WinFuture-Forum.de: [Wasserkühlung] - Was beachten? Was braucht man? - WinFuture-Forum.de

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Nachrichten zum Thema: Hardware
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[Wasserkühlung] - Was beachten? Was braucht man? möchte umsteigen

#1 Mitglied ist offline   Stefan_der_held 

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geschrieben 20. Mai 2014 - 09:42

Hallo Leute,

langsam aber sicher möchte ich mich in den Wasserkühlungsbereich wagen. Dachte erst an AIO-Lösungen - aber unterm Strich sind diese wohl nur bedingt zu empfehlen.

Daher meine Frage als "neuling" in diesem Bereich:

Was benötige ich?
Was/wie muss gewartet werden?
Was ist bei der Montage gegenüber Luftkühlung zu beachten?

Gekühlt werden sollen folgende Komponenten (evtl. zzgl. VGA):

Board: ASUS Sabertooth 990 R2
CPU: FX-8350 (durch Wasserkühlung ggf. mit Übertaktung)
VGA: ASUS HD7870 V2

Das ganze ist in einem "Coolermaster 690 II" (ohne "Fensterquatsch") untergebracht.
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#2 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 22. Mai 2014 - 15:32

Es muß halt reinpassen. :huh:

Hab schonmal geschaut, so wie ich das lese paßt in das Ding ein Radiator oben rein (2*140*40mm max), aber ist natürlich immer am Besten nochmal in die Spezifikationen zu schauen re: Platzverhältnisse. Immerhin ist so ein Radiator aus Metall; der sollte möglichst nicht am Board kleben. :wink:

Als Nächstes guckst Du zB bei EKWB's Cooling Configurator, was die für Deine Konfiguration so im Angebot haben. Da gibt's im allgemeinen auch Kits - die kommen oft günstiger als 'alles einzeln'.

Ansonsten dauerts halt ne Weile, das Ding einzubauen. Muß ja alles erstmal ausgemessen werden, Schläuche zurechtgeschnitten werden, alles zusammengefügt werden, alles ordentlich mit was-auch-immer-saugfähigem-Zeugs auslegen - man weiß ja nie --, Wasser+Kühlmittel rein (ggf auch noch mixen) - das alleine dauert schon ne ganze Weile --- und immer gut aufpassen daß nirgends was leckt -- und wenn das passiert ist, müssen die Luftblasen raus (24 Stunden Wakü-Dauerbetrieb bei ABgeschaltetem Rechner) und erst DANACH kann der PC in Betrieb genommen werden.

Wenn's KEIN Kit sein soll, brauchst Du:

- Radiator.
- Passende(n) Lüfter für den Radiator.
- Eine Pumpe.
- Wasserblock (für die CPU, ggf. für die GPU).
- Ausgleichsbehälter (Reservoir).
- Schlauch.
- Verbindungsstücke für den Schlauch.
- Kühlmittel plus (ggf) destilliertes Wasser, falls selbst zu mixen.

und ein bißchen Aufmerksamkeit, daß die verwendeten Metalle zusammenpassen. Nicht daß der Radiator den Wasserblock wegoxidiert (oder andersherum).


*Ich ganz persönlich* stand ja auch vor der Überlegung und hatte mir da was zusammengesucht. Aber am Ende war mir das mit der Grafikkarte zu heiß (ich und Kühlkörper abfummeln, und den Waterblock dranfummeln, und funktionieren solls am Ende auch noch? :huh: ). Hab mir daher doch ein AIO von CM geordert (den Nepton 280, um genau zu sein). Hat in den von mir gelesenen Testberichten immer top abgeschnitten, kostet nicht soviel wie eine 'echte' Wakü und außerdem kann da nix auslaufen (zumindest nicht selbstverschuldet). Und die Installation geht auch um mehrere Stunden schneller. :imao:

Dieser Beitrag wurde von RalphS bearbeitet: 22. Mai 2014 - 15:41

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#3 Mitglied ist offline   JollyRoger2408 

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geschrieben 23. Mai 2014 - 07:36

Schau dir mal diesen Thread auf ComputerBase an: Empfohlene Wasserkühlungszusammenstellungen in 4 Preisklassen mit Einbau

Vielleicht ist ja etwas Interessantes für dich dabei.
LG JollyRoger

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#4 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 23. Mai 2014 - 08:57

Ganz vergessen zu schreiben: einfach auch mal nach 'Watercooling howto' googlen. Da findet sich viel. Aber nicht nur den erstbesten Treffer lesen, sondern möglichst mehrere. :wink:

Als Einstieg: A Beginner's Guide For WaterCooling Your PC


Es gibt bei (modularen) Wasserkühlungen viel, was man wissen muß, und noch mehr, was man falsch machen kann. Um ein extensives Anlesen kommt man daher, meiner Meinung nach, nicht herum.

Warum zum Beispiel "diesen" Schlauch und nicht jenen? Welchen Durchmesser? Welche Art von Verbindungsstücken, und warum? Wo ist der Unterschied zwischen kleineren und größeren Reservoirs? Was muß meine Pumpe leisten, und wovon hängt das ab? Und so weiter, und so weiter.

Weil, sonst hat man irgendwelche Komponenten, so wie sie irgendwo als "perfekt" aufgelistet wurden... aber, WARUM sie "perfekt" sind und insbesondere WOFÜR sie perfekt sind, das weiß man dann nicht... oder anders gesagt, nur weil es für den einen ideal ist, muß das für einen selber noch gar nix heißen.

Nicht zuletzt deswegen denke ich, daß zumindest für den Anfang ein Kit die bessere Wahl ist; während diese sicherlich nicht optimal sind - da ja nicht individuell anpaßbar --- hat man aber trotzdem erstmal was Belastbares in den Händen. Oder halt eine AIO - damit 'lernt' man natürlich nicht halb so viel, aber man kriegt zumindest erstmal einen Ausblick, was eine Wakü im Vergleich leisten *könnte*.
Bei den AIOs muß man dann natürlich wieder Testberichte lesen - gibt sehr gute ebenso wie sehr schlechte -- und für den speziellen Einsatzbereich sind manche auch wieder besser geeignet als andere.

Dieser Beitrag wurde von RalphS bearbeitet: 23. Mai 2014 - 09:01

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#5 Mitglied ist offline   Sturmovik 

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geschrieben 23. Mai 2014 - 09:28

Ich bin selbst grade bei der Planung einer Wasserkühlung.
(Plaung ist eigentlich fertig, jetzt fehlt es nur am Budget für ein neues Gehäuse und den Wakükram)

Da dein Gehäuse recht begrenzten Platz bietet, möchte ich mal eine Empfehlung loswerden:

Bei Aquatuning gibt es sog. Repacks, das sind Ausgleichsbehälter für einen oder zwei 5,25"-Schächte mit Pumpenadapter. Da kannst du direkt ne Pumpe hinten reinstecken und fertig.

In meiner Planung hab ich den Repack-AGB von Alphacool drin.
Zusammen mit einer Laing-DCC-Pumpe passt der in einen 5.25"-Schacht

Diese Kombination leistet bei einem Kumpel seit einem Jahr super Dienste.
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#6 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 02. Juni 2014 - 20:41

So, nach einer Weile Erfahrungen sammeln...

- Kriege meinen i7 nicht mehr über 45°C, egal wie lang ich den unter Last laufen lasse. :huh:

Pro AIO würd ich daher definitiv sagen: wenn es nicht so den Aufwand machen soll und (ganz wichtig) wenn man das NUR für den Prozessor braucht, will, was auch immer... ist (meines Erachtens) eine gute AIO die bessere Wahl. Auspacken, Radiator anschrauben, alten Kühler runter und den neuen Wasserblock ran war eine Sache von ca. 1-2 Stunden... 4 Pushpins vom alten Kühler, an die man nicht rankam, bereits inbegriffen. Danach ging der Rechner auch sofort wieder. Außerdem ist halt alles aufeinander abgestimmt; wie gut oder wie schlecht sei erstmal egal, denn da kann man selber nix mehr dran ändern und muß halt *vorher* wissen, ob dieses oder jenes AIO was taugt oder nicht.

Contra AIO ganz klar die mangelnde Erweiterbarkeit. Man kriegt genau DEN Radiator und DEN Schlauch und DEN Wasserblock und DIE Pumpe, und wenn einem das nicht paßt (oder was davon kaputtgeht) hat man halt Pech. Außerdem ist ein AIO im allgemeinen geschlossen. Írgendwelche weiteren Komponenten, die ja auch wassergekühlt werden könnten... bleiben mit der AIO außen vor.

'Selbstbau' fordert halt eine ganze Menge mehr ab vom Bastler (und ja, man MUSS basteln), ist aufwendiger, teuer und wartungsintensiver... aber man kann damit letztlich machen, was man will und wenn die Grafikkarte halt auch was vom Wasser abhaben soll ist das relativ trivial; und wenn man noch eine ZWEITE Grafikkarte reinhaben will (oder sonstwasfür Peripherie die ständig zu heiß wird) ist es zwar nicht mehr ganz so trivial aber durchaus noch machbar. Hier versagt die AIO.

Wer aber keine Zeit hat und eh ständig auf dem Sprung ist, und/oder wer seinen Rechner immer mal mitnehmen will... der sollte, zumindest meiner Meinung nach, von 'Selberbau-Waküs' die Finger lassen.

Dieser Beitrag wurde von RalphS bearbeitet: 02. Juni 2014 - 20:43

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#7 Mitglied ist offline   Sturmovik 

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geschrieben 02. Juni 2014 - 20:45

Solange die Eigenbauwakü dicht ist und die Einzelteile (Insbesondere der Ausgleichsbehälter) es nicht verbieten, gekippt zu werden, steht auch dem Transport derartiger Systeme nix im Weg ausser dem Gewicht.
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#8 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 02. Juni 2014 - 20:47

Kommt halt drauf an, ob und inwieweit die offen sind (wie zum Beispiel das Reservoir), ja.

... vom zusätzlichen Gewicht reden wir mal lieber nicht, so ein ordentlicher Kupfer-Radiator wiegt für sich schon genug und da kommt ja doch noch bißchen was dazu. :lol:
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