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Nachrichten zum Thema: Office 2010
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wennfunktion


#1 Mitglied ist offline   wassertransfer 

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geschrieben 11. Oktober 2016 - 08:48

Hallo ich bin neu in diesem Forum
habe mit meinen 66 Jahren einen Grundkurs in der VHS gemacht
finde bei der Aufgabe leider keine Lösung.
habe schon in alle Richtungen verschachtelt

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#2 Mitglied ist offline   Samstag 

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geschrieben 11. Oktober 2016 - 08:53

Siehste, da haben wir beide so unsere Probleme.
Du findest keine Lösung, wir finden keine Aufgabe :wink:
Willkommen bei uns im Forum :)
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#3 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 11. Oktober 2016 - 10:29

Geht es um das Verständnis der WENN-Funktion als solches?

=WENN(A;B;C)

A ist die Bedinung, B ist was gemacht werden soll wenn die Bedingung stimmt, C wenn sie nicht stimmt.

Schreib einfach mal in die Zelle B1:

=WENN(A1<0;"negativ";"positiv")

Wenn der Inhalt von Zelle A1 kleiner als 0 ist steht in Zelle B1 "negativ", ansonsten "positiv".

Falls es um das Verschachteln der WENN-Funktion geht, kann man das auch noch machen, weil die Formel für den Fall 0 ja nicht ganz richtig ist.

Dann schreibe in B1:

=WENN(A1=0;"weder noch";WENN(A1<0;"negativ";"positiv"))

Das ist einer verschachtelte WENN-Funktion.

Wenn A1 gleich 0 ist steht "weder noch" in B1, ansonsten gilt die WENN-Funktion des ersten Beispiels.


Die Zelle B1 ist nach dem Eintragen der Formel beim Ausprobieren unberührt zu lassen. Es sind nur Zahlen in Zelle A1 einzutragen.

Dieser Beitrag wurde von Holger_N bearbeitet: 11. Oktober 2016 - 10:32

Ich bin ein sehr ordentlicher, fleißiger und reinlicher Mensch, nur leider gefangen im Körper eines schmuddeligen Faulpelzes … tja, kann man nix machen …
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#4 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 11. Oktober 2016 - 12:47

Excel ist funktional. Das muß man sich so ein bißchen hinter die Ohren schreiben, weil es nicht intuitiv ist und auch nicht unbedingt offensichtlich ist.

Heißt: Entgegen "normalem" Verständnis arbeitet WENN() mit Werten, in der Eingabe wie auch in der Ausgabe. Damit ist für

=WENN(A;B;C)

A ein Eingabeparameter, B und C aber Ausgabeparameter.

Damit bekommt man Konstrukte hin wie =WENN(A1<5;3;8) + WENN(B2>5;8;3). Damit ergibt sich eine von diesen Summen:

A1 B2 SUMME
<5 >5 => 3+8
<5 <=5 => 3+3
>=5 >5 > 8+8
>=5 <=5 > 8+3

Entsprechend sind auch WENN()-Funktionen zu verschachteln: =WENN() liefert einfach B oder C zurück, je nach A, und damit kann man dann weiterrechnen.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#5 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 11. Oktober 2016 - 13:21

@RalphS

Meinste nicht, dass ist zu kompliziert gedacht, um jemanden die WENN-Funktion erstmal vom Grundsatz her zu erklären. Ich wäre verwirrt, wenn durch die Verwendung der Funktion 5+5=11 ergibt und würde die nie mehr benutzen.

Aber vielleicht würde es auch mehr Sinn machen, wenn man wie schon von Samstag angemerkt, die eigentliche Aufgabe wüsste.
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#6 Mitglied ist offline   wassertransfer 

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geschrieben 11. Oktober 2016 - 14:12

Beitrag anzeigenZitat (Holger_N: 11. Oktober 2016 - 10:29)

Geht es um das Verständnis der WENN-Funktion als solches?

=WENN(A;B;C)

A ist die Bedinung, B ist was gemacht werden soll wenn die Bedingung stimmt, C wenn sie nicht stimmt.

Schreib einfach mal in die Zelle B1:

=WENN(A1<0;"negativ";"positiv")

Wenn der Inhalt von Zelle A1 kleiner als 0 ist steht in Zelle B1 "negativ", ansonsten "positiv".

Falls es um das Verschachteln der WENN-Funktion geht, kann man das auch noch machen, weil die Formel für den Fall 0 ja nicht ganz richtig ist.

Dann schreibe in B1:

=WENN(A1=0;"weder noch";WENN(A1<0;"negativ";"positiv"))

Das ist einer verschachtelte WENN-Funktion.

Wenn A1 gleich 0 ist steht "weder noch" in B1, ansonsten gilt die WENN-Funktion des ersten Beispiels.


Die Zelle B1 ist nach dem Eintragen der Formel beim Ausprobieren unberührt zu lassen. Es sind nur Zahlen in Zelle A1 einzutragen.

Die Wennfunktion beherrsche ich ich setze nur die $ wohl falsch hatte die Aufgabe als Anhang mitgeschickt

Beitrag anzeigenZitat (Holger_N: 11. Oktober 2016 - 10:29)

Geht es um das Verständnis der WENN-Funktion als solches?

=WENN(A;B;C)

A ist die Bedinung, B ist was gemacht werden soll wenn die Bedingung stimmt, C wenn sie nicht stimmt.

Schreib einfach mal in die Zelle B1:

=WENN(A1<0;"negativ";"positiv")

Wenn der Inhalt von Zelle A1 kleiner als 0 ist steht in Zelle B1 "negativ", ansonsten "positiv".

Falls es um das Verschachteln der WENN-Funktion geht, kann man das auch noch machen, weil die Formel für den Fall 0 ja nicht ganz richtig ist.

Dann schreibe in B1:

=WENN(A1=0;"weder noch";WENN(A1<0;"negativ";"positiv"))

Das ist einer verschachtelte WENN-Funktion.

Wenn A1 gleich 0 ist steht "weder noch" in B1, ansonsten gilt die WENN-Funktion des ersten Beispiels.


Die Zelle B1 ist nach dem Eintragen der Formel beim Ausprobieren unberührt zu lassen. Es sind nur Zahlen in Zelle A1 einzutragen.


Die Wennfunktion beherrsche ich setze beim verschalten aber wohl die$ falsch
Aufgabe htte ich als Anhang mit eingestellt
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#7 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 11. Oktober 2016 - 15:05

Hab Dir auf die PM auch schon geantwortet. Ich vermute wegen des »$«, es geht nicht direkt um die WENN-Funktion, sondern du hast eine WENN-Funktion in der ersten Datenzeile einer Tabelle und willst die nun für die ganze Tabelle runterziehen und die WENN-Funktion greift auf Zellen zurück, die feststehen. Dann muß du für alle feststehenden Zellen ein $ vor Zeile und Spalte setzen als in der WENN-Funktion statt B2 einfach $B$2. Ich hänge mal eine kleine Beispieldatei an.

Angehängte Datei  beispiel.xlsx (10,02K)
Anzahl der Downloads: 15

Also die $ sind nur für den Fall, dass man die Funktion durch runterziehen auf die Tabelle erweitern will. Tippt man die Funktion jedes Mal neu, braucht man das nicht. Jedenfalls kann man nun in der Tabelle die Lehrjahre ändern und/oder oben die Beträge und in der Tabelle ändert sich die Angabe dann automatisch.
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#8 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 11. Oktober 2016 - 16:40

Beitrag anzeigenZitat (Holger_N: 11. Oktober 2016 - 13:21)

@RalphS

Meinste nicht, dass ist zu kompliziert gedacht, um jemanden die WENN-Funktion erstmal vom Grundsatz her zu erklären. Ich wäre verwirrt, wenn durch die Verwendung der Funktion 5+5=11 ergibt und würde die nie mehr benutzen.


Am Ende ging es ja doch nur um die $. :)

Aber um Deine Frage zu beantworten, mh vielleicht hast Du recht, kann ich nicht ernsthaft einschätzen.

Denn ich find schon, daß dieses Funktionalprinzip der Kern von Excel's Rechenmodell ausmacht. Klar kann man das auch prozedural versuchen, aber das wird dann - zumindest meiner Meinung nach -- tatsächlich unnnötig komplex, insbesondere wenn es ums Verschachteln geht.

Excel ist damit ein Unikat. Nirgendwo sonst kann man heutzutage noch funktional programmieren und einfach zB logische Funktionen zusammenaddieren.

Ja, dieser Ansatz macht den Einstieg in Excel tatsächlich etwas schwieriger, weil er - wie ja erwähnt - nicht sehr intuitiv ist. Und da sind wir noch nicht bei Excel's alternativer (dafür aber relativer) Zelladdressierung via CxRx. :ph34r: Der Punkt ist aber, daß auf diesem Weg Excel einfach wird: Werte sind Werte und Funktionen sind dieselben Werte und das war's, mehr muß man weder wissen noch sich merken, nur noch, wie man besagte Werte miteinander verbinden kann.

Und wie das mit den $ funktioniert, natürlich.

- In Kurz: Das Dollarzeichen fixiert diejenige Achse (X;Y) einer Excel-Zellenadresse, wo es davor steht. Klingt einfacher als es ist? Nicht wirklich:

1- Mein Quell-Zellbezug befindet sich in Spalte B und NUR in Spalte B? Meine Zellbezüge kriegen $Bx, mit x zwischen 1 und sonstwo, je nach Bedarf. Damit bleibt x variabel fürs Kopieren.

2- Mein Quell-Zellbezug befindet sich in Zeile 2 und NUR in Zeile 2? Siehe oben, nur daß diesmal das $ vor die 2 kommt: x$2 mit x von A bis sonstwo; somit bleibt es wieder variabel und referenziert jeweils die "richtige" Spalte (mit fester Zeile).

3- Mein Quell-Zellbezug befindet sich in Zelle B2? Also zB ein Übertrag von einem anderen Tabellenblatt oder sonst ein fixer Startwert oder Bezugswert (MwSt = )? Damit haben wir eine Kombination aus (1) und (2) und unser Zellbezug nennt sich entsprechend $B$2 und egal wo ich das hintu es *bleibt* dann auch $B$2, egal ob ich das hoch/runterkopier oder links/rechtskopier.

4- schließlich wird faktisch immer irgendwie falsch verwendet (ganz ohne Dollar). Ist natürlich irgendwo verständlich, wer tippt schon gerne mehr als nötig? Dollar-frei braucht man nur für rekursive Berechnungen. Wenn also zB Funktionen iterativ angewendet werden sollen. Beispiel: Zelle A1 hat Wert 1 und Zelle A2 hat auch Wert 1 und dann kommt in Zelle A3 die Funktion =A1 + A2 und wenn man das dann nach rechts erweitert, kriegt man die Karnickelfunktion.

Und selbst dieses Beispiel hinkt noch; hier kann man nämlich immer noch $A1 + $A2 draus machen.
Ganz ohne Dollar wäre das Ganze dann zweidimensional, wenn also ein Zellwert sich zB aus dem linken und dem oberen Nachbarn ergibt (=> diagonal) und das Ganze dann auch noch erweitert werden soll.

Ein Beispiel:
	1	2	3	4	5	6	7	8	9	10
1	2	4	7	11	16	22	29	37	46	56
2	4	8	15	26	42	64	93	130	176	232
3	7	15	30	56	98	162	255	385	561	793
4	11	26	56	112	210	372	627	1012	1573	2366
5	16	42	98	210	420	792	1419	2431	4004	6370
6	22	64	162	372	792	1584	3003	5434	9438	15808
7	29	93	255	627	1419	3003	6006	11440	20878	36686
8	37	130	385	1012	2431	5434	11440	22880	43758	80444
9	46	176	561	1573	4004	9438	20878	43758	87516	167960
10	56	232	793	2366	6370	15808	36686	80444	167960	335920



Hier ist A1 das leere Feld oben links, die oberste Zeile hat die statischen Werte 1 bis 10 und die linke Spalte die ebenfalls statischen Werte 1 bis 10 und der Rest ist =A2+B1 (ohne Dollar) aufgezogen bis Zelle (10;10) rechts unten. Damit ist jeder Wert in jeder Zelle die Summe seines linken und seines oberen Nachbarn.

-- In einem Wort, sowas will man üblicherweise eher nicht haben und deswegen sollte man sich wenn irgend möglich gar nicht erst angewöhnen Dollars nicht zu setzen; lieber einen Moment länger überlegt was man will und dann entsprechend F4 drücken als daß dann Excel "falsch" rechnet (tut es nicht - es rechnet halt was man ihm sagt).


... Excel ist halt ein Datenanalysetool, nicht mehr, aber auch nicht weniger, und keine Datenbank, auch wenn es in den allermeisten Fällen als eben solche mißbraucht wird.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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