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Locheisen in welchem Winkel schärfen?

#1 Mitglied ist offline   Ler-Khun 

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geschrieben 06. Juni 2016 - 19:24

Ich möchte mir ähnlich wie ich's für meine Bohrer auch gemacht habe, ein Vorrichtung bauen auf welchem die Locheisen dann drehen so dass ich sie vernünftig schärfen kann.Nur weiß ich nicht in welchem winkel diese geschliffen werden.

Ich meine mal was von 30° gelesen zu haben. Könnte auch grob hinkommen.
Nur leider finde ich's nicht wieder. Nur "tolle" Tipps wie Bohrmaschine und ruhige Hand .
Kennt jemand den richtigen Winkel?
MfG


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#2 Mitglied ist offline   Samstag 

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geschrieben 06. Juni 2016 - 20:55

Komt aufs Material und was du damit vorhast an. Ich schleif meine Messinglocheisen für Filter- und Dichtungspapier mit 42°, und meine Stahllocheisen für Leder und härtere Materialien mit 35°.
Ich muss aber auch dazu sagen dass ich recht häufig nachschleifen muss, aber ein scharfer Schnitt ist mir da wichtiger als unbegrenzte Haltbarkeit.

Dieser Beitrag wurde von Samstag bearbeitet: 06. Juni 2016 - 20:55


#3 Mitglied ist offline   Ler-Khun 

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geschrieben 06. Juni 2016 - 22:40

Es sind welche aus Stahl. diesen hier ganz ähnlich.

Ich benutze sie für ganz unterschiedliche Dinge. Aktuell möchte ich dickere Frotteetücher lochen. Die geganwärtige Schärfe reicht da leider nicht aus. es bleiben immer ein paar undurchtrennte Fasern übrig. :-(

Welcher Winkel bietet sich da an? Materilverschließ ist mir egal.
Du schriebst du schleifst in unterschiedlichen Winkeln. Wie machst du das? Hast du eine gekaufte verstellbare Vorrichtung dafür oder auch was selbstgebautes?
Falls letzteres, beschreib mal bitte. Vllt ist das ja besser als meine Idee.
MfG


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#4 Mitglied ist offline   Samstag 

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geschrieben 06. Juni 2016 - 22:56

Ich schleif sie nebenan in der Glaserei mit Schleifsand. Die haben extra Maschinen, um Glas auf's µ genau zu schleifen, in jedem Winkel der gewünscht ist. Der Schleifsand funktioniert aber mit Stahl und Messing genauso, dauert halt nur länger und muss hinterher weggeschmissen und gereinigt werden, weshalb ich immer nur Freitag Mittag nach Feierabend kommen darf.
Wenn ich was bauen müsste würde ich mir eine Einspannvorrichtung für einen Tellerschleifer bauen, der (ganz wichtig) einen Endanschlag hat, damit hinterher auch das untere Ende eben ist und nicht nur an drei, vier Punkten aufliegt. Dann stellt man einen halben Millimeter ein und schleift, bis nichts mehr schleift, und dann nochmal einen Zehntel mit feinem Schleifpapier.
Ich vermute das ist auch grade dein Problem, das untere Ende wird nicht ganz eben sein, daher wird auch nicht alles durchtrennt (ist das Mittenloch mittig? Sowas hatte ich auch schon).
Bei Frottee würde ich auf 40 bis 45° hochgehen und ein Stück Industriegummi unterlegen. Bei 45° brauchts dann auch nicht mehr viel Gewalt.

Dieser Beitrag wurde von Samstag bearbeitet: 06. Juni 2016 - 23:49


#5 Mitglied ist offline   Ler-Khun 

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geschrieben 07. Juni 2016 - 20:37

In der Glaserei ist bestiummt nicht schlecht.Auf die Wesie bekommst du die bestimmt sauscharf.
Ein Tellerschleifer wäre ideal. Ein verstellbarer Winkel ist ja meist schon dabei. Den könnte man modifizieren. Nur leider gehört so ein Gerät nicht zu meinem Inventar.
Obwohl.. mhmm.. eigentlich könnte ich mir einen basteln.. Tischkreissägeblatt mit Schleifpapier bekleben und Schhutzhaube entfernen. Fertig ist der Tellerschleifer. :D

Meine Idee ist für eine simpler ausgestattete Mini-Hobby-Werkstatt.
Ich dachte da an eine aus Holz gebaute Art Führung auf der ich die Eisen drehen kann.

Angehängtes Bild: blabla.jpg

Zitat

Ich vermute das ist auch grade dein Problem, das untere Ende wird nicht ganz eben sein, daher wird auch nicht alles durchtrennt (ist das Mittenloch mittig? Sowas hatte ich auch schon).

Eben sind sie im großen und ganzen schon. Ist auch keine Kerbe reingeschlagen.
Minimale schon, aber halt nichts rausgebrochen. Ich habe sie bis dato immer aufwändig nur händisch mit Sandpapier nachgeschliffen. Da ist auch nichts wellig daher.

Was meinst du mit ob das Mittenloch mittig ist?

Dieser Beitrag wurde von Ler-Khun bearbeitet: 08. Juni 2016 - 18:57

MfG


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#6 Mitglied ist offline   Samstag 

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geschrieben 07. Juni 2016 - 21:44

Beitrag anzeigenZitat (Ler-Khun: 07. Juni 2016 - 20:37)

Was meinst du mit ob das Mittenloch mittig ist?

Übertrieben gezeichnet das:
Angehängtes Bild: Unbenannt.png
Die Zeichnung sieht doch gut aus. Ich würd dann nur noch ans untere Ende der Rundhölzer einen Anschlag einbauen, damit du oben möglichst keine Kerben reinschleifst. Die Führung gehört dafür natürlich befestigt. So hast du dann immer denselben Abstand bei der Drehung.

#7 Mitglied ist offline   Ler-Khun 

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geschrieben 08. Juni 2016 - 19:23

Danke, die ist doch aber gar nicht soo gut.^^
Was ein Mittenloch ist, weiß ich schon, nur weiß ich nicht wie du das im Zusammenhang mit einem Locheisen meinst. :unsure: Damit schlägt man doch immer nur einen Kreis gleichzeitig raus.

Einen Anschlag mit anbauen klingt gut, nur habe ich grade keine Idee wie wie ich das realisieren könnte.

Denn einerseits sind die Eisen ja unterschiedlich lang und die Länge ändert sich ja auch (zwar nur minimal) nach jeden Schleifvorgang. Somit müsste der Anschlag verstellbar sein.

Außerdem sind die Eisen ja nun auch nicht sooo lang. Zwischen 8 und 10 cm. Die Führung braucht schon eine Gewissen länge damit die Locheisen sauber drauf laufen und nicht wegrutschen und anfassen können zum Drehen muss ich sie ja auch noch irgendwo.

Vllt habe ich auch gerade nur eine flache Vorstellung was du meinst.

Ich habe das jetzt so in der Art verstanden:
Angehängtes Bild: blabla 2.jpg
MfG


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#8 Mitglied ist offline   Samstag 

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geschrieben 08. Juni 2016 - 21:50

Wenn das Mittenloch bei der Produktion nicht mittig gebohrt wurde, wirst du ein Problem beim Schleifen bekommen. Frag mich bitte nicht wie ich es dir jetzt besser erklären soll, du wirst bemerken was ich meine wenn du eins mit unmittigem Loch dabei hast. Wenn du nichts bemerkst umso besser.
Den Anschlag würde ich recht einfach bauen. Du schreibst ja selbst dass du als Seitenanschlag Rundhölzer nimmst. Dann nimm dir ein weiteres Kantholz, bohr da Löcher rein in Stärke der Rundhölzer und schieb sie grad von hinten auf die Rundhölzer auf. Von oben noch ein Loch ins Kantholz das bis zur Bohrung geht, und schon hast du eine Fixiermöglichkeit (eine Nadel durchs Loch bis ins Rundholz zu stecken müsste ja genügen).

P.S.: Fällt mir grad wieder ein, nachdem ich meinen alten Tellerschleiferaufsatz für die Bohrmaschine gesehen habe. Die Teile gibts immer noch, kosten nicht mal viel und auch die Schleifscheiben sind bezahlbar.

Dieser Beitrag wurde von Samstag bearbeitet: 08. Juni 2016 - 22:02


#9 Mitglied ist offline   Ler-Khun 

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geschrieben 08. Juni 2016 - 23:35

Ich denke das wir so nichts, aber die Idee mit dem Telleraufsatz ist super. Danke, auch für die Links.
Das werde ich so machen. Ist denke ich deutlich besser als ein harter Schleifkopf der nicht nachgibt wenn man mal zu fest Schub gibt. Außerdem lässt sich damit die Körnung variieren.
MfG


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