WinFuture-Forum.de: Neue Festplatten - WinFuture-Forum.de

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Neue Festplatten Platz wird knapp.

#1 Mitglied ist offline   Candlebox 

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geschrieben 01. Februar 2017 - 19:01

Hallo, Ihr lieben.
Würde mich über Anregungen freuen.
Zum besseren Verständnis, habe ich am Ende ein paar Screenshots angehängt.

Ich habe einen Datengrab-PC, manche würden es NAS nennen ich nenne ihn "Server".
Da läuft ein MA720-US3 seit Jahren drinne, jetzt mit Win10 aus dem Upgradeangebot.

Im laufe der Jahre, habe ich auf immer größere Platten aufgerüstet.(müssen)

Zuletzt 03.2014 da gab es 3 Seagate 3TB SV35 mit 3 Jahren Garantie, die ich zu einem 9TB Stripe unter Windows zusammengesetzt habe.

Darin sind Ordner 02-07, das Entspricht der Kopie des Sicherheitsbackups der externen Platten 02-07
Platte 01 im Rechner und der Externen-Platte ist auch von 03.2014, aber die ist praktisch mit meinen ersten Film-Projekten voll und wird auch nicht mehr angefaßt, kann so im eigentlichen Sinne auch bleiben.
Ordner 02-07 entsprechen unterschiedlichen Genres
02 - Kinderserien, Kinderfilme
03 - Doku, Film
04 - Aktuelle Aufzeichnungsprojekte
05 - HSS (Harald Schmidt) beendet
06 - Lindenstraße (läuft leider immernoch)
07 - alles rund um Comedy

Die einzelnen externen Backups der Ordner 02-07 sind demnach unterschiedlich gefüllt und bedarfen derzeit vorerst keines Eingreifens.

Die Backupplatte B (erst ein Jahr alt) beinhaltet das Backup der Partition C undD und E des "Servers" auf dem E alle Images aller meiner Rechner, Roms, Images von Rechnern, die ich in der Mangel hatte, vmware-images, Bilder, etc. und die meiner Tatorte, die ich ebenfalls als Projekt in der Mangel habe, lagern.
Auch der Platz wird langsam voll.
Das Board hat nun mal nur 6-Sata Anschlüsse und für Platte 01 habe ich eine Controllerkarte eingebaut.

Kurzum, das Ding ist an der Kapazitätsgrenze und die Platten langsam auch. Ich schätze, in spätestens 4-6 Monaten laufe ich voll. Nehme leider einfach zu viel auf :-(

Boards habe ich 2 da, einmal ein GA 790 mit 10 SATA Anschlüssen, oder mein Lieblingsboard ein GA-880GA-UD3H, welches ich gedachte einzubauen.

Was aber für Platten? Das jetzige Windows-Stripeset wollte ich eigentlich nicht mit einer neuen Platte erweitern. Denn die alten Platten sind jetzt 3 Jahre alt und haben 5000 Betriebsstunden, wäre nicht Sinnvoll das mit einer neuen Platte zu erweitern, oder?

Also dachte ich an 2 8TB neue HDDs für Ordner 02-07. Nur Welche?
WD-RED?, Seagate Archive, Seagate Desktop HDD?

Eine SV35 aus dem 3er Raid dachte ich als CDE Platte für den Server einzusetzen, und die 2 Restlichen SV35 mit der jetztgen Backupplatte als Stripeset für "Serverbackup" ?
Oder alles ganz anders?

Budget, nja, ich muß auch dafür arbeiten, aber Bequemlichkeit laß ich mir auch gerne was kosten.

Ich wecke das Datengrab, werfe immer die Projekte von ca. 4 Wochen in die entsprechenden Verzeichnisse und Synce das dann gleichzeitig auf die entsprechenden externen Platten, die praktisch keine Betriebsstunden aufweisen.

Tipps?

Danke mal im voraus.

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Dieser Beitrag wurde von Candlebox bearbeitet: 01. Februar 2017 - 19:03

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#2 Mitglied ist offline   d4rkn3ss4ev3r 

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geschrieben 01. Februar 2017 - 19:18

Wenn du das nur temporär immer zum sichern nutzt, würde ich keine NAS Platten wie WD Red kaufen sondern normale Desktop Platten.
Ich persöhnlich mag WD mehr als Seagate. Bei anderen ist das eventuell anders. Im grunde das selbe wie Intel + AMD.
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"Jene, die grundlegende Freiheit aufgeben würden, um eine geringe vorübergehende Sicherheit zu erwerben,
verdienen weder Freiheit noch Sicherheit." (Benjamin Franklin)


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#3 Mitglied ist offline   ndeath 

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geschrieben 01. Februar 2017 - 19:26

Hmm... wenn ich das richtig verstanden habe, dann sicherst du deine Daten ja zusätzlich auf einer bzw. mehreren externen HDDs. D.h du bist nicht total aufgeschmissen, wenn eine HDD in deinem Server den Geist aufgibt.

Dementsprechend würde ich die HDDs in deinem Server noch werkeln lassen (5000Stunden sind m.E. nicht sonderlich viel) und nur eine weitere einbauen um dem Speicherplatz zu erweiteren. Und sollte tatäschlich eine abrauchen, hast du doch deine Sicherung!?
Abgesehen davon schützt neue Festplatte ja auch nicht vor Ausfall - aber das weißt du ja selbst!
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#4 Mitglied ist offline   Candlebox 

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geschrieben 01. Februar 2017 - 19:28

Beitrag anzeigenZitat (d4rkn3ss4ev3r: 01. Februar 2017 - 19:18)

Wenn du das nur temporär immer zum sichern nutzt, würde ich keine NAS Platten wie WD Red kaufen sondern normale Desktop Platten.
Ich persöhnlich mag WD mehr als Seagate. Bei anderen ist das eventuell anders. Im grunde das selbe wie Intel + AMD.


Nja, bin mit Seagate selber immer gut gefahren, aber muß ja nicht. es stellt sich schon die Frage 2x8 TB, da ist das Angebot an FP eher überschaubar, oder doch besser 3x6TB? Dann habe ich mehr Auswahl an Herstellern.

Generell, möchte ich die Plattenmenge eher reduzieren oder maximal gleich halten bei steigendem Speichervolumen, denn weniger Daten werdens auf Dauer nicht, sondern immer mehr. Daß ich die 9TB in 3 Jahren voll bekommen werde, war mir damals schon klar, irgendwann wächst zwar die Datenmenge auch expotenziell nicht mehr so an, da mein Interesse auch begrenzt ist.

Beitrag anzeigenZitat (ndeath: 01. Februar 2017 - 19:26)

D.h du bist nicht total aufgeschmissen, wenn eine HDD in deinem Server den Geist aufgibt.

Richtig

Beitrag anzeigenZitat (ndeath: 01. Februar 2017 - 19:26)

Dementsprechend würde ich die HDDs in deinem Server noch werkeln lassen (5000Stunden sind m.E. nicht sonderlich viel) und nur eine weitere einbauen um dem Speicherplatz zu erweiteren. Und sollte tatäschlich eine abrauchen, hast du doch deine Sicherung!?

Ja, die überlegungen hatte ich auch, ich mein, ich laufe jetzt seit Wochen rum und überlege. Irgendwie, mag ich die 3 Jahre alte Platten nicht mit einer neuen mischen und 9TB wieder zurücksichern im Gaufall? Ich hoffe hier auf sinnvolle Tipps,
Klar kann es sein, das von 2 neuen, eine kurzfristig die Biege macht, irgendwie denke ich, daß die Chance, daß 2 neue Platte abrauchen tendenziell kleiner ist als irgendwann dann eine der vier.
Desweiteren hätte ich die 3 alten SV35 erstmal 4 Wochen weggelegt.


Danke für deinen Tipp, kommt auf die Liste.

Dieser Beitrag wurde von Candlebox bearbeitet: 01. Februar 2017 - 19:41

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#5 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 01. Februar 2017 - 19:40

Wonach sucht Du denn jetzt genau? Festplatten als Ersatz? Oder komplett neue Hardware für den Server? So richtig les ich das grad da nicht raus.

Gutgemeinter Ratschlag, ein Stripeset ist Gift für jeden Server. Eine Platte putt gleich alle Daten weg, und auch wenn das 'nur' redundante Daten sind, so müssen die ja dann auch erstmal wiederhergestellt werden.

Wenn das natürlich über Windows laufen soll, bleibt funktional eigentlich nur noch ein Mirror über.


Wie dauerhaft läuft denn die Kiste? Falls das nämlich eher cold storage ist, könnte man über ein kleines integriertes Board nachdenken (SoC) (klein wie Mini-ITX).

Rein von der Sache her wären auch für Windows 'eigentlich' gleich große Platten die beste Option.

Derzeit sind 2-6 TB Platten so in etwa optimal re: Preisleistung (Euro bezogen auf Platz). 

Wie wäre es also mit 6x5TB, evtl 6x6TB WD Reds? Nur vom Platz her. WD Reds haben den Vorteil, daß sie sozusagen unter semiprofesionell zählen und damit vergleichsweise billig zu haben sind (Red+ / Red Pro zählt da nicht mehr drunter und Purple wär ganz falsch).

Die Profiplatten von Seagate taugen dann auch wieder. Sind sogar besser als die "großen" WDs. Kosten aber dafür mehr.


In Anlehnung an den Punkt mit dem Board oben solltest Du auch, wenn nicht schon geschehen, mal schauen wie der reale Durchsatz aussieht. Wenn sich nämlich die Platten alle in die Quere kommen und nur noch 80MB/s hinten rauskommen... naja dann sollte doch eine andere Kiste da hin. Besonders, weil der Ansatz mit dem Stripeset dann gar keine Vorteile mehr bringen würde, sondern nur noch Nachteile hätte.

ALTERNATIV oder ggf auch ergänzend gibt es auch noch SAS-Controller. Da passen auch SATA-Platten ran. Gibt es als 4i und 8i (i wie intern). Hier müßte dann aber der PCIe x16 oder einer der PCI slots frei sein. (Das unter der Annahme, daß Du das Gigabyte GA-M720-US3 meintest.)

Insbesondere: PCIe x1 reicht NICHT, in keiner Generation.

Dieser Beitrag wurde von RalphS bearbeitet: 01. Februar 2017 - 19:43

"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#6 Mitglied ist offline   Candlebox 

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geschrieben 01. Februar 2017 - 20:10

Danke, daß du antwortest!

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 01. Februar 2017 - 19:40)

Wonach sucht Du denn jetzt genau? Festplatten als Ersatz? Oder komplett neue Hardware für den Server? So richtig les ich das grad da nicht raus.

1. Platten
2. Umbau-Strategie für den kleinen Mann, wie mich

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 01. Februar 2017 - 19:40)

Gutgemeinter Ratschlag, ein Stripeset ist Gift für jeden Server. Eine Platte putt gleich alle Daten weg, und auch wenn das 'nur' redundante Daten sind, so müssen die ja dann auch erstmal wiederhergestellt werden.


Deswegen damals 3 gleich große platten als Stripeset angedacht. Ich hatte damit nie Probleme.


Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 01. Februar 2017 - 19:40)

Wenn das natürlich über Windows laufen soll, bleibt funktional eigentlich nur noch ein Mirror über.


War mir bei dir klar, daß das kommt. Danke.! :8): Nein, nicht so Oversized denn....

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 01. Februar 2017 - 19:40)

Wie dauerhaft läuft denn die Kiste? Falls das nämlich eher cold storage ist, könnte man über ein kleines integriertes Board nachdenken (SoC) (klein wie Mini-ITX).


Der läuft praktisch gar nicht. Das ist ein Datengrab PC.

Der muß vielleicht 1 mal am WE im Monat 2-3H "streamen" oder Daten aufnehmen. Der schläft nur, wird geweckt, wenn wieder Material ansteht oder abgefragt wird, oder wennn ich was in den Verzeichnissen nachschauen muß. Ich habe nochmal nachgeschaut, die 3 Jahre alten Platten haben jetzt 2200H/aus 3 jahren drauf.

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 01. Februar 2017 - 19:40)

Rein von der Sache her wären auch für Windows 'eigentlich' gleich große Platten die beste Option.


Deswegen damals 3 gleiche Platten genommen und gedacht, ich nehme jetzt 2 gleiche Platten.

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 01. Februar 2017 - 19:40)

Derzeit sind 2-6 TB Platten so in etwa optimal re: Preisleistung (Euro bezogen auf Platz).

Nun, der physische Platz in dem Gehäuse ist auch begrenzt. Es ist ein Chieftec UNI, ich krieg da Max 11 Platten rein.

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 01. Februar 2017 - 19:40)

Wie wäre es also mit 6x5TB, evtl 6x6TB WD Reds? Nur vom Platz her. WD Reds haben den Vorteil, daß sie sozusagen unter semiprofesionell zählen und damit vergleichsweise billig zu haben sind (Red+ / Red Pro zählt da nicht mehr drunter und Purple wär ganz falsch).

Siehst, damit kann ich schon was anfangen. Aber die generelle Frage nehme ich besser 4x4 (ungern) 3x6, oder doch 2x8, 5x6, 6x6?
Was mache ich mit der Backupplatte etc?
Arbeiten, muß ich für den Krempel eben auch. P/L ist schon etwas im Visier.


Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 01. Februar 2017 - 19:40)

In Anlehnung an den Punkt mit dem Board oben solltest Du auch, wenn nicht schon geschehen, mal schauen wie der reale Durchsatz aussieht. Wenn sich nämlich die Platten alle in die Quere kommen und nur noch 80MB/s hinten rauskommen... naja dann sollte doch eine andere Kiste da hin. Besonders, weil der Ansatz mit dem Stripeset dann gar keine Vorteile mehr bringen würde, sondern nur noch Nachteile hätte.

Total Wurscht.
Durchsatz beim Backup derzeit liegt bei 60-80 MB/s. Reicht mir.
Ich werfe einen Sync im Hintergrund an, es ist bei mir total egal wie lange das dauert, solange es nicht 10MB/s sind.

Wenn der ins Wohnzimmer Streamen muß, muß der Wohnungsbedingt derzeit durch 2 Repeater, dann ist der Durchsatz immernoch ausreichend für 1080er Material.

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 01. Februar 2017 - 19:40)

ALTERNATIV oder ggf auch ergänzend gibt es auch noch SAS-Controller. Da passen auch SATA-Platten ran. Gibt es als 4i und 8i (i wie intern). Hier müßte dann aber der PCIe x16 oder einer der PCI slots frei sein. (Das unter der Annahme, daß Du das Gigabyte GA-M720-US3 meintest.)

Insbesondere: PCIe x1 reicht NICHT, in keiner Generation.

Nix Profi hier, es ist nur ein Datengrab eines Datenmessies, der jetzt umstrukturieren muß. so wie es läuft, läuft es für mich perfekt, mir geht nur der Platz aus.

Erbitte Tipps zur:

Strategieänderung Aufgrund mangelnder Anschlußvielfahlt des bestehenden Boards.
Andere Boards vorhanden.
Ich möchte keine Redundanz unter Winwows, zuviele Platten vonnöten
Meine Redundanz sind die Backups auf den externe Datenträgern, muß reichen
Wenn Datenträger im Server abraucht, isses halt so, Backup vorhanden.

Der "Server" hat jetzt 6 Platten und ein SATA DVD-Brenner drinn, der auch wegkönnte.
Mir geht der Platz aus, ich muß erweitern.
Das Board gibt so nichts mehr her.
Daten werden nicht weniger
Noch ist keine Not, aber sie rückt unaufhaltsam näher.

Dieser Beitrag wurde von Candlebox bearbeitet: 01. Februar 2017 - 20:27

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#7 Mitglied ist offline   Airboss 

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geschrieben 05. Februar 2017 - 07:47

Härtetest Festplatten

HD Fehlerrate Quartal 4/2016

O <<<--------------- NSA! - Anschluß für Sonden --------------->>> O

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#8 Mitglied ist offline   Candlebox 

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geschrieben 05. Februar 2017 - 09:03

Danke.
Derzeit tendiere ich zu der 8TB der Seagate Ironwolf. 2 Stück im Stripeset. Das sind dann erstmal 16TB und die sollten die nächsten 3 Jahre nicht volllaufen.

Festplatte 01 wird dann ebenfalls in die 16TB integriert und wird dann zu 01-07

Die Systemplatte wollte ich dann mit einer meiner SV35 auf 3TB erweitern und die jetzige 2TB Systemplatte mit der 4er Backupplatte zu 6TB verschmelzen.

Die 3 restlichen SV35 tausche erstmal ich mit den externen Festplatten 02 und 04, da derer freier Platz sich so ganz langsam auch dem Ende nähert, und diese auch schon, obwohl wenige Betriebsstunden, von 2013 sind.

Irgendwie so.

So der derzeitige, geistige Plan. KW08 habe ich frei, da wollte ich das mal in Angriff nehmen. Bis dahin kann es aber sein, daß ich den Plan noch ein paarmal umwerfe :-)

Dieser Beitrag wurde von Candlebox bearbeitet: 05. Februar 2017 - 09:11

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#9 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 05. Februar 2017 - 13:35

Gut, bei Seagate schau ich wirklich zu selten. Wüßte jetzt nix an der Ironwolf auszusetzen (hab aber auch nicht weiter in Testberichte geschaut). Kritisch ist nur eins: es darf keine Surveillance-Klasse sein. Denn die schreiben eher schnell als zuverlässig (eben für Überwachung gut, wo es nix macht wenn einzelne Frames kaputt sind oder fehlen solang das Ding nur hinterherkommt).

80MB/s übers Netz sind auch mehr oder weniger zu erwarten. Das paßt also.

Wenn Du Dir im Klaren bist über die Situation und was da dranhängt, werd ich Dir die Ohren auch nicht abkauen. Kann ich selbst nicht leiden.

Wenn es Stripe sein soll und keine Redundanz da sein muß, bist Du immer mit möglichst 'weniger' Platten besser beraten. Denn für RAID0 gibts eine Ausfallsicherheit von 1/n mit n=Anzahl Festplatten. Je mehr Festplatten, desto wahrscheinlicher geht das kaputt.

3x8 wäre also eine Idee für diese konkrete Situation. Eventuell 4x8T, wenn 3x8T nicht reichen sollten oder von vornherein zu eng scheinen. Im Zweifel lieber die größeren Festplatten als mehr Festplatten, je nachdem was das Budget zuläßt.


Ansonsten als reines FYI zum Anschauen und ggf in die Planung einzubeziehen - nur damit erstmal das Wissen da ist, daß es sowas gibt :wink: --- :

Klicke mir.
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#10 Mitglied ist offline   Candlebox 

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geschrieben 06. Februar 2017 - 13:24

Danke RalphS für Deine Ausführungen.

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 05. Februar 2017 - 13:35)

Kritisch ist nur eins: es darf keine Surveillance-Klasse sein. Denn die schreiben eher schnell als zuverlässig (eben für Überwachung gut, wo es nix macht wenn einzelne Frames kaputt sind oder fehlen solang das Ding nur hinterherkommt).

Aha, interessant. Ich dachte, daß meine SV35 eine Art Surveillance sei und habe mir die Nachfolgemodelle auch angeschaut und schon in Betracht gezogen gehabt. Deine Ausführungen dahingehend klingen aber für mich schlüssig. Durch md5 Prüfung konnte ich da bei mir keine negativen Auffälligkeiten feststellen.


Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 05. Februar 2017 - 13:35)

80MB/s übers Netz sind auch mehr oder weniger zu erwarten. Das paßt also.


60-80 sind es im Minimalfall, da ich meißt große Dateien Synce (Videos) sind es im Schnitt so um die 110MB/s. Da diese PCs alle am Gigabit Switsch in einem Raum stehen. Deswegen dachte ich die Surveillance wäre dafür geeigneter? :unsure: Hmm,

Ins Wohnzimmer an den Media-PC, muß ich räumlich bedingt mit DLAN fahren. Habe mir schon überlegt, auf Wlan AC mal aufzurüsten, aber dazu bräuche ich einen neuen Router und Repeater. Da ich dafür aber zuwenig im Wohnzimmer Material schaue und dort fast nur Musik höre, hat es momentan keine Prio.


Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 05. Februar 2017 - 13:35)

Wenn Du Dir im Klaren bist über die Situation und was da dranhängt, werd ich Dir die Ohren auch nicht abkauen. Kann ich selbst nicht leiden.


Hmm, ja, eigentlich schon. Bis 2014 habe ich ja alles noch zur Sicherheit auf BR gebrannt. und alle paar Jahre dann neu umgebrannt. bis mir das Brennen dann auf den Zeiger ging.
Bin dann auf Freefilesync gestoßen und seitdem Synce ich alles auf meine Externen Platten, die wie im Eingangspost geschildert, von 01-07 nach Themen sortiert sind.
Die externen Platten haben unterschiedliche Größen, da je nach Thema, mehr oder weniger Datenmenge anfällt.


Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 05. Februar 2017 - 13:35)

Wenn es Stripe sein soll und keine Redundanz da sein muß, bist Du immer mit möglichst 'weniger' Platten besser beraten. Denn für RAID0 gibts eine Ausfallsicherheit von 1/n mit n=Anzahl Festplatten. Je mehr Festplatten, desto wahrscheinlicher geht das kaputt.

Ja, ich weiß, meine Ausfallsicherheit sollen eben die externen Platten sein.

Ich tausche schon aus Prinzip alle Platten, seit 2002 immer turnusmäßig aus, und nicht erst, wenn eine stirbt. Je nach Belastung alle 2-3 Jahre.
Ein Stripe aus den 3*3TB wurde es eben 2014, weil ich so eben nicht mehr darauf angewiesen war, jede Platte der 01-07 einzeln als Backup vorzuhalten, sondern dann eine große Suppe an Speicher hatte der damals nur 5TB an Daten betrug.
Jetzt geht der Platz allmählich eben zur neige (vorallem, durch HD-Projekte. Alte Projekte wurden im Falle einer TV-Wiederholung durch HD ersetzt ) und die 3 Jahre der SV35 sind nun auch um, sodaß die Platten nun unwichtigere Daten aufnehmen könnten, die dann eben auf neue Platten gesynct werden sollen.
Da ich immer md5s erstelle, weiß ich, wenn meine Daten sauber kopiert wurden. bin eigentlich damit immer gut gefahren.

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 05. Februar 2017 - 13:35)

3x8 wäre also eine Idee für diese konkrete Situation. Eventuell 4x8T, wenn 3x8T nicht reichen sollten oder von vornherein zu eng scheinen. Im Zweifel lieber die größeren Festplatten als mehr Festplatten, je nachdem was das Budget zuläßt.

3x8 habe ich mir auch überlegt um alles zu erschlagen, doch jetzt kommt bissl mein Nachhaltigkeitssyndrom.
1. möchte ich die '"ausgedienten" Platten weiter nochmals 1-2 Jahre nutzen, wo es egal wäre, wenn eine stirbt.
2. Möchte ich Backups der Rechner von Videoprojekten getrennt halten.

Backup beinhaltet eben alle Backups aller meiner Sklaven hier (6) und dafür gibt es keine Externe, sondern die sind auf dem Datengrab-PC unter e:\Backup und eben nochmal als Backup auf der Backupplatte im Datengrab PC.

Würde ich das mit den Videoprojekten mischen, hätte ich ein wenig Bauchschmerzen. Würde ich die dritte 8er nur für die Backupplatte nehmen, hätte ich wieder Platten übrig, die eigentlich noch völlig in Ordnung sind und dazu relativ neu.



Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 05. Februar 2017 - 13:35)



Danköööö.

Auch das habe ich mir schon überlegt.... da kommt aber wieder mein Nachhaltigkeitsego und schimpft mit mir.
"Du hast 2 Mainboards im Keller stehen, einmal ein GA 790 FXA mit 10 Anschlüssen und einmal noch dein altes Lieblingsboard ein GA-880-UD3-H, das als Ersatzboard nur rumliegt, um schnell ein abgerauchtes zu erstetzen, welches hier ebenso noch auf zwei SklavenPCs werkelt. Desweiteren hast einen PhenomII X3 sinnlos rumliegen und noch einen Phenom II X6. du brauchst kein neues Board", sagt es. "Du hast alles da" sagt es. Ich finde es hat irgendwie recht.

Irgendwie möchte ich das 880er verbauen mit dem X3, weil das für den Datengrabkasten völlig ausreichen würde.

Über zündende Bessermachideen, bin ich immer dankbar. Aber von Redundanz an Platten, zusätzlich im Datengrabsklaven möchte ich Abstand nehmen, ich mag die einzelnen Externen so behalten, irgendwie denke ich, daß ich dadurch mehr "Kontrolle" und etwas mehr Unabhängigkeit habe.
Hätte ich alles mit Redundanz und der Dantengrabkasten fiele aus, käme ich erstmal an nix mehr ran. Mit den externen Platten schon. Vielleicht gefühlt falsch, aber mir ist es dabei wohler.

Dieser Beitrag wurde von Candlebox bearbeitet: 06. Februar 2017 - 13:53

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#11 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 06. Februar 2017 - 20:07

Und siehst? Genau das mit der Nachhaltigkeit ist der Teil, der mir bei der Konfiguration... auffällt.

Als Stripeset... ziehst Du ein Backup, nimmst die Platte raus, tust neue rein, erstellst neues Stripset und kopierst hinterher das Backup zurück. 

Je mehr an Daten das wird, desto länger dauert das. Und: Wenn Du währenddessen aus Versehen mit dem Fuß die eine externe vom Sockel latschst, dann war es das mit den Daten.

Als jedes andere RAID (außer JBOD, offensichtlich) nimmst die alte Platte raus, tust die neue Platte rein, wartest und dann ist fertig. Wie Magie. :imao: Und wenn Du die externe runterlatschen solltest, dann kannst Du in der Zwischenzeit schon mal ein neues Backup ziehen (auch wenn das dann langsam wird).


Nur so als, mh, FYI. Oder wie auch immer. Weiß nicht - ich geh mal von aus, Du meintest mit 'Nachhaltigkeit' auch was anderes; aber mir zumindest ist die Bequemlichkeit eines redundanten Arrays - Platte ersetzen, Teil läuft munter weiter und ich muß nix machen -- wichtiger als Nettospeicherplatz.

Das soll auch kein Versuch sein, Dir Dein stripeset auszureden. Aber ich werd grad das Gefühl nicht los, daß Du über das mit dem "Bequemlichkeitsfaktor" bisher einfach noch nicht nachgedacht hattest.



PS, re: Board: Klar, wenn es noch was gibt an alter Hardware dann reicht das für gewöhnlich mehr als aus. Es ist nur immer etwas schwierig, fileserver-class Boards zu finden (hab ich auch bei mir feststellen müssen) wo dann mehr als nur 6 SATA-Ports verplant werden sollen. Daher der Link einfach als Headsup. Weil, wenn man nicht weiß was es so gibt, kann man es ja in seinen Planungen auch nicht berücksichtigen (zB 2TB große USB-STtcks. ;D )
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#12 Mitglied ist offline   Candlebox 

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geschrieben 07. Februar 2017 - 07:47

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 06. Februar 2017 - 20:07)

Und siehst? Genau das mit der Nachhaltigkeit ist der Teil, der mir bei der Konfiguration... auffällt.

Als jedes andere RAID (außer JBOD, offensichtlich) nimmst die alte Platte raus, tust die neue Platte rein, wartest und dann ist fertig. Wie Magie. :imao: Und wenn Du die externe runterlatschen solltest, dann kannst Du in der Zwischenzeit schon mal ein neues Backup ziehen (auch wenn das dann langsam wird).
man es ja in seinen Planungen auch nicht berücksichtigen (zB 2TB große USB-STtcks. ;D )


Ok, großer Meister, solche Argumente ziehen bei mir.

Wie würdest Du das für mein Szenario einrichten?

Angenommen ich will das 880GA weiterverwenden und hätte anschließend 4x3TB und die 4TB und 2TB aus dem jetzt Zustand im PC und 3x3TB und 2x2TB als Externe Platten.
Externe Platten selbst können alle dann wegfallen, wenn eine Spiegelung im PC vorhanden ist, also könnten die jetzigen Externen in den PC rein. Ich spare mir die Syncerei. Bin ich sofort dafür.


Hardware-Raid will ich nicht, mir zu unsicher.. Was ist, wenn das Board abraucht?

Also die Softwarelösung unter Windows soll es sein. Mit der dem Stripeset hatte ich nie Probleme bei Boardwechsel, Systemumzug etc.

Hab mich bisschen eingelesen, müßte ich schauen, wie das genau geht, bin ich total unerfahren.

Bräuchten wir wieder eine Controllerkarte, mir egal, da könnten ja die gespiegelten Platten hin.
Jetzt beginnen die Gedankenspiele, aber das genaue Wissen fehlt noch.

Vorhanden:
7x3 TB Platten
1x4 TB Platte
1x2 TB Platte
/2x2 TB Platten älteren Datums (2013), die könnten evtl. ausgelassen werden.

Ergibt 9/11 Platten mit 27TB/31TB Ist-Zustand
Board
CPU
Controllerkarte ist noch eine PCI, kann weg, könnte eine 4er PCIe hin.

System LW C/D/E will ich eigentlich nicht im Raid und auch nicht dynamisch haben. Mein Acronis sollte schon funktionierend bleiben. Sonst müßte ich meine Server-Images wieder Extern lagern.

Schluß mit den Gedankenspielen erstmal. Profi, wie würdest Du es angehen?

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 06. Februar 2017 - 20:07)

(zB 2TB große USB-STtcks. ;D )

:P
Edit: RAID ≠ Backup, oder? Also müssen die externen ja wohl bleiben. Ich laß mich jetzt mal von euch beraten.

Dieser Beitrag wurde von Candlebox bearbeitet: 07. Februar 2017 - 08:08

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#13 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 07. Februar 2017 - 20:31

Das 880GA-UD3H? Mit 6x SATA/6g, 2x SATA/3g?

"Der Profi" würde vermutlich erstmal das OS auf ein eigenes RAID1 installieren. Das geht aber bei Dir nicht, weil die Hardware da *irgendwie* mitspielen muß und bei dem Teil gibt's aber keine RAID-Funktion.

- Nicht wirklich wild. :) Hintergrund: Hat man das OS auf einem RAID1, läuft das System auch wenn eine Platte plötzlich stirbt weiter; hier geht's zu 100% um Ausfallzeitminderung. Backup kommt natürlich dazu. Das ist aber genau der Punkt, wo das bei Dir vermutlich overkill wird: die Kiste läuft ja -wenn ich das richtig verstehe- auf die Zeit bezogen eher nicht als doch.

- Für Windows RAID bleibt also nur Daten-RAID über. Da muß ich selber noch mal reinschauen; mein letzter Stand dort war, 0 und 1 und JBOD für Clients, außerdem 5 für Server (bzw die Äquivalenten dazu). Allerdings seh ich hier grad auch RAID5-Volume als Option. Muß ich also nochmal nachforschen. (Software-RAID5 immer mit dem dringenden Caveat, daß die Performance in die Knie geht; wenn da natürlich ein halbwegs tauglicher Prozessor draufsteckt, würd ich *vorsichtig* sagen könnte man es zumindest probieren. Jedenfalls dann, wenn sonst nix weiter CPU-Intensives damit passieren soll; *die* hat dann nämlich mit dem RAIDset zu tun.

Mit dem genannten Caveat im Hinterstübel wäre eine RAID5-Konfiguration mit 4 Platten *denkbar*. Davon 3 Datenplatten, eine hot spare, die nur einspringt, falls. Vorteil: Mehr netto vom brutto. :ph34r: Eine kann dann ausfallen bzw on-the-fly ausgetauscht werden.

Eigentlich wollt ich das ja grad mal quertesten, aber irgendwie stellt sich Windows grad quer mit vhdx-als-dynamischen-Datenträgern, obwohl das 'eigentlich' tun sollte mit fixed-size VHDx... anyway.

Nächste Option wäre als Mirror. Weniger CPU-lastig; dafür weniger netto vom brutto. Nur so als Überlegung, ohne weiter in die Tiefe gedacht zu haben: wenn man zwei Platten hat, dann kann man damit ja einen Mirror aufmachen, der dann neben einem potentiell auch vorhandenen Stripeset existiert. Hier könnt ja dann das Zeugs hin, was für Sync den größten Aufwand macht.

Alternative, falls Du's Dir nicht schon angeschaut hattest, wäre via storage spaces. Die sind aber immer so ne Sache: wenn alles läuft ist toll. Wenn nicht alles läuft, kann man genausogut sein Backup einspielen und hat weniger Streß. Kannst Dir aber auf jeden Fall mal in einer VM anschauen. Vorteil von storage spaces: man kannst da vorhandene Hardware reinklatschen und rausklatschen wie Du willst (insbesondere re: Größen). Nachteil: da das hochabstrahiert ist, wird Fehlerfinden schwierig. Storage spaces sind virtuelle Festplatten - keine virtuellen Volumes, sondern "Festplatten" -- sowas wie eine imaginäre Ironwolf. Also hat man nun seine physischen Datenträger, darauf sitzen die storage spaces, die ja redundant konfiguriert sein können, da drauf sitzt dann das oder die volumes, die auch noch mal redundant sein können, und da dann die Dateien drin.

Alternative II hieße Hardware, also Controllerkarte. RAID 0/1/0+1 sind nicht "übermäßig" teuer (fallen aber auch nicht unter "ferner liefen"). Könnte man aber auch bei ebay schauen. Ein guter Controller ist der IBM ServeRAID M1015 (für alles-unter-RAID5). Hier hat man dann allerdings tatsächlich den Haken, daß man bei 'Defekt' des Controllers entweder einen baugleichen oder einen kompatiblen Controller findet.... oder das RAIDset vergessen kann. Ist also auch nicht eitel Blumentopf.


Ich persönlich... würde das wahrscheinlich Schritt für Schritt angehen. Einen Mirror anlegen -- zusätzlich - und da dann die interessanten Dinge drauf. Und/Oder ein RAID5 anlegen und da zunächst ein paar nicht-so-interessante Dinge drauf. Backups weiterhin aktuell halten und das beobachten.  Läuft das so wie gedacht? Auch mal den Ausfall simulieren (= Kabel ab). Mir war so, als ob Windows nicht über Redundanzverlust informiert, sondern klammheimlich bis zum nächsten Neustart weiterläuft; da würd ich also schauen, wie es tatsächlich ist. Und wenn ich mir meiner Backups sicher bin, würd ich mir auch die storage spaces anschauen; die sind nämlich durchaus sehr interessant, bloß wenn am Ende die Daten weg wären, dann wäre das...suboptimal und da möcht man dann doch irgendwie das Netz mit dem doppelten Loch haben. (Via Controller=per Hardware ist da raus; die Dinger kümmern sich erfolgreich und besser als jede Software um die Daten, kosten dafür aber auch was.) Diese letzte wäre dann auch die 'bevorzugte' Option, insbesondere auch in bezug auf Performance (wenn auch nicht in bezug auf die Kosten).
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#14 Mitglied ist offline   Candlebox 

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geschrieben 08. Februar 2017 - 09:47

Daaaaanke, für Deine Mühe.

Eieiei, ich hab mir das jetzt mal in einer VM angeschaut, und irgendwie zickt das.

Wie ich mir das vorgestellt habe, geht das nicht. die alten Platten zusammengefügt als Pool für einen Pool aus den 2x8TB.

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 07. Februar 2017 - 20:31)

Das 880GA-UD3H? Mit 6x SATA/6g, 2x SATA/3g?

Ja.

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 07. Februar 2017 - 20:31)

- Nicht wirklich wild. :) Hintergrund: Hat man das OS auf einem RAID1, läuft das System auch wenn eine Platte plötzlich stirbt weiter; hier geht's zu 100% um Ausfallzeitminderung. Backup kommt natürlich dazu. Das ist aber genau der Punkt, wo das bei Dir vermutlich overkill wird: die Kiste läuft ja -wenn ich das richtig verstehe- auf die Zeit bezogen eher nicht als doch.

Ja, weil kaufe ich flux neue Platte, spiele Backup zurück - 15 Minuten. Fertig.

Der läuft fast nix, das ist ein Sklave, der frißt nur Strom, aber ich brauche Ihn eben. Ich habe keinen Bock nur mit externen Platten rumzuhampeln.

Den wecke ich von der Couch, wenn ich will, schmeiß’ den Viewer an und er "serviert" mir bequem das was ich möchte.


Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 07. Februar 2017 - 20:31)

Allerdings seh ich hier grad auch RAID5-Volume als Option. Muß ich also nochmal nachforschen.

Ist ausgegraut in meiner 10er Pro-VM.

Recherchen ergaben, daß das nur wegen der Codebasis auftaucht, aktivieren läßt sich das anscheinend nur auf Server-OSe Wäre jetzt nämlich mein Gedankengang gewesen, das über Raid5 zu lösen.


Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 07. Februar 2017 - 20:31)

Alternative, falls Du's Dir nicht schon angeschaut hattest, wäre via storage spaces.


Habe ich mir in der VM angeschaut, zickt irgendwie rum.

8GB Platten ließen sich als Pool verbinden
4er nicht mehr.
Beim hinzufügen neuer Platten gab’s nichtssagende Fehler. War jetzt nicht sehr vertrauenserweckend.

Vielleicht lag es an der geringen Größe, aber ich kann zum testen keine 29TB simulieren, der Platz steht mir auf dem Haupti nicht zur Verfügung.:rolleyes:
Ich dachte ich nehme 2x8GB für die neuen 2x8TB.
Und meine TB 3er und 2er in der VM als GB 3er und 2er.
Zickte einfach.

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 07. Februar 2017 - 20:31)

daß man bei 'Defekt' des Controllers entweder einen baugleichen oder einen kompatiblen Controller findet.... oder das RAIDset vergessen kann. Ist also auch nicht eitel Blumentopf.

Das ist genau der Punkt. Ich mache mich abhängig von einem Hardwarehersteller.
Und mit Update auf Win10 im Jahre 2020 auf 20/08 läuft der plötzlich nicht mehr. Oder raucht irgendwann ab, oder die neuere Firmware erkennt das Raid nicht mehr.....
Nope. will ich nicht.

Drei springende Punkte stören mich am Raid.
Ich erspare mir die Syncerei auf die Externen eben nicht wirklich. Denn daß mein übergreifendes Volume und meine externe Platten gleichzeitig den Geist aufgeben, ist wahrscheinlich nur im Fall eines Brandes zu erwarten. Aber da Hilft das Raid dann auch nicht weiter. Dann lieber einen Tresor :8):


Mit den Spaces und Parität bräucht ich mindestens 3x8TB Platten. Wenn nicht gar 4x8TB

Mit den Spaces und dem Mischmasch mit den alten und neuen Platten kommt mir komisch vor. Also müßte ich den Break vollziehen und nun komplett wieder mit neuen Platten anfangen. So wie jetzt auch, aber eben jetzt nur mit 2x8TB. Bis zum nächsten vollaufen.

Ich sehe einfach keinen brachialen Vorteil zum Jetzt-Zustand. Es sei denn, du kannst mir einen nennen.

Die 8TB Platten sollten wohl im Falle eines späteren Bedarfs der Erhöhung des Speicherplatzes eher günstiger werden. Wärs jetzt mit nochmal fast 300-550€ Mehrausgabe eher rausgeschmissene Kohle.

Das haben ist nicht das Problem, mir fehlt darin aber der Exorbitante Vorteil zum Jetzt.

Dieser Beitrag wurde von Candlebox bearbeitet: 08. Februar 2017 - 11:09

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#15 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 08. Februar 2017 - 19:02

Wie gesagt (glaub ich) der Vorteil geht in die Richtung, daß Du nicht genötigt bist, zum planmäßigen Austausch der Festplatten jedesmal rumrödeln zu müssen. 

Und mh? Es geht doch überhaupt nicht drum, Dir was einzureden. Um ehrlich zu sein? So stell ich mir Kaufberatung vor, einer sucht was, einer macht auch mal Alternativvorschlag zum Gesuchten, es wird drauf eingegangen und getestet und bewertet, und dann entsprechend entschieden --- das ist genau das, worum es *für mich* dabei geht. Nicht daß da wer sagt, Suche PC zum Spielen, er kriegt ne Antwort in Listenform, darauf kommt nochmal ein 'Danke' und das wars. DAS ist dann eher keine Kaufberatung imo. :) Und schon gar nicht darum, daß der 'Frager' das macht, was der 'Antworter' ihm sagt; dafür isses die 'Beratung'.

Mein Vorschlag für eine RAID0-basierte Konfig mit Begründung dazu steht weiter oben.

Wobei ich grad nicht schlüssig bin, wo Du in #12 oben die Liste der Festplatten zusammengesammelt hast und wie sich die zusammensetzt. Weil, in Anbetracht aller Umstände wäre zu /striped/ auf jeden Fall /spanned/ auch eine Alternative: Von der Performance übers Netz nehmen sie sich nix, beide sind ähnlich fehlertolerant (spanned 'theoretisch' einen Zacken besser dahingehend, daß das Set bis zur ausgefallenen Festplatte lesbar bleibt; bei RAID0 wär alles weg; ob man praktisch davon aber so viel hat sei dahingestellt, weil der MFT ja "irgendwo" sein kann (auch wenn erwartungsgemäß eher auf den ersten Festplatten) und solang der MFT ganz ist, *sieht* man die Datenfehler solange nicht, wie man das nicht aktiv überprüft und da Dateicluster ja überall rumfliegen können, hat man jetzt also eine Festplatte voll fehlender Cluster... und weiß aber nicht *wo* die fehlen. Kurz, Datenbestand hemmungslos kompromittiert.) kurz, spanned volumes leisten im Kontext so ziemlich identisch, außer daß der Parallelzugriff wegfällt (was aber eh übers Netzwerk kaschiert wird).

Was bleibt, ist die Eigenschaft von spanned volumes, sich nicht die Bohne für Größen zu interessieren. Dann sind eben zwei 500GB und eine TB und eine 8TB-Platte in einem 10T-Array verbunden.

... Und wenn Du das Array mit Austausch eines Datenträger eh immer wieder auflöst (zwangsläufig), dann mußt Du Dich nicht mal perma-entscheiden, sondern maximal bis zum nächsten Austausch, und kannst bis dahin die 'sinnvollste' Datenträgeroption einkaufen und damit erweitern, je nachdem, was sich in dem Moment halt am ehesten lohnt.

Natürlich gilt auch für spanned volumes dasselbe wie für stripesets: je mehr Datenträger da beteiligt sind, desto wahrscheinlicher wird es, daß *irgendeiner* davon aussteigt und damit da gesamte Array erstmal ausschaltet. ... Wenn Du Gelegenheit hast (und es nicht schon angeschaut hast): Mir war so, als konnte man Spanneds im Gegensatz zu Stripes in der Größe ändern. Aber definitiv keine Gewähr. Falls das allerdings so passen *würde*, könntest Du jederzeit das spanned volume so verkleinern, daß es eine HDD 'freigibt', und die dann austauschen und danach dann das Volume wieder vergrößern.

Aber nimm mich nicht beim Wort. Ich meide Windows' RAID lieber. Und storage spaces muß ich nicht erwähnen, wenn ich Dich richtig verstehe hast Du da denselben Eindruck wie ich: tolle Sache, aber zickig wie so ne.... äh... Gans. ;D

Und ja. Du darfst mich gerne beim Schopf greifen und sagen, achso SoftRAID is scheiße und aber selber ZFS nehmen. Worauf ich mit hoch erhobenem Kopf sage: Na und. hrhrr

Dieser Beitrag wurde von RalphS bearbeitet: 08. Februar 2017 - 19:07

"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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