WinFuture-Forum.de: Problem mit Netgear 5-Port Switch und DLAN - WinFuture-Forum.de

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Problem mit Netgear 5-Port Switch und DLAN Bandbreite wird trotz nur 1 aktiven Client fast halbiert

#1 Mitglied ist offline   padrak 

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geschrieben 04. März 2015 - 14:13

Hallo Forum,

ein Bekannter von mir hat folgendes Problem:

Er hat im Keller eine Fritzbox stehen. An diese Fritzbox ist ein DLAN-Adapter angeschlossen, der für 85 Mbit/s ausgelegt ist. Oben im Büro ist dazu das Gegenstück.
Im Büro stehen 2 Clients (Notebook+Desktop), um diese parallel mit Internet zu versorgen, steht noch ein 5-Port Netgear Gigabitswitch (GS105GE) auf dem Schreibtisch, an den beide Clients angebunden sind.
Wenn er nur 1 der beiden Clients anschliesst, schafft er ca. 80 Mbit/s Datendurchsatz, sobald er aber den 2. Client nur ansteckt (Client ausgeschaltet!), sinkt der Datendurchsatz ca. auf die Hälfte. Wenn man 1 Client einzeln direkt an DLAN anschliesst, steht auch wieder die volle Bandbreite zur Verfügung.

Woher kommt der Bandbreitenabfall durch den 2. Client? Das Gerät ist sogar ausgeschaltet und wird vom Switch noch nicht einmal erkannt (LED aus). Der Switch ist komplett selbstverwaltend und kann - glaube ich - auch nicht konfiguriert werden, also woran hakt es dann? Am DLAN kommt die volle Bandbreite von unten an, dass habe ich schon durch den Einzeltest ohne den Switch als Fehler ausschließen können.

Die Supports von Netgear und Devolo waren bisher mit Standardantworten keine Hilfe.

Auf den Clients läuft jeweils Windows 7, die Devolo DLAN Adapter sind wohl schon etwas älter (ca. 7 Jahre), aber haben noch nie Probleme gemacht und waren auch die ganze Lebensdauer immer an den beiden gleichen Steckdosen angeschlossen. Die einzige Änderung ist die Hinzunahme des Notebooks und des Switches.
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#2 Mitglied ist offline   DanielDuesentrieb 

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geschrieben 04. März 2015 - 14:37

DLAN ist Mist. Privat mag das noch OK sein, aber Unternehmen erfordern Business-Lösungen. Ich würde mir da mal Gedanken um eine gescheite Verkabelung machen, wenn das Ganze länger und professionell angelegt sein soll. Also wenn kein umzug und/oder andere Dinge in naher Zukunft anstehen. Ist wirklich Ernst gemeint, da DLAN stark von der Leistung abhängt.

Ich würde zur Notlösung mal eine andere Netzwerkkarte im Client probieren und ggf. auch mal einen neuen Adapter testen, der direkt 3 Anschlüsse zur Verfügung stellt. Dann fällt der Switch schon mal weg.
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#3 Mitglied ist offline   padrak 

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geschrieben 04. März 2015 - 15:57

Mein Bekannter ist 60 und wohnt seit 25 Jahren im eigenen Haus. Der wird sicherlich jetzt nicht mehr eine neue "gescheite Verkabelung" umsetzen.
Ich setze DLAN seit vielen Jahren in mittlerweile 6 verschiedenen Haushalten ein und habe damit noch nie Probleme gehabt. Bin also nicht wirklich Jemand, der mit "DLAN ist Mist" etwas anfangen kann. Der einzige Punkt, in dem ich dir Recht gebe ist, dass die Adapter vereinzelt je nach verwendeter Steckdose unterschiedliche Leistungen zur Verfügung stellen können.
Ein Adaptertest mit 2 Anschlüssen ist ein sinnvoller Vorschlag, wobei ich die Fehlerquelle eher beim Switch sehe, da ohne diesen die volle Bandbreite abrufbar ist.
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#4 Mitglied ist offline   Stefan_der_held 

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geschrieben 04. März 2015 - 16:13

Na DLAN ist nicht in jeder Elektroinstallationsgeneration sinnvoll... Da ich Ausbildungen in Sachen Elektrotechnik als auch Elektronik habe weiß ich durchaus wovon ich rede...

Daher denke ich auch mal, dass bei den örtlichen Gegebenheiten DLAN suboptimal ist. Wenn keine weiteren Kabel gelegt werden sollen würde ich es ehr mit WLAN-Repeatern versuchen.

Die Repeater-Produkte von AVM haben bspw. aktuell alle einen G-LAN Anschluss:

http://avm.de/produkte/fritzwlan/

so könnte man - rein Theo-von-Retisch und Otto-zu-Praktisch - auch eine Funkbrücke aufbauen.

Und btw: ich denke mal nicht, dass bei dem Bekannten der schon seine sechzig Jahre hinter sich hat eine Elektroinstallation von mindestens 1990 vorliegt... ideal neuer...

Und dass das Netgearswitch die Last nicht stemmen kann ist - meiner Ansicht nach - unwahrscheinlich. Es ist kein Consumer-Produkt sondern schon eine kleine Business-Lösung.

Dieser Beitrag wurde von Stefan_der_held bearbeitet: 04. März 2015 - 16:19

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#5 Mitglied ist offline   padrak 

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geschrieben 04. März 2015 - 17:35

Die DLAN-Adapter sind bei ihm schon seit 7 Jahren an der gleichen Stelle ohne Zicken im Einsatz, daher dürfte die "Elektroinstallationsumgebung" in diesem Fall als Ursache wohl eher ausfallen, oder?
Das die Teile nicht an jeder Steckdose gleich gut funktionieren, ist mir selber klar, habe ich ja auch schon oben geschrieben.
WLAN ist keine Alternative, da das Notebook ein Firmengerät ist und keinen n-Standard beherrscht. Viel zu langsam, um sich Remote in ein Netzwerk einzuloggen.
Die Variante mit neuen Adaptern (2 LAN-Buchsen) gefällt mir bisher am besten, auch wenn mich das in der Fehlersuche nicht weiterbringt.
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#6 Mitglied ist offline   Samstag 

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geschrieben 04. März 2015 - 18:07

Was hältst du davon ihm fürs Notebook einen 802.11n Stick zu kaufen?
Du hast jetzt nicht erwähnt ob die FritzBox Wlan hat, aber wenn es so wäre wären doch alle Probleme gelöst?
Dlan am Rechner, Wlan am Notebook.
Kosten ca. 10-20€ für einen Stick?
Bei deinem Problem kann ich dir leider nicht helfen, sorry. Aber das wäre doch wenigstens mal ein kleiner Lösungsansatz :)
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#7 Mitglied ist offline   Stefan_der_held 

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geschrieben 04. März 2015 - 18:19

Beitrag anzeigenZitat (padrak: 04. März 2015 - 17:35)

WLAN ist keine Alternative, da das Notebook ein Firmengerät ist und keinen n-Standard beherrscht. Viel zu langsam, um sich Remote in ein Netzwerk einzuloggen.


Na da hast du was missverstanden... du kannst mit den AVM-Repeatern eine WLAN-Brücke machen. D.h. das was du bislang über das DLAN gemacht hast.

Dafür haben die Adapter auch einen LAN-Anschluss.

Die Adapter untereinander funktionieren - je nach Fritzbox - im 56/100/300MBit-Bereich. An die Adapter kannst du dann wie gewohnt deine Switche whatever anschließen.
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#8 Mitglied ist offline   padrak 

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geschrieben 04. März 2015 - 21:09

Oops, die LAN-Buchse habe ich übersehen. :huh:

Mal schauen, was die Teile kosten.
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#9 Mitglied ist offline   Samstag 

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geschrieben 05. März 2015 - 08:42

Nachteil an der Wlan-Brücke: Die WLAN-Übertragungsgeschwindigkeit der verbundenen WLAN-Geräte wird halbiert, da in der Betriebsart "WLAN-Brücke" alle Datenpakete doppelt übertragen werden müssen.
Will sagen: Wenn dein Router 150 Mbit schafft, kommen oben nur noch 75Mbit an. Wenn du dann noch die Übertragungsverluste dazurechnest (entfernungsabhängig) wirst du wahrscheinlich auch nicht auf viel mehr als deine jetzigen 40 Mbit kommen.
Die Frage ist hier halt auch: Ist es denn schlimm, dass nur 40 Mbit ankommen? Gibt denn die Internetleitung überhaupt so viel her?
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#10 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 05. März 2015 - 09:06

Wozu DLAN? Wozu WLAN?

Für Daten gibt es LAN-Kabel. Dafür wurden die erfunden. Alles andere verwendet man nur, wenn LAN-Kabel nicht verlegt werden *können* und das ist eher seltener als häufiger der Fall.

Also nicht auf Umstandskasten machen und statt irgendwelchen Brücken oder vielleicht sogar noch Cloud-basierten Umleitungen einfach ein Cat6/7 Kabel einziehen und der Film hat sich.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#11 Mitglied ist offline   Samstag 

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geschrieben 05. März 2015 - 09:41

Na, ein bisschen mehr Verwendung findet Wlan dann doch noch. Oder hast du schon mal versucht ein Lankabel ins Smartphone zu stecken ^_^
Ne, Spass beiseite. Nicht jeder ist bereit für ein Hobby sein Haus an zwanzig Ecken anzubohren, nur um ein Kabel verlegen zu können. Und Aufputz sieht nunmal scheisse aus.
Natürlich ist Lankabel vorzuziehen, aber nicht jeder ist bereit dafür sein Haus zu renovieren.
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#12 Mitglied ist offline   padrak 

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geschrieben 05. März 2015 - 17:12

Vor allem hatte ich das auch schon als Option ausgeschlossen. Natürlich wäre das die beste Lösung, aber halt nicht hier.
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