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Windows für SSDs optimieren Gilt das auch für WIN 10

#16 Mitglied ist offline   Doodle 

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geschrieben 02. Januar 2018 - 18:21

Beitrag anzeigenZitat (JollyRoger2408: 02. Januar 2018 - 13:52)

Win10 weiß, wie eine SSD zu handhaben ist. Es sind keine Einstellungen in Win10 nötig.
Im BIOS ggf. kontrollieren, ob der SATA Controller auf "AHCI" gestellt ist (bei neueren Boards ist dies die Standard-Einstellung).

Genauso ist es. Lasst euer Win10 einfach in Ruhe die Arbeit mit der SSD machen. Diese ganzen anderen Tuning-Tipps bringen im günstigsten Fall gar nix, im schlechtesten Fall zerbröselt man damit sein Win10.
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#17 Mitglied ist offline   IXS 

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geschrieben 02. Januar 2018 - 18:33

Beitrag anzeigenZitat (Hobbyperte: 02. Januar 2018 - 15:39)

Welches Ziel von MS?
Vielleicht in Zukunft ein Windows das direkt aus dem OneDrive übers Netz bootet ... Rechner ganz ohne eigenen Festspeicher?




Intel Optane heißt das Stichwort.
SSDs sind nicht vertrauenswürdig und sollten auch nicht in RAID laufen. Klar, es funktioniert, und PCs werden schneller. Aber SSDs werden mit der Größe immer empfindlicher. Es reichen Temperaturen um 40 Grad, damit die Teile mal eben Daten verlieren. Die Wahrscheinlichkeit wird mit jedem Schreibvorgang größer. Deswegen werden SSDs auch nicht in Rechenzentren eingesetzt, sondern nach wie vor HDDs im RAID 5 z.B.
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#18 Mitglied ist offline   Doodle 

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geschrieben 02. Januar 2018 - 19:44

Beitrag anzeigenZitat (IXS: 02. Januar 2018 - 18:33)

SSDs sind nicht vertrauenswürdig ... Es reichen Temperaturen um 40 Grad, damit die Teile mal eben Daten verlieren ...

Hast du für diese Behauptung eine seriöse Quelle? In den Anfangsjahren gab es Probleme mit der Haltbarkeit, aber mit den aktuellen SSDs ist das Geschichte. Und wie kommst du insbesondere auf Datenverlust bei Temps um 40 Grad? Das ist mir neu. Mir ist übrigens noch keine einzige SSD abgeraucht, HDDs dagegen in der Vergangeheit schon einige.
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#19 Mitglied ist offline   da^saber 

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geschrieben 02. Januar 2018 - 21:02

Beitrag anzeigenZitat (IXS: 02. Januar 2018 - 18:33)

Intel Optane heißt das Stichwort.
SSDs sind nicht vertrauenswürdig und sollten auch nicht in RAID laufen. Klar, es funktioniert, und PCs werden schneller. Aber SSDs werden mit der Größe immer empfindlicher. Es reichen Temperaturen um 40 Grad, damit die Teile mal eben Daten verlieren. Die Wahrscheinlichkeit wird mit jedem Schreibvorgang größer. Deswegen werden SSDs auch nicht in Rechenzentren eingesetzt, sondern nach wie vor HDDs im RAID 5 z.B.



Also ganz ehrlich ... mir ist noch keine SSD abgeraucht.
Ich hätte eben geschaut wie alt meine älteste SSD ist kann aber gerade nicht finden wo ich die damals gekauft hatte.
War ne Intel SSD mit 60GB für schlappe 200€ welche im Gegensatz zu den heutigen SSD's nichtmal sonderlich schnell war.

Diese SSD müsste jetzt mindestens 7 Jahre alt sein und verrichtet immernoch ihren Dienst in nem mittlerweile uralten MacBook. Vielleicht ist sie sogar schon älter. Die war ein einem i7-920 verbaut ich weiß noch das wir damals COD:MW2 gezockt hatten als ich den PC relativ neu hatte (11/2009) weil es mir 2x das Mainboard gegrillt hat :(

Das mit den 40°C kommt mir auch das erste mal unter und in nem Laptop sind solche Temperaturen ja doch eher Standard.
Meine M.2 NVMe zeigt aktuell 46°C obwohl sie nichts macht. Die müsste jetzt so ungefähr 1,5 - 2 Jahre alt sein.
Meine 1TB S-ATA SSD sagt 31°C. (2,5 Jahre alt)


Wieso SSD's nicht in Rechenzentren eingesetzt werden würde ich vermuten liegt zu 99% am Preis.
Das €/GB-Verhältnis ist halt immer noch viel höher als bei herkömmlichen Festplatten.
Ausserdem bringt der Geschwindigkeitsvorteil von SSD's ja gar nicht überall was.
Ich weiß es zwar nicht aber ich könnte mir schon vorstellen das bei Relevanten Szenarien auch da mittlerweile zu SSD's gegriffen wird.

Dieser Beitrag wurde von da^saber bearbeitet: 02. Januar 2018 - 21:04


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#20 Mitglied ist offline   WalterB 

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geschrieben 02. Januar 2018 - 22:15

Es wurden immer wieder Schauermärchen über die SSD erzählt obwohl diese praktisch klaglos funktionieren, selber habe ich schon vor zirka 4 Jahren angefangen Windows Desktop und Notebook, ebenso Macbook mit den Samsung 850 SSD auszurüsten und die laufen bis jetzt klaglos. Auch wurden keine speziellen Zusatzprogramme installiert.

Heute verwenden wir in der Familie auch externe SSD bis 1 TB für die Videoverarbeitung und auch zusätzlich SSD für die Datenspeicherung.
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#21 Mitglied ist offline   d4rkn3ss4ev3r 

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geschrieben 02. Januar 2018 - 22:28

Beitrag anzeigenZitat (IXS: 02. Januar 2018 - 18:33)

Deswegen werden SSDs auch nicht in Rechenzentren eingesetzt

Und warum gibt es dann Hosteranbieter die SSDs eingebaut haben?

Auch das mit den 40°C glaub ich weniger, zumal SSDs eher stabiler sind als HDDs
"Jene, die grundlegende Freiheit aufgeben würden, um eine geringe vorübergehende Sicherheit zu erwerben,
verdienen weder Freiheit noch Sicherheit." (Benjamin Franklin)


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#22 Mitglied ist offline   IXS 

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geschrieben 03. Januar 2018 - 05:24

http://www.chip.de/n...h-79183133.html


Freut euch doch, wenn es funktioniert ;)

Aber, je größer die Datenmengen, desto kleiner die Speicherzellen... Je mehr Speicherungen pro Zelle.... umso empfindlicher wird das.


Aber nicht wundern, wenn nach dem Sommerurlaub der Rechner in der Dachwohnung nicht mehr startet ;)

Richtig problematisch sind SSDs vor allem, weil ihre Fehler in den meisten Fällen nicht ausgelesen werden können. Da kann SMART 100% In Ordnung anzeigen, aber es kann nicht mehr geschrieben werden... usw.

Und, nach wie vor, ist Windows für HDD optimiert. Die ersten Schritte mit Optane sorgen für deutlich datensicherere System und beschleunigen ordentlich.
Windows 10 ist auch so optimiert, dass man bei gut ausgewählter Hardware die SSD gar nicht vermisst.... auch ohne Optane.

Ein Windows, das auf SSD optimiert wäre, würde nicht ständig darauf herum schreiben.
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#23 Mitglied ist offline   DK2000 

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geschrieben 03. Januar 2018 - 12:12

Hab da bis jetzt nur unter Windows 7 diverse Optimierungen für SSD vorgenommen, da hier die SSD nur als HDD erkannt wurde. Seit Windows 8 mache ich da aber nichts mir. Einfach Windows installiert und gut. Bis jetzt ist mir keine SSD ausgefallen und ich gehe mit denen nicht gerade zaghaft um. Selbst die SSD, welche seit gut 2 Jahren im Schreibtisch lag, funktioniert noch einwandfrei, alle Daten fehlerfrei lesbar.

Und was Optane angeht, dass ist nur ein Markenname von Intel. Im Grunde genommen sind das auch nur SSDs, welche aber anstelle vom NAND-Flash den neuen 3D XPoint Speicher verwenden. Aber ob letzterer wirklich langlebiger ist, das muss erst die Zukunft im Alltagsbetrieb zeigen. Intel gibt zwar schöne Werte für das Endurance Rating, UBER und MTFB, aber wie Intel selber schreibt, sind das 'expected' Werte. Von daher mal abwarten, wie sich das entwickelt.
Nutella hat nur sehr wenig Vitamine.
Deswegen muss man davon relativ viel essen.
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#24 Mitglied ist offline   JollyRoger2408 

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geschrieben 03. Januar 2018 - 13:16

Auch ich hatte bis jetzt noch keinen Ausfall einer SSD und ich habe hier noch ein paar SSDs im Einsatz, die mittlerweile gut 7 Jahre am Buckel haben. In meinem Notebook werkt zB eine "OCZ Agility 2", die, da das Notebook oft mit mir im Auto unterwegs ist, sehr unterschiedlichen Temperaturen ausgesetzt ist.
LG JollyRoger

Oberstleutnant Du Zhaoyu (China)
Kapitänleutnant Jarno Makinen (Finnland)
Major Peata Hess von Kruedener (Kanada)
Major Hans-Peter Lang (Österreich)
gefallen am 25.Juli 2006 in Khiyam/Libanon
Nicht die schlechtesten Männer rafft gerne der Krieg dahin, sondern immer die Besten. (Sophokles)


Win8.1 Win10 NB
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#25 Mitglied ist offline   pcfan 

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geschrieben 03. Januar 2018 - 15:25

Zu dem Thema gab es schon unzählige Threads, unter anderem hier:

SSD Richtig nutzen

SSDs sind nciht so empfindlich und fragil, wie man glaubt und Windows ab Vista kann damit problemlos umgeben und schaltet Funktionen wie defrag usw. auch selbst ab.

Bei privat genutzen SSDs ist es viel wahrscheinlicher, dass der Controller verreckt als die Speicherchips an sich. Das Risiko ist aber nicht größer als bei herkömmlichen Festplatten und die Bauteile sind sogar weniger Temperaturempfindlich als normale HDDs.

99 % der sogenannten Optimierungsprogramme (nicht nur für SSDs und Fesstplatten, sondern auch für Windows Tuning) machen entweder nur Dinge, die man auch mit Bordmitteln von Windows machen kann, oder die völlig unnötig und oft sogar eher gefährlich für die Stabilität des Systems sind.

Baut eure SSDs ein, nutzt sie für alle Programme, bei denen es sich lohnt (keine Filmarchive auf SSD ;) ). Sichert alle wichtigen Daten nochmal wo anders und freut euch, dass der Rechner schnell ist. Nicht totoptimieren oder unnötig schonen, sondern einfach nutzen für was man bezahlt hat.

Ich habe Privat und Geschäftlcih bereits mehrere dutzend SSDs verbaut und in 8 Jahren ist eine einzige ausgefallen - und da ist der Controller kaputt gegangen. Die wurde auf Garantie von Corsair getauscht und seither laufen alle ohne probleme. Obwohl ich keine "Optimierung" vornehme und auch die Auslagerungsdatei auf die SSD packe (weil die ganz besonders davon profitiert, falls sie wirklich mal verwendet wird).

Dieser Beitrag wurde von pcfan bearbeitet: 03. Januar 2018 - 15:30

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#26 Mitglied ist offline   Doodle 

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geschrieben 03. Januar 2018 - 18:53

Beitrag anzeigenZitat (IXS: 03. Januar 2018 - 05:24)

http://www.chip.de/n...h-79183133.html

Aber, je größer die Datenmengen, desto kleiner die Speicherzellen... Je mehr Speicherungen pro Zelle.... umso empfindlicher wird das.

Aber nicht wundern, wenn nach dem Sommerurlaub der Rechner in der Dachwohnung nicht mehr startet ;)

Sogar der von dir verlinkte Artikel sagt zum (theoretisch möglichen) Datenverlust, dass dieser auftreten kann, wenn die Raumtemperatur im aktiven Betrieb deutlich niedriger ist (25-30° Celsius) als wenn die SSD nicht im Betrieb ist (55° C) und so wörtlich: "ein eher ungewöhnlicher Zustand".

Eine Dachwohnung dürfte es üblicherweise selbst im Hochsommer schwer haben, in einen Bereich über 50° C vorzustoßen. Okay, ein Hausbrand passiert ja immer mal und tja, was soll man dazu noch sagen? Den übersteht die SSD einfach nicht. Also nicht wundern, falls der Rechner danach nicht mehr startet.
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#27 Mitglied ist offline   IXS 

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geschrieben 03. Januar 2018 - 21:30

Beitrag anzeigenZitat (Doodle: 03. Januar 2018 - 18:53)


Eine Dachwohnung dürfte es üblicherweise selbst im Hochsommer schwer haben, in einen Bereich über 50° C vorzustoßen. Okay, ein Hausbrand passiert ja immer mal und tja, was soll man dazu noch sagen? Den übersteht die SSD einfach nicht. Also nicht wundern, falls der Rechner danach nicht mehr startet.



Die Sache ist nunmal die, dass SSDs generell empfindlich bei Wärme sind.
Man muss auch differenzieren: Alte oder kleine Platten sind da resistenter, weil die Speicherzellen größer und dementsprechend stabiler sind.
Wobei, selbst hier im Forum schon Anfragen wegen Fehlern angekommen sind, die auf Datenverlust bei SSD zurückzuführen sind. Systemstruktur reparieren, Programme neu installieren ... hilft da oft. Früher gab es diese Probleme auf Rechnern mit defekten Prozessoren, defektem RAM... usw. in diese Sparte hat sich die SSD nahezu unbemerkt integriert. Datenverluste dieser Art gab es mit HDDs nicht.
Aber, es war ja schon früher so, dass an Systemabstürzen Windows schuld war... nie die Hardware ;) Man kann sich aber gewiss darüber sein, dass nachvollziehbare Systemfehler nicht von Windows kommen. Z.B. wenn das Benutzerprofil auf einmal geschrottet ist. Das passiert NIE, wenn die Hardware in Ordnung ist. Wenn auf einmal Programmteile fehlen, liegt das auch nie an Windows....!

Ich nutze selber auch SSDs, weil sie einfach das Leben am PC freudig gestalten ;) ... bin mir aber bewusst, dass das wie ein Seiltanz über einer mit Speeren versehenen Grube ist.

Dieser Beitrag wurde von IXS bearbeitet: 03. Januar 2018 - 21:33

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#28 Mitglied ist offline   Candlebox 

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geschrieben 03. Januar 2018 - 22:56

Senf dazu:

Meine Videorender-SSD, 500GB - Egal wenn sie morgen stürbe, hat jetzt das 60-fache Ihrer Kapazität geschrieben, ist 27 Monate alt und zeigt keinerlei Merkwürdigkeiten.
Gut, die läuft seit März 2017 im Raid0, was man ja nicht machen soll mit der gleichen SSD von 2017 die erst die 7 Fache Menge im Konvolut mit der ersten geschrieben hat. 3.7TB.

Meine Systemplatte ebenso, kann morgen verrecken, eine Samsung SSD 830, 64GB. gekauft 12.05.2012 hat 34000 Betriebstunden und das 115 Fache Ihrer 64GB Kapazität geschrieben. Sagt zumindest Crystal Disk Info.

Ich hab gar nix optimiert, außer den Ruhezustand deaktiviert, weil ich den nicht brauche. Meine Rechner gehen alle in S3.

Seit 2012 ist mir noch keine meiner gekauften 20 SSDs (gerade bei amazon gezählt) gestorben. Ich wohne im Dachgeschoß, und da hats locker 40 Grad im Sommer.

Die allererste SSD eine Patriot von 01.2012 lebt heute noch.

Vielleicht mache ich ja was falsch, wenn ich nix optimiere. Ich mach da aber lieber nix. Habe noch nie ein FW-Update eingespielt, oder sonstwas an beigelegten Tools installiert.

Dieser Beitrag wurde von Candlebox bearbeitet: 03. Januar 2018 - 23:05

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#29 Mitglied ist offline   areiland 

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geschrieben 03. Januar 2018 - 23:48

Zur "SSD Optimierung" ein kleiner Tipp! Eine Eingabeaufforderung mit Adminrechten öffnen und den Befehl: Winsat diskformal ausführen. Windows identifiziert dann die SSD und stellt sich auch nachträglich darauf ein. Sollte eine SSD z.B. als Festplatte erkannt worden sein oder (nach einem Cloning) auch umgekehrt, schafft das Abhilfe. Anwendbar ist der Befehl mindestens ab Windows 7.

Ansonsten, die immer wieder gern geposteten Tipps zur "SSD Optimierung" resultieren aus den Anfängen der SSD und nehmen Bezug auf die ersten Generationen von SSDs, die noch kein TRIM, Wear Levelling und Garbage Collection kannten. Heutige SSDs haben alle diese Features an Board und verteilen die Schreiblast gleichmässig auf alle ihre Zellen, so dass aus den berühmten 10,000 Schreibzugriffen mal eben ein vielfaches an möglichen Schreibzugriffen pro Speicherzelle wird.

Ausserdem werden bei SSDs heute ganz andere Speicherzellen und -technologien verwendet, so dass das was gestern noch sinnvoll war, heute schon wieder überholt ist. Eine SSD kann inzwischen schon fast mit Festplatten mithalten, was ihre Standzeiten angeht.

Dieser Beitrag wurde von areiland bearbeitet: 04. Januar 2018 - 00:44

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#30 Mitglied ist offline   WalterB 

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geschrieben 04. Januar 2018 - 06:18

Beitrag anzeigenZitat (Candlebox: 03. Januar 2018 - 22:56)

Senf dazu:
Meine Videorender-SSD, 500GB - Egal wenn sie morgen stürbe, hat jetzt das 60-fache Ihrer Kapazität geschrieben, ist 27 Monate alt und zeigt keinerlei Merkwürdigkeiten.
Gut, die läuft seit März 2017 im Raid0, was man ja nicht machen soll mit der gleichen SSD von 2017 die erst die 7 Fache Menge im Konvolut mit der ersten geschrieben hat. 3.7TB.
Meine Systemplatte ebenso, kann morgen verrecken, eine Samsung SSD 830, 64GB. gekauft 12.05.2012 hat 34000 Betriebstunden und das 115 Fache Ihrer 64GB Kapazität geschrieben. Sagt zumindest Crystal Disk Info.
Ich hab gar nix optimiert, außer den Ruhezustand deaktiviert, weil ich den nicht brauche. Meine Rechner gehen alle in S3.
Seit 2012 ist mir noch keine meiner gekauften 20 SSDs (gerade bei amazon gezählt) gestorben. Ich wohne im Dachgeschoß, und da hats locker 40 Grad im Sommer.
Die allererste SSD eine Patriot von 01.2012 lebt heute noch.
Vielleicht mache ich ja was falsch, wenn ich nix optimiere. Ich mach da aber lieber nix. Habe noch nie ein FW-Update eingespielt, oder sonstwas an beigelegten Tools installiert.


So wie Du es sagst ist es auch in unser Familie die SSD Samsung funktionieren einfach ohne Wenn und Aber bei den Windows und Apple Rechner und auch als Backup Medium. Ebenso wird eine 1TB SSD beim iMAC als externer Arbeit und Filmspeicher verwendet. Eine SSD hat das grösste Problem wenn man extrem viel Daten löscht und nicht beim Speichern, wegen dem ist der Servereinsatz noch nicht das Hauptgebiet von den SSD.
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