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Wie Win10 System mit MBR-Format in GUID konvertieren?


#1 Mitglied ist offline   Frank105 

geschrieben 13. Juli 2016 - 09:24

Hallo zusammen,
habe hier ein Notebook von Lenovo, das mit Win7 Prof (64bit) bereits vorinstalliert gekauft wurde. Die HDD arbeitet leider im MBR-Modus.
Das Notebook hat bereits UEFI an Bord.

Vor ca. einem halben Jahr bekam es das kostenlose Upgrade auf Windows 10 Pro (64bit). Das System läuft immer noch im MBR-Modus, also ausschließlich im Legacy Mode (BIOS).
Unter EFI wird die Platte gar nicht angezeigt.
So kann man die Vorteile von UEFI aber nicht ausspielen.
Außerdem erkennt der Rechner beim booten mit der Start-CD von Paragon HDD-Manager 15 Prof die Festplatte nicht und bleibt beim starten einfach stehen.

Habe gestern ein Speicherabbild vom System erstellt (Win10) sowie den Reparaturdatenträger erstellt.
Hilft mir das, wenn ich die Festplatte komplett neu einrichte?
Also alle Partitionen lösche, anschließend die Platte in GUID konvertiere und dann das Abbild zurückspiele.
Meines Erachtens funktioniert das nicht, da das Abbild mit einem anderen Dateisystem erstellt wurde. Ein Image oder Backup ist doch kein Installationsmedium.

Selbst wenn man Installationsmedien von Win10 hat, nimmt Microsoft den Lizenz-Key an, wenn man auf diese Art das System neu aufsetzt?

Den Rechner auf Auslieferungszustand zurücksetzen sollte auch nicht funktionieren, da er dann wieder auf Win7 zurücksetzt. Angeblich bekomme ich aber Win7 nicht mehr aktiviert, da Microsoft neuerdings die Lizenzen nach dem Upgrade auf Win10 nach ca. 1 Monat aus dem Win7-Pool löscht und dem Win10-Pool zuschlägt.

Hat jemand eine Idee, die funktioniert?
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#2 Mitglied ist online   DK2000 

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geschrieben 13. Juli 2016 - 09:35

Das Dateisystem ist da egal. Ist in beiden Fällen NTFS. Du willst ja nur das Schema für die Partitionierung ändern.

Prinzipiell geht das. Weiß jetzt nur nicht, welche Tools mit GUI dafür zu verwenden wären. Kenne da nur die etwas umständliche Methode in der Konsole über diskpart und dism.

Im Grunde genommen benötigst Du nur die Startpartition. Die Systempartition muss so oder so für UEFI neu erstellt werden, da sie einerseits mit FAT32 formatiert sein muss und anderseits eine spezielle GUID bekommen muss, damit es eine EFI Systempartiton (ESP) wird.

Traust Du Dir es zu, Windows über die Konsole zu sichern und anschließend ebenfalls in der Konsole die Platte neu zu partitionieren (im GPT Schema) und anschließend Windows in der Konsole zurückzuspielen und bootfähig zu machen?

Setzt aber voraus, dass Du ein USB Speichermedium hast, welches die komprimierte Startpartition am Stück aufnehmen kann.
Nutella hat nur sehr wenig Vitamine.
Deswegen muss man davon relativ viel essen.
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#3 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 13. Juli 2016 - 09:51

Naja, gdisk konvertiert auch ohne Datenverlust. Da muß man nix neu machen.

Haken: Pure Kommandozeile und man muß dafür von einem "anderen" Windows aus starten (Installationsmedium/Rettungsdatenträger reichen).

Weiß nicht, ich würd ja meinen daß das mit sowas wie gparted & Co, oder EaseUs, auch gehen sollte, aber ich verwende schon viel zu lang keine GUI-basierten Partitionstools mehr. Müßte ich also passen.

Wichtig:
# vorm Konvertieren Backup haben (ist ja scheinbar da; ich hoffe Du meintest Backup und nicht "Speicherabbild" (dmp))
# Am Anfang des Datenträgers (also links bei GUI-Tools) müssen ~500MB Platz geschaffen werden. Hier braucht man auf jeden Fall ein Partitionstool. Windows selber kann das nicht.
# Während des Konvertierungsvorgangs müssen da vorne dann zuerst ESP (~300M) und MSR (~128M) angelegt werden. Aufpassen, bei GPT müssen dafür die richtigen Partitionstypen zugewiesen werden.
# Wenn Du Dich vor Linux und Kommandozeilen nicht scheust, ist das der Moment, wo Du irgendeine Live-Distribution und gdisk anstrengst. Damit funktioniert es auf jeden Fall. Man muß nur aufpassen und ggf gegenprüfen, daß man a) die richtige Festplatte bearbeitet und b) diese auch richtig bearbeitet, weil Rückfragen gibt es kaum welche. Hinterher den "Schreiben"-Befehl nicht vergessen, sonst passiert gar nix.
# Hinterher dann mit bcdboot <Pfad zu Windows> /f UEFI die Startumgebung neu schreiben (dafür wieder den Installationsdatenträger).

- Falls was schiefgeht, hast Du ja ein Backup da.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#4 Mitglied ist offline   Frank105 

geschrieben 13. Juli 2016 - 10:04

Hallo DK200,
hört sich kompliziert an. Hab mit der Konsole noch nie gearbeitet.

Ist es einfacher, wenn man einen 2. Rechner nutzen kann (hab ich da, große USB-HDD auch)?
Ich denke an, aktuelle Startpartition sichern, Platte ausbauen, über USB-Adapter an 2. Rechner anschließen, Partitionen löschen, leere Platte in GUID konvertieren, neue erforderliche Partitionen anlegen und Startpartition zurückspielen.
Würde das funktionieren?

Hallo RalphS,
Backup hab ich. Nützt mir nur nichts, da der Rechner beim Booten mit der Start-CD des Backupprogramms (Paragon HDD-Manager 15 Prof) hängen bleibt, vermutlich weil er die HDD nicht erkennt.
Habe zum 1. Mal eine Sicherung mit Windows gemacht. Weiß nicht, was Windows macht, wenn da steht, Speicherabbild erstellen. Hat jeden falls ca. 6 Std. gedauert, bis er mit den 12 DVD fertig war.
Für die Erstellung der neuen Partition sollte der HDD-Manager reichen, oder?

Dieser Beitrag wurde von Frank105 bearbeitet: 13. Juli 2016 - 10:09

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#5 Mitglied ist online   DK2000 

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  • Reputation: 1.035

geschrieben 13. Juli 2016 - 10:18

12 DVDs? Wie groß ist denn die Startpartition? Eventuell auch vorher mal die Datenträgerbereinigung mit Adminrechten ausführen, um so unnötigen Balast zu entfernen.

Paragon HDD-Manager? Basiert das Booten auf Linux? Da habe ich auch so meine schlechten Erfahrungen gemacht. Bleibt teilweise irgendwo hängen und nichts geht mehr. Daher verwende ich da im Moment Macrium Reflect Free. Das erstellt einen bootfähigen Datenträger auf Windows Basis einschließlich aller benötigten Treiber.

Das Windows eigene Backupprogramm dürfte im Anschluss meckern. Das ist sehr statisch aufgebaut und möchte das System am Ende wieder so herstellen, wie es vorgefunden wurde. Ob damit ein Zurückspielen der Startpartition auf GPT möglich ist, kann ich nicht sagen. Das habe ich nie getestet. Verwenden tue isch es auch schon lange nicht mehr, da es mir häufig das Zurückspielen eines Backups mit dem Kommentar 'Falscher Parameter' verweigert hat, ohne mir mitzuteilen, welcher Parameter da falsch war und wie ich das ändern kann.

Wenn Du die HDD ausgebaut bekommst und die an einen anderen Rechner anschließt, das geht auch.

Was die Konsole angeht, so ist das eigentlich nichts schwierig. Man braucht ja nur drei Befehle.

Was für ein Windows läuft denn da auf dem anderen Rechner?
Und wie sieht im Moment das Partitions-Layout aus?
Nutella hat nur sehr wenig Vitamine.
Deswegen muss man davon relativ viel essen.
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#6 Mitglied ist offline   Frank105 

geschrieben 13. Juli 2016 - 11:28

Die Startpartition hat 894GB. Datenträgerbereinigung hätte ich vorher laufen lassen sollen.
Start-CD von Paragon beruht auf Linux. CD booten normal und kommt bis zum ersten Menu. Sowohl Standard als auch abgesicherter Modus bleiben dann hängen. Auf Bildschirm erscheint Grafik, in der eine HDD gescannt wird. Deshalb vermute ich, dass er die HDD nicht erkennt. Programm hat dafür vermutlich keine Option und bleibt hängen.

Benutze Paragon-Software seit 8 Jahren und hatte immer nur dann Probleme, wenn die HDDs defekt waren. Das liegt dann aber weniger am Programm.
Paragon läuft auf dem anderen Laptop mit SSD als System-HDD (GUID) und 2. HDD (Datenplatte-MBR)problemlos.
Auf dem anderen Laptop läuft Win8.1.

Das Partitions-Layout des "Patienten":
1. 200MB (Wiederherstellung) - keine Angabe des Partitionstyps unter Win
2. 894GB "Windows10" - Systempartition (NTFS)
3. 25GB "Lenovo" - Datenpartition (NTFS)
4. 12GB (OEM-Partition) - keine Angabe des Partitionstyps unter Win

Lade mir gleich mal "Macrium Reflect Free" aus dem Netz.
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