CPU mit besagtem Update versorgt. Dieses lief durch, wobei merkwürdigerweisebeim Herunterfahren und Neuboot keine Meldung über die Verarbeitung der updates erschien. Darauf habe ich mir die Files in System32 angeschaut. ntkrnlpa.exe hat das das Datum der letzten Updates (13.9.17) und nur eine Handvoll files haben ein neueres Datum, von 2018 nur perfc007.dat, perfc009.dat, perfh007.dat, perfh009.dat und PerfStringBackup.ini (21.1.2018, also heute); KB4056894 ist auch nicht im Updateverlauf aufgeführt. Daraufhin habe ich mir die files in system32 von dem nicht mehr bootenden PC mit AMD-CPU angeschaut (wie gesagt ist auf der Platte eine zweite Partition mit einer Rumpf-/Notinstallaton eines BS) - und siehe da, dort hat ntkrnlpa.exe das Datum 1.1.2018. Wie kann das sein?

Oh, ich sehe gerade, ich bin in der falschen Rubrik. Könnte jemand den Fred nach http://www.winfuture...hp?showforum=63 berschieben?

Dieser Beitrag wurde von MarkF bearbeitet: 21. Januar 2018 - 23:32

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#9 Mitglied ist offline   MarkF 

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geschrieben 22. Januar 2018 - 15:14

Also, ich habe das jetzt mal ausprobiert (um Fehleingaben zu vermeiden haben ich den o.g. Befehlstext kopiert, in eine Texdatei gespeichert, dort ins Verzeichnis kopiert, mit "type" angezeigt und mit c&p zeilenweise kopiert und zusammengefügt - es liegt also nicht an einem Tippfehler meinerseits). Leider Fehlanzeige. Das System ist auf D:, also habe ich den LW-Buchstaben entsprechend geändert. Aber das Update wird nicht entfernt, stattdessen erscheint bei jedem Versuch folgende Meldung:

*****
Tool zur Abbildverwaltung für die Bereitstellung
Version: 6.1.7600.16385

Abbildversion: 6.1.7601.17514

Die Größe des Entwurfsverzeichnisses ist für den Vorgang möglicherweise nicht ausreichend. Dies kann unerwartetes Verhalten zur Folge haben.
Verwenden Sie die Option "/ScratchDir", um auf einen Ordner mit ausreichendem Speicherplatz für Entwürfe zu verweisen. Empfohlene Mindestgröße: mindestens 1024 MB.

Fehler beim Öffnen - Package_for_RollupFix~31bf3856ad364e35~amd64~~7601.24002.1.4 Fehler: 0x800f0805
Das angegebene Paket ist kein gültiges Windows-Paket.

Fehler: 0x800f0805

Das angegebene Paket ist kein gültiges Windows-Paket.

Die DISM-Protokolldatei befindet sich unter "X:\windows\Logs\DISM\dism.log".
*****

Das gleiche geschieht wenn ich mit dem Notsystem boote, dort die Konsole öffne und den Befehl eingebe bzw. einkopiere (natürlich mit dem dann passenden LW-Buchstaben).

Und was nun? Was ist die Ursache? Ich habe natürlich versuchsweise das "/scratchdir" angehängt (sorry, ich weiß wirklich nicht, was ich da tue), aber ohne Erfolg.

Lassen sich die betreffenden Dateien (welche?) nicht von Hand ersetzen? So viele können es doch nicht sein ....

Bei der Wiederherstellungsmöglichkeit in den Reparaturoptionen werden einige Wiederherstellungspunkte angezeigt, sowohl aus dem Updatevorgang als auch ältere. Ich habe so ziemlich jeden ausprobiert, aber es funktioniert nie. Immer erscheint nach langem schrumm-schrumm die Meldung, daß die Wiederherstellung nicht erfolgen konnte. Bei älteren Punkten wird als Grund angegeben, daß eine Datei "(D:\)" nicht gelesen/gefunden werde.
Ich mußte noch nie aus den Reparaturoptionen eine Wiederherstellung versuchen. Aber da dies überhaupt nicht funktioniert frage ich mich, ob es darüber überhaupt möglich ist.
Jedenfalls: Nach jedem erfolglosen Versuch einer Wiederherstellung bricht der folgende Bootvorgang nicht wie zuvor sofort ab sondern - warum auch immer - nach dem "Willkommen" erscheint die Meldung, daß Updates konfiguriert werden würden. Das geht dann bis 30%. Dann wird erneut gebootet, und dann stürzt die Kiste wie gehabt nach einer Sekunde in den Reset.
Diese Konfigurationsmeldung führt mich zu der Vermutung oder Hoffnung, daß das System normal starten würde, wenn sich dieses Update-Konfigurieren verhindern lassen könnte. Gibt es da keine Möglichkeit?

Dieser Beitrag wurde von MarkF bearbeitet: 22. Januar 2018 - 15:35

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#10 Mitglied ist offline   MarkF 

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geschrieben 22. Januar 2018 - 18:21

1.
Ich habe das Problem gelöst. Versuchsweise habe ich nach einem wie beschrieben fehlgeschlagenen Wiederherstellungsversuch (mit dem viert- und fünftletzten Wiederherstellungspunkt) in den Reparaturoptionen im abgesicherten Modus gebootet. Dieser boot lief durch und wundersamerweise meldete das System dannn, daß die Wiederherstellung erfolgt sei. Ein Blick in die installierten Updates zeigte weder das KB4056894 noch das KB4056897. Ein mit angehaltenem Atem vorgenommener normaler reboot führte zu einem problemlosen Systemstart. Ein Blick in den Updateverlauf zeigte, daß eine Handvoll der gestern erfolgten Updates als fehlgeschlagenen markiert sind, darunter auch KB4056897. KB4056894 fehlt dagegen in der Liste.

Ein Kontrollblick in den Inhalt des Winfuture-Januar-Vollupdate (und das Januar-Upgrade) bestätigt dies: Da ist nur KB4056897, nicht KB4056894.

2.
Weiter gehts:

Die Quelle für den o.g. dism-Befehl scheint zu sein:
https://answers.micr...n=1515190079156
bzw. darauf verlinkend
https://www.borncity...eme-0x000000c4/

Dort lautet der Befehl für die 64Bit-Version und KB4056894:
dism /image:d:\ /remove-package /packagename:Package_for_RollupFix~31bf3856ad364e35~amd64~~7601.24002.1.4 /norestart /scratchdir:d:\temp

Zum Vergleich der o.g. Befehl:

dism /image:C:\ /remove-package /packagename:Package_for_RollupFix~31bf3856ad364e35~amd64~~7601.24002.1.4 /norestart

Kein Wunder, daß dieser für 64Bit bestimmte Befehl beim 32Bit-Windows nicht funktioniert!
Und schon bemerkenswert, daß netzauf, netzab unreflektiert als Lösung für alle nur diese 64Bit-Syntax wiedergegeben wird.
Für 32Bit sollte der Befehl wohl lauten:

dism /image:d:\ /remove-package /packagename:Package_for_RollupFix~31bf3856ad364e35~x86~~7601.24002.1.4 /norestart /scratchdir:d:\temp

Allerdings (!) für KB4056894. Ich habe keine Ahnung, wie der Befehl bei KB4056897, um das es hier geht, lauten muß. Möglicherweise funktioniert er unverändert, weil KB4056897 nur das security-patch allein ist .... ?

Ausprobiert habe ich es nicht, denn ich habe das System wie eingangs beschrieben wieder zum Laufen bekommen und werde den Teufel tun und den Murks noch einmal installieren, um es auszuprobieren.

Dieser Beitrag wurde von MarkF bearbeitet: 22. Januar 2018 - 18:22

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