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Wechselrahmenproblem mit 3TB HDDs 3TB HDDs können nicht befüllt werden im Wechselrahmenslot

#31 Mitglied ist online   RalphS 

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geschrieben 20. Dezember 2017 - 19:12

Geht schon, bringt nur nicht viel, weil ein Port mit SATA/6G bereits mehr als 50% der Bandbreite verwendet (bei maximaler Auslastung). Zwei davon dran und schon wird es eng am Interface... dann kann man sich sein RAID auch sparen.


Aber nochmal zum Mitmeißeln: PCI-Express-Lanes fliegen eben NICHT zur freien Verwendung auf dem Board herum. Ein was aus und dann hab ich ne Lane extra frei? Nope --- so funktioniert das nicht.

Die Dinger sind verdrahtet. Irgendwie müssen ja die Daten von A nach B kommen und wenn "Lane Sharing" implementiert wird, dann ist das eine explizite Sache, sprich es muß von vornherein festgelegt werden, wer im Sinne eines exklusiven Zugriffspfades nur Zugriff auf eine gemeinsam genutzte Ressource kriegt.

Wurde es nicht implementiert, dann hab ich sozusagen Pech und kann nur schauen, daß ich einen ausreichend breiten Erweiterungsslot hab, wo ich meine sonst nicht verwendbare Peripherie unterbringen kann.

Aber Boardhersteller sind a) geizig b) zu verschwenderisch mit den Lanes c) beides, was dazu führt, daß am Ende genau eine Erweiterungskarte sinnvoll verwendet werden kann, weil deren Betrieb alle anderen deaktiviert. Dasselbe halt auch für sowas wie SATA-Express oder m2 oder sonstwofür.

"Board hat 10x SATA und 5x SATA-Express" mag dashalb in letzer Konsequenz durchaus darauf hinauslaufen, daß man entweder 10 SATA oder 5 Express verbauen kann und nicht etwa beides, und wenn ein Board mit einem x4-Slot kommt und es außerdem noch ein oder ggf mehr x1-Slots dazugibt, dann darf man ruhigen Gewissens davon ausgehen, daß man die eben NICHT gemeinsam verwenden kann. RAID-Controller (x4) und Soundkarte (x1) wären dann schlicht nicht möglich.

Deshalb Augen auf beim Mainboardkauf und dran denken, insbesondere heutzutage wo alles bloß noch Gamerkram ist: alles was auf einem Board verbaut wird, kostet Geld, der Name kostet Geld, die Serie kostet auch Geld (zB RoG) und die "Attraktiv-Machung" in Form von irgendwelchem Zubehör, was das Board von anderen Boards optisch oder ggf auch funktional von anderen unterscheiden soll, kostet gleich nochmal Geld.

Dann bleibt nicht mehr viel übrig für Kosten/Nutzen und dann bekommt man halt ein Board, was mit vier x16-Slots daherkommt, von denen am Ende aber nur einer mit x16 betrieben werden kann und die anderen nur dafür da sind, daß man die Auswahl hat, ob man "weiter oben" oder "weiter unten" reinstecken will, weil mehr als eine weitere Karte eh nicht verbaut werden kann.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#32 Mitglied ist offline   Hobbyperte 

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geschrieben 02. Januar 2018 - 15:47

Also bei mir gab es früher mal das Problem mit Samsung-Festplatten, welche eine neuere SATA2-Schnittstelle hatten, als der SATA(1)-Controller an dem sie betrieben werden sollten ... dies führte zu den auch hier beschriebenem Phänomen des "Einfrierens" und im Vorfeld einer extrem langsamen Datenübertragung ... da war die "Abwärtskompatibilität" dann doch nicht so gegeben wie es immer versprochen wird. Man konnte die Platten allerdings auf SATA1-Betrieb Umjumpern und dann funktionierten sie an dem alten Controller ...
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