WinFuture-Forum.de: angewandte Physik, Zimmer lüften - WinFuture-Forum.de

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angewandte Physik, Zimmer lüften (echte Frage, keine Hausaufgabe oder so)

Umfrage: Optimaler Luftaustausch (11 Mitglieder haben abgestimmt)

Wie soll der Ventilator pusten?

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#1 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 15. Januar 2014 - 22:09

Also es ist jetzt kein Problem oder eine zu lösende Aufgabe, sondern eine Frage, die ich mir einfach so stelle.
Wenn sich im Sommer das Zimmer aufheizt und es nachts draußen kühler wird als drinnen, macht es ja Sinn, das Fenster zu öffnen. Im Idealfall hat man mehrere Zimmer und Fenster, kann schön auf Durchzug stellen und alles ist wieder schön kühl aber mal angenommen man hat nur ein Zimmer mit einem Fenster. Drinnen ist die warme Luft, draußen die kühlere. Wenn man nun einen Ventilator auf das Fensterbrett stellt, Macht es dann mehr Sinn, die warme Luft rauszublasen oder die kühle Luft rein? Vom Logischen her würde ich sagen, dass bei Austausch im oberen Fensterbreich die warme Luft rausgeht und im unteren Fensterbereich die kühle Luft reinkommt und es dann drauf ankommt, in welcher Höhe des Fensters der Ventilator steht aber vielleicht nimmt sich das auch gar nicht soviel oder es gibt eine physikalisch logische Erklärung, dass entweder Rein- oder Rauspusten grundsätzlich vorteilhafter ist.
Gibts da Erfahrungswerte oder Berechnungen?
Ich bin ein sehr ordentlicher, fleißiger und reinlicher Mensch, nur leider gefangen im Körper eines schmuddeligen Faulpelzes … tja, kann man nix machen …

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#2 Mitglied ist offline   Samstag 

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geschrieben 15. Januar 2014 - 22:20

Berechnung kann ich keine bieten, aber folgenden Sachverhalt:
In meiner Küche steht ein Holzofen, und neben der Küche ist mein Wohnzimmer. Jetzt hab ich im oberen Bereich der Wand einen Ventilator eingebaut, der, wenn er in die Küche bläst, durch den entstehenden Unterdruck genügend warme Luft durch die Türe ins Wohnzimmer bläst. Wenn ich den Ventilator umdrehe, er also ins Wohnzimmer föhnt habe ich immer das Gefühl von Kälte. Ist aber auch logisch, das Ding bewegt ja eine Menge Luft auf kleinem Raum, von daher zieht's. Durch die Türöffnung hat man dieses Problem viel weniger, da passt die Luft auch ohne Zug durch.
Gemessene Temperatur hab ich bei beiden Konstellationen dasselbe.

Dieser Beitrag wurde von Samstag bearbeitet: 15. Januar 2014 - 22:20


#3 Mitglied ist offline   Lastwebpage 

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geschrieben 16. Januar 2014 - 22:52

Es folgen meine eigenen Überlegungen, unter der Voraussetzung, das nicht irgendein Industriemonstergebläse verwendet wird. ;)

Unten=etwas unterhalb der Raummitte, Oben=etwas oberhalb der Raummitte. (Außer man hat eine Terrassen oder Balkontür)
Man hat in beiden Fällen also weder die kälteste noch den wärmste Luft im Zimmer, auf das Fenster bezogen.

Auf der anderen Seite, wenn man nicht gerade in einem Hochbett liegt, kommt man gar nicht in den wärmsten Bereich, unten aber schon in den kältesten, wenn man z.B. vor einem Schreibtisch sitzt. Der Kopf ist dabei aber ungefähr in Höhe Unterkante Fenster. (Solange man nicht steht). Wenn man im Bett liegt, dürfte der Körper ebenfalls unterhalb der unteren Fensterkante sein.

Warme Luft steigt auf. Ja, aber wenn es im Bereich oberhalb des Fensters schon am wärmsten ist, wo soll die Luft dann aufsteigen? Oberhalb der Fensterkante bildet sich also sowas wie eine Grenze. Ein Ventilator an der oberen Fensterkante, würde also gar nicht die wärmste Luft aus dem Zimmer saugen, sondern eher die etwas wärmere Lauwarme.

Ein Ventilator unten am Fenster, der kühlere Luft reinbläst, wäre nach dieser wilden Theorie also zielführender. Der Raum unterhalb der unteren Fensterkante wird Kühler, die warme Luft steigt auf. Wenn dadurch die Wärmegrenze oberhalb der oberen Fensterkante unterhalb der oberen Fensterkante gelangt, geht die warme Luft nach draußen.

Ich hoffe jemand versteht was ich meine. ;)
(Mal abgesehen davon, das ein Ventilator auf der Fensterbank vielleicht auch etwas praktikabler ist)

#4 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 16. Januar 2014 - 23:12

Naja son Zimmer kommt im Sommer ja mal schnell auf 35 °C und wenn tagsüber draußen 38 sind kann man das Fenster ja auch zu lassen. Wenn dann nachts die Temperatur draußen unter die Zimmertemperatur sinkt, dann kann man versuchen die kühlere Luft reinzukriegen bzw. die warme Luft raus. Ja und diesen Temperaturausgleich zu beschleunigen ist sozusagen die Grundidee.

Mein Vorgehen letzten Sommer war nun einen Ventilator auf dem Fensterbrett stehend, die kühle Luft reinblasen zu lassen. Ich hab ihn leicht nach unten pusten lassen und hin- und herschwenken, damit ein bißchen Bewegung reinkommt.

Klingt ja, als ließe sich da großartig nichts mehr optimieren.
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#5 Mitglied ist offline   Mondragor 

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geschrieben 20. Februar 2014 - 11:42

Also im Haus hat man ja immer ein Mikroklima, das ist schon was anderes, vor Allem wenn man kalte und warme Luft mischt, ändert sich auch Luftfeuchtigkeit innen und so weiter. Im Grunde wird sich aber immer der selbe Effekt einstellen:
Bei Ventilatoren und Gebläsen stellt sich stets die selbe Frage: Was ist der Unterschied zwischen Gebläseseite und Ansaugseite. Der Unterschied ist ein ganz gravierender!
Der Gebläsestrahl lässt sich auf einige Entfernung relativ gut richten. Eine Kerze kann man relativ gut ausblasen, aber versuch mal, aus der selben Entfernung, eine Kerze auszusaugen...
Einen Saug-"strahl" in dem Sinne gibt es nicht, die Luft wird aus allen Richtungen, die das Druckgefälle umgibt, gleich start angesaugt. was der Grund dafür ist, dass Staubsauger trotz des dünnen Rohres eine so hohe Leistung braucht, um auch nur ein Häufchen Sand aufzusaugen. mit einer breiten Teppichdüse wirds dann schon mühsam, weil eben an der Umgebungsluft genauso gezogen wird wie an der bodennahen Luft.
Das bedeutet Du kannst zwar bestimmen, wohin die luft geht, aber woher sie kommt, lässt sich nur bestimmen, indem man Lufteinlass und Luftauslass weit genug auseinander legt...
Wenn ich die Anordnung richtig verstehe, ist ein offenes Fenster und ein Ventilator das Lüftungssystem. In dem Fall ist es wahrscheinlich eher noch Erfolgversprechend den Strahl nach innen zu blasen, weil die Außenluft definitiv hinter dem Ventilator sitzt, vielleicht sogar den Ventilator ein wenig nach draußen verlagern, weil ja im gleichen Volumen warme Luft aus dem Fenster gedrückt wird, wie reingeblasen wird.
Andersherum wäre die Strömung der eintretenden frischen Luft zu gering, um auszuschließen, dass diese sich nicht zu knapp in Fensternähe mit der Innenluft vermischt und Du viel zu viel frische Luft wieder mit rausbläst.
Meine Lösung bezieht sich auf das Flurwohnungsproblem, wenn Du ein angrenzendes Zimmer hast, das auch ein Fenster in die selbe Richtung raus hast, sodass Durchzug praktisch ausgeschlossen ist...
Man nehme eine Tür mit Glasscheibe, nehme die Glasscheibe raus und ersetze sie durch Sperrholz oder Presspappe. In diese Platte kommen nun Rundlöcher von 80 oder 120 mm, sodass ein gehöuselüfter mit ordentlichem Luftdurchsatz daran befestigt werden kann. Das ganze 4-8 mal sollte riechen.
Nun an zu volt anklemmen und Tür schließen. Die Richtung der Luftströhmung sollte so sein, dass man in dem Zimmer schläft, wo die Luft in Richtung Tür gesaugt wird, da ist die Luft eher frisch.

#6 Mitglied ist offline   Xaero_0 

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geschrieben 21. März 2014 - 22:43

Das Thema ist zwar schon einen Monat alt, aber ich habs gerade zufällig erst gesehen. :D

Die selbe Frage habe ich mir auch schon oft gestellt.
Habe ein ähnliches Problem im Sommer. Dachgeschoss-Zimmer bei sommerlichen Temperaturen sind halt immer Brutkammern.

Ob man da Tagsüber das Fenster offen oder zu hat, macht da keinen Unterschied. Es wird halt saumäßig warm unterm Dach bei so nem Altbau wie unserem.

Hab da auch experimentiert wie ich abends/nachts die Bude kühl bekomme.

Ich bin überzeugt davon, dass es am meisten bringt, wenn man den Ventilator raus pusten lässt.
Kann es nicht erklären warum, aber ich glaube es liegt daran, dass der Ventilator nun mal innen steht und somit die warme Luft von Innen besser erreichen und raus bringen kann, als die kühle Luft von außen um diese rein zu bringen.

Falls du zufällig ein paar alte Gehäuse-Lüfter und ein altes Netzteil übrig hast, hätte ich da noch einen Tip.
Zumindest hier passen die Lüfter recht gut in den oberen Spalt, wenn das Fenster auf Kipp steht.
Damit kann man sich ne gute (leise) dauerbelüftung schaffen. ;)

#7 Mitglied ist online   Q 1 

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geschrieben 22. März 2014 - 02:19

Die Fragestellung lautet: In welcher Ausrichtung bringt der Ventilator mehr kühle Luft hinein - und in welcher bringt er mehr warme Luft hinaus? :blink:

Es dürfte physikalisch ausgeschlossen sein, dass ein Ventilator in Abhängigkeit einer Ausrichtung unterschiedlich viel Luft welcher Temperatur auch immer bewegt. Dieser Punkt hängt von der gewählten Gebläsestufe ab. "Hinaus" und "hinein" sind dem Ventilator kein Begriff, er kann nicht an der Vorderseite mehr/weniger Luft umwälzen als an der Hinterseite - anders gesagt, eine Ausrichtung in dieser Hinsicht gibt es nicht. Hauptzielsetzung des Ventilators ist der Kühlungseffekt, der vollkommen subjektiv ist. Man kann also bei Abwesenheit den Ventilator ausrichten, wie man möchte, ohne den Luftmassenaustausch zu variieren, insbesondere aber, ohne einen Kühlungseffekt zu erzielen, da es kein Subjekt gibt - besser aber, man schaltet ihn aus, da dem System "Zimmer" durch den Betrieb des Elektrogerätes sogar Wärme zugeführt wird. Bei Anwesenheit ist die zweckmäßige Verwendung die Ausnutzung des Luftstroms, und da man sich üblicherweise nicht vor dem Fenster, sondern im Zimmer aufhält, kann eine sinnvolle Ausrichtung nur nach innen gehen. :)

Dieser Beitrag wurde von Q 1 bearbeitet: 22. März 2014 - 02:43

Make Windows Update great again!

#8 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 22. März 2014 - 15:45

Naja im Prinzip wäre es ja wie beim Rechner. Wäre oben und unten eine Öffnung, könnte man unten kühle Luft reinpusten und die warme Luft würd oben rausgedrückt oder man saugt die warme Luft oben ab und die kühle Luft strömt unten nach.
Das wäre beim Zimmer ja ähnlich aber mit nur einem Loch (Fenster) und dem Ventilator auf dem Fensterbrett, der da ja dummerweise ziemlich in der Mitte zwischen oben und unten ist, hebt sich das alles ein bißchen auf.

Ich glaube inzwischen, wenn man möglichst weit oben im Fenster einen rausblasenden Ventilator installieren könnte, würe das für die Umwälzung der Luft am effektivsten und wenn man einen Ventilator auf dem Fensterbrett reinpusten lässt, wäre es nicht wirklich effektiv für die Umwälzung wegen der Zimmermitte aber man hätte, wenn man im Bereich des Luftstromes ist ein angenehmeres Gefühl.

Aber die Gehäuselüfter bringen mich auf eine Idee. Muß mal war messen.

Also ich hab ein zweigeteiltes Fenster und oben ist nochmal ein Flügel so um die 450 mm hoch da könnte ich mir eine kleine Platte zum Einsetzen basteln, mit zwei von diesen großen Lüftern, 220mm oder was die sind, nebeneinander mit nem 9 Volt-Block und dann lasse ich oben die warme Luft rauspusten.

Dieser Beitrag wurde von Holger_N bearbeitet: 22. März 2014 - 16:00

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#9 Mitglied ist offline   Airboss 

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geschrieben 24. März 2014 - 23:47

Wer schon einmal bei einem (alten) Bäcker in der Backstube war, wird wissen warum der Ventilator im oberen Fenster eingebaut ist und die warme Luft absaugt. Für alle anderen - mit steigender Leistung (also dem gefördertem Volumen in m3) steigt auch die Erwärmung des Ventilators - somit würde es wenig Sinn machen, den Ventilator mit dem (Ein-)blasen von kalter Luft zu beschäftigen.

Darüber hinaus, gibt es folgende (Sommer-)Verhaltensregeln
1. Tagsüber das Fenster geschlossen halten und erst abends kurz vor dem Einschlafen öffnen (wenn es sich draußen wieder abgekühlt hat),

2. zusätzlich Rolladen, Jalousien, Gardinen usw. geschlossen halten,
3. Luftfeuchte erhöhen (feuchte Tücher aufhängen, Schüssel mit kalten Wasser aufstellen usw., :wine:
4. Fensterfolie besorgen und montieren - DER Effekt ist ungemein!
5. Eiskaltes BIER (kurzzeitig) neben dem Bett und nicht im Kühlschrank aufbewahren... :cheers:
6. ach ja und auch den Kühlschrank mit geöffneter Tür vors Bett zu schieben, bringt wenig - es soll ja Leute geben :cursing:
O <<<--------------- NSA! - Anschluß für Sonden --------------->>> O

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#10 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 25. März 2014 - 10:55

Jo, dass ein offenes Fenster zum Abkühlen nur dann Sinn macht, wenn es draußen auch kühler ist als drinnen, ist logisch aber ich weiß, dafür dass es eigenlich logisch ist, versuchen es zu viele trotzdem, ein Zimmer mit wärmerer Außenluft abzukühlen.

Fensterfolie hab ich auch schon überlegt aber immer wieder verworfen. Werd mal nach einer schönen Spiegelfolie für Außen gucken.

Ansonsten ausgiebig Punkt 5.
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#11 Mitglied ist offline   witti99 

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geschrieben 28. Juli 2014 - 06:16

Also meine Erfahrung von letzter Nacht ist folgende. Zimmertemperatur im Obergeschoß um 22 Uhr war 27,5 Grad, Außentemperatur ca. 18 Grad. Relativ alten Säulenlüfter auf das Fensterbrett gestellt und reinblasen lassen. Nach 2 Stunden war die Raumtemperatur auf 26 Grad runter. Muss dazu sagen, dass die Temperaturanzeige im Fußbodenregler direkt an der Wand ist. Wahrscheinlich war es also noch etwas kühler. 0:00 Uhr habe ich den Lüfter ausgeschaltet und das Fenster angeklappt. Meine Freundin hat den Lüfter nachts wieder angemacht, allerdings auf sie strahlend. Morgens 05:30 Uhr hatte der Raum wieder 27 Grad.

Ich glaube also schon, dass es besser ist die kalte Luft durch das Fenster in den Raum hineinzublasen. Der Lüfter selbst entwickelt auch eine gewisse Eigenwärme und das ein Lüfter keine kalte Luft macht, sondern wir es auf der Haut nur so empfinden, wissen ja nun die meisten. Es ist also schon entscheidend, was hinter dem Lüfter für eine Temperatur ist, wieviel Eigentemperatur der Motor macht, und wohin er bläst. Ich werde mir jetzt einen neuen Standlüfter bestellen, aber keine Säule mehr, da mir hier zu wenig Luft transportiert wird. Dann werde ich ihn ein paar Stunden vorm Schlafengehen vor's Fenster stellen und in den Raum pusten lassen, das eventuell über die ganze Nacht auf einer geringeren Stufe, oder wenn Regengefahr ist, Fenster angeklappt Lüfter auf kleiner Stufe vom Fenster Richtung geöffneter Tür. Somit hoffe ich, dass nicht wieder wie letzte Nacht die warme Luft vom Flur ins Schlafzimmer transportiert wird.

Bin ja mal gespannt, was dann auf der Anzeige steht.

#12 Mitglied ist offline   belmondo 

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geschrieben 02. November 2014 - 13:16

beide arten bringen sogut wie keinen unterschied.es wird einfach zuwenig rausgepustet,es entsteht eher ein umluft verhalten in der wohnung der wiederum sogar aufheißen kann.es kommt auch auf den äußeren luftdruck an,wenn der etwas zu hoch ist drückt der gleich neben den lüfter die luft wieder in die wohnung.

das einzige was etwas bringt,wären 2 lüfter im oberen bereich die gleichzeitig rein und raus pusten.

bei kippfenster einfach ein brett auf die obere öffung legen/befestigen und darin einfache doppel festplatten lüfter schrauben,einen davon umbauen das der saugt.größtmöglichen abstand der beiden doppellüfter wählen und mit einem 12 v netzteil betreiben.im dauerbetrieb hatte ich die spannung sogar auf 9 v reduziert da die lüfter etwas laut waren (alte gebrauchte pc festplattenlüfter).
bei einer raumgröße von 20 quadratmeter kühlen die den raum um ca 3 grad ab.
selber getestet.

der luftstrom entzieht der raumluft die feutigkeit,die für den größten teil der wärme sorgt.

#13 Mitglied ist offline   Stefan_der_held 

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geschrieben 03. November 2014 - 17:26

Naja der Lüfter kühlt ja nicht... ist wie beim PC: Es sollte unterstützend auf den Luftstrom wirken ;-) Schließlich heißt es ja auch "Durchzug" nicht "Luftverwirbelung" :D
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#14 Mitglied ist online   Ler-Khun 

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geschrieben 05. November 2014 - 02:26

*auch mal die Leiche schänd*
Es bringt nahezu nichts, egal ob man Luft rein oder rausbläst.
Ich wohne auch DG und habe viele Jahre die verschiedensten Dienge ausprobiert.
Das Problem ist das Mauerwerk. Schon mal 'n aufgewärmten Ziegelstein ins Bett gelegt?
Hält über Stunden warm.

Selbst wenn man es schafft mit hohem Energieaufwand die Temperatur um 1-2 Grad zu senken, ist sie nach Abschaltung der Geräte binnen kurzer Zeit wieder genauso hoch wie vorher auch.
Das Mauerwerk strahlt und vom Dachstuhl drückt die Hitze auch runter. Physikalisch paradox, ist aber so.

Das Effektivste ist, die Kerntemperatur des Körpers auf Sollwert zu bringen bzw halten.
Am besten geht das mit den guten alten Hausmitteln.

Kalter Nackenwickel -alle 15 Min. wechseln! Denn ein aufgewärmter Wickel ist kontraproduktiv.
Verstehen viele nicht und laufen über Stunden mir dem selben Wickel rum und wundern sich wieso sie immer noch wie Sau schwitzen.

Kalte Fußbäder. Min. 20-30 Minuten um die Wärme abzuleiten. Alles darunter ist kontraproduktiv. Denn der Körper schließt die Poren weil er denkt es ist kalt.
Ergo heizt sich der Körper noch mehr auf.
Wäre der gleiche Effekt wie bei 5 Min kalt duschen und sich einbilden hoffen dass es Abkühlung bringt. Bringt es aber nicht, weil siehe Satz zuvor.
Das Wasser darf aber nicht zu kalt sein. Ansonsten kann es zu Kreislauf- und Venenproblemen kommen.
Eine optimale Temperaturangabe hierfür habe ich nicht. Muss man ausprobieren was für einen angenehm ist. Es ist theoretisch aber sogar möglich die Kerntemperatur des Körpers damit soweit herunterzukommen, dass einem selbst 30°C Umgebungstemperatur kalt vorkommen.

Keine kalten Getränke oder Speisen zu sich nehmen. Diese bringen nur ein kurzes Subjektives Gefühl von Abkühlung. Zimmertemperatur ist optimal.
Weil: Der Magen kann nur bei einer Temperatur ab ~34°C verdauen.
Führt man sich kalte Getränke/Speisen zu, muss der Körper "nachheizen" damit der Magen verdauen kann. Folglich wird einem wärmer nach dem Konsum kalter Dinge.
Oder ist schon mal jemandem kühler geworden nach dem Konsum von Kaltem?
Eher das Gegelteil und das Verlangen nach Kalten wird immer größer.
Die Chinesen wissen schon warum sie seit Jahrhunderten selbst bei starker Hitze lauwarmen Tee trinken.

Ich habe viele Jahre die verschiedensten Dinge ausprobiert in meiner DG wohnunmg. Nichts hilft wirklich.
Seit 2 Jahren wende ich jetzt oben genannte Tipps an und koome damit recht gut tagsüber über die Runden und kann nachts prima einschlafen und liege nicht bis um 2Uhr oder länger wach weil ich vor Hitze nicht pennen kann.

Probiert's aus. Es funktioniert. Und pfeift drauf was die Freunde, Bekannten, Partner/in dazu sagen dass man solche Steinzeit Methoden verwendet anstatt moderne (nichthelfende) Technik. Die Hauptsache ist doch, es hilft, gell?
MfG


Niemand hat dich gefragt, ob du leben willst. Also hat dir auch niemand zu sagen, wie du leben sollst!

#15 Mitglied ist offline   Decay 

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geschrieben 06. November 2014 - 18:45

Schon alleine der Aufbau der Flügelstellung eines Ventilators sollte zu Bedenken geben, dass diese rein zur Luftbewegung gedacht sind. Ein Ansaugen ist da recht armseelig. Daher bringt es kaum etwas, entweder raus- oder reinblasen zu lassen. Anders sieht es bei den Gehäuselüftern aus, die einen tatsächlichen Durchsatz schaffen.

Hmmmm, etwas größer dimensioniert sollten da echt tolle Resultate zu erzielen sein (Thema Fenster) bei solchen Temperaturunterschieden. :smokin:

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