WinFuture-Forum.de: Windows XP und die damalige Rechnergeneration - WinFuture-Forum.de

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Nachrichten zum Thema: Prozessoren & Speicher
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Windows XP und die damalige Rechnergeneration


#1 Mitglied ist offline   Baumanager 

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geschrieben 02. Oktober 2017 - 16:58

Hallo
Windows XP ist nach meiner Erkenntnis 08/2001 erschienen. Welcher Prozessor bzw. welches Board war zu dieser zeit das schnellste System für Windows XP? hatte zwar selbst XP aber sicherlich als Rechner keinen Renner.
Antworten sowohl für Intel und AMD.

danke
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#2 Mitglied ist offline   Samstag 

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geschrieben 02. Oktober 2017 - 18:03

AMD:
Athlon (Thunderbird), maximale Taktrate 1400 MHz. Wurde im Oktober abgelöst vom Athlon XP (Palamino), maximale Taktrate 1533 MHz, die Bezeichung lautete da Athlon XP 1800+, in späteren Ausbaustufen erreichte die CPU bis zu 1733 MHz (Athlon 2100+)
Board: Sockel A

Intel:
Pentium 4 (Willamette), ab 08.2001 erreichte der dann auch seine höchste Ausbaustufe mit 2000 MHz. Wurde im Januar 2002 abgelöst vom Pentium 4 (Northwood), der zu Anfang 2200 MHz erreichte und in späteren Ausbaustufen bis zu 3400 MHz.
Board: Sockel 478

Dieser Beitrag wurde von Samstag bearbeitet: 02. Oktober 2017 - 18:06

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#3 Mitglied ist offline   Doodle 

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geschrieben 02. Oktober 2017 - 18:09

Ich bin damals von Pentium(1) auf Pentium2 mit 400 Mhz umgestiegen und ich dachte, das ist der schnellste der Welt. :)
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#4 Mitglied ist offline   Wiesel 

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geschrieben 02. Oktober 2017 - 18:34

Sockel A war aber der 3200+ als schnellste Variante. Mit einem nVidia 2 Chipsatz und 400MHz Systembus hatte man damals das beste ein-Kerner-System was es gab.

Danach kamen ja die ersten zwei-Kerner.
Alle Klarheiten beseitigt.
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#5 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 02. Oktober 2017 - 21:24

Und die Tualatins (späte Pentium III) haben den Willamette alt aussehen lassen. Das mußte dann über alberne Taktraten kaschiert werden ("käuferorientiert" sozusagen) bis 3.8GHz und einer TDP von weit über 100W.

Zu der Zeit war eher Intel der Ofen. Daher hat man die PPro/Netburst-Linie zähneknirschend einstampfen müssen (cf "Tejas" als designierten Nachfolger), ging zurück auf den PIII-Zweig und bastelte auf dessen Basis die Core-Architektur.

Die war dann sehr viel effizienter, kam aber erst 2006, also mehr oder weniger knapp vor Vista.

Mit einem P3 stand man 2001 schon ganz gut da - also auf Intel-Seite.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#6 Mitglied ist offline   dale 

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geschrieben 02. Oktober 2017 - 23:41

Hab Wing Commander standard benutzt 1997 wars irgend AMD und die 3DFXkarte für 500 DM aber wart immernoch auf star citizen..
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#7 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 03. Oktober 2017 - 01:01

Naja, Beschleuniger waren da ja noch Nischenprodukt. Aber trotzdem fetzig, so als Zusatzkarte; wär heut vielleicht auch nicht soo doof: iGPU liefert Bilder und die Beschleunigerkarte setzt sich obendrauf. :thumbup:

Meine Karte nannte sich damals noch ATI 3D RAGE PRO, aber viel mit 3D war deswegen trotzdem nicht. Nur scheiße dieser Müll. Nix hat funktioniert außer den Bluescreens. Stimmung kam erst mit einer TNT2 auf. Die konnte sogar 4x AGP, soviel hatte damals nicht mal mein Board mitgemacht. ^_^

Und ATI wanderte auf die Blacklist. AMD war da schon; als die sich verbündeten, konnt ich einen Eintrag streichen. :ph34r:
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#8 Mitglied ist offline   Baumanager 

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geschrieben 03. Oktober 2017 - 08:59

Danke allen für die interessanten Rückblicke. Schade das ich mich damals so wenig für Hardware interessiert habe. das waren aber auch Preise. Was ist eine Beschleunigerkarte?
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#9 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 03. Oktober 2017 - 10:48

Wie der Name sagt.

Es gab die Grafikkarte, die hat die normalen Aufgaben einer Grafikkarte übernommen, also das Bild auf den Monitor zu bekommen.

Und es gab den 3D-Beschleuniger. Das war eine Zusatzkarte, die man außer der Grafikkarte installieren mußte und die sich dann um die 3D-Berechnungen kümmerte.

Das sah dann von außen oft so aus: Eingefügtes Bild

Und von innen so: Eingefügtes Bild

Oder so: Eingefügtes Bild

Oder sogar so: Eingefügtes Bild

Die Beschleunigerkarte allein konnte man nicht verwenden. Man hat immer die Grafikkarte gebraucht, um die Anzeige auf den Bildschirm zu bekommen.

Die integrierten Karten, also das, was es heutzutage als "Grafikkarte" auch gibt, die gab es erst später.

Dieser Beitrag wurde von RalphS bearbeitet: 03. Oktober 2017 - 10:50

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#10 Mitglied ist offline   Wiesel 

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geschrieben 03. Oktober 2017 - 13:14

Ich hatte damals sogar einen mpeg2 Hardware Decoder (pci) um DVD auf dem PC gucken zu können.
Alle Klarheiten beseitigt.
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#11 Mitglied ist offline   Samstag 

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geschrieben 03. Oktober 2017 - 20:41

Beitrag anzeigenZitat (Wiesel: 02. Oktober 2017 - 18:34)

Sockel A war aber der 3200+ als schnellste Variante.

Jap, aber gefragt waren ja die schnellsten Prozessoren bei der Erscheinung von Windows XP, und da war, zumindest nur leicht versetzt, der 2100+ Palamino der schnellste am Markt verfügbare Prozessor.
Der 3200+ kam ja erst weit später mit Erscheinen der Barton-Architektur im Jahre 2003 :)

Dieser Beitrag wurde von Samstag bearbeitet: 03. Oktober 2017 - 20:44

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#12 Mitglied ist offline   Funraver 

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geschrieben 04. Oktober 2017 - 06:36

Beitrag anzeigenZitat (Samstag: 03. Oktober 2017 - 20:41)

Jap, aber gefragt waren ja die schnellsten Prozessoren bei der Erscheinung von Windows XP, und da war, zumindest nur leicht versetzt, der 2100+ Palamino der schnellste am Markt verfügbare Prozessor(...))


Hallo,

diese Aussage ist leider auch nicht richtig.

Windows XP erschien am 25.10.2001 bzw. kam dort in den Handel.

Der Athlon XP Palomino 2100+ kam allerdings erst später,
am 13.03.2002 in den Handel.
(Quelle)

Das ist fast 5 Monate später, das kann man nicht als 'leicht'
versetzt bezeichnen.

Der Athlon XP Palomino 1800+ kam am 09.10.2001 in den Handel.
(Quelle)

Somit war der schnellste verfügbare Prozessor bei der Erscheinung
von Windows XP der Athlon XP Palomino 1800+.

Eine äußerst beliebte Kombination im Oktober 2001 war das ASUS A7V266
mit dem Athlon XP 1800+ und 512 MB DDR RAM mit CL2 von Apacer.
Dazu eine Geforce 2 Ti mit stolzen 64 MB.
Das ist lange her..

mfg

Dieser Beitrag wurde von Funraver bearbeitet: 04. Oktober 2017 - 06:42

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#13 Mitglied ist offline   Samstag 

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geschrieben 04. Oktober 2017 - 11:04

Beitrag anzeigenZitat (Funraver: 04. Oktober 2017 - 06:36)

Hallo,

diese Aussage ist leider auch nicht richtig.


Ist jetzt nur etwas aus dem Zusammenhang gerissen, im Grunde stimmt meine Aussage so, wie sie weiter oben steht:

Beitrag anzeigenZitat (Samstag: 02. Oktober 2017 - 18:03)

AMD:
Athlon (Thunderbird), maximale Taktrate 1400 MHz. Wurde im Oktober abgelöst vom Athlon XP (Palamino), maximale Taktrate 1533 MHz, die Bezeichung lautete da Athlon XP 1800+, in späteren Ausbaustufen erreichte die CPU bis zu 1733 MHz (Athlon 2100+)
Board: Sockel A

Das ist eigentlich nur als Zusatzinfo gedacht gewesen, für die, die es interessiert :)

Dieser Beitrag wurde von Samstag bearbeitet: 04. Oktober 2017 - 11:05

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#14 Mitglied ist offline   EmKa262 

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geschrieben 04. Oktober 2017 - 12:25

Das war schon eine heiße Zeit damals. Wie man vor allem auf dem Sockel A nach und nach die Veränderungen und Leistungssteigerungen gespürt hat bis zum 3200+ und den unterschiedlichen Kernen. Da war noch richtig Bewegung im Markt. Was war ich damals glücklich als ich durch Zufall einen 1700+ JIUHB bekommen habe der komplett Unlocked war und mir bis zum Schluss auf 3200+ Niveau spitzen Dienste geleistet hat.
Wenn ich da so an die ersten Athlon XP denke wo man sich die Sperren mit Bleistift anmalen überbrücken konnte :)
Damals hat man noch jede Steigerung enorm gespürt. Heute bekommt man von Moores gesetzt nach meinem Gefühl nichts mehr mit als "Normalnutzer" Nur im Bereich Videoschnitt und Rendering scheint das heute noch spürbar zu sein.

Was hab ich damals bei Release von XP geflucht weil nichts, aber auch wirklich gar nichts richtig funktioniert hat und wie ich mir geschworen habe niemals von meinem schönen Windows 98SE weg zu gehen.

Schöne Zeiten :)
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#15 Mitglied ist offline   Baumanager 

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geschrieben 04. Oktober 2017 - 16:52

Das wird ja immer nteressanter was man so zu hören bekommt. in diesem Zusammenhang mal eine frage ganz anderer Art. samstag hat ganz am Anfang etwas zu einem Pentium 4 welcher bis zu 3400 MHz hatte geschrieben. Das war ja nach meiner Kenntnis ein Einkernprozessor und heute gibt es Mehrkernprozessoren mit 3400 MHz . Sind die Mehrkernprozessoren wirklich besser weil 3400 MHz sind nun einmal 3400 MHz? Die Mehrzahl der auf einem Rechner zum Einsatz kommenden Software wird die Mehrkerntechnik nicht nutzen außer vielleicht Videoschnitt und Rendering.
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