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Knallt der CEO von MS jetzt komplett durch?

#1 Mitglied ist offline   Volker S 

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geschrieben 04. April 2016 - 15:04

Der erste April ist zwar vorbei und der Artikel ist auch sicherlich reißerisch, aber das MS beispielsweise mit Android (hier speziell mit CyanogenMod) anbändelt und dieses Jahr Windows Mobile komplett links liegen lässt, zeigt so Einiges.

Den Linuxvorstoß (auf Konsolenebene) sehe ich nun nicht so weltbewegend. Da ist Linux mit Wine schon weiter.

Aber all die anderen verrückten Sachen, die Nadella forcieren möchte...

...ach lest selber -> Link

-volker-

Dieser Beitrag wurde von Volker S bearbeitet: 04. April 2016 - 15:10

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#2 Mitglied ist offline   TheGreatTimmy 

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geschrieben 04. April 2016 - 16:59

Finde jetzt die "verrückten Sachen" nicht. Microsoft passt sich halt (etwas spät, aber doch) dem Markt an und erschließt zugleich neue, noch nicht besetzte Segmente. Microsoft hat meiner Meinung nach alleine im letzten Jahr bessere und weitsichtigere Entscheidungen getroffen, als Ballmer in seiner ganzen Karriere als CEO.
Es konnte dir jemand helfen? Durch den "+1"-Knopf am Ende des Beitrags kannst du dem jeweiligen Nutzer einen virtuellen "Daumen hoch" geben. Das hilft, anderen Nutzern abzuschätzen, wie hilfreich dieser Nutzer war und motiviert gleichzeitig noch, weiterhin hilfreiche und ausführliche Postings zu schreiben.Lückenfüller Der oben geschriebene Text entspricht nur meiner eigenen, subjektiven Meinungsauffassung.
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#3 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 04. April 2016 - 17:35

Reden wir nicht über wine - installieren, starten, whine. :D

Bin mit dem "Linux-Support" auch noch etwas skeptisch. Bisher deutet das auf eine ELF Runtime Environment hin (ELFE? :huh:); mit Interix und später SUA gab es aber etwas recht ähnliches (allerdings auf Quellcodeebene) und das wurde ja dann eingestampft.

Der Ansatz ist allerdings insoweit interessant, daß er die Frage aufwirft: macht das Windows interessanter für den (betroffenen) Anwender? Oder vielleicht doch eher *un*interessanter? Insbesondere: wird man nicht-Windows-Serverbetreiber von Windows überzeugen können, wenn das Argument letztlich auf "aber dann kannst Du Deine aktuelle ISC dhcpd-Installation einfach mitnehmen" reduzierbar ist?

Dem aktuellen CEO würd ich das aber nicht in die Schuhe schieben. Der Trend ist schon mindestens seit Anfang 2013 klar gezeichnet gewesen, als Microsoft seine TechNet Subscriptions zu Gunsten von Office365 und den (viel) teureren MSDN Subscriptions eingestellt hat.

Windows 10 folgt jetzt schon einem (rudimentären) Software-as-a-Service Modell. Microsoft nimmt bloß kein Geld pro Monat dafür -- bisher. Office365 sowieso. Microsoft nennt seine Server-OSen schon seit geraumer Zeit "für die Cloud optimiert"... so wie ich den Fall sehe, wird da noch eine ganze Menge passieren im Zusammenhang mit dem System Center, entweder als Ausbau oder Erweiterung desselben oder aber durch Verschiebung von Funktionalitäten in die Betriebsumgebung selber, gefolgt von einem signifikanten Preisanstieg der Datacenter-Variante und/oder der Einführung von sowas wie "Windows Server 2016 Cloud Hosting Center Edition" mit Preisen, die man dann jenseits der 4. Stelle suchen müßte.


Ich *denke*, das Modell wird aufgehen. Ob es das wird, werden wir ja merken. :)

Dieser Beitrag wurde von RalphS bearbeitet: 04. April 2016 - 17:37

"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#4 Mitglied ist offline   Sturmovik 

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geschrieben 04. April 2016 - 19:24

Was der Linux-Vorstoß bringt, wird sich zeigen. Vor allem, jetzt wo noch diverse Einschränkungen bekannt werden.

Ich hab mich zum Bleistift tierisch gefreut, die mächtigen Shell-Tools (bash-builtins + GNU-Tools wie sed, awk usw.) unter Windows nutzen zu können. Aber nun heißts: gibts nur aufm Desktop, nich aufm Server. Tolle Wurst. Aufm Desktop hab ich ein echtes Linux.
Muss ich halt weiter mit der Powershell rumkrampfen. Die is zwar mächtig und die Objektorientierung ist hammergeil, wenn mans einmal verstanden hat, aber syntaktisch fast so krampfig wie CMD. Und sie braucht Unmengen Speicher für sich selbst.

Und was die These angeht, Microsoft wolle die Entwickler vom Mac wegködern, bin ich auch noch zweifelhaft. Eine bash in einem Linux-Emulat macht längst noch keine Entwicklungsumgebung. Da gehört noch etwas mehr dazu, wenn man nicht gerade meisterhaft bash-scripten will
«Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich» (Mark Twain)

Unix won't hold your hand. You wanna shoot your foot, Unix reliably delivers the shot.

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#5 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 04. April 2016 - 19:30

Ich mußte erstmal googeln, was ein CEO ist.
Entschuldigung, darf ich mal stören? – Ja klar, was haste denn? – Nichts, ich wollte nur stören.
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#6 Mitglied ist offline   Volker S 

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  • Reputation: 23

geschrieben 04. April 2016 - 19:36

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 04. April 2016 - 17:35)

Der Ansatz ist allerdings insoweit interessant, daß er die Frage aufwirft: macht das Windows interessanter für den (betroffenen) Anwender? Oder vielleicht doch eher *un*interessanter?


Also, wenn man sich tatsächlich auf den von mir verlinkten Artikel bezieht, dann macht das für mich das neue Windows zwar schon interessant - nur haben möchte ich das auf keinen Fall.
Alles nur Automatismen und Bots? Nein Danke. Interessant? Ja, auf jeden Fall - aber mit Microsoft im Boot - nö.

Auf Enterprise-Ebene (und damit meine ich jetzt wirklich Star Trek) wäre es einen Versuch wert, da hier der Computer kein Eigenleben a la <<nachhausetelefonieren>> (bleiben wir beim Genre) entwickelt.

Allerdings glaube ich nicht an den Erfolg von 100% Cortana und Tay bei 0% Windows (sprich MS bedient primär einen anderen Markt als den des OS). Eher fliegt Nadella. Aber man wird sehen - sind ja noch alles ungelegte Eier.

...langweilig wird es jedenfalls nicht :)

-volker-

Dieser Beitrag wurde von Volker S bearbeitet: 04. April 2016 - 19:43

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