WinFuture-Forum.de: Seagate Barracude 7200.12 250 GB - WinFuture-Forum.de

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Nachrichten zum Thema: Hardware
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Seagate Barracude 7200.12 250 GB

#1 Mitglied ist offline   Gispelmob 

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geschrieben 22. April 2017 - 15:15

Ich hab über Ebay eine neue Seagate Barracude 7200.12 250GB gekauft, da ich breits 7 Stück besitze und mit der 8. dann das 2. RAID-Array verfollständigen will. Es handelt sich um das Modell ST3250318AS, was auch auf dem Label steht.

Leider ist diese Festplatte mit einer HP Firmware ausgestattet. Die Modellnummer ist dadurch VB0250EAVER und die Firmware ist HPG9. Das Seagate Flash Utility erkennt sie deshalb nicht.

Wie muss ich vorgehen, damit ich wieder eine Seagate Firmware drauf bekomme? Gibts da eine Methode um trotzdem das umflashen zu erzwingen?

Ich wollte die Festplate vorsichtshalber nicht mit dieser Fremdfirmware in das RAID integrieren.

Dieser Beitrag wurde von Gispelmob bearbeitet: 22. April 2017 - 15:19

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#2 Mitglied ist offline   Langi 

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geschrieben 22. April 2017 - 15:21

Bei einem Raid sind weder der Hersteller, die Modellreihe oder die gleiche Firmware wichtig. Interessant ist hauptsächlich die gleiche Grösse.

Die Festplatte kannst du so problemlos hinzufügen.
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#3 Mitglied ist offline   Gispelmob 

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geschrieben 22. April 2017 - 15:29

Das es im RAID funktionieren sollte ist mir klar, nur ich wollte der Festplatte gern die originale Firmware verpassen.
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#4 Mitglied ist offline   Gispelmob 

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geschrieben 22. April 2017 - 16:22

Gut, das hat sich erledigt. Ich hab eine Methode gefunden ein Firmware Update zu erzwingen.

http://forum.hddguru...?t=22539&start=

FDL497A.EXE -m Pharaoh -f PHCC491H.LOD -i ST3500418AS -s -x -b -v -a 20

Leider gab es ein Problem beim flashen und nun startet die HDD nicht mehr. Also heisst es eine andere kaufen. Eventuell ist da noch Garantie drauf. Mal schauen was HP dazu meint. Ein HP Siegel ist ja drauf.
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#5 Mitglied ist offline   Gispelmob 

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geschrieben 22. April 2017 - 18:17

Ich hab noch ne Frage dazu. Bei der Festplatte ist durch den Fehler beim flashen nun anscheinend die Firmware defekt, sie dreht nichtmal mehr an. Die Platter sind aber in Ordnung, bis heute hatte sie nur etwa 20 Betriebsstunden.

Wenn ich mir nun eine identische gebrauchte kaufe und die Platine tausche, hätte die Festplatte wieder eine funktionierende Firmware. Würde das überhaupt funktionieren? Hat jemand Erfahrung damit?

Dieser Beitrag wurde von Gispelmob bearbeitet: 22. April 2017 - 18:18

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#6 Mitglied ist online   RalphS 

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geschrieben 22. April 2017 - 19:09

Surprise, surprise :imao:

Eine Platine einer identischen HDD würde helfen, ja, wenn Du in der Lage bist, die auszutauschen (note: ggf ist ein Schraubenzieher erforderlich).

Nein, es gibt keinerlei Vorteile, wenn man da eine 'andere' Firmware raufschreibt. Das hast Du ja jetzt gelernt. :wink:

Wobei ich mich schon frage, wo der echte Sinn in einem (zwei) Array(s) aus 250er Platten ist. Es wäre imo sinnvoller, zwei neue(!) 2TB-Platten einzukaufen und da ein RAID1 drauszumachen, Daten alle rüberschieben und dann die alten Platten entsorgen. Evtl natürlich auch mehr; mit 3x1TB (oder größer; 1TB ist vergleichsweise teuer) steht man natürlich besser da.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#7 Mitglied ist offline   Gispelmob 

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geschrieben 22. April 2017 - 19:36

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 22. April 2017 - 19:09)

Nein, es gibt keinerlei Vorteile, wenn man da eine 'andere' Firmware raufschreibt. Das hast Du ja jetzt gelernt. :wink:

Naja der Fehler lag wohl daran, dass ich eine falsche Firmware genommen habe. Die Festplatten der Modellreihe bis 1TB haben 1/2/3 Köpfe. Und man sollte nicht die Firmware für 3 Köpfe auf eine Platte schreiben die nur einen hat.^^ Warum die Platte aber nichtmal mehr andreht ist mir ein Rätsel.

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 22. April 2017 - 19:09)

Wobei ich mich schon frage, wo der echte Sinn in einem (zwei) Array(s) aus 250er Platten ist.

Wenn ich ein komplettes Backup mache, bekomm ich maximal 1 TB voll. Von daher ist die Frage nach großen Platten nicht so primär wichtig.

Es sind 7x 250er Platten vorhanden und davon hängen 4 im RAID5 und 3 weitere warten darauf, dass es eine 4. gibt. Geplant war ein weiteres RAID5 oder ein RAID5 aus allen 8 Platten. Zusätzlich steckt noch ein zweiter Controller im Server mit 8 weiteren Ports der noch gar keine Platten hat, bzw da nur 3 einzelne und verschiedene 500GB Platten dranhängen. (Das Gehäuse hat 16 Einschübe)

Von daher bin ich da relativ flexibel. Derzeit liegt noch ein dritter identischer Controller mitsamt Mainboard/CPU/Speicher im Schrank der auch noch auf 8 Platten wartet. Aber für den hab ich auch noch kein 19" Gehäuse.

Dieser Beitrag wurde von Gispelmob bearbeitet: 22. April 2017 - 19:42

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#8 Mitglied ist offline   Langi 

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geschrieben 22. April 2017 - 22:42

Der Flash-Versuch war ja eigentlich schon mal vollkommen sinnfrei. Ein Umbau der Elektronik hilft vermutlich auch nur, wenn du eine Festplatte findest, die auch kompatbel ist. Ein kleiner Unterschied, in der Produktionsreihe, reicht schon, dass es nicht klappt.

Garantie gibt es sehr sicher nicht mehr, da die Dinger schon vor 8 Jahren erschienen sind.

Mich wundert eigentlich schon das komplette Unternehmen, eine gleiche Festplatte zu besorgen, obwohl die auch ohne viele Betriebsstunden auch alleine auf Grund ihres Alters jederzeit drauf gehen können.
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#9 Mitglied ist online   RalphS 

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geschrieben 22. April 2017 - 23:03

Da die Firmware die Platte ansteuert, wird das Teil ohne passende Ansteuerung auch nicht starten. Du hast sozusagen dem Auto die Kurbel vorne abgebaut und mit einer Türklinke ersetzt und nun kann zwar der Butler an der Türklinke rumklinken, aber davon startet das Auto nicht, WEIL es eben EIGENTLICH angekurbelt werden müßte.

Ist ein blankes Logikproblem und mehr oder weniger identisch zu dem mit dem falschen PC-BIOS. Man *könnte* das wiederherstellen, nur leider ist das das Kindergartenproblem: Damit man es wiederherstellen kann, muß man drauf zugreifen, aber damit man drauf zugreifen kann, muß es erst wiederherstellen. Ergo bleibt nur noch, den hoffentlich gesockelten BIOS-Chip auszubauen und den anderswo zu brennen (oder man hat ein Backup).

- Worauf ich mit den Größen rauswollte war a) die Tatsache, daß RAIDsets für Ausfallsicherheit da sind und gebrauchte Platten das ein bißchen konterkarieren, und b) die Tatsache, daß mit ansteigender Plattenzahl das Risiko für EINEN Ausfall im Array steigt. Und weil beim Rebuild die Auslastung aller Platten im Array notwendigerweie steigt, steigt damit auch das Risiko für einen *weiteren* Ausfall einer anderen Platte (das wird noch schlimmer, wenn die Platten identisch und insbesondere aus derselben Charge stammen). Mit R5 sind die Daten dann hinüber. (Daher würd ich von einem R5 aus allen 8 Platten auch eher abraten.)

Je nachdem was der Controller kann, könntest Du über ein R6 nachdenken, um das ein bißchen zu mitigieren. Dann können zwei (beliebige) ausfallen. 2xRAID5 können zwar auch zwei ausfallen, aber analog zu R1+0 (und R5+0) müssen das dann 'die richtigen zwei' sein (wobei für R5+0 die Chance für die 'richtige' Platte rechnerisch besser ist, aber immer noch nicht an 'zwei beliebige' ranreicht).

Wenn der Controller das aber nicht kann, müßten für gesenktes Ausfallrisiko die älteren Platten erneuert und/oder die Plattenanzahl reduziert werden.
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#10 Mitglied ist offline   DK2000 

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geschrieben 23. April 2017 - 06:27

Beitrag anzeigenZitat (Gispelmob: 22. April 2017 - 19:36)

Naja der Fehler lag wohl daran, dass ich eine falsche Firmware genommen habe. Die Festplatten der Modellreihe bis 1TB haben 1/2/3 Köpfe. Und man sollte nicht die Firmware für 3 Köpfe auf eine Platte schreiben die nur einen hat.^^ Warum die Platte aber nichtmal mehr andreht ist mir ein Rätsel.

Wenn Du die Zeile, welche Du da weiter oben gepostet hast, mit der PHCC491H.LOD, dann war das die Datei für Platten mit einem Kopf. Wenn Du die PHCC494H.LOD genommen hast, dann war das die Datei für Platten mit drei o. vier Köpfen.

Aber wie auch immer, das betrifft nur Seagate Platten mit passende Seagate PCB. Wenn HP nicht nur die Firmware, sondern auch das PCB ausgetauscht bzw. angepasst hat bzw. eine alternative Version verwendet hat, dann passt die Firmware dazu nicht und die Platte ist erst einmal hinüber.

Daher wird bei HDDs immer die Seriennummer geprüft, ob ein Update geht oder nicht und welches Update das richtige ist.

Das die Platte jetzt gar nicht mehr anläuft, könnte daran liegen, dass die Firmware nicht startet bzw. sie startet, aber findet nicht die erwartete Hardware. Der Motor selber wird ja ebenfalls über die Firmware gesteuert und erst wenn die läuft, läuft auch der Motor an.

Ein Platinenwechsel könnte da durchaus helfen, eventuell auch der Austausch des (gelöteten) BIOS Chips bzw. wenn man jemand kennt, der sich damit auskennt, auch das Flaschen im aufgelöteten Zustand.

Und ja, das Flaschen von HDDs ist bis heute eine heikle Angelegenheit. Forcieren sollte man das nur dann, wenn man wirklich weiß, was man da macht. Aber solange die Platte keine Bugs aufweist, welche mit so einem Update behoben werden, sollte man das eh lassen.
Nutella hat nur sehr wenig Vitamine.
Deswegen muss man davon relativ viel essen.
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#11 Mitglied ist offline   Gispelmob 

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geschrieben 23. April 2017 - 09:00

Beitrag anzeigenZitat (Langi: 22. April 2017 - 22:42)

Garantie gibt es sehr sicher nicht mehr, da die Dinger schon vor 8 Jahren erschienen sind.

Woran du das auch immer festmachst.... Server werden u.a. mit einer kleinen Platte verkauft auf der das BS ist, damit der Kunde sieht dass der Server läuft. Die Kunden tauschen diese Platten aber gern sofot aus und dann hat man eine neue Platte mit wenig Stunden. Ich gehe davon aus, dass HP keine gebrauchten oder alten Platten in neuen Servern ausliefert.

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 22. April 2017 - 23:03)

- Worauf ich mit den Größen rauswollte war a) die Tatsache, daß RAIDsets für Ausfallsicherheit da sind und gebrauchte Platten das ein bißchen konterkarieren

Die Platten waren allesamt neu, also entweder noch eingeschweist oder mit maximal 20 Betriebsstunden.

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 22. April 2017 - 23:03)

und b) die Tatsache, daß mit ansteigender Plattenzahl das Risiko für EINEN Ausfall im Array steigt. Und weil beim Rebuild die Auslastung aller Platten im Array notwendigerweie steigt, steigt damit auch das Risiko für einen *weiteren* Ausfall einer anderen Platte

Das war auch meine Überlegung. Deswegen geht die Tendenz eher zu 2x RAID5 mit 4 Platten. Auf lange Sicht gesehen sind diese Platten eh nur zum testen denn momentan schiele ich auf 3 oder 4TB Platten von HGST/Seagate zur Langzeitsicherung. Und da kommen dann mit Großvater/Vater/Sohn auch ein paar TB zusammen. Aber das wichtigsten davon liegt eh in Github oder Google Drive.

Beitrag anzeigenZitat (DK2000: 23. April 2017 - 06:27)

Wenn Du die PHCC494H.LOD genommen hast, dann war das die Datei für Platten mit drei o. vier Köpfen.

Ja genau die hatte ich genutzt. Ich dachte (in Bezug auf Versionen) dass diese neuer ist. Dass es unterschiedliche Versionen für die Kopfanzahl gibt, das hab ich erst hinterher gelesen nach dem das flashen fehlschlug. :rolleyes:

Ich werde also versuchen ein anderes PCB zu bekommen um so die Platte zu retten.
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