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USB-Storage und HDDs für RAID1 gesucht

#1 Mitglied ist offline   maku 

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geschrieben 28. Juni 2016 - 19:52

Hallo zusammen,

nachdem ich angefangen habe meine ganze „Festplattensammlung“ aus den letzten Jahrzehnten zu entsorgen und die Daten auf ein Storage zu „migrieren“, wäre es jetzt an der Zeit für ein weiteres DAS.

Aktuell habe ich eine Buffalo DriveStation Duo mit 2TB im RAID1 im Betrieb.


Außerdem habe ich ein weiteres DAS, das schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, aber selten lief, da es sich leider als totale Fehlinvestition herausgestellt hatte.

Es handelt sich um ein FANTEC MR-35DUS2 – damals das beliebteste DAS.


Leider lief das Fantec Storage absolut unzuverlässig und die Verbindung brach beim Schreiben auf den RAID1-Verbund im Storage regelmäßig ab.

Im Eventlog gab es dann zu diesem Ereignis immer haufenweise Controller-Fehler.

War immer besonders schön, wenn man mal etwas ausgeschnitten statt kopiert hatte – die Daten konnte man dann natürlich in die Tonne kloppen.


Soviel also zur Vorgeschichte :-)


Gesucht wird:

Das zuverlässigste DAS für den Windows-only-Einsatz (also nur NTFS) mit 2 HDD-Bays für RAID1.


Außerdem passend dazu:

Zuverlässige Festplatten mit 4 oder 5 TB Kapazität (zur Sicherheit ohne SMR?!).


Das Storage soll nicht im Dauerbetrieb laufen, sondern wird nur dann von mir manuell eingeschaltet, wenn ich Daten davon benötige bzw. Daten draufschaufeln möchte.

Als moderne/schnelle Schnittstelle wäre vermutlich auch weiterhin USB 3.0 die erste Wahl, oder?


Schon mal vielen Dank für euer Interesse.
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#2 Mitglied ist offline   DanielDuesentrieb 

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geschrieben 28. Juni 2016 - 19:59

2Bay Synology oder QNAP NAS mit WD Red Festplatten? Fertig ist die Laube.
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#3 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 28. Juni 2016 - 20:24

Direct Attached Storage != Network Attached Storage :)

Für Cold storage sollte eine kleine vollintegrierte ASRockRack miniITX-Platine reichen. Gehäuse drumherum und je nach Laune WD Reds oder sonstwas dran hängen.

Auch für viele Datenträger gibt's was. Das ist dann aber schon groß dimensioniert; kleiner und preiswerter geht natürlich auch.

NB - gibt natürlich auch genug Alternativen nicht-von-ASRock. Muß man halt nur immer schauen, daß das Ding auch zuverlässig arbeitet. Oder Supermicro nehmen - das kostet dann aber.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#4 Mitglied ist offline   DanielDuesentrieb 

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geschrieben 28. Juni 2016 - 20:32

Zitat

Direct Attached Storage != Network Attached Storage :)
Das ist richtig aber von der Geschwindigkeit her wird sich das wohl kaum etwas nehmen. Und RAID geht bestimmt auch mehr als 0, 1 und JBOD. Und dank NAS haben auch direkt noch andere User im Netz drauf Zugriff bzw. lässt sich dank zahlreicher Apps auch Musik, Bilder und Filme im lokalen Netz und über VPN nutzen.

Wenn's nur DAS sein soll, würde ich bei Lenovo oder Fujitsu nach einem kleinem Server schauen.

Ich wollte auch mal 2x 2TB lokal per USB 3.0 anschließen. Hatte da ein Gehäuse gekauft für 80€ und das war totaler Schrott. Allein auf die RAID Wiederherstellung muss man hoffen, dass sie korrekt funktioniert. Auch hier Controller-Fehler, laut und nicht zuverlässig. War glaub' ich eine IcyBox.

Ich würde in ein NAS investieren. Oder: HP MicroServer Gen 8 - 4x WD Red rein, DSM drauf und fertig. Oder ein Windows Server, Windows 7/8/10 - alles möglich.

Dieser Beitrag wurde von DanielDuesentrieb bearbeitet: 28. Juni 2016 - 20:34

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#5 Mitglied ist offline   MTKalkhoff 

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geschrieben 28. Juni 2016 - 21:15

wenn das Teil direkt am PC angebunden werden soll kann ich aus guter Erfahrung die Sharkoon 5 Bay Raid Box oder Raid Station empfehlen. Kostenpunkt gebraucht um die 100 € ! Das Ding ist eigentlich was HDDs betrifft die eierlegende Wollmilchsau. Raid 0, 1, 3, 5, 10 und ein Clear Modus (jede HDD einzeln ansprechbar) sind möglich.
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#6 Mitglied ist offline   maku 

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geschrieben 28. Juni 2016 - 21:27

NAS hat aus meiner Sicht im Prinzip nur Nachteile im Vergleich zum DAS.

Ethernet ist im Vergleich zu einer "Direktverbindung" eigentlich auch immer die schlechtere Wahl, wenn man nur von einem Rechner darauf zugreifen muss (z. B. ohne zusätzliche Komponente gar nicht zu bewerkstelligen).

Bei der Sharkoon-Kiste ist die Frage, ob das gute Stück etwas taugt (ist bei Sharkoon ja mal so und mal so) und ob man RAID-Level kombinieren kann.
Alles andere als RAID1 kommt mir eigentlich nicht in die Tüte :D
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#7 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 28. Juni 2016 - 23:07

Eh, ich bin mit raidz2 (ZFS) mehr als zufrieden. Blockgröße per Volume! Snapshots! Rollbacks! Eingebaute Kompression und Deduplizierung!

*ahem*

Anyway, für DAS würd ich überhaupt nicht extern gehen. Ordentlichen RAID Controller rein (die nur für RAID1 kosten auch nicht so die Welt) und gut.

Alles andere hat immer das Problem, daß da Kabel dazwischenhängen. Über Kabel kann man fliegen und externe Geräte vom Tisch wischen und/oder mit dem Fuß woandershin befördern. Alles nicht so gut für die Daten, die ja eigentlich dort sicher hätten sein sollen.

Für simple Backups - nicht mehr ist ja Cold Storage -- geht vielleicht auch ein Bandlaufwerk. Wirklich preiswerter als mit dem kompletten Rechner kommt man damit nicht, aber dafür geht es flink und Bänder kann man nachkaufen. Ganz abgesehen davon, daß solche Bänder insbesonder für Backups da sind und entsprechend auch länger (Daten) halten als in die Ecke gelegte Festplatten.
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#8 Mitglied ist offline   maku 

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geschrieben 29. Juni 2016 - 19:50

Intern habe ich bereits ein 3TB RAID1.

Bei Bandlaufwerken wären wir ja schon im Enterprise-Bereich (da bin ich eher zuhause) und selbst dort ist das Thema bereits ausgestorben bzw. stirbt aus.
Aber mal ernsthaft ein gescheites LTO-Laufwerk und die entsprechenden Bänder dazu ist für den Heimbereich mehr als unpassend und absolut überteuert (im Zweifel empfiehlt sich ja dann noch ein passender SAS-Controller).

Zumal man dafür noch spezielle Software benötigen würde.
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#9 Mitglied ist offline   maku 

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geschrieben 14. Juli 2016 - 18:58

Nach weiteren Recherchen habe ich jetzt mal zwei Storages in die engere Wahl genommen (Alternativen gibt es ja im Gegensatz zum NAS-Sektor nicht so wirklich).

Neben dem
>>> RAIDON SafeTank GR3680-SB3
würde noch das
>>> TerraMaster D2-310
in Frage kommen.

Hat zufällig schon jemand Erfahrungen mit einem der beiden DAS sammeln können?


Das RAIDON kostet ein paar Euro mehr (dürfte damit auch das teuerste DAS sein), wobei das TerraMaster aber auch einen recht guten Eindruck macht.

Bei dem TerraMaster (USB 3.1) stellt sich mir die Frage, ob man das auch völlig problemlos an einem Windows-PC mit USB 3.0-Port betreiben kann?
Dabei hätte ich an ein USB-C auf USB-A-Kabel gedacht.
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#10 Mitglied ist offline   maku 

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geschrieben 27. Juli 2016 - 17:24

Hallo zusammen - mal wieder ein Lebenszeichen :)

bzgl. dem DAS würde ich mich vermutlich für das TerraMaster D2-310 entscheiden, sofern ich noch ein 2m USB-C auf USB-A (mit USB 3.0)-Adapterkabel finden und ermitteln kann, ob es damit auch zuverlässig funktioniert.


Bei den Festplatten gibt es ja eine wahre Flut an potentiellen 4 oder 5 TB Platten für das Storage.
Preistechnisch dürfte man ja aktuell mit 3 bzw. 4 Cent pro GB am unteren Ende angelangt sein...

Die 4TB dürften da dann wohl tendenziell ein besseres P/L-Verhältnis aufweisen...

Bei den Umdrehungen sollte man vermutlich eher auf die Varianten unter 7.200 gehen, oder (wegen der Wärmeentwicklung im Gehäuse)?

Welche HDD wäre denn momentan euer P/L-Tipp? :)



btw. was mich bzgl. dem TerraMaster D2-310 noch stutzig macht:
Bei Amazon gibt es nur einen einzigen Anbieter für das DAS - allerdings mit 2 Angeboten.
Wenn der Versand und die Abwicklung über Amazon läuft ist es wesentlich günstiger, als wenn die Abwicklung direkt über den Anbieter läuft.

Wie kann so etwas sein?
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