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Office PC gesucht


#1 Mitglied ist offline   Wiesel 

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geschrieben 08. Dezember 2015 - 13:10

Moins,

ein Bekannter benötigt einen neuen PC fürs Büro. Der jetzige ist ein AMD irgendwas x2 3,0GHz und hat 4 GB Ram und stößt an seine Grenzen.

Es laufen immer 2 Instanzen seiner Software die auf Java basiert. Windows Lizenz ist vorhanden. Das Gehäuse samt Netzteil dürfte wohl nicht mehr passend sein, bzw das Gehäuse kann noch verwendet werden so denn das neue Netzteil reinpasst. Die jetzige HDD soll als sekundäre Platte wieder in den PC. 2 Monitore mit DVI werden momentan versorgt und w(s)ollen es auch hinterher wieder.

Must have:

CPU: i5
RAM: 8GB, je nach Preis auch 16GB
SSD: 128GB sollten fürs System reichen, 256GB je nach Preis.

dazu passendes Board, Netzteil mit Gehäuse, passende Grafiklösung


Ich hoffe auf tatkräftige Unterstützung bei der Suche der passenden Komponenten.

Wiesel

Edit: ich habe mal was zusammen gestellt: https://www.mindfact...d4bfef6fa44b1f8

Dieser Beitrag wurde von Wiesel bearbeitet: 08. Dezember 2015 - 13:36

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#2 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 08. Dezember 2015 - 23:00

Bißchen schwierig, so ohne weitere Angaben. Soll es eher preiswert werden? Oder eher ausbaufähig? Oder irgendwo dazwischen? :unsure:

- Grad für JAVA tät ich nicht am RAM sparen wollen.

- So als erster Vorschlag ein Skylake in einer Mischkalkulation:

-- EUR 100 ASRock H170 Hat 1x HDMI, 1x DVI-D und würde entsprechend einen Adapter erfordern. Außerdem, CAVEAT: Keine analoge Grafikausgabe; DVI-A/-I und VGA werden NICHT unterstützt. An dieser Stelle wäre auch noch zu fragen, ob und was für Anschlußmöglichkeiten da sein sollen. Ggf. ließe sich an dieser Stelle noch der eine oder andere Zehner sparen.

-- EUR 190 Core i5-6400 Passende i5-class CPU (@2.7GHz). Die nächstgrößere (i5-6500 @3.20GHz) würde mit ca. EUR 210,- zu Buche schlagen.

-- Grafik ist on-die (iGPU). Allerdings keine Ahnung, ob und was für Anforderungen ggf. an die Grafikeinheit gestellt werden (sollen) und ob die iGPU das liefern kann.

-- EUR 5-5.20/GB Crucial 4x8 @EUR 167, G-Skill 2x8 @EUR 81 je nach Laune. Ansonsten gibt es natürlich auch 1x8-Optionen, ebenfalls für ~ EUR 5.10/GB mit dem potentiellen Risiko, daß es nicht mehr auf Dual-Channel ausgebaut werden kann. 32GB sind vermutlich unnötig viel (bei JAVA immer schwer zu sagen, je nach Anforderung); da käme es dann auf den Kosten-Nutzen-Faktor an. Mit Modulgrößen kleiner 8GB würde ich allerdings nicht anfangen wollen.

-- EUR 0.29/GB Samsung 850 EVO 250. Kleiner ist ein bissel teurer (ab ~EUR 0.31/GB) und weniger haltbar. Würde aber persönlich an dieser Stelle ein bißchen mehr investieren in eine SSD mit halbwegs langer Garantiezeit und halbwegs vielen Schreibzyklen/Zelle. Die kosten dann natürlich mehr; eine Samsung SM863 240 gibt's zB für EUR 153, das sind EUR 0.63/GB. Allerdings verschlüsselt die dann auch gleich mit.
Hier ist also abzuwägen zwischen "preiswert" und "[garantiert] haltbar" und/oder, je nach Situation, evtl. Datensicherheit.

-- EUR 70 BQ Straight Power E10 400W. Leider nicht modular; hier wären das SeaSonic Platinum 400 und das FSP Source Aurum 400 brauchbare, allerdings signifikant teurere Alternativen (~EUR 120), die den Preis vermutlich eher nicht rechtfertigen.
Allerdings wird ein Netzteil erforderlich werden, zumindest unter der Annahme, daß das aktuelle auch so alt ist wie der Rechner, den es antreibt.

-- Gehäuse kommt insbesondere darauf an, was angeschlossen werden soll, wie groß (oder klein) das Ganze ausfallen soll und so weiter. Fractal Designs sind aber eigentlich immer eine gute Wahl in bezug auf Dezentheit einerseits und Qualität andererseits. Den schallgedämmten und staubgefilterten Define S im MIDI-Format gibt's für ~80 Euronen.

Alternativen gibt es natürlich jede Menge, aber: Gehäuse < 50 Euro bereut man erwartungsgemäß recht schnell.


Summa summarum wären wir da bei einem IMO relativ runden System für ab 600 Euronen zuzüglich p&p und ggf. Zusammenbau, welches zumindest auf absehbare Zeit stramm laufen sollte.

Übrigens: falls die JAVA-Anwendungen nicht annähernd so fordernd sein sollten, wie man es von JAVA-Anwendungen erwarten würde, dann würde ggf. eine i3-class CPU mit 8GB RAM auch reichen... wobei ich da ehrlich gesagt eher an der CPU als am RAM sparen würde.
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#3 Mitglied ist offline   Wiesel 

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geschrieben 08. Dezember 2015 - 23:19

Oh, Danke. Das deckt sich ja ganz gut mit dem was ich da oben verlinkt habe. Ich habe nur ein Z170 raus gesucht. Der IT-Dienstleister meinte nur dass die immer nen i5 empfehlen. Mehr Infos habe ich nicht bekommen.

Große Grafikanforderungen gibt es nicht. Wenn die integrierte Grafik nicht ausreicht, kann immer noch die vorhandene PCI-E verwendet werden. Die ist im jetzigen System keine Bremse.

Gehäuse kann ich ja theoretisch das alte verwenden, nur weiß ich nicht in wie weit die neuen Boards mit den Steckern kompatibel sind. Auch die Schnittstellen bieten kein USB3. Anforderungen werden an das Gehäuse nicht gestellt, so dass ich hier mit dem billigen auskomme. Kettenhandschuhe ersetze ich durch Menschenhaut :-D


Die 600 hatte ich ja auch schon angedeutet.
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#4 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 09. Dezember 2015 - 00:06

Siehst, den Link hatte ich glatt übersehen. :blush:

USB3 ist ja nicht zentral. Was nicht da ist, wird auch nicht verbunden und dann gibt es ja hinten immer noch die externen Anschlüsse. Wobei ich jetzt nicht davon ausgehe, daß ein Office-PC USB3 braucht - eher flinkes Netzwerk. USB ist im Büro eher abzuschalten... zumindest für mass-storage/* Geräte. ;)

Solange wie das alte Gehäuse ATX-kompatibel ist und Du ggf. damit leben kannst, daß Du interne Anschlüssen nicht an das Gehäuse hängen kannst (zB weil das Gehäuse zwar Front-Firewire mitbringt, das Board aber nix rausführt), ist alles in Ordnung.

Wenn noch eine dedizierte Grafikkarte für PCIe vorhanden ist... gibt' allerschlimmstenfalls Probleme mit der Treiberunterstützung, aber ich denke mal, das ist im Office-PC nicht weiter relevant.

Blöderweise gibt's für die Skylake-Plattform nicht mehr die iGPU-lose Xeon-Alternative (jedenfalls nicht sinnvoll preiswert). Da müßte man dann ggf. noch mal bei Hatgut, äh Haswell schauen.

- Re: Zusammenstellung:

@1, wie erwähnt täte ich mehr ins Gehäuse investieren. Der fragliche Xigmatek sieht mir zu offen aus - mit Pech wird es staubig da drinnen und laut wegen Rückkopplungen und Turbulenzen an den offenen Seiten.

@2, der RAM ist überdimensioniert. Der Speichercontroller in den i5-6* macht PC4-17000U; alles drüber funktioniert zwar natürlich, aber eben auch nur bei maximal PC4-17000U.

@3, den Z170-Chipsatz wirst Du vermutlich auch nicht in dem Sinne "brauchen". "Office-PC übertakten" ist da doch ein bissel Oxymoron. :) Solltest Du für den (oder die) Monitore Analogunterstützung brauchen, gibt's das auch preiswerter. Das gilt natürlich nicht, falls das fragliche Board irgendwelche Zusatzfeatures bietet, die Du unbedingt haben wolltest.

Hier mal eine Gegenüberstellung der beiden Boards. Ich persönlich würde eher zum H170-Board tendieren.

Der Rest hält sich denk ich mal in etwa die Waage.
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#5 Mitglied ist offline   Wiesel 

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geschrieben 09. Dezember 2015 - 06:48

Moins.

Das ist ein Einzelkämpferunternehmen. USB kann er da dran hängen so viel er will. Was er auch macht wenn er Kundendaten mitnehmen will.

RAM habe ich da oben nur den ausgewählt weil der oben in der Liste stand .-)
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#6 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 09. Dezember 2015 - 08:24

In dem Fall wäre unter Umständen noch ein bißchen in Datensicherheit (re Redundanz) zu investieren und, falls nicht schon so vorhanden, auch in ein funktionierendes Backupsystem. In einem Wort: Was, wenn der Rechner mal nicht läuft?

Optionen wären eine zweite SSD und beide im RAID1-Verbund und/oder eine Festplatte (die auch extern oder über LAN angebunden sein kann) für Backups.

Oder, je nach Situation, ein Servicevertrag für schnellen Austausch.
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#7 Mitglied ist offline   Wiesel 

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geschrieben 09. Dezember 2015 - 08:32

Fürs Backup wird bereits gesorgt. Da steht ein Homeserver in der Ecke der die Daten sichert und davon wird mindestens einmal die Woche ein Backup auf portable-HDD gesichert.

Einen zweiten PC hat er auch der im Prinzip die gleichen Funktionen hat wie der Haupt-PC. Hier brauch also nicht wirklich noch zusätzliches Geld rein gesteckt werden.
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#8 Mitglied ist offline   JollyRoger2408 

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geschrieben 09. Dezember 2015 - 11:21

CPU ist ok.
Die SSD würde ich eine Nummer größer wählen. Die Samsung Evo ist ausreichend.
Das Z-Board ist für eine non K-CPU eigentlich unnötig, dennoch sollte man, wenn schon Skylake, nicht auf M.2 & USB 3.1 verzichten.
Für ein non OC System ist RAM mit 3000 MHz sinnlos.
Das Gehäuse ist nicht akzeptabel - eine billige Plastikdose.
Die PSU geht besser.
Ein leiserer CPU Kühler schadet nie.
Für die erwähnten Anforderungen sollte die iGPU der CPU ausreichend sein.

Ich würde es so machen:

1 x Western Digital WD Blue 1TB, 64MB Cache, SATA 6Gb/s (WD10EZEX)
(ST1000DM003)[/url]
1 x Samsung SSD 850 Evo 250GB, SATA (MZ-75E250B)
1 x DeLOCK SATA Kabel gelb 0.5m mit Arretierung, gerade/gerade (82477)
1 x Intel Core i5-6400, 4x 2.70GHz, boxed (BX80662I56400)
1 x Kingston HyperX Fury DIMM Kit 16GB, DDR4-2133, CL14-14-14 (HX421C14FBK2/16)
1 x Gigabyte GA-B150-HD3P
1 x Samsung SH-224DB schwarz, SATA, bulk (SH-224DB/BEBE)
1 x EKL Alpenföhn Ben Nevis (84000000119)
1 x Nanoxia Deep Silence 3 schwarz, schallgedämmt (NXDS3B)
1 x Cooler Master G450M 450W ATX 2.31 (RS-450-AMAAB1)

Ich weiß nicht, ob HDD & ODD benötigt werden. Wenn nicht, ganz einfach weglassen. Das zusätzliche SATA Kabel kann man dann auch weglassen (zwei solche Kabel sind beim Board dabei).
LG JollyRoger

Oberstleutnant Du Zhaoyu (China)
Kapitänleutnant Jarno Makinen (Finnland)
Major Peata Hess von Kruedener (Kanada)
Major Hans-Peter Lang (Österreich)
gefallen am 25.Juli 2006 in Khiyam/Libanon
Nicht die schlechtesten Männer rafft gerne der Krieg dahin, sondern immer die Besten. (Sophokles)


Win8.1 Win10 NB
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#9 Mitglied ist offline   Wiesel 

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geschrieben 09. Dezember 2015 - 12:49

Danke auch dir.

Wir werden jetzt noch einmal beraten und dann sehen wir weiter.
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