WinFuture-Forum.de: Umstieg auf 64 bit oder Prozessortausch? - WinFuture-Forum.de

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Nachrichten zum Thema: Hardware
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Umstieg auf 64 bit oder Prozessortausch?

#1 Mitglied ist offline   Baumanager 

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geschrieben 02. November 2015 - 17:19

Hallo,
was ist die bessere Lösung? Umstieg auf 64 bit Windows oder Prozessortausch?
Hier einmal einige Daten meines derzeitigen Rechners.
Betriebssystem Windows 7 Ultimat 32 bit
CPU: AMD Sempron 140, 2700 MHz
Speicher: 2 GB (2Ranks, 8banks)
Nutze den Rechner überwiegend für CAD Aufgaben. Aus diesem Grund bin ich einem Umstieg auf 64 bit aus dem Weg gegangen. Um den Rechner doch noch etwas Geschwindigkeit zu verleihen würde mir ein Prozesseotausch angeboten wie folgt.
neue CPU: AMD Athlon II X2 2x 3.20 GHz oder AMD Phenom II X2 560 2x3.30 GHz
Zusätzlich 1 Speichermodul 2 GB DDR2 PC-6400
Ich weiss der Rechner hat dann 4GB Speicher welcher nicht komplett von 32 bit unterstütz wird. Was würdet ihr empfehlen? Ein Umstieg auf 64 Bit Windows würde bedeuten das 3 nich alzu preiswerte CAD Programme neu angeschaft werden müßten. Teure Angelegenheit.
Freu mich auf rege Diskussion.
Danke
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#2 Mitglied ist offline   timmy 

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geschrieben 02. November 2015 - 19:16

Warum sollten die CAD-Programme nicht auf einem 64bit-Betriebssystem laufen?
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#3 Mitglied ist offline   Doodle 

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geschrieben 02. November 2015 - 19:34

Beitrag anzeigenZitat (Baumanager: 02. November 2015 - 17:19)

Teure Angelegenheit.

Das ist immer relativ und vor allem dann schwer zu beurteilen, wenn du uns nicht sagst, was es kostet. ;D
Aber generell ist die Erweiterung des Ram fast immer die preiswerteste und einfachste Art der Leistungssteigerung, auch wenn du unter 32bit nicht ganz den kompletten Ram nutzen kannst. Stärkere CPU kann natürlich auch nie schaden. Aber wie gesagt, das ist alles relativ ... Eine neue SSD bringt auch oft Freude. :wink:
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#4 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 02. November 2015 - 19:46

RAM ist ein Problem. :huh:

Zentrale Frage: unterstützen die CAD-Programme PAE? Falls ja, wäre das nicht ganz so limitierend.

Mit der CPU ist jedenfalls kein Blumentopf zu gewinnen und... ich würde da auch ein bißchen höher greifen wollen als in die Phenom-X2 Klasse.

Kommt natürlich auch drauf an was es kosten darf und ob (falls) sich die Leistung des PCs irgendwie im Umsatz niederschlägt oder nicht. Je mehr sie das tut, desto weniger lohnt sich Sparen; wenn das aber natürlich eher hobbymäßig ist, sieht das natürlich wieder ganz anders aus.

- Vorschlag zur Güte: ab 4kernige CPU, mehr ist besser. Kurzer Blick bei Geizhals offeriert zB eine Opteron 4226; mit passendem Board (C32er Sockel) wären wir da bei zusammen ~ 400 Euronen. Das Ganze möchte DDR3 bis 1600 und stößt bis auf Weiteres nicht an irgendwelche Maximal-Ausbaustufen den RAM betreffend. Mit Intel funktioniert das Ganze natürlich auch; da wären wir dann mit einer Xeon E3-1231 v3 plus passendem Board bei etwa 500 Euronen, bräuchten dann allerdings ECC-fähigen RAM dazu(*). Dafür wäre die ganze Angelegenheit ungefähr doppelt so leistungsfähig. In derselben Leistungsklasse findet sich bei AMD dann in der Opteron-Linie nur noch "dünnes Angebot", oder teuer, oder beides; alternativ dann eine AMD FX95xx-class CPU, die zwar unglücklicherweise ziemlich stromhungrig sind und auch ziemlich wärmen, aber dafür in der 200-300-Euro-Klasse zu finden sind.

(*) Natürlich kann man die E3-1231 v3 auch auf den Desktop-Board stecken und mit non-ECC-RAM betreiben. Weniger zuverlässig, aber dafür auch preiswerter und man braucht keinen neuen RAM dafür.



WENN PAE unterstützt wird, kann da mit passendem OS auch mehr als 4GB RAM rein. Wenn PAE nicht unterstützt wird und 64bit keine Option sind, genügen 3GB insgesamt (zwangsweise). Mit dedizierten SSDs - einmal für die Daten, einmal für die Swapdatei(en) -- kann man da gegensteuern, aber letztere sollte dann schon an einem nicht irgendwie per Multiplexer oä gemeinsam genutzten SATA-Port hängen und sollte auch groß genug sein, daß das Wear Leveling noch irgendwie greifen kann und das Teil nicht binnen kürzester Zeit wegen zuvielen Schreibvorgängen auf jeder Zelle aussteigt. Wenn das Betriebssystem selber noch Platz auf einer SSD finden würde... umso besser.

Und wenn die ganze Sache doch etwas kritischer sein sollte als ein einfaches Spielzeug... wäre unter Umständen eine 64bit-Betriebsumgebung samt erforderlicher Lizenzen für die CAD-Software doch die sinnvollere, weil preis-leistungs-technisch günstigere Version. In dem Fall würde noch das eine oder andere Bündel RAM obendrauf können (spart die Swap-SSD). Bei 32bit, insbesondere ohne die PAE-Unterstützung, ist und bleibt der adressierbare Speicher der Flaschenhals.


- Als allerletzte Geiz-Option: RAM auf 3GB ausbauen, SSD rein, je nach Verfügungsrahmen und was das Board einerseits und die Geldbörse andererseits hergeben CPU aufrüsten (gerne bis Anschlag des technisch Machbaren) und aber natürlich Preis/Leistung im Hinterstüberl behalten - die Chancen stehen gut, daß man fürs selbe Geld was anderes komplett(er) kriegt.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#5 Mitglied ist offline   JollyRoger2408 

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geschrieben 02. November 2015 - 20:09

Wenn du nur auf 4 GB RAM aufrüsten möchtest, kannst du mMn beim 32 Bit OS bleiben. Ob jetzt ein 32 Bit OS ca. 3,5 GB RAM adressiert, oder ein 64 Bit OS 4 GB RAM adressiert, wirst du nicht wirklich merken.
LG JollyRoger

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#6 Mitglied ist offline   Baumanager 

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geschrieben 02. November 2015 - 20:56

Natürlich weiss ich dass ich meine CAD Programme auch unter 64 bit nutzen kann nur einige sind so umfangreich dass ich diese nicht unbedingt neu installieren möchte. Von Kaufen als 64 bit Version schon gar nicht reden möchte. Hier noch das derzeit verbaute Board ASRock A780LM-S. Nun macht man mit dem Rechner auch andere Dinge und er kommt mir manchmal ziemlich lam vor. Ideen bitte mit den zu erwartenden Preis. Ich selbst habe mir da noch kein Limit gesetzt. Nur möchte ich eben die Programme nicht neu aufspielen.
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#7 Mitglied ist offline   Q 1 

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geschrieben 02. November 2015 - 21:05

Beitrag anzeigenZitat (Baumanager: 02. November 2015 - 20:56)

Nur möchte ich eben die Programme nicht neu aufspielen.

Frage beantwortet. Neuer Prozessor, denn Du kannst nicht von 32-bit auf 64-bit umsteigen ohne neu aufzusetzen.

Gruß, Q 1

Dieser Beitrag wurde von Q 1 bearbeitet: 02. November 2015 - 21:05

Make Windows Update great again!
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#8 Mitglied ist offline   Baumanager 

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geschrieben 02. November 2015 - 21:25

Ja aber welcher Prozessor? Habe die Entwicklung in letzter Zeit nicht mehr verfolgt.
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#9 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 02. November 2015 - 21:34

Aber dann hängts am RAM. :wink: Toll schneller Prozessor bringt nichts, wenn er zuwenig RAM im Rücken hat. Dann lahmt die Kiste einfach nur schneller. :lol:

- Und 4GB sind meines Erachtens etwas wenig. Scheue mich daher etwas, hier jetzt zu sagen: setz auf eine Xeon-Plattform. Denn die kostet da so ab ~550 Euronen (einschließlich 4GB ECC-RAM für ~35 Euro). Haken an der Sache: dann hat die CPU keinen Arbeitsplatz zur Verfügung und das System lahmt weiter, weil die Auslagerung nun jede Menge Bandbreite auf dem PCH belegt und obendrein natürlich die Festplatte flaschenhalst. Ob's das wert ist... :unsure:

Auf einer 64bit-Plattform mag das möglicherweise besser laufen, weil den einzelnen 32bit-Programmen individuelle Adressblöcke mit den vollen 4GB an Adressraum zur Verfügung gestellt werden (soweit sie physikalisch verbaut oder zumindest logisch zugeordnet sind). Dann hätte man zB 16GB RAM verbaut und CAD_I kriegt vier davon und CAD_II ebenso und CAD_III nochmal vier, macht zusammen 12GB und das Betriebssystem hätte nochmal 4 frei für den Eigenbedarf. Haken ist natürlich, daß die jeweilige Anwendung unter WoW64 lauffähig sein muß (falls produktiv eingesetzt, idealerweise auch mit offiziellem Support dafür).

Dann spart man sich die neuen Lizenzen, muß aber trotzdem neu installieren und konfigurieren (soweit die CAD-Programme nicht selbst eine passable Import/Export-Funktion bereitstellen).

Für 32bit bliebe nur PAE. Aber das muß von OS und der CAD-Software selbst unterstützt werden und ist auch dann... naja... eher Stopgap ohne Aussicht auf Besserung, da ja 64bit weitläufig verfügbar ist. Kein Grund also, groß weiter an Adresstabellenerweiterungen für Win32 zu forschen, nur damit man mehr als 4GB RAM adressieren kann.

--- Was sind das denn für ominöse CAD-Programme?
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#10 Mitglied ist offline   Doodle 

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geschrieben 02. November 2015 - 22:18

Der Prozessor ist nicht das alleinige Problem. 2GB Ram sind doch viel zu wenig, um Win7 ultimate ordentlich laufen zu lassen. Du brauchst DDR2 1066*/800/667/533 non-ECC, un-buffered memory. http://www.asrock.com/mb/AMD/A780LM-S/ Hast du eine seperate Grafikkarte oder nutzt du die onboard? Im letzteren Fall klaut sie nicht nur Prozessorleistung, sondern auch noch Ram. D.h. du hast deutlich weniger als 2 GB zur Verfügung und der Prozessor ackert auch noch für die Grafik mit. Das macht sich bei so einem schmalbrüstigen System schon sehr bemerkbar. Da könnte schon eine ganz einfache Grafikkarte helfen und 2 GB Ram noch dazu. Das müsste dem PC spürbar auf die Beine helfen. Und das für recht kleines Geld.
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#11 Mitglied ist offline   Baumanager 

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geschrieben 02. November 2015 - 23:28

Leider nur onboardgrafik. was sollte ich nun aufrüsten? Grafikkarte welche?
Ich weiss der Rechner ist nicht mehr Stand der Technik. Als ich den Rechner genau so habe bauen lassen war dieser ursprünglich nur für Office und Internet. Betriebssystem war Windows XP Pro. Dafür war er völlig ausreichend. Mit Erscheinen von Windows 7 wurde dieses installiert. Die Programme sind dann im Laufe der Jahre drauf gekommen. Selbst
AutoCAD Architecture läuft ohne Probleme. Zum Beispiel bei Firefox habe ich z.B. das gefühl er braucht ewig um Seiten aufzurufen und darzustellen. Selbst flüssiges schreiben in Word ist manchmal schwierig. Liebäugle auch mit einem größeren Flachbildschirm, derzeit 17 Zoll. Möchte einfach mit etwas wenig aufwand etwas mehr Leistung. Wenn ihr wisst was ich meine. Bin auch kein Gamer.

Dieser Beitrag wurde von Baumanager bearbeitet: 03. November 2015 - 00:32

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#12 Mitglied ist offline   da^saber 

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geschrieben 03. November 2015 - 10:00

also das mit der krücke firefox langsam öffnet und sogar word hängen bleibt wundert mich ehrlich gesagt nicht.
wenn ich mir die cpu anschaue und ich mir vorstelle wie lange das system schon so installiert ist ...
wir hatten auf arbeit mal so ein teil: das hat 40 min gebraucht zum neustarten :D


ich würde das teil in die tonne treten und was halbwegs aktuelles kaufen.
i5 mit 8gb ram und ner schicken 250gb ssd müssten doch locker reichen ?!
könntest ja den alten so lange weiter benutzen und den neuen nach und nach
installieren und die CAD-Programme aufsetzen.

Hätte dabei an sowas in der Art gedacht:
1 x Samsung SSD 850 Evo 250GB, SATA (MZ-75E250B)
1 x Intel Core i5-5675C, 4x 3.10GHz, boxed (BX80658I55675C)
1 x Kingston HyperX FURY schwarz DIMM Kit 8GB, DDR3-1866, CL10 (HX318C10FBK2/8)
1 x ASUS Z97-K/USB 3.1 (90MB0M00-M0EAY0)
1 x LG Electronics GH24NSD1 schwarz, SATA, retail (GH24NSD1.AUAR10B)
1 x EKL Alpenföhn Brocken 2 (84000000094)
1 x be quiet! Straight Power 10 400W ATX 2.4 (E10-400W/BN230)
1x Gehäuse nach Wahl

Dieser Beitrag wurde von da^saber bearbeitet: 03. November 2015 - 10:13


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