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Datenträgerverwaltung teilt Partition merkwürdig auf

#16 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 10. Januar 2018 - 07:39

Das Problem ist, daß MS' dynamische Datenträger buchstäblich "irgendwas" sind. Das wird ja auch nicht über die Partitionstabellen geregelt, sondern über eine proprietäre Datenbank irgendwo am Ende des Datenträgers (war's zumindest mal).

Ohne mir das näher angeschaut zu haben - hab leider auch nicht die Zeit dazu --- könnt ich mir vorstellen, daß das einfach eine Art Spanned ist, bei dem der "Rest" vor den "Anfang" gesetzt wurde.

Wie Du ja sagst, ist bei MS noch nicht angekommen, daß man Partitions-/Volumedaten ja auch verschieben könnte (wobei das womöglich gleich wieder Beschwerden und Klagen hageln würde).

Weswegen das "primäre" Volume nur das ursprünglich erstellte sein kann. Hier liegen die Metadaten des Dateisystems, der Pointer für den MFT und so weiter und so weiter. Die sind fix und lassen sich nicht verschieben, ohne sie umzuschreiben.

Daher kann man bei MS nur hinten an Volumes anhängen.

Aber MS und insbesondere D/D unterscheiden zwischen Volumes und Partitionen. Übergreifend ist kein Problem. "Normal" geht sowas ja nicht, aber bei D/D kann man sicherlich sagen, okay der wollte vorne anhängen, naja dann lassen wir den das machen und biegen das so um, daß wir eine neue Partition anlegen und in unserer Datenbank entsprechende Pointer anlegen, daß die nun auf die neue (vor der bisherigen liegende) verweist.

Linux & Co und so können mit sowas erst dann was anfangen, wenn die expliziten und vollständigen Support für D/D implementieren. In den Partitionstabellen steht dazu ja nichts und das, was in der Partitionstabelle steht, hat nichts mit dem zu tun, was sich auf dem Datenträger befindet. Änderungen landen da drin ja nicht (mehr).

(Deswegen gehen ja auch nicht alle Windows-Tools; die müssen auch die D/D-Datenbank lesen und verstehen können.)

WinFS sollte das Problem beheben als Dateisystem mit Datenbanksystem im Backend, aber wo das hingeführt hat, wissen wir ja.



Lange Rede, gar kein Sinn: Backup anlegen (dateibasiert, nicht daß da noch Schrott hinten bei rumkommt -- oder einfach die Daten in andere Ordner verschieben, wenn es nicht grad installierte Software ist), dann den Spaß auflösen und als Basisdatenträger neu anlegen.

Und beim Anlegen aufpassen, was Windows einem sagt. So schnell kann man gar nicht gucken und Windows will einem den dynamischen Datenträger gleich wieder andrehen. MS hatte da sogar mal Anlegen zwischen Einfach und Basis unterschieden und dann soll man wissen, daß das eine dynamisch ist und das andere aber nicht.

Dieser Beitrag wurde von RalphS bearbeitet: 10. Januar 2018 - 07:44

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#17 Mitglied ist offline   Gispelmob 

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geschrieben 10. Januar 2018 - 08:26

Wenn ich sehe wie die Windowspartitionen über die einzelnen Datengräger verteilt sind, dann wird es hier sowieso noch weitere Probleme geben. Ein Teil liegt auf Datenträger 1 und ein Teil auf 2 und auf 0 ist gar nichts. Ein Wiederherstellungspartition ist gar nicht zu erkennen. Ich freu mich schon.^^

Normal installiert man Windows auf Datenträger 0 und packt erst danach die restlichen Datenträger für die Daten hinzu. Das sichert, dass alle Windowsrelevanten Partitionen auf dem ersten Datenträger landen, denn ansonsten verteilt Windows die gern auch von allein mal.
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#18 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 10. Januar 2018 - 18:14

Interessiert doch keinen Keks, was da wo liegt. Wer braucht schon eine Recoverypartitition? Ich hab auch keine. Wozu?

Plus, bei dynamischen Datenträgern ist Verteilung normal und erwartet. Ob man die jetzt verwenden sollte... geschenkt, aber wenn man's tut, dann ist das halt so. Gilt genauso für alle Möchtegern-RAID-Implementationen auf Partitionsbasis.

Dieser Beitrag wurde von RalphS bearbeitet: 10. Januar 2018 - 18:15

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