WinFuture-Forum.de: Geschlossenes Thema " Warum macht ihr nicht etwas mehr Multimedia - WinFuture-Forum.de

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Geschlossenes Thema " Warum macht ihr nicht etwas mehr Multimedia

#1 Mitglied ist offline   Gispelmob 

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geschrieben 31. Juli 2017 - 13:09

Die Frage die in diesem Thread gestellt wurde, muss sich doch nicht nur explizit auf das Forum beziehen. Das Board heisst schließlich "Winfuture/Feedback" und nicht "Winfuture-Forum/Feedback". Für mich zielt die Frage auf die Seite winfuture.de und den dort gelisteten/gerschriebenen Artikeln/News und nicht auf das Forum.
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#2 Mitglied ist offline   Wiesel 

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geschrieben 31. Juli 2017 - 13:26

Die habe ich zu gemacht weil wieder (leider) deutlich vom Thema abgewichen wurde.
Alle Klarheiten beseitigt.
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#3 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 31. Juli 2017 - 13:56

WWobei sich der OP schon explizit auf das Forum bezieht... und hier kann man schon entsprechende Threads erstellen.

Notfalls einen Mod kontaktieren und sagen, hier ich hab dieses Thema und das würd ich gern unter XYZ einstellen aber diese Rubrik gibt es nicht: was nun?


Für die Hauptseite, ... bin ich ganz ehrlich nicht sicher. Als Außenstehender ist sowas ja immer schwer nachzuvollziehen und ich seh mich außerstande, eine designierte Zielgruppe auszumachen. Was will WF sein? Eine Site von Computerfans für Computerfans? Vermutlich nicht und vermutlich ist es was ganz anderes.

Was ich sagen will... ist, daß für die Hauptseite man sich wohl erstmal als Team zusammensetzen müßte und beratschlagen müßte, wer finden wird für Multimediathemen -- einmal den bzw die Schreiberlinge und dann natürlich auch die Zielgruppe dazu, und dann muß man sich natürlich überlegen: wollen wir das für Winfuture.de haben?

Dies vor dem Hintergrund, daß ja jetzt schon fleißig gemault wird über "non-IT-Themen" --- während ironischerweise bei zB heise.de und auch computerbase.de zu politischen Themen Stellung bezogen wird, wo ich mich aus dem Fenster lehne und sage, die sind computeriger als winfuture.de ... aber dort meckert nicht ein einziger Kommentator über "sachfremde Beiträge" (um es mal freundlich zu formulieren).


Und was ich persönlich auch immer sehe, sind die web2.0-bedingten interaktiven Auswirkungen. Smartphone-bezogene Themen haben dafür gesorgt, daß das Gesamtniveau gen 0 zu driften begonnen hat: weil jeder Hans und sin Hund ein Smartphone besitzt oder besitzen möchte, kommen die natürlich alle an und diskutieren alle fleißig mit; wohingegen für den PC-Gebrauch zumindest mehr Grundvoraussetzungen erforderlich sind (den muß man zB einschalten und ausschalten können; Smartphones nicht notwendigerweise; ganz davon abgesehen sind Smartphones bis auf die Apps gänzlich abgeschlossen (wenn nicht grad /rooted/)).

Was also, wenn WF außerdem noch Fernsehkiekern eine Plattform bietet? Die sind notwendigerweise passiv und das Interesse geht eher in die Richtung "was könnt ihr mir besseres empfehlen" und "hilfe mein Bild ist weg".... und "wow der Bauer hat ja ne geile Frau gefunden, und die war sogar seine Schwester, einself!".

Plus, die generelle Abneigung von "Computerhasen" zu "Fernseh-Hasen".


Weiß nicht. Man könnte es natürlich versuchen; so ein paar Beiträge hier und da, um die Lage zu sondieren... oder sowas.

Aber irgendwas sagt mir, daß sich die Akzeptanz eher in Grenzen halten wird. Ganz zu schweigen davon, daß auch diese Themen irgendwie recherchiert sein wollen, was Manpower und Zeit kostet, die dann natürlich nicht für andere Dinge bereitsteht.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#4 Mitglied ist offline   Candlebox 

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geschrieben 31. Juli 2017 - 17:03

Man braucht sich ja eigentlich nur die Kommentarzahlen ansehen, wo viel und heiß und manchmal auch gut gefetzt wird. Und wo gefetzt wird ist Stimmung und da sind auch viele.

Gefühlt würde ich schon sagen, daß bei Multimedia und bei neuen Zensurgesetzen mehr die Hölle los ist, als bei der 100ten 08/15 Hersteller-News.

Ich mein, ich lese hier seit 2004, früher war auch alles besser :-) Spaß. Aber vieles interessiert mich schlichtweg nicht mehr.
Die hundertste Hersteller-SP-Android-News, da weiß man schon vorher was kommt. Updategeweine.

Und das in einem Technikforum, wo man annehmen sollte, daß da wenigstens 70% Ihre Geräte gerootet haben müßten, deckt sich ein wenig mit dem, was RalphS sagte. SP-Generation Smombie.

Multimedia finde ich persönlich aber hier auch immer spannend, wenn man den 95% der User zu verstehen geben kann, daß sie das schlichtweg nicht verstehn, weil sie gar keine Vergleichsreferenz haben :-)

Früher hat man WF oft vorgeworfen, sie würden Beiträge einfach nur zusammenklauen etc, aber das würde ich in der heutigen Zeit eher gut finden.

Was ich, und ich glaube, auch viele andere stimmen mir zu, daß man dem Forenteilnehmer diemaus, der den gesperrten Thread erstellt hat, einfach schon die Kompetenz abgesprochen hat, Kritik hier zu üben.
Das hat er sich mit seiner Beratungsresistenz und vielem Humbug den er schreibt und betreibt (SSD im FP-Rekorder ist der Brüller) auch nichts sinnvolles in irgendeinem neuen, für Ihn erstellten Unter-Forum beizutragen hätte.

Es sei denn mann kreiert eins mit "Beratungsressistenz & es ist mir Scheißegal was Ihr schreibt".
Aber mehr Streitthemen zu Multimedia, Recht und Gesetz, Geplante Obsoleszenz etc., auf der Hauptseite fände ich persönlich gut.

Dieser Beitrag wurde von Candlebox bearbeitet: 31. Juli 2017 - 17:07

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#5 Mitglied ist offline   RalphS 

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  • Reputation: 858

geschrieben 31. Juli 2017 - 20:19

Weniger Gerüchte und mehr Fundiertes, da wäre ich auch für zu haben. :wink:

Ich mein, klar ist die IT-Welt schnellebig. Aber die aktuelle Medienlandschaft setzt dem derzeit die Krone auf, indem nicht mehr berichtet wird, was WAR, und auch nicht berichtet, was IST, sondern in erster Linie darauf aus ist, was SEIN KÖNNTE.

Das vor dem Hintergrund, daß zumindest gefühlt die IT-Kompetenz weiter und weiter ins Bodenlose sinkt. Verständlich, vielleicht: Smartphones bzw allgemein Mobilgeräte lassen einen üblicherweise nicht ran und Kompetenzen beschränken sich auf "was für Wischgesten gibt es" und "wie komm ich zum Startbildschirm" und Desktop-Betriebsumgebungen folgen irritierenderweise demselben Trend (man kommt noch ran, aber mehr und mehr wird vorm Benutzer versteckt).

Dabei haben wir hier zumindest angeblich Fachkräftemangel. Nur, wo sollen die Fachkräfte denn herkommen, wenn jegliche natürliche Neugier mit Füßen getreten und schon an der Wurzel abgewürgt wird?

Man sieht das ja auch hier im Forum. Fragen im Sinne von "das geht nicht mehr, was nun?" gibt es genügend; aber Fragen wie "was ist das und wie geht das?" sind praktisch ausgestorben.


Wer ein bißchen dabei ist und ein bißchen mitliest, der hat sicher gemerkt, daß ich mich in letzter Zeit ein bißchen auf X.509, PKI und Zertifikate eingeschossen habe.

Und diese selben Jemands werden sich vermutlich auch zum größeren Teil an den Kopf fassen und sagen, Nicht, Schon, Wie~der!.


Warum ich das anspreche? Ganz einfach: Nicht so lange ist es her, da wäre hinterfragt worden. Ja was ist denn das, was uns da hintenrum reingeführt werden soll? Zumindeset von "irgendwem". In der Politik ist das ja schließlich nicht anders.

Aber in der IT-Welt sieht man gefühlt nur noch "ach ja ist ja HTTPs und das ist sicher". Was fehlt? Das Verständnis dafür. X.509 ist ein sehr komplexes und schwieriges Thema, zugegeben, welches gemeinerweise auch noch auf so verwaschenen Grundlagen wie "Vertrauen" fußt, wo sich faktisch kein Mensch was drunter vorstellen kann.

Warum also wird nicht gefragt? Warum wird einfach sang- und klanglos hingenommen? Warum gibt es genau Null Topics hier im Forum, die wissen möchten, ja was ist denn das überhaupt und was bedeutet das für mich?

Ich hab für mich die Let's Encrypt-zugehörigen Zertifizierungsstellen auf "Nicht vertraut" gesetzt. Was das heißt, weiß keiner. Was es bedeutet, weiß auch keiner. Und warum irgendwer sowas machen wollen würde, versteht keiner.

Warum? Die Antwort darauf ist leicht: Weil es so arschbequem ist. Wie im - heh -- richtigen Leben ist es schließlich viel zu anstrengend, SELBER nachzudenken und wenn einem gesagt wird, das ist HTTPs und das ist "sicher", und "'sicher' ist gut", dann muß man schließlich nicht hinterfragen.

Dasselbe wir bei durchgeboxten Gesetzen wie dem NetzDG. Ist gegen den Terror? Okay; gut genug. Nick, nick.


Hier versagen die Medien in ihrer Aufklärungspflicht auf breiter Linie.

Und hier könnte WF ansetzen. Streitige Themen sind DA definitiv dabei; evtl auch in Abhängigkeit der Präsentation derselben. Ich verweise hier nochmal auf den "Wir sind doch hier nicht in China"-Artikel von M Holland, so wie er auf heise.de als Kommentar veröffentlicht wurde; gänzlich unbeachtet der Frage, ob dieser Kommentar dort gezielt in dieser konkreten Form veröffentlicht wurde oder ob sich der Autor tatsächlich seinen Frust vom Herzen schreiben wollte oder was auch immer; Tatsache bleibt aber, daß dieser Kommentar binnen kürzester Zeit zu einem der momentan meistkommentierten wurde. Das, obwohl das Thema selber eher IT-fremd ist und in sich erstmal vergleichsweise banal: aber der Autor hat es durch seine Präsentation geschafft, daß sich in der Kommentarsektion gekloppt wurde wie sonst lange nicht mehr --- und das aber auf vergleichsweise hohem Niveau (was mich doch überrascht hat).

Auch hier könnte WF möglicherweise ansetzen, soweit das nicht schon so passiert: daß also für die Präsentation eines Themas die Besucherschaft so berücksichtigt wird, daß diese mehr oder weniger zu einem Kommentar "genötigt" wird. Normalerweise reicht dafür ja schon eine freche Behauptung gegen Ende des Artikels aus, die entweder überzogen oder bewußt eine falsche(besser: strittige) Schlußfolgerung aus dem besprochenen Thema zieht.

Dann gibt es Aufhänger für den potentiellen Kommentarschreiber, der viel eher auf "na son Quatsch, das muß ich gleich mal richtigstellen" anspringt als auf "aha" oder "interessiert mich doch nicht" oder "aber die anderen können das doch auch" oder dergleichen.

Wenn das dann themenübergreifend funktioniert, so wie angesprochen re: interaktive Multimediafunktionen für Smart-TV oder die gerne vergessene Tatsache der Multimedia-orientierten Bildformate für PC-Monitore (FullHD hat nix mit PCs zu tun!) dann bin ich da definitiv mit im Boot.

Man muß das imo halt nur vorsichtig anfassen, damit einem das nicht ins Bodenlose umschlägt und man auf Bauersuchtfrau-Niveau abfällt. Web2.0-implementierend hat man da ja leider das Problem, daß die eigenen Inhalte nur die halbe Miete ausmachen und wenn auf der Hauptseite in den Kommentaren nur Idioten rumtrollen und sich gegenseitig die Köpfe einschlagen, dann ist das Thema dazu relativ egal geworden, weil es insgesamt eh nur abschreckt.

Dieser Beitrag wurde von RalphS bearbeitet: 31. Juli 2017 - 20:23

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#6 Mitglied ist offline   Candlebox 

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geschrieben 31. Juli 2017 - 21:02

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 31. Juli 2017 - 20:19)

Hier versagen die Medien in ihrer Aufklärungspflicht auf breiter Linie.

Nö haben sie nicht. Sie haben Ihre Aufgabe sehr Ernst genommen:

Zitat

Helmut Kohl und Gerhard Schröder sagten einst:„Wir regieren die Republik mit dem Fernsehen und der Bildzeitung"

Und das hat hervorragend funktioniert.

Ich interessiere mich auch nicht für alles und muß auch wirklich nicht alles im IT-Bereich oder sonstwo bis ins Kleinste wissen, aber, und da hast Du Recht, was uns abgewöhnt wurde ist das Hinterfragen von Sachverhalten und die Neugier. Das passiert aber seit Jahren in der Schule. Meine Neffen sind 8 und 10.

Auch mir wurde mal beigebracht damals in der Schule, in den 70er´n, daß man die Gastarbeiter ab 1961 geholt hat, weil wir Arbeitskräftemangel und Vollbeschäftigung hatten.
Na, wer weiß es, wer weiß es?

Wer kennt die Brutkasten-Lüge? Wer weiß was Gaddafi 2011 prophezeit hat, und damit sowas von Recht hatte? Es interessiert keine Sau.
Hauptsache mir geht es gut.
Unsere Atlantikbrücken-Medien haben hier ganze Arbeit geleistet, das ist nicht mehr umkehrbar.

Wenn heute jemand was zum NSA-Skandal, oder zu Wikileaks im Kommentarbereich schreibt, gibts Minuse der breiten Masse und kaum Akzeptanz. Man wird als Aluhutträger beschimpft.

Das einzige, was Du hier machen kannst, ist ein Sammelbecken für die Restintelligenz, aber die bringt zu wenige Klicks, daß es sich rechnet.

Was ich schon Youtuber unterstützt habe, für sauber recherchierte Berichte und Videos, mit Zahlen die man offiziell nachlesen kann, habe ich aufgehört zu zählen, immer in der Hoffnung, daß wie in der DDR das Volk endlich mal aufbegehrt. Nö.
auch WF würde ich mit einem verdienten, monatlichen Betrag unterstützen, aber der Informationsgehalt ist mir eigentlich zu gering. Ich mach das dann über die amazon-Links, wenn ich was brauche.


Wir basteln uns gerade ein zweites DDR und China und finden das auch noch gut, Dagegen kommt man derzeit nicht an.

Man braucht sich derzeit nur ÖR-TV anschauen. nur linksgrünversiffte Themen.

Und falls es jetzt jermand mit der berühmten Keule versucht: Ich bin Migrant und kein Biodeutscher. Ich darf das :-)

Und mehr Streitthemen hier, hieße ich persönlich immernoch sehr Willkommen.

Dieser Beitrag wurde von Candlebox bearbeitet: 31. Juli 2017 - 21:55

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#7 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 31. Juli 2017 - 22:46

Natürlich nicht, und natürlich nicht. Es reicht schon der Blick nach Deutschland. Wer kennt Jörg Tauss?

Mich persönlich kratzt die Orientierung von Artikeln weniger als die Tatsache, daß man nichts anderes mehr findet, was den Namen auch verdient.

Weiß gar nicht mehr wo das war... da gab es eine imo sehr, sehr interessante Frage:
- Warum ist in DE als demokratischem Staat das "Zeigen verfassungsfeindlicher Symbole" verboten?
Und warum gibt es überhaupt Symbole, die "verfassungsfeindlich" sind?

"Ist halt verboten" ist natürlich keine Antwort. Und wenn man da ein bißchen näher darauf eingeht und sich damit auseinandersetzt, stehen einem auch bald die Haare zu Berge.
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#8 Mitglied ist offline   Candlebox 

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geschrieben 01. August 2017 - 19:26

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 31. Juli 2017 - 22:46)

Natürlich nicht, und natürlich nicht. Es reicht schon der Blick nach Deutschland. Wer kennt Jörg Tauss?

Ich gestehe, daß es doch schon so weit nach hinten im Hirn gerutscht ist, daß es erst nach Eingabe in einer Suchmaschine beim Anblick seines Konterfeis erst wieder geklingelt hat. Gebe auch gerne zu, daß ich 2009/10 mit den Priaten sypmathisiert und damals auch gewählt habe.
Dann fiel mir in dem Zusammenhang sofort Christian Wulff ein :-)

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 31. Juli 2017 - 22:46)

Mich persönlich kratzt die Orientierung von Artikeln weniger als die Tatsache, daß man nichts anderes mehr findet, was den Namen auch verdient.

Kannst du das präzisieren?

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 31. Juli 2017 - 22:46)

- Warum ist in DE als demokratischem Staat das "Zeigen verfassungsfeindlicher Symbole" verboten?
Und warum gibt es überhaupt Symbole, die "verfassungsfeindlich" sind?

Da machst Du aber ein Faß auf. Wärst du jetzt ESC-Kandidat, wärst raus, das weißt?

Etwas hergeholt, aber ich hatte diesbezüglich mal eine Diskussion mit einem (nicht meinem) Vorgesetzten der in seinem Bereich ein quasi-Alkoholverbot und Politisch korrektes Verhalten in seinem Terretorium versucht hat, einzuführen.

Absolutes Rauchverbot, (durch das Nichtraucherschutzgesetz gedeckt und auch hinnehmbar, sage ich jetzt als :smokin: )
Es dürfe keinerlei Alkohol mehr, weder konsumiert noch sichtbar in seinem Bereich sein.
Alle Kalender mit sekundären Geschlechtsmerkmalen von Frauen seien zu entfernen.
Alle Diskussionen über Religion, Sport, Politik und Tagesgeschehen sind zu unterlassen
Und noch paar andere Lächerlichkeiten :-)
Begründung: Um der Verführung durch Alkohol, Sexualität etc. den instabilen und gefährdeten Menschen gegenüber dahingehend vorzubeugen.

Ich hab ihn gefragt, womit er dann seinen Adipositasgefährdeten inklusive seiner Person dann entgegenkommt. War er sauer.


Zum Thema: Ich hätte z.B. das Thema digitale Bücherverbrennung 2017 Spiegel, NDR, amazon hier stark gefunden, hab 2 mal was in den Kommentaren auf der Hauptseite dazu gepostet. Hätte vielleicht interessant werden können. Schad.

Dieser Beitrag wurde von Candlebox bearbeitet: 01. August 2017 - 19:49

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#9 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 01. August 2017 - 20:16

Das fällt mir auch an mir auf: nicht zu lange und ein Thema verwischt und verwäscht. Gaddafi? Google den mal und frag Dich, ob das, was Du da findest, den Tatsachen entspricht oder ob die Dokumentation... angepaßt... wurde.

Tauss war aber nicht minder. Zur Erinnerung: Das war der, der den Auftrag bekommen hatte rauszufinden wie Kinderpronographie in D so aussieht - quantitativ und qualitativ. Das war kurz vor der Zeit, wo alle möglichen Gesetze "zum Schutz der Kinder" durchbeboxt wurden. Leider findet man DAZU so ziemlich gar nichts mehr; ich hätt gerne Belege gepostet dazu, daß er damals "angeblich" herausbekommen hatte, daß Anteil und Auswirkung vernachlässigbar gering seien dahingehend, daß keine weiteren Maßnahmen erforderlich seien.

Das offizielle Ergebnis seiner Erkundigungen kennen wir ja.


RE: Orientierung, jetzt wo Du das rausstellst seh ich, daß ich da die Hälfte unterschlagen hab. :blush:

Worauf ich rauswollte, war, daß ich für mich gerne Artikel hätte aus allen Bereichen des Spektrums, die ja - als Teil -- das Gesamtbild zusammensetzen (sollten).

Nur: Es gibt, wie Du festgestellt hast, nur noch Artikel "bestimmter" Couleur. Andersfarbige sucht man vergeblich.

Aber wo links ist, da muß auch rechts sein. Alles andere wäre albern. Kein Oben ohne Unten; kein Licht ohne Schatten UND kein Links ohne Rechts und kein Rechts ohne Links.


Und darauf wollte ich hinaus. Versuch mal, einen Artikel zu finden, der tatsächlich national-republikanischer Natur ist - der also den Bezeichner "rechtsorientiert" verdient.

Es gibt sie nicht. Rechtsorientiert ist nicht synonym mit "Ausländer raus" und rechtsorientiert ist auch nicht synonym mit "Heil Hitler" und rechtsorientiert ist erst recht nicht synonym mit Haß.

Zu dem Schluß muß man aber kommen, wenn man sich anschaut, was man so findet. Ob wohl in D noch jemand weiß, daß wir eine Republik sind? Daher das R in BRD. Sogar die DDR war nominell eine (da gibt es das R auch).

Demokratie und Republik sind aber Gegenpole: Eine agiert im Sinne der Mehrheit; die andere im Sinne von Minderheiten. Eine schaut nach außen; die andere schaut nach innen.

Deutschland ist seit Jahrzehnten in einem politischen Ungleichgewicht, was seinesgleichen sucht, und keiner ist bereit, was dagegen zu unternehmen. Stattdessen freut man sich, Exportweltmeister zu sein - jeder Republikaner sollte bei sowas an die Decke gehen.


Das mit dem Faß, mh, kann grad nicht einschätzen wie Du das aufgefaßt hattest. Was ich meinte, war Folgendes: Wir möchten ein freiheitliches Land sein, richtig? Und wir möchten uns in Toleranz üben. Richtig?

Tabuisierung ist keine Toleranz. Stattdessen ist gemeinhin bekannt, daß Tabuisierung erst Interesse generiert.

Tabuisierung entsteht aber aus einem Angstbegriff. Wovor hat Deutschland also Angst? Es scheint völlig überzogen, aus beliebigen(!) Medien völlig pauschal Symbole des sogenannten dritten Reiches herauszukürzen. Besonders, da kein anderes Land der Welt solche Ansprüche stellt. Ganz im Gegenteil verursacht D eher Mehraufwand damit.

Deshalb die reißerische Frage: Angenommen, es gäbe keine "verfassungsfeindlichen Symbole" (per definitionem) und entsprechend wäre nichts von dem, was bisher unter diesen Begriff fällt, streitfähig. Was dann?

An sogenannten Neonazis kann es jedenfalls nicht liegen. Die haben dafür gesorgt, daß D sich durch Verbieten von Ziffernkombinationen zum Affen macht.
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#10 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 08. August 2017 - 11:31

Zu gegebenem Anlaß, auch wenn es damit sicher nix zu tun hat und auch vermutlich nicht so beabsichtigt war :blush:

- Danke für den Google-Frauen-Artikel auf der Hauptseite. So in etwa stell ich mir das vor mit einer "Zusammenarbeit" von Artikel und Kommentaren dazu.

Vielleicht hab ich's übersehen - falls nicht, fehlt nur noch ein Link auf das angesprochene Dokument und dann haben wir fast schon Perfektion. :)
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#11 Mitglied ist offline   Candlebox 

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geschrieben 09. August 2017 - 02:01

Ja! War richtig gut. Gerne mehr davon! Auch ein Danke von mir an dieser Stelle.

Und ja, handelte sich in dem Fall eben um google, und wenn es Apple oder Microsoft gewesen wäre, hättet ihr das auch zu eurer Seite passend gefunden und wahrscheinlich auch gebracht.

Und da sind wir am Ausgangsthema Medien. Hättet Ihr es auch gebracht, wenn es bei Pro7 oder den gern in den News genommenen ÖR-Sendern passiert wäre? Oder bei Springer, die ja mit Bild.de, Welt.de auch einen Onlinebezug herstellt und das Schreiben ging schliesslich per elektronischer Post, (auch ein IT-Bezug) Online.
Vielleicht eher nicht.
Aber auch da hätte es in einem solchen Fall vielleicht genauso viele Klicks gegeben und wäre evtl. genauso gut geworden.

Dieser Beitrag wurde von Candlebox bearbeitet: 09. August 2017 - 02:30

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#12 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 09. August 2017 - 03:40

Hmmm... ich denke, das funktioniert am ehesten, wenn man den Focus explizit von "IT" wegnimmt aus dem Artikel. Da gehört er ja bei solchen Themen ohnehin nicht hin. Also zum Beispiel in der Überschrift nur "Firma Feuert Frauen-Artikel Ferfasser" und im Artikel dann erwähnen, um welche Firma es ging. Gut, bei Google kommt natürlich hinzu, daß die sich Offenheit auf die Fahnen schreiben... das verwischt die Sache wieder ein bißchen (erwähnt man es wegen IT nicht, oder erwähnt man es wegen thematischem Bezug doch?).

Ohne das jetzt breittreten zu wollen, aber man sieht in der Kommentarsektion wirklich deutlich, daß kritsches Hinterfragen völlig out ist; und wenn ich entsprechende Bemerkungen dort für bare Münze nehmen soll (hab's nicht selbst überprüft) dann sieht das womöglich in der dt. Medienlandschaft nicht minder schlimm aus (das, oder es geht mehr ums Geld als um Informationsgehalt).

Mich irritiert sowas immer. Erst dieser Beißreflex, frei nach dem Motto, gegen eine Sache zu sein sei völlig unvorstellbar, dann dieser Beißreflex, aha jemand ist gegen eine Quote, also ist er dafür, Sache X zu verbieten (wo jeder normal-gebildete Mensch sofort sehen *müßte*, daß das eine mit dem anderen genau nix zu tun hat) und dann natürlich der Beißreflex des Beißreflexes wegen ("ich weiß zwar nicht worum es geht, aber das widerspricht der Mehrheitsmeinung, also bin ich dagegen").

Danke, Candlebox, in diesem Zusammenhang für den Verweis auf Gaddafi; ich hab seitdem ein paar Augäpfel auf seine Gesellschaftstheorien geworfen, die da sehr interessant (und passend) sind; und die in diesem Kontext notwendigerweise die Frage aufwerfen, ob Gaddafi gehen mußte, weil er Ideen hatte, die in diesem Sinne der westlichen Ideologie (nach innen!) nur schädigen konnten.
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