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Dualboot Win 8.1+Win10

#1 Mitglied ist offline   phdm 

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geschrieben 06. Januar 2018 - 19:26

Hallo

Mein alter Win7 PC ist kürzlich ausgefallen und ich mußte mir auf die schnelle einen neuen bauen. Nachdem ich mich lange gegen Windows 10 gesträubt habe wollte ich jetzt ein Dualboot von Windows 8.1 und Windows 10 einrichten. Dazu habe ich zunächst auf der zweiten SSD Windows 8 installiert. Das ging auch ohne Probleme. Danach habe ich versucht, aus Windows 8 heraus die Installation von Windows 10 zu starten, aber da wurde der Installationsschlüssel nicht akzeptiert. Also habe ich die Installation abgebrochen und die Installation von Win10 vom USB-Stick gebootet, Installation auf die erste SSD. Das ging soweit gut, bis nach der Installation Windows neu gestartet wurde. Da wurde der Bootprozeß plötzlich unterbrochen, weil das Laufwerk nicht mehr gefungen wurde.
Jetzt habe ich im Uefi-Bios herumprobiert und festgetellt, daß als erste Bootoption nicht der Windows-Bootmanager stehen darf, sondern die zweite SSD ausgewählt sein muß. Dann funktioniert es. Soweit sogut. Nur dauert der Bootprozeß merkwürdig lange. Es hat den Anschein, wie wenn zwischen verschiedenen Bootoptionen gesucht wird. Ich kann mich aber auch täuschen. Jedenfalls funktioniert es und ich kann damit leben.
Wenn ich mir die Partitionen näher ansehe, fällt auf, daß Windows auf der 2. SSD mit Win 8 als erstes eine Wiederherstellungspartition eingerichtet hat (300 mb), nach dieser folgt die Uefi Startpartition mit 99 mb, danach die 128 MRS Partition und dann schließlich die Partition mit Win 8.1.
Meine Frage an die Profis unter euch wäre: Soll ich besser alles lassen, wie es ist oder soll ich die Wiederherstellungspartition löschen, mit Easy BCD einen neuen Mbr erstellen? Wenn, dann bräuchte ich möglichst gute Anleitungen, denn damit habe ich bisher keine Erfahrung. Ganz von vorne anfangen möchte ich momentan lieber nicht, da ich den PC dringend für die Arbeit brauche.
Zur Information vielleicht noch: Ich brauche den PC vor allem im Multimedia-Bereich, vor allem Audio, keine Games.
Falls sich jemand gut damit auskennt und die Geduld hat, mir da weiterzuhelfen, würde ich mich freuen. Aber wie gesagt, lebensnotwendig scheint es nicht zu sein. Mehr ein Schöheitsfehler.
Gruß-phdm
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#2 Mitglied ist online   DK2000 

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geschrieben 06. Januar 2018 - 20:09

Einen MBR kannst Du nicht erstellen, weil es den nicht gibt. Du verwendest UEFI und bootest Windows im UEFI Modus. Hier gibt es sowas nicht.

'Windows-Bootmanager' sollte schon der richtige Eintrag im UEFI Bootemnü sein. Er muss allerdings auf die richtige EFI Systempartition zeigen. Wenn das nicht der Fall ist, dann sucht das UEFI alle lesbaren Partitionen nach ~\EFI\Boot\... ab, bis da was passendes gefunden wird.

Gibt es bei Dir auf jeder SSD eine EFI Systempartition oder nur auf einer SSD?
Nutella hat nur sehr wenig Vitamine.
Deswegen muss man davon relativ viel essen.
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#3 Mitglied ist offline   expat 

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geschrieben 07. Januar 2018 - 03:26

Bei Efi/Uefi stört mich, dass micrsoft sich in das Bios einzuquartieren scheint. Das will und wollte ich nicht. Zudem hatte ich Schwierigkeiten beim Installieren von mehreren Systemen einschließlich Linux. Ich hatte mich daher entschieden Uefi und Secureboot abuschalten und habe zunächst windows 7 installeirt. Beim Installieren von windows 10 musste ich die vorhandene System-Pariition auf 500 MB vergrößern. Dann bekam ich eine schönes Menü für beide windowse. Anschließend habe ich LinuxMINT und Ubuntu installiert. Auf diese Weise laufen inziwschen drei Computer bei mir zufriedenstellend. Auf dem Laptop laufen neben windows 7, LinuxMINT und UBUNTU auch noch windows 10 deutsch und windows 10 englisch.
Freundliche Grüße und einen schönen Tag!

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#4 Mitglied ist offline   phdm 

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geschrieben 07. Januar 2018 - 07:56

Guten Morgen und danke für die Rückmeldungen

Ich bin leider nicht mehr der Jüngste, d.h. ich habe im letzten Jahrhundert mit OS2 angefangen und war da mit fdisk und dem OS2-Bootmanager noch recht fit, aber jetzt fehlt mir einfach die Zeit und mit den neuen Systemen kenne ich mich einfach nicht mehr genügend aus.

Zu expat: Ja, das stört mich auch. Am liebsten würde ich sowieso auf Linux umsteigen, aber alle Programme, mit denen ich arbeite, laufen da nicht. Sobald ich Rente bekomme, wird sich das ändern. Ich habe nur das Gefühl, früher oder später wird sowieso nur noch alles über Uefi laufen und außerdem befürchte ich, daß Windows 10 sich mit jedem Update wieder breit macht und alles ungefragt überschreibt. Ich hatte auch schon überlegt, noch zusätzlich ein Linux zu installieren, eine SSD hätte ich noch übrig, aber dann muß ich nach jedem Windows Update wieder sehen, wie ich das reaktivieren kann, so meine Befürchtung.

zu DK2000

Genau das scheint der Fall zu sein. Bei jedem Bootvorgang wird offensichtlich die Festplatte abgesucht und das war vermutlich auch der Grund für den Hänger bei der Windows 10-Installation. Da wurde die efi-Datei nicht gefunden.

Auf der ersten SSD habe ich nur diese 128 mb MRS Partition und die Windows-Partition, sonst nichts. Diese Efi-Partition mit 99 mb gibt es nur auf der 2. Platte, auf der ich zuerst Win8 installiert habe.

Ich habe mir gestern noch dieses EasyBCD besorgt, habe damit aber noch nie etwas gemacht. Das bietet die Möglichkeit einer "BCD-Installation" an. Könnte ich damit eventuell die erste SSD mit Windows 10 bootfähig machen? Geht das einfach so oder müßte ich dafür zuerst eine zusätzliche Partition erstellen?
Was ist diese MRS-Partition mit 128 mb? Kann man die verschieben, wenn es davor freien Platz hat? Mir erscheint die Reihenfolge der Partitionen etwas ungewöhnlich zu sein, als erstes die Wiederherstellungspartition, dann die Efi-Partition und danach dann die MRS.

Folgende Idee: Ich lösche auf der SSD mit Win 8 die Wiederherstellungspartition, verschiebe die Efi-Partition (braucht es die zwingend?) und die MRS an den Anfang, sofern das geht, vergrößere die Win 8 Systempartition, erstelle auf der Win10 SSD mit EasyBCD eine neue BCD. Dann wäre die erste SSD bootfähig, wenn ich das recht verstehe. D.h. wo befindet sich eigentlich dieser Windows-Bootmanager, in der MRS oder in der Efi-Partition?

2. Idee: Ich lösche die zweite SSD mit Win8 komplett (notfalls über diskpart) und installiere Win8 neu. Dann wird wohl Win 10 nicht erkannt werden und steht nicht mehr zur Auswahl, aber vielleicht kann ich das von Win 8 aus mit Easy BCD korrigieren.
Oder ich hänge noch eine weitere SSD rein, installiere danach ein Linux, in der Hoffnung, daß dann beide Systeme gefunden werden und im Bootmenü erscheinen...
(Win 10 möchte ich halt ungern löschen, weil ich da schon eine Menge installiert und eingerichtet habe, womit ich dringend wieder arbeiten sollte).

Wäre etwas davon realistisch? Backup habe ich selbstverständlich für alle Notfälle erstellt.

danke schon mal im Voraus und herzliche Grüße - phdm
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#5 Mitglied ist offline   expat 

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geschrieben 07. Januar 2018 - 08:43

Beitrag anzeigenZitat (phdm: 07. Januar 2018 - 07:56)

Ich hatte auch schon überlegt, noch zusätzlich ein Linux zu installieren, eine SSD hätte ich noch übrig, aber dann muß ich nach jedem Windows Update wieder sehen, wie ich das reaktivieren kann, so meine Befürchtung.

Wenn man Linux hat, dann gibt es da ein Programm, das Grubcustomizer heißt. Mit dem kann man auf beiden Platten den Bootsektor einrichten. Wenn dann windows den der ersten Platte überschreibt, dann startet man von der zweiten und schreibt ihn von da wieder auf die erste. So einfach kann Computer sein.

Ich habe schon mal Folgendes mit Erfolg gemacht:
Auf die leere Festplatte habe ich windows 10 installiert und dabei die System-Partition von 500 MB bekommen. Dann habe ich mein Backup von windows 10 auf die Partition C: aufgespielt, und mein altes windows 10 lief wieder.
Anschließend habe ich auf eine weitere Partition windows 7 installiert. Danach dann Linux.

Dieser Beitrag wurde von expat bearbeitet: 07. Januar 2018 - 08:51

Freundliche Grüße und einen schönen Tag!

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#6 Mitglied ist offline   phdm 

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geschrieben 07. Januar 2018 - 09:13

Guten Morgen expat

Ja, wenn man mal einen Weg gefunden hat und weiß, wie es geht, ist es einfach. Ist auf alle Fälle notiert. Das mit Linux spare ich mir erst mal für den Notfall auf, weil mir momentan einfach die Zeit dafür fehlt, mich da richtig einzuarbeiten, so gerne ich das tun würde.
Wenn ich herausbekomme, wie ich die SSD mit dem Win8 aufräumen kann und die überflüssigen Partitionen loswerde bzw. herausfinde, wozu die gut bzw. nötig sind, ist erst mal schon viel geholfen. Falls es zum Linux kommt, werde ich den Grubcustomizer auf alle Fälle ansehen.

Gruß - phdm
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#7 Mitglied ist online   DK2000 

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geschrieben 07. Januar 2018 - 10:26

Aufräumen würde ich die nicht, da das so von Microsoft vorgesehen ist. Mann kann allenfalls die Wiederherstellungspartition mit der Startpartition zusammenführen, würde ich aber nicht machen. Falls es probleme mit der Startpartition gibt, hat man dann immer noch die Wiederherstellungspartition mit der Reparaturumgebung. Wenn man sie zusammen führt, muss man dann aber noch manuell das Windows RE konfigurieren, weil es ansonsten in Leere läuft, wenn die Wiederherstellungspartition weg ist. Ich würde es so lassen, wie es ist.

So richtig steige ich da aber immer noch nicht durch, wo das Problem liegt.

Die $MSR Partitionen auf beiden SSDs sind für Windows intern gedacht und hängen mit dem GPT zusammen. Die sollte man unangetsatet lassen.

Die EFI-Systempartition enthält den Bootmanager für Windows 8.1 und Windows 10. Die muss auch so bleiben, da das UEFI praktisch nicht von der NTFS Partition booten kann. Vorgesehen ist dafür die EFI-Systempartition mit FAT32.

Die Startpartitionen ergeben sich dann von selbst: eine mit Windows 8.1 und eine mit Windows 10.

Wenn Du jetzt bootest, was passiert denn da genau? Kannst Du da zw. Windows 8.1 und Windows 10 wählen?

Beitrag anzeigenZitat (expat: 07. Januar 2018 - 03:26)

Bei Efi/Uefi stört mich, dass micrsoft sich in das Bios einzuquartieren scheint.

Das macht Linux im UEFI Modus aber auch und ist eigentlich auch so gewollt, dass sich das OS den absoluten Pfad zu seinem Bootmanager in den UEFI Bootmanager einträgt. Ansonsten muss das UEFI erst einmal suchen, bis es die passenden Dateien findet.

Beitrag anzeigenZitat (expat: 07. Januar 2018 - 03:26)

Zudem hatte ich Schwierigkeiten beim Installieren von mehreren Systemen einschließlich Linux.

Eigentlich nicht, ist sogar einfacher, da man hier dann eine EFI-Systempartition für Windows und Linux einrichten kann. Ist natürlich etwas Planung erforderlich und man sollte vertraut sein, wie man Windows und Linux ohne Setup installiert. Letzteres ist auch im BIOS Modus nützlich.
Nutella hat nur sehr wenig Vitamine.
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#8 Mitglied ist offline   phdm 

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geschrieben 07. Januar 2018 - 11:18

Hallo DK2000

Die Auswahl zwischen den beiden Systemen hat immer funktioniert, nur wurde beim Booten eben immer gesucht. Aber ich habe den Fehler jetzt gefunden. Ich habe mich einfach zu fest auf die merkwürdige Partitionierung versteift, aber es war eine falsche Einstellung im Uefi von Asus. In einem Untermenü mußte ich dort das Betriebssystem auf Windows uefi umstellen. Das war standardmäßig auf "anderes Betriebssystem" gestellt. Jetzt scheint alles normal zu sein.
Mir ist eben kurzfristig der PC komplett ausgestiegen, konnte ihn überhaupt nicht mehr starten und ich habe jetzt praktisch alle wichtigen Komponenten neu. Das Asus-Uefi ist mir noch nicht ganz vertraut. Ich hatte schon größte Mühe, etwas vom USB-Stick booten zu lassen. Das war bei meinem alten Asrock sehr viel übersichtlicher.
Naja, auf alle Fälle vielen Dank für die prompte Unterstützung. Ich glaube, wir können das jetzt als erledigt betrachten und ich habe wieder eine Menge gelernt. Was also nicht vergebens. Alleine hätte ich da nicht mehr geforscht. Da war es mir jetzt eine große Hilfe zu wissen, daß die Partitionierung in Ordnung ist und ich das so lassen kann.

Wünsche noch einen schönen Sonntag
herzliche Grüße - phdm
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#9 Mitglied ist offline   Nemo_G 

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geschrieben 07. Januar 2018 - 12:21

Hallo,

Hier zwar nicht ganz passend, weil meine nicht mehr ganz taufrischen Rechner ohne UEFI auskommen;
aber ich will doch mal auf meine Beiträge hinweisen, in denen ich beschrieben habe, wie man die Wiederherstellungsumgebung (RE) (zurück-)verlegen kann.
Daher fehlen bei mir die UEFI- und die MSR-Partitionen. Jedoch hat Benutzer Panex in dem Thread auch seine Maßnahmen zum Unterbringen mehrerer Betriebssysteme beschrieben.

Gruß, Nemo

Dieser Beitrag wurde von Nemo_G bearbeitet: 07. Januar 2018 - 12:25

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#10 Mitglied ist online   DK2000 

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geschrieben 07. Januar 2018 - 12:42

Hatte ich ja geschrieben, dass man die Wiederherstellungspartition mit der Startpartition zusammenführen kann, aber das da manuell noch nachkonfiguriert werden muss. Deine Anleitung passt auch noch zur 1709. Da hat sich nichts groß verändert.

Aber ob man den Aufwand betreiben will, muss man selber entscheiden. So stört die ja nicht weiter. Und wenn man so oder so GPT verwenden muss, hat man auch nicht das Problem mit zu wenig 'Primären Partitionen'.

Die EFI-Systempartition und die $MSR sollte man aber so beibehalten.
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#11 Mitglied ist offline   Nemo_G 

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geschrieben 07. Januar 2018 - 13:02

Beitrag anzeigenZitat (DK2000: 07. Januar 2018 - 12:42)

... Die EFI-Systempartition und die $MSR sollte man aber so beibehalten.

Dem kann ich nur beipflichten.

Beitrag anzeigenZitat (DK2000: 07. Januar 2018 - 12:42)

... Aber ob man den Aufwand betreiben will, muss man selber entscheiden. So stört die ja nicht weiter. Und wenn man so oder so GPT verwenden muss, hat man auch nicht das Problem mit zu wenig 'Primären Partitionen'. ...

Mir geht es eigentlich immer darum, für die eigenen Bedürfnisse einen Weg aufzuzeigen, den ich auch idR mit Batchprozeduren unterfüttere, um ihn auch in volltrunkenem Zustand reproduzieren zu können.
Was mich eim Wechsel von Win7 auf Win 10 (1507 --> 1607 --> 1703 --> 1709) über 8.0 --> 8.1 gestört hat, sind die unzähligen Partitionen, die beim Upgrade jeweils angelegt wurden.
Als Negtivbeispiel habe ich den Yoga-Laptop (8.0 --> 8.1) der Freundin meines Sohnes vor Augen. Dabei hat die sich Win10 immer noch verweigert.

Solange alles klappt, wie es soll, merkt ja ein 08/15-Anwender nichts davon; aber wehe, wenn nicht!
Dann ist häufig ein neues Aufsetzen das kleinere Übel.

Gruß, Nemo
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#12 Mitglied ist offline   phdm 

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geschrieben 07. Januar 2018 - 13:15

Bei meinem Laptop hatte ich früher die Wiederherstellungspartition mal gelöscht und zusammengeführt. Das ging ohne Probleme. Da befand sie sich aber am Ende der Disk, nach allen Partitionen. Jetzt ist sie dummerweise am Anfang der Disk, vor allen Partitionen. D.h. ich müßte die restlichen Partitionen nach dem Löschen verschieben und bin da nicht ganz sicher, ob die Efi-Partition und die MSR-Partition überhaupt verschiebbar sind. Sonst müßte ich davon ein Image erstellen und nach dem Löschen wieder erstellen. Danach müßte ich in den Bootmanager eingreifen, sonst stimmt die Bootreihenfolge nicht mehr. Sollte theoretisch gehen, ist mir aber im Moment doch etwas riskant, weil ich dringend wieder an die Arbeit muß. Vielleicht mal während ich Ferien habe.
Die 300 mb bringen mich nicht um. Ist ein kleiner Schönheitsfehler, weil ich dadurch ein Volume mehr habe, ist aber wohl auch kein wirklicher Nachteil.
Im Moment kann ich arbeiten damit und damit ist erst mal alles gut.
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#13 Mitglied ist offline   Nemo_G 

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geschrieben 07. Januar 2018 - 16:24

Beitrag anzeigenZitat (phdm: 07. Januar 2018 - 13:15)

Bei meinem Laptop hatte ich früher die Wiederherstellungspartition mal gelöscht und zusammengeführt. Das ging ohne Probleme. Da befand sie sich aber am Ende der Disk, nach allen Partitionen. Jetzt ist sie dummerweise am Anfang der Disk, vor allen Partitionen. ...

Genau das hat mich bewogen, WinRE neuerdings in einer Partition (ohne Laufwerksbuchstaben) am Schluss der ersten HDD oder SSD unterzubringen.
Vgl. dazu den Schluss in Abschnitt 4 des oben verlinkten Beitrags.
Bei Bedarf könnte ich dafür zu Lasten der Datenpartition leicht auch mehr als die jetzt bereitgestellten 1 GB spendieren.

Wenn Du jetzt wieder arbeitsfähig bist, gehe bloß keine unnötigen Risiken ein.
Für den nächsten Rechner oder ein Neu-Aufsetzen nach einem HW-Crash könntest Du die jetzt gemachten Erkenntnisse ja immerhin nutzen.

Gruß, Nemo

Dieser Beitrag wurde von Nemo_G bearbeitet: 07. Januar 2018 - 16:27

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#14 Mitglied ist offline   phdm 

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geschrieben 07. Januar 2018 - 18:10

Ja, genau, werde ich tun. Ehrlich gesagt, werde ich die Windows 8 Partition voraussichtlich ohnehin sehr selten nutzen. Während der OS/2-Zeit hatte ich immer mindestens drei OS/2-Systeme gleichzeitig installiert. Das war kein Problem und hat auch niemanden gestört. Aber so konnte ich jedes zerschossene System sofort wieder herstellen, denn eines davon ließ sich immer booten. Ich habe einfach gerne noch ein zweites System zur Auwahl, falls ich mal etwas mit möglichst wenig Risiko experimentieren will oder etwas unter Windows 10 wirklich nicht mehr laufen will oder ich im Notfall auch mal etwas reparieren kann. Daher stört das jetzt nicht sonderlich. Zumindest ist es kein Risiko wert und die Windows 10 Partition ist ja genau so, wie ich sie haben will.
Also danke nochmals und Gruß - phdm
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#15 Mitglied ist offline   Nemo_G 

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geschrieben 07. Januar 2018 - 22:26

Was hältst Du von einer VM, mit der Du nach Herzenslust "spielen" kannst und Dein Produktivsystem nicht gefährden musst?

Gruß, Nemo

Dieser Beitrag wurde von Nemo_G bearbeitet: 08. Januar 2018 - 07:14

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