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Nachrichten zum Thema: Netzwerk
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Eigenen NAS-Server erstellen


#1 Mitglied ist offline   ninjaattack 

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geschrieben 01. Januar 2017 - 12:37

Hallo und gesundes neues Jahr allen Membern ���

Ich hoffe, ich bin im richtigen Bereich.

Ich möchte gerne meine ganze Musiksammlung, die ich auf einer Festplatte habe, jederzeit von unterwegs darauf zugreifen und auf meinem Handy Abspielen bzw abspeichern.

Ist es richtig, dass ich einen NAS Netzwerkfestplatte brauche und dann alle Familienmitglieder von unterwegs dann mit ihren Handys darauf zugreifen können?

Was würdet ihr empfehlen und worauf muss ich beim Kauf achten?

Danke euch.
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#2 Mitglied ist offline   RalphS 

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  • Beiträge: 8.676
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  • Reputation: 1.075

geschrieben 01. Januar 2017 - 13:38

Nicht ganz. Du mußt außerdem noch auf dem Router Portforwarding für das NAS-Gerät einrichten. Dazu brauchst Du desssen IP-Adresse (die Du an dieser Stelle statisch vergeben oder, soweit möglich, per DHCP reservieren müßtest) und natürlich den oder die verwendeten Port(s) auf dem NAS-Gerät (je nachdem, in welcher Form das freigegeben ist oder werden soll).

Weitergehend ist das auch von Deinem Internetanschluß abhängig:

- Du brauchst ausreichend Upstream-Bandbreite (was für einen Zugang hast Du?); und
- es sollte möglichst kein DS-Lite Anschluß sein - damit wird es schwierig.

Optional, aber durchaus zu empfehlen ist darüberhinaus ein DynDNS-Dienst egal welchen Namens. Noch besser, wenn Dein Router zumindest einen davon direkt unterstützt. Zumindest dann, wenn Du von Deinem Provider öfter mal eine neue IP-Adresse bekommst. Sonst mußt Du die nämlich immer und immer wieder selber rausfinden und weitergeben.


Was das letztlich für ein Gerät ist, ist egal. Das kann auch ein simpler PC sein, wo Daten draufliegen. Oder sogar eine Fritzbox oä. wo "Online-Speicher" konfiguriert ist. Der ist zwar langsam, aber die Internetverbindung ist im Upstream (vermutlich) auch nicht schneller. Wichtig ist nur: das Gerät wo die Daten selbst liegen und alle Geräte, worüber diese Daten freigegeben und über den Router Richtung Internet weitergeleitet werden müssen alle angeschaltet bleiben. Ein Gamer-PC mit 1kW Verbrauch wäre also denkbar schlecht.

Als Caveat, und/oder Richtwert: wenn der Upstream ausgelastet ist, funktioniert auch der Downstream nicht mehr. Je nachdem was das für Daten sind, in welcher Form die freigegeben sind und wieviele Personen da gleichzeitig zugreifen sollen/müssen/können/dürfen/etc könnte es also am anderen Ende durchaus interessant werden. 1MBit Upstream wird es erwartungsgmäß nicht reißen, schon gar nicht wenn es mehrere Personen sind die da zugreifen und Du zur selben Zeit noch was runterladen wolltest.

Dieser Beitrag wurde von RalphS bearbeitet: 01. Januar 2017 - 13:44

"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#3 Mitglied ist offline   Holger_N 

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  • Reputation: 342

geschrieben 01. Januar 2017 - 15:38

Grundsätzlich finde ich aber, dass man ohne ein Mindestmaß an entsprechenden Kenntnissen keine Server, die von außen erreichbar sind, betreiben sollte. Ein passendes Gerät kaufen, alles anschließen und einrichten und dann läuft das, ohne dass man sich weiter drum kümmern müsse, ist eine gern benutzte Herangehensweise, die aber nicht ganz zu Ende gedacht ist.
Ich bin ein sehr ordentlicher, fleißiger und reinlicher Mensch, nur leider gefangen im Körper eines schmuddeligen Faulpelzes … tja, kann man nix machen …
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#4 Mitglied ist offline   RalphS 

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  • Beigetreten: 20. Juli 07
  • Reputation: 1.075

geschrieben 01. Januar 2017 - 16:39

Sollte auf der Hand liegen... tut es aber nicht immer. Recht hast Du.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#5 Mitglied ist offline   ninjaattack 

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geschrieben 01. Januar 2017 - 18:56

Also doch nicht ganz simpel wie ich zuerst dachte, aber ich bin ja lernwillig ;-)

Habe ne 50Mbit Download und 10mbit Upload Leitung.
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#6 Mitglied ist offline   EmKa262 

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geschrieben 02. Januar 2017 - 08:45

Die einfachste Vorgensweise wäre imho:
Passende QNAP pder Synology kaufen
Benutzer auf der NAS abseits von Admin mit eingeschränkten Rechten einrichten
DYNDNS auf die BOX einrichten
VPN Einrichten
Via VPN ohne Portweiterleitungen auf das NAS zugreifen

Damit wäre die Sache auch ein klein wenig sicherer. Versuch dich da erstmal ein wenig einzulesen. Bei Fragen helfen wir gerne weiter. Nur ein bisschen Know How muss vorhanden sein. Sonnst schaffst du dir deine eigene Viren/Spam/Hack-Schleuder.
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#7 Mitglied ist offline   ninjaattack 

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  • Reputation: 2

geschrieben 02. Januar 2017 - 09:14

Ok Danke.
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#8 Mitglied ist offline   ninjaattack 

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  • Beigetreten: 13. April 12
  • Reputation: 2

geschrieben 04. Januar 2017 - 08:02

Habe mir ne gebrauchte DS211j besorgt und diese mit euren Empfehlungen eingerichtet.
War doch ziemlich leicht und funktioniert bestens.
Danke.


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