WinFuture-Forum.de: Warnung vor F10 BIOS für Gigabyte GA-AX370 Gaming 5 - WinFuture-Forum.de

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Nachrichten zum Thema: Prozessoren & Speicher
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Warnung vor F10 BIOS für Gigabyte GA-AX370 Gaming 5

#1 Mitglied ist offline   maku 

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geschrieben 31. Dezember 2017 - 17:05

Hallo zusammen,

blöderweise habe ich mich dazu hinreissen lassen, das F10-Update einzuspielen (GA-AX370-Gaming 5 davor auf F9a mit 1600X CPU).
Im Anschluss habe ich die Einstellungen resettet und alles wieder wie zuvor eingestellt (auto für CPU und RAM).


Also die F10 ist leider ein herber Rückschlag für mich!
Ich frage mich ja wirklich was sich die "schlauen Köpfe" bei Gigabyte dabei denken/gedacht haben...

Positive Erkenntnisse nach dem Update:
- leider überhaupt keine (außer, dass es im BIOS jetzt mehr Einstellmöglichkeiten gibt, die meiner Meinung nach "niemand" braucht)!

Negative Erkenntnisse nach dem Update:
- mein 3000er RAM-Kit (2 x 16GB) lief davor wunderbar mit 2933 MHz (XMP Profil 1 aktiviert) - jetzt läuft es nur noch mit 2400 MHz (trotz aktiviertem XMP Profil / das BIOS lügt aber schön 2933 MHz vor)

- laut HWiNFO64 liegt die Spannung der CPU im idle permanent an der Grenze zu 1,5V (stellenweise sogar am oberen Ende von 1,5V) - eine absolute Sauerei meines Erachtens!

- die CPU taktet im idle nicht mehr automatisch runter (läuft also permanent bei 3,7 GHz)

- die Einstellung für alle PWM-Lüfter (4 x Gehäuse und 1 x CPU) steht auf silent - im Gegensatz zum F9a sind sie jetzt aber deutlicher zu hören und ab und zu erschreckt man sich fast, weil plötzlich einfach so die Lüfter für einen kurzen Moment hochdrehen


Die gleichen Probleme scheinen auch andere mit anderen Ryzen-Boards von Gigabyte zu haben (für die das F10 auch rausgekommen ist).

Sehr schade, dachte eigentlich wirklich, dass Gigabyte keine schlechte Wahl für ein Ryzen-Board ist (nachdem man am Anfang so viel Negatives über ASUS-Ryzen-Boards gelesen hatte).

Das F10 scheint dann wohl mindestens das zweite BIOS für das Board zu sein, das Gigabyte ziemlich vermurkst hat (das F7 war ja ein Totalausfall und wurde auch wieder aus allen Quellen von Gigabyte gelöscht!).

Laut AMD selbst, darf die VCORE Spannung bei maximal 1,425V liegen - andernfalls riskiere man eine Beschädigung der CPU!

Offensichtlich nimmt hier Gigabyte einfach so die Beschädigung der Kundenhardware billigend in Kauf...
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#2 Mitglied ist offline   Eisbaerle 

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geschrieben 31. Dezember 2017 - 17:42

Ich hab auf meinem AX370 Gaming K7 auch die F10 drauf und meine CPU (R7 1800x) wird mit 1,225V versorgt.
Ich bin grad am Video encoden, und nebenbei macht mein Acronis True Image mit der höchsten Komprimierungsstufe gerade ein Backup von meiner Datenpartition.
Über Arbeitsmangel kann sie sich aktuell also nicht beschweren.
Eventuell liegt das ja auch an unseren unterschiedlichen Boards?

Mir scheint mit der F9a warst Du auch nicht so glücklich?
Probleme mit Spannungen und Taktrate...

Zitat

maku

geschrieben 19. Oktober 2017 - 18:17
Hallo zusammen,

folgende Eckdaten:

OS: Windows 10 x64
CPU: Ryzen 1600X
Mainboard: Gigabyte Gaming 5 (mit F9a BIOS)
RAM: Adata XPG DDR4-3000 32GB Kit (2 x 16)

Einstellungen im BIOS:

Nachdem ich das XMP Profile 1 für den RAM aktiviert habe, läuft er laut BIOS mit 2933 MHz.

Für die CPU habe ich alles auf Auto/default gelassen.

Soweit zu den Infos (ich hoffe ich habe nichts vergessen).

Jetzt zu meinem "Problem", das mir seit Tagen Kopfzerbrechen bereitet:

HWiNFO64 zeigt mir an, dass alle 6 Kerne dauerhaft zwischen 3600 und 3700 MHz (bzw. ab und zu springen sie auf 4000 MHz hoch) im idle laufen.

Außerdem läuft die CPU angeblich mit 1,5V Spannung ... das kann bzw. darf doch eigentlich gar nicht sein, oder?

Die 4000 MHz dürften ja der "Turbo Boost" sein - damit wäre zumindest schon mal verifiziert, dass der mit den default/Auto-Einstellungen des BIOS auch funktioniert.

Aber das kann doch nicht sein, dass die CPU im idle nicht runtertaktet?
Die Spannung dürfte doch auch zu hoch sein?


Der RAM läuft - je nach HW-Monitoring-Tool - angeblich mit 1500 MHz oder mit 2400 MHz.


Kennt jemand "Mittel und Wege" hier verlässliche Werte zu bekommen/monitoren?


Vielen Dank im Voraus für euer Interesse.

Dieser Beitrag wurde von Eisbaerle bearbeitet: 31. Dezember 2017 - 18:19

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#3 Mitglied ist offline   Funraver 

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geschrieben 31. Dezember 2017 - 21:01

Beitrag anzeigenZitat (maku: 31. Dezember 2017 - 17:05)

Hallo zusammen,
blöderweise habe ich mich dazu hinreissen lassen, das F10-Update einzuspielen (GA-AX370-Gaming 5 davor auf F9a mit 1600X CPU).


Hallo,
wenn bei dem BIOS-Update und deren Fehlerbehebung/Beschreibung kein für
dich relevantes Problem/Lösung dabei steht (in diesem Fall unterstützt
das neue BIOS zukünftige bzw. andere CPU-Modelle) ,
so ist ganz klar von einem Update abzuraten.
Die Version F8 ist zurzeit die einzigste Version, wo tatsächlich
gravierende Fehler behoben wurden.
Und genau diese Version würde ich empfehlen.
Das dein Speicher jetzt falsch getaktet wird, kann durch einer jetzt
aufgetretenen Inkompatiblkität verursacht werden.
Denn das neue F10 und deren Agesa Update sind für andere als deine
CPU geeignet und sprechen den Memory-Controller möglicherweise anders an.
Deine CPU unterstützt im übrigen auch nur offiziell DDR4-2400.
Also halte ich deine Warnung jetzt hier vor dem F10 BIOS für allgemein
überflüssig. Allenfalls eine Warnung für genau deine Konstellation CPU/RAM
in Verbindung mit genau dem Board und dem BIOS wäre höchstens 'richtig'.
Allgemein jedoch ist wie gesagt solch eine Warnung unangebracht.
Ich würde empfehlen das F8 BIOS zu flashen.
0

#4 Mitglied ist offline   Funraver 

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geschrieben 31. Dezember 2017 - 22:13

Beitrag anzeigenZitat (Eisbaerle: 31. Dezember 2017 - 17:42)

Ich hab auf meinem AX370 Gaming K7 auch die F10 drauf


Hallo
du vergleichst hier vollkommen verschiedene Mainboard-Modelle.
Dein F10 BIOS hat mit dem F10 BIOS des Gaming 5 nicht viel zu tun
ausser dem Agesa Cpu Code Update.
Von daher ist dein Vergleich hier jetzt nicht aussagekräftig.
Die Boards sind verschieden gebaut und BIOS intern auch
anders aufgebaut.
Denn so wie du schreibst, denkst du offenbar das es gleiche BIOSe
sind. Dem ist aber nicht so. Man kann nicht jede x-beliebige BIOS
Version auf x-verschiedenen ähnlichen Mainboards flashen.

Dieser Beitrag wurde von Funraver bearbeitet: 31. Dezember 2017 - 22:14

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#5 Mitglied ist offline   maku 

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geschrieben 01. Januar 2018 - 13:45

Vielen Dank für eure ausführlichen Antworten.

Was bei Gigabyte leider auch sehr ärgerlich ist und erschwerend hinzukommt:
Es gibt kein wirklich sinnvolles Changelog - also weiß man davor leider nie, was jetzt konkret gefixt wurde oder hinzugekommen ist.

Das F8 hatte ich bisher noch nicht auf dem Board.
Soweit mir bekannt, war es ein "Notfall-BIOS", das sehr kurzfristig das extrem vermurkste F7 ablösen musste (weil dieses kurz nach Erscheinen wieder "zurückgerufen"/ausgelöscht werden musste).
Vereinzelt hatte man aber noch von Spannungsproblemen mit dem F8 gelesen, die mit dem F9a angeblich behoben wurden.

Mein Speicherkit wurde sogar explizit von AMD getestet und bestätigt, dass es auf AM4-Basis läuft (inwiefern da Gigabyte noch reinpfuschen kann vermag ich natürlich nicht zu sagen).


Wie gesagt:
Die Probleme scheinen auch andere mit dem F10 BIOS zu haben (auch das Problem mit der Lüftersteuerung).
Kann man z. B. auch im US-Gigabyte-Forum nachlesen.
Insofern scheint eine Warnung/ein kritischer Hinweis wohl schon angebracht - mal sehen, vielleicht reagiert ja Gigabyte und zieht dieses BIOS ebenfalls zurück.



@Eisbaerle

Generell war es anscheinend ein Fehler nach all den Jahren mal wieder eine AMD-Plattform zu kaufen.
Die meisten AM4-Mainboards scheinen ja bis heute nicht aus den Kinderschuhen rausgekommen zu sein.

Daher hättest du vielleicht so fair sein sollen und meine Zusammenfassung am Ende des Threads zu zitieren, statt des damaligen Ausgangspostings:

"Der CPU-Takt der einzelnen Kerne liegt im idle bei 2200 MHz (weiter runter geht es nicht - aber ich denke das dürfte auch ok sein?!) -

ansonsten gehen die Kerne vereinzelt bis 3700 bzw. 4100 MHz hoch, wenn gerade ein Hintergrundprozess mal wieder Last verursacht hat.
In diesen Phasen liegt die CPU Core Voltage bei min. 0,806V und max. bei 1,519V.

Die 1,519V liegen anscheinend nur kurzzeitig an, wenn der 1. und/oder der 2. Kern den Turbo Boost auf 4100 MHz einlegt.
Beim Querlesen habe ich zumindest ähnlich gelagerte Fälle von anderen Boards gelesen.
Daher scheint das wohl noch unkritisch zu sein?!

Der Wert für CPU VCORE SOC bleibt relativ konstant bei 1,2V.

Wenn alle Kerne unter Volllast laufen (Prime95) bleibt die CPU Core Voltage aller Kerne konstant bei 1,2x V und dem 3700 MHz Takt."

Dieser Beitrag wurde von maku bearbeitet: 01. Januar 2018 - 13:46

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#6 Mitglied ist offline   Eisbaerle 

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geschrieben 01. Januar 2018 - 18:06

Beitrag anzeigenZitat (Funraver: 31. Dezember 2017 - 22:13)

Hallo
du vergleichst hier vollkommen verschiedene Mainboard-Modelle.
Dein F10 BIOS hat mit dem F10 BIOS des Gaming 5 nicht viel zu tun
ausser dem Agesa Cpu Code Update.
Von daher ist dein Vergleich hier jetzt nicht aussagekräftig.
Die Boards sind verschieden gebaut und BIOS intern auch
anders aufgebaut.
Denn so wie du schreibst, denkst du offenbar das es gleiche BIOSe
sind. Dem ist aber nicht so. Man kann nicht jede x-beliebige BIOS
Version auf x-verschiedenen ähnlichen Mainboards flashen.


Ich denke nicht, wie Du meinst, daß es die gleichen Biose sind. Ich bau mir seit 1996 meine PC's selber auf und kenne mich da auch etwas aus... Zumal ich beruflich auch in Sachen Netzwerktechnik unterwegs bin, noch nicht lange erst seit 1993.
Ich wollte damit eigentlich mehr oder weniger ausdrücken, daß es bei Gigabyte auch Programmierer gibt die ihr Fach beherrschen.
Für mein Board ging es mit jeder Bios Version einen Schritt nach vorne. Daher kann ich mir beim kleinen Bruder dem Gaming 5 einen Rückschritt eigentlich nicht vorstellen. Bis zum F7a Bios konnte ich meinen RAM von der Taktrate nicht ausnutzen. Mit dem F3 Bios lief es nur mit 2000MHz anstatt 3200MHz. Mit der F6 waren es 2400MHz und seit der F7a wird das XMP Profil nicht mit einem BSoD quittiert.

Es sind halt Revision 1.0 Boards, die sind wohl stellenweise mit heißer Nadel gestrickt worden um beim Ryzen-Geschäft von Anfang an mit dabei zu sein. Und reifen beim Kunden noch etwas nach.
Ich hab jedenfalls damit gerechnet daß es nicht gleich 100% reibungslos läuft.

Dieser Beitrag wurde von Eisbaerle bearbeitet: 01. Januar 2018 - 18:43

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#7 Mitglied ist offline   Funraver 

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geschrieben 01. Januar 2018 - 20:31

Beitrag anzeigenZitat (Eisbaerle: 01. Januar 2018 - 18:06)

Ich denke nicht, wie Du meinst, daß es die gleichen Biose sind.


Das habe ich auch garnicht gesagt. Da hast du mich vielleicht
missverstanden. Ich habe das so geschrieben, weil du anfangs
sagtest

Zitat

Ich hab auf meinem AX370 Gaming K7 auch die F10 drauf


Und so liest es sich für mich, als ob es die gleichen BIOSe wären,
obwohl du ja, wie bereits selbst gesagt, nur ein ähnliches Mainboard
besitzt. Von daher hinkt der Vergleich etwas, finde ich.

Die Probleme mit euren/deinen Speichertaktraten kommen durch den
Asynchronbetrieb zustande. Der Speichercontroller der CPU's in diesem
Fall ist nunmal nur für 2400 Mhz spezifiert. Auch wenn der Speicher selbst
höher spezifiert ist, ist das keine Garantie das es stabil läuft.
Deshalb ist es oft erforderlich, bei höheren Speichertakt als CPU,
mehr Spannung und andere Paramter (Latenzen) einzustellen. Die SPD
der Ram-Riegel enthalten z.T. 'optimierte' Werte, welche aber nicht immer
genau 'zu dem' Board passen. Darum gibt es seitens Mainboard Hersteller
auch oft Kompatiblitätslisten, wobei auch leider nicht jeder weltweit
verfügbare Speicher getestet wird.
Da die Boards unterschiedlich gebaut sind, Spannungswandler, Kondensatoren,
Steuer-IC's, Wandler usw. gibt es auch entsprechend mal mehr oder mal weniger stabile Konstellationen.
Persönlich betreibe ich Speicher immer zum synchron zum CPU (FSB),
so ist man immer auf der sicheren Seite.
In diesem Fall der Ryzen-CPU würde ich maximal DDR4-2400 verwenden.
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#8 Mitglied ist offline   maku 

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geschrieben 01. Januar 2018 - 21:31

@Eisbaerle
Nur weil du dir das nicht vorstellen kannst oder weil es in deinem Fall mit einem anderen Board und einer anderen CPU nicht so ist, ändert das nichts an den vorliegenden Fakten (wie gesagt: das F7 war sogar eine halbe Katastrophe, die zurückgerufen werden musste).

Zwischen "nicht 100% reibungslos laufen" und diesen anhaltenden massiven Spannungsproblemen nach einem dreiviertel Jahr liegt aber wohl ein meilenweiter Unterschied...

@Funraver
Wie gesagt:
Mein Speicherkit wurde sogar explizit von AMD getestet und bestätigt, dass es auf AM4-Basis läuft (inwiefern da Gigabyte noch reinpfuschen kann vermag ich natürlich nicht zu sagen).

Gerade für Ryzen wird doch empfohlen RAM mit einem Speichertakt ab 3000 MHz einzusetzen, weil er erst ab da sein volles Potenzial entfalten kann...
0

#9 Mitglied ist offline   Candlebox 

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geschrieben 01. Januar 2018 - 21:57

Hmm. Für mich war die F-Nummer nie von Relevanz bei GA Boards die ich seit dem Tod von Abit ständig und ausschließlich in Benutzung habe.

Auch habe ich mehrere Boards des gleichen Typs von Gigabyte, die sich aber in der der gleichen Bezeichnung von der Revision unterscheiden.

F1 ist da nicht gleich F1 zwischen Revision 1.x und z.B 3.x.

Denke, da kann man noch weniger Chipsatzübergreifend eine vom Hersteller vergebene F-Nummer für ein Bios vergleichen.

Naja, die Warnung kann man für die Updatesüchtigen geben, die täglich nach irgendwelchen Updates schauen, weil es meint, neuer ist immer besser.

Ich habe da andere Erfahrungswerte.

Was hat es mich Nerven gekostet festzustellen, daß das neueste Bios FF3 (sehr viel älter) meines Gigabyte in Revision 1.2 weniger Probleme macht, als das, des in Revision 4 aktuellen F3.

Naja. Jeder wie er denkt.

Dieser Beitrag wurde von Candlebox bearbeitet: 01. Januar 2018 - 21:59

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#10 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 01. Januar 2018 - 22:33

Nicht ohne Grund fällt "Firmware-Update" unter "Dinge, die man eigentlich nicht anfassen sollte". :wink:

Aber das hat bei PCs noch nie jemanden interessiert. Deswegen gibt es auch Treiber-Update-Tools.

Zugegeben, bei Kinderschuh-Generationen ist man mehr oder weniger genötigt. Ich hatte mir mein Z77er Board damals eingekauft, als die ganze Plattform buchstäblich eben erst auf den Markt gekommen war - das hat zu Anfang entsprechend hinten und vorn nicht richtig funktioniert und man mußte notwendigerweise hinterher sein.

Heutzutage läuft das wie eine Eins und es ist ein Fall von "never change a running system" geworden.

Von "neuer Firmware-Version" hat man üblicherweise nichts, außer die alte hat gezickt oder hat irgendwas nicht unterstützt.

Wenn die "neue" FW-Version zickt, naja dann steht zu hoffen daß man nicht sowas wie HP hat, wo man dann nicht mehr "runter"flashen kann.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#11 Mitglied ist offline   Funraver 

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geschrieben 02. Januar 2018 - 09:08

Beitrag anzeigenZitat (maku: 01. Januar 2018 - 21:31)


@Funraver
Wie gesagt:
Mein Speicherkit wurde sogar explizit von AMD getestet und bestätigt, dass es auf AM4-Basis läuft (inwiefern da Gigabyte noch reinpfuschen kann vermag ich natürlich nicht zu sagen).


Es kommt darauf an, um welches Speicherkit es sich handelt.
Hier steht etwas von validierten Speichern seitens AMD.
Allerdings ist genau dein 3000'er RAM da nicht aufgeführt.

Somit ist es reine Glücksache wenn es vorher 'irgendwie' funktioniert hat.
Denn hier in diesem PDF bzw. dieser Kompatiblitätsliste deines Mainboards
ist genau dein Speicher nicht aufgeführt.

In der Liste ist wunderbar nach Speichergeschwindigkeiten sortiert,
und auch kann man dort sehen, das einige Speicher obwohl entsprechend spezifiert,
runtergetaktet werden. Wegen der Stabilität eben.

Besonders hervorzuheben ist die Spalte 'native' ganz rechts in der Liste.
Die allermeisten OC-Speicher werden sogar nur mit 2133 Mhz 'gefahren'.
Zwar kann man übertakten aber man hat dann keine Garantie das es auf
Dauer stabil läuft.
Dies hat wie gesagt mit der 'Qualität' des Boards zu tun.

Deshalb ist es immer sinnvoll, sich vor Kauf etwaiger Komponenten über
Kompatiblitäten zu informieren, und nicht in irgendwelchen OC-Foren das
kaufen was sich toll anhört oder angeblich 'das Beste' sein soll.

mfg
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#12 Mitglied ist offline   maku 

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geschrieben 02. Januar 2018 - 11:51

Auch hier liegst du leider falsch.
Ich würde vorschlagen - nehmen wir doch einfach direkt die Liste von AMD:
https://www.amd.com/...t-list-en_0.pdf

Dieses validierte Kit ist exakt das von mir eingesetzte:
AX4U3000316G16

AMD hat diesen 3000er RAM für 2933 MHz validiert (was aus meiner Sicht auch absolut ausreichend ist).

Die von dir verlinkte QVL von Gigabyte hatte zum damaligen Zeitpunkt (als ich das Board gekauft habe) nur eine handvoll Einträge (für zum Teil sehr exotischen RAM).
Typisch für Gigabyte ist natürlich, dass sie nirgendwo auf die Revision des Dokuments hinweisen.
Insofern hat/hatte das Dokument leider 0 Aussagekraft.


Wir sind also weit weg von dem von dir Behaupteten!
So wie der RAM davor lief ist keinesfalls Glückssache gewesen, sondern so von AMD validiert worden.
Ich habe mich vor dem Kauf wochenlang eingelesen und informiert - mehr als es die Allermeisten überhaupt tun.
In "irgendwelchen OC-Foren" wird alles mögliche empfohlen aber garantiert nicht mein Kit ;)

Dieser Beitrag wurde von maku bearbeitet: 02. Januar 2018 - 11:52

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#13 Mitglied ist offline   Funraver 

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geschrieben 02. Januar 2018 - 12:13

Wie gesagt solange nicht genau dein Kit bei Gigabyte in
der Liste explizit aufgeführt ist, wird das leider nichts.

Was die Liste von AMD angeht, sicherlich ist die CPU
für Verwendung mit diesem Kit wenn auch niedriger getaktet validiert.
Was jedoch keine Funktionsgarantie darstellt!

Denn es kommt auch wie gesagt auf das Mainboard an.

Zitat

Typisch für Gigabyte ist natürlich, dass sie nirgendwo auf die Revision des Dokuments hinweisen.
Insofern hat/hatte das Dokument leider 0 Aussagekraft.


Auch hier liegst du leider falsch.

Das hat rein garnichts mit 'Gigabyte-typischem' zu tun.
Denn wenn es so wäre würdest du ja wie du es ja offenbar weisst dann,
eben nicht wieder zu einem Gigabyte Board 'gegriffen' haben.

Man merkt das du dich ärgerst aber deswegen so auf Gigabyte zu
schimpfen finde ich dann für nicht angemessen.

Wie gesagt mit DDR4-2400 sollten die Probleme wie von Zauberhand
verschwinden. Sicher ist sicher.

Wenn das mit dem F8 Bios für dein Mainboard keine Besserung
bringt, kann man vielleicht noch woanders ansetzen,
zb welche Steckplätze auf dem Board o.ä.

mfg

Dieser Beitrag wurde von Funraver bearbeitet: 02. Januar 2018 - 12:14

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#14 Mitglied ist offline   maku 

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geschrieben 02. Januar 2018 - 15:38

Kein Grund jetzt hier gleich eingeschnappt zu sein - und meine Aussagen zu verdrehen bzw. sie zu ignorieren ;)

Die QVL kann niemals vollständig sein und hat genau aus diesem Grund auch gar keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Was glaubst du wie viele RAM (Kits) auf dieser Liste stehen würden, wenn sie alle getestet worden wären?

Nochmals:
AMD hat genau dieses RAM-Kit für AM4 validiert und dadurch sogar ausdrücklich empfohlen.

Dieses Kit lief einwandfrei (auch unter längerer Prime95-Last) mit 2933 MHz unter dem F9a.

Das führt dann diese Aussage...
"Wie gesagt solange nicht genau dein Kit bei Gigabyte in
der Liste explizit aufgeführt ist, wird das leider nichts."
...ad absurdum.


Bzgl. dem "Gigabyte-typischem" hast du meine Aussage offensichtlich nicht verstanden.
Es ging um die Revision des Dokuments (QVL), die nicht ersichtlich ist und die am Anfang nur eine handvoll getester Speicher enthielt.
Wenn ich geschäftlich TDoks abliefern würde, aus denen die Revision nicht hervorgeht, würde ich solche sicherlich nicht mehr lange abliefern.

Aber nochmals zur Verdeutlichung:
Daher war es zu Beginn fast utopisch ein 2 x 16GB Kit zu erwerben, das auch in der QVL stand.


"Wie gesagt mit DDR4-2400 sollten die Probleme wie von Zauberhand
verschwinden. Sicher ist sicher."

Wie ist das gemeint? Ich soll mir ein Kit mit einer "out of the box" Taktung von 2400 MHz kaufen oder ich soll mein Kit mit einer 2400er Taktung laufen lassen?

Aktuell läuft es mit dem F10 BIOS ja eh nur mit 2400 (obwohl im BIOS anders angezeigt) und selbst wenn ich es manuell auf 2400 einstellen würde (was jeglichen Ryzen-RAM-Performance-Auffassungen zuwider wäre), wären doch bestimmt die anderen Probleme nicht behoben, oder?
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#15 Mitglied ist offline   Funraver 

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geschrieben 03. Januar 2018 - 21:12

Beitrag anzeigenZitat (maku: 02. Januar 2018 - 15:38)

Nochmals:
AMD hat genau dieses RAM-Kit für AM4 validiert und dadurch sogar ausdrücklich empfohlen.

Nochmals:
Was AMD validiert und zertifiziert, spielt hier keine Rolle.
Es kommt darauf an, was der Mainboardhersteller validiert.
Denn nur der Hersteller weiss wie und wofür sein Produkt gebaut
bzw. wofür es beworben wird.

EDIT2:
In dem von dir verlinkten Pdf direkt von
der AMD Seite heisst es

Zitat

This list is intended to be informational only and inclusion is not intended as an endorsement by AMD.
AMD makes no claims and provides no assurances or guarantees regarding this information. We suggest
following the guidance provided by your specific vendors’ support sites

.
Da wird nichts empfohlen wie du vielleicht denkst
oder verstehst.

EDIT: Hier noch ein paar Info's von der Produktseite
deines Mainboards:

"Dual channel memory architecture
Support for DDR4 3200(O.C.)/2933(O.C.)/2667*/2400/2133 MHz memory modules
* Support for higher than DDR4 2667 MHz may vary by CPU.
Support for ECC Un-buffered DIMM 1Rx8/2Rx8 memory modules
Support for non-ECC Un-buffered DIMM 1Rx8/2Rx8/1Rx16 memory modules
Support for Extreme Memory Profile (XMP) memory modules"
(Please refer "Memory Support List" for more information.)

Sicherlich lief dein RAM mit einer vorherigen BIOS Version.
-> Never change a running system.

Oft kommt es auch vor das ähnliche RAM Module funktionieren, wobei
man dann u.U. Hand anlegen und RAM-Werte manuell eintragen muss.

Trotzdem ist die QVL eine Orientierungshilfe. Und nicht 'ad absurdum'
wie du denkst.

Persönlich habe ich auch schon RAMs auf Mainboards zum
laufen bekommen obwohl nicht in einer QVL.
Darum behaupte ich aber nicht das so eine QVL überflüssig ist.
Es gibt zig verschiedene Konstellationen und dann hat man damit
schon wie gesagt eine kleine Hilfe.

Sonst musst du an Gigabyte schreiben und vorschlagen diese Liste abzuschaffen.
"Hallo, ich habe mir RAM gekauft der nicht auf der QVL ist. Der funktioniert
jetzt nicht oder nur eingeschränkt. Also ist eure Liste überflüssig?"
Die Antwort von denen kannst dir ja denken..
Und wenn du auf das BIOS Update ansprichst, wäre nicht verwunderlich wenn
die darauf verweisen, das auch ein Hinweis gegeben ist bezüglich dessen.
Zitat:
"Warnung:
Das das Flashen des BIOS ein potentielles Risiko für den PC darstellt, empfehlen wir, das BIOS nicht zu flashen wenn der PC problemlos arbeitet. Seien Sie beim Flashen bitte vorsichtig. Ein unpassendes BIOS kann zu Systemfehlern führen."

Da du auch von anderen Problemen berichtest, würde ich empfehlen
an den Gigabyte Support zu wenden. Oder im Gigaybyte Forum dort
deinen Ärger mit dem Mainboard zu schildern. Mit viel Glück kann
man dort ein Beta-BIOS bekommen, wenn entsprechend viele Leute genau
dieselben Probleme mit genau demselben Mainboard haben.

Wenn du sagst, du hattest mit der vorherigen BIOS Version keine
derartigen Probleme, dann versuche doch zurück zu flashen.

Schade das es bei dir noch immer nicht so läuft wie du gerne hättest.
Wie auch schon anderweitig berichtet, führe niemals ein BIOS-Update
durch wenn es nicht wirklich sein muss wegen etwaiger bekannter Probleme.
Es lief ja vorher zu deiner Zufriedenheit, wenn ich richtig erinnere.

mfg

Dieser Beitrag wurde von Funraver bearbeitet: 06. Januar 2018 - 18:34

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