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Bios -> UEFI / Neues Mainboard

#1 Mitglied ist offline   Volker S 

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geschrieben 16. Juni 2016 - 14:50

Hi,

Bisher habe ich meine Mainboards eigentlich im laufenden Betrieb wechseln können indem ich alle herstellerspezifischen Treiber (hauptsächlich die Chipsatztreiber) deinstalliert habe, das alte Mainboard raus geschmissen habe um dann das Neue rein zu packen.

Das läuft bei mir eigentlich immer unter "Versuch". Das das nicht immer klappen muss ist klar.

Nun aber gibt es nur noch UEFI-Boards. Eigentlich wollt ich aus Kompatibelitätsgründen und weil ich ein Alu-Hut-Träger bin, mir ein UEFI-Board nicht antun (gibt es da überhaupt noch einen "richtigen" MBR?).

Aber dann müsste ich wohl auf ein Z68-Chipsatz zurückgreifen (Z77-Board von Intel gibt es wohl auch noch). Ferner boote ich mittels Grub2 mein System (MBR) - nachgeschaltet (wenn ich Windows auswähle) der Win7-Bootmanager auf einer Bootpartition.

Wie geht man da am Besten vor? Alles neu installieren um dann ein komplettes Backup der einzelnen Partitionen (1x SDD, 2x HDD) zurück spielen geht oft auch nicht, da die Backupsoftware alte Partitionen (MBR) nicht auf neue Partition (MBR in GBT) wieder herstellen kann (habe ich gelesen).

...wäre doch nur das Bios so geblieben wie es war. :)


-volker-

Dieser Beitrag wurde von Volker S bearbeitet: 16. Juni 2016 - 14:52

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#2 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 16. Juni 2016 - 17:38

Schau vor dem Kauf nach, ob ein CSM da ist und verwendet werden kann. Falls ja, kann alles so bleiben wie es ist. Falls nicht, müßtest Du die (System-)Festplatte in GPT konvertieren (zB per GPT fdisk = gdisk) und den Bootloader mit bcdboot neu schreiben.

"Normalerweise" unterstützen aber alle einzeln verkauften Mainboards den BIOS-Kompatibilitätsmodus.

Caveat, denk dran daß insbesondere für neuere Boards auch RAM und CPU reinpassen müssen; DDR4 ist nicht dasselbe wie DDR3 und Sockel 1155 ist nicht dasselbe wie 1150 oder 1151. :wink:
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#3 Mitglied ist offline   Volker S 

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geschrieben 29. November 2016 - 15:59

So,
ich habe beim Black Weekend nun zugeschlagen und bei der CPU die 10% Ermäßigung verpennt. Naja, alles im Allem habe ich schon etwas sparen können.

Ich komme nochmal zurück auf die Situation alter MBR-Technik. Ralph sagte ja schon, dass bei dem Versuch das alte System (Grub 2.0 / Windows 7 / Linux Mint) mittels CSM dem UEFI unterschieben zu wollen durchaus von Erfolg gekrönt sein kann (vorher aus Windows alle spezifischen Treiber entfernen - besonders die Chipsatztreiber / Linux soll ohne zu Murren starten - ohne Vorpflege des Systems).

Nun steht in der Ubuntu-Wiki, dass man bei UEFI unbedingt GPT haben muss.
Wenn ich nicht mehr wie XX Terrabyte HDD haben möchte und auf FastBoot verzichten kann stimmt das doch so nicht, oder?

Ferner gibt es Anleitungen den MBR-Modus mittels Gparted nach GPT umzuformatieren ohne Datenverlust zu bekommen. Ist das wirklich so einfach wie sich das anhört?

@Ralph,
mit (System-)Festplatte ist damit nur diese 'Boot'-Partition gemeint -> Link?

-volker-

Dieser Beitrag wurde von Volker S bearbeitet: 29. November 2016 - 16:12

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#4 Mitglied ist offline   RalphS 

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  • Reputation: 789

geschrieben 29. November 2016 - 21:39

"Normal" ist die Systemfestplatte diejenige Festplatte (=also die Hardware) von der gebootet wird.

Bei Windows ist das aber eins, also dahingehend, daß wenn man Windows nimmt, das bootvolume (mit dem Bootloader) und das systemvolume (das wo Windows installiert ist) *beide* vom "richtigen" Format sein müssen; also MBR für BIOS-basiert und GPT für UEFI-basiert. Das hat MS irgendwie so eingebaut, warum auch immer (womöglich wegen Secureboot und um ein konsistentes System sicherzustellen, damit der Support einfacher wird, aber keine Ahnung).

Für UEFI boot braucht man nur dann GPT, wenn man kein CSM verwenden will. Nach UEFI-Protokoll wird auf der FAT32-formatierten EFI System Partition (ESP) geschaut nach einer Datei namens \EFI\bootx64.efi -- das klappt mit MBR nicht.

Wenn sowas aber nicht gefunden wird und aber eine MBR-Festplatte da ist und diese auch bootfähig ist (also active-Flag gesetzt und der übliche Spaß) dann startet das System halt davon... es sei denn natürlich, CSM wär aus, dann klappt das nicht.


- Ändert jedoch nix an der Tatsache: wenn im UEFI-Modus gestartet werden soll, dann muß die Bootfestplatte zwingend GPT sein und unter Windows die Systemfestplatte auch (in den allermeisten Fällen ist das eh dieselbe).

- Wenn der UEFI-Modus aber egal ist, dann muß nur Windows zwingend für BIOS Mode auf MBR installiert sein. Alle anderen OSes sind da sehr viel flexibler.
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