WinFuture-Forum.de: WD Elements "spinnt" - WinFuture-Forum.de

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WD Elements "spinnt"

#1 Mitglied ist offline   Hobbyperte 

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geschrieben 19. Dezember 2016 - 13:35

Hatte vor ca. zwei Jahren eine WD Elements mit 500 GB Kapazität erworben, mit allerlei am PC bearbeiteten Fernsehaufnahmen befüllt und diese an einem Fernsehgerät Abgespielt. Nun hatte ich die Platte mehrere Monate gar nicht mehr in Verwendung und beim Anstecken an den PC ist sie "nicht lesbar", erscheint in der Datenträgerverwaltung als 2TB Platte und soll Initialisiert und formatiert werden. Daraufhin habe ich die SATA-Festplatte aus dem Elements-Gehäuse Ausgebaut und direkt per SATA am PC betrieben, Platte funzt einwandfrei ... alle Daten kopiert und Partition gelöscht ... wieder in das Elements-Gehäuse Eingebaut, bzw. über den darin enthaltenen USB 3.0 Converter an den PC Angeschlossen ... wird wieder als 2TB Platte Angezeigt und soll Initialisiert werden. Wenn ich darauf Eingehe kommt eine Fehlermeldung, kein Zugriff auf das USB-Gerät möglich ... per Hardware Entfernen kommt dann die Meldung "kann nicht beendet werden, da ein Neustart notwendig ist" ... nach dem Neustart geht das Spiel genau so immer wieder von vorne los. Es ändert auch nichts, wenn tatsächlich eine 2TB Platte an dem USB-Adapter betrieben wird. Anderes Netzteil bringt auch nicht die Lösung... An dem Fernseher kann ich sie leider nicht mehr testen, da ich diesen inzwischen nicht mehr habe.

Nun - mir ist dieses billige Plastik-Schrott-Gehäuse nicht wichtig. Auch der USB-Konverter ist mir nicht wichtig. Frage mich bloß, ob der Kaputt ist, oder ob im Rahmen der vielen Windows-Updates sich irgendwas geändert hat, weshalb dieser Adapter nicht mehr funktioniert? Das der USB-Konverter defekt ist, kann ja in dem Sinne eigentlich nicht sein ... im Sinne der Hardware.... da scheint wohl eher seine Software zu "spinnen" - oder?

Hat sonst noch irgendjemand derartige Erfahrungen mit einer WD Elements gemacht? Deren Elektronik ist wohl nicht sonderlich zuverlässig? Ich habe noch zwei "billige" Intenso-Gehäuse mit USB 3.0 Controller, die seit Jahren ohne solche Probleme sehr gute Dienste verrichten ... natürlich am selben PC ... und natürlich kenne und benutze ich z.B. auch das Tool USB Deview ...
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#2 Mitglied ist offline   MTKalkhoff 

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geschrieben 19. Dezember 2016 - 14:22

Habe exakt das gleiche Problem mit 500ern Festplatten von CnMemory, Intenso und WD gehabt. Jedesmal war die USB3.0 to SATA Bridge defekt. Bei einer Platine konnte man leichte Oxidation ausmachen - sonst sah alles einwandfrei aus.

Seltsam nur das diese Fälle mittelbar nach Erlöschung der Garantie, oder anders gesagt nach gut 2 Jahren auftraten...
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#3 Mitglied ist offline   Hobbyperte 

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geschrieben 20. Dezember 2016 - 16:32

Danke für die Rückmeldung, dann scheint das ja sozusagen ganz normal bei WD zu sein ... gut zu wissen! Die unverzinnten Kupferflächen sind auch bei mir leicht oxidiert, die sollten eigentlich aber nicht das Problem sein. Platine funktioniert ja auch prinzipiell, erkennt die Festplatte aber nicht mehr richtig und "spinnt" eben in der beschriebenen Weise. Den Verdacht auf "geplante Obsoleszens" würde ich dabei auch vermuten ... und offenbar mit recht präziser "Zeitsteuerung"! Denn viel benutzt wurde das Teil bei mir nicht gerade, eher sehr selten, in größeren Zeitabständen ...
Tja - da kann man nur froh sein, das es sich um eine auf den SATA-Port aufgesteckte USB-Bridge handelt. In solchen externen Festplattengehäusen greift ja immer häufiger die Unart um sich, das die USB-Bridge direkt in die Festplattenelektronik implementiert wird und ein direkter Zugang per SATA gar nicht mehr möglich ist ... vor allem bei 2,5 Zoll-Platten ... und das steht natürlich auch nicht in den Produktbeschreibungen so drin ... wenn man Glück hat, findet sich ein Hinweis unter den Kunden-Rezensionen, aber nur wenn man Glück hat und Zeit um all das zu lesen ...
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#4 Mitglied ist offline   Ampersand 

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geschrieben 12. Januar 2017 - 15:06

hallo erstmal...bin neu hier

zum thema WD elements: die qualität dieser HDD's lässt immer stärker nach.
bei der 2,5 " element ist der arm der schreib/lesköpfe im deckel befestigt...ein leichter druck im betrieb genügt um die hdd zu schrotten.
die usb schnittstelle ist fest verbunden...so ist ein (test)betrieb ausserhalb des gehäuses unmöglich

oft stirbt das teil kurz vor garantieablauf, egal ob benutzt oder nicht. ein schelm wer da an geplante obsolescere denkt.
mir ist so eine 2,5 " mit unersetzlichen urlaubsfotos von einem auf den anderen tag "gestorben"..klack klack klack...seitdem liegt sie zerlegt im regal...fotos gefällig? (pn) SO EIN GELUMPE !!!!

so muss ich also viel kalte redundanz in meine private rechnerumgebung einbauen...eine 4tb externe hdd? niemals....wenigsten habe ich nun 500GB onlinespeicher bei einem D anbieter (ein usanbieter kommt aus prinzip nicht in frage)

am besten eine bandsicherng die ich bei banken eingerichtet habe...aber das ist sehr teuer....kann ich mir kaum leisten. so bleibt nur ein verteilen auf möglichst viele medien und zu hoffen das .....
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#5 Mitglied ist offline   Hobbyperte 

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geschrieben 12. Januar 2017 - 22:37

Zu dem diesen Thread betreffenden WD-Gehäuse stellte ich inzwischen fest, das der Controller die eingebaute Festplatte zwischenzeitlich doch wieder richtig Ansteuerte. Womit klar ist, das nicht Windows oder Treiber die Problemursache waren. Sehr merkwürdig dieses Dings ... mal geht's, mal geht's nicht ... unzuverlässiger Mist! ... mit dem ich mir nicht den Platz im Regal oder Schrank verstellen will, das Teil ist (natürlich ohne der Festplatte) im Elektronikschrott Entsorgt!

Ja das Problem mit der auf der Festplattenelektronik integrierten USB-Schnittstelle greift bei externen Laufwerken immer mehr um sich, ist aber nun einmal auch dem Preiskampf geschuldet... In den letzten Jahren vermied ich den Kauf von o.g. Schrott-Plattengehäusen durch genaue Produkt-Recherche (Info's beim Hersteller einsehen, dort Anfragen stellen und Rezensionen lesen) ... was aus Sicht der Hersteller zweifelsohne für die "onboard" USB-Schnittstelle spricht und ggf. auch solche mechanische Druck-Empfindlichkeit relativiert, ist die Tatsache, das solche integrierten USB-Platten zumeist doch sicher in Gehäusen stecken die eigentlich nicht dafür vorgesehen wurden, das der Käufer sie selber jemals öffnet... bislang konnte ich zwar noch jedes ext. Gehäuse öffnen, aber dies wird immer schwieriger und bald werden die Dinger wohl noch so verklebt werden, das an ein Öffnen ohne Zerstörung gar nicht mehr zu denken ist. Bislang sind das ja meist mehr oder minder kniffelige Klipp-Verschlüsse.

Tja - Qualität kostet wohl auch etwas. Aus eigener Erfahrung würde ich die Portable Platte "2000GB Seagate Expansion Portable STEA2000400" (nur USB 3 Schnittstelle, ohne Netzteil) empfehlen, mein Exemplar vom Herbst 2015 kostete noch 20 Euro mehr, ließ sich relativ unkompliziert öffnen und enthielt noch die Seagate-Platte "ST2000LM003", welche sowohl in diesem Gehäuse sehr flott werkelt, als auch im ext. Gehäuse "Delock 42514" (EAN: 4043619425143) mit eSATAp/USB3.0 Kombi-Abschluß, in dem besagte Seagate-Platte noch schneller arbeiten kann.

Der Thread ist damit dann Abgeschlossen.
Danke nochmals für Eure Antworten Eingefügtes Bild

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