WinFuture-Forum.de: Neue Festplatte (2TB) unter Win7 64 Bit installieren - WinFuture-Forum.de

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Alle Informationen zum Thema Windows 7 in unserem Special. Windows 7 Download, FAQ und neue Funktionen im Überblick.
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Neue Festplatte (2TB) unter Win7 64 Bit installieren

#16 Mitglied ist offline   Niedlicher Zwerg 

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geschrieben 12. Juli 2013 - 18:27

Beitrag anzeigenZitat (DK2000: 12. Juli 2013 - 18:16)

Aber das Ganze mit dem Partitionieren ist auch eine Philosophie für sich. Jeder macht es so, wie es ihm am Besten zusagt.

Genau. Ich habe normalerweise hier 5 Partitionen. Für Windows dann meine Spieleplatform und eine zum Testen von verschiedenen OS. Dann eine große da liegen die ganzen gesichterten Sachen rum und noch eine kleinere zum schnell mal was weglegen und so.
Auf meinen Homeserver ist es ähnlich. Einmal OS und einmal Freigaben mit Daten drin.

So kann ich prktisch und schnell mein OS Image zurückschreiben.
Natürlich könnte die Lösung ganz was anderes sein!
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Am liebsten sind mir die Menschen, deren Bekanntschaft mir erspart bleibt. (André Gide)
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#17 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 12. Juli 2013 - 20:46

Wie ja schon weiter oben geschrieben, gibt es genug Vorgänge, die das Volume (die Partition) insgesamt ansprechen, entweder standardmäßig oder aber zwangsweise.

Man kann nun mal nicht eine "halbe" Partition auf Dateisystemfehler prüfen. Ebensowenig, wie man "halbe" Ordner durchsuchen lassen kann.


Ein "vernünftiges" Partitionslayout muß das berücksichtigen. Klar kann man eine 4TB-Festplatte mit genau einer Partition bestücken... aber:

- Sämtliche Daten darauf müssen angeschaut werden, wenn es um die Dateisystemreparatur geht. Besonders interessant, wenn der Rechner mal abstürzt und Windows das Dateisystem vorsorglich auf selbe prüft.

- Damit verbunden: Partitionen stellen eine physikalische Trennung dar. Diese reichen eben von Adresse X bis Adresse X plus N; das ist dann "diese" Partition und keine andere. Wenn also irgendwo ein (physikalischer) Fehler auftritt, betrifft dieser immer die Partition, die diesen Platz belegt. Mit anderen Worten: je mehr Partitionen, desto geringer das Risiko, daß "diese eine" Partition betroffen ist (bei genau einer weiß man ganz genau "ja, kaputt").

- Die Verwaltung der Zuordnungseinheiten wird aufwendiger, weil diese entweder in der Anzahl oder der eigentlichen Größe zunehmen. Heißt: der Speicherbedarf wird größer (ersten Punkt) bzw. es gibt mehr Verschnitt bei kleinen Dateien (zweiten Punkt).

In einem Wort: je weniger Partitionen, desto langsamer wird das System insgesamt (bzw. dessen Leistungspotential, um ganz genau zu sein). Außerdem steigt das Ausfallrisiko und die (logische) Datensicherheit sinkt.


Weitere Vorteile wurden ja weiter oben schon genannt; nicht zuletzt die Backup & Restore-Geschichte. Ein Image des Betriebssystems ist schnell zurückgespielt, wenn es nur wenige Daten beinhalten muß; außerdem kann man ein Image für viele Rechner (und Benutzer) verwenden, wenn nichts persönliches drinsteht. Und wenn so ein Image zurückgespielt werden muß...heißt das üblicherweise, daß sämtliche Dateien, die da vorher auf der Partition waren, jetzt NICHT mehr da sind.

Egal wie groß diese war.
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#18 Mitglied ist offline   Mondragor 

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geschrieben 15. Juli 2013 - 10:06

Also grundlegend ist mir der Gedanke dahinter schon bekannt. Aber ist das nicht vielleicht auch eine Frage der Herangehensweise? Heute sieht es ja nicht selten so aus, dass man beispielsweise das System auf SSD hat und viele Möglichkeiten, mit intern oder extern gelagerten Raid-Systemen, die nicht mehr wirklich teuer sind, bei recht erschwinglichen Festplattenpreisen, die Daten recht sicher zu verwaren.
Ich frage nur, weil ich schon unsinnige Konfigurationen gesehen hatte, vor längerer Zeit, wo sich nämlich genau diese Zuweisung C für System... als negativ entpuppt hat, Dann wurde C nämlich zu klein und der Rechner war kaum noch zu gebrauchen.
Dem Argument mit den physikalisch unterschiedlichen Bereichen stimme ich voll und ganz zu, aber andererseits - falls eine Anwendung gleichzeitig Daten von mehreren Partitionen liest oder liest und schreibt...
wird eine HDD - und darum gehts hier ja offenbar - schnell sehr lahm.
Beispiel Auslagerungsdatei auf C und Daten auf D oder ähnliches. Große Dateien packen/entpacken wird dann z.B. unangenehm. Oder denke ich gerade völlig falsch?
Ich persönlich vertrete die Meinung, dass Datensicherungen / Backups lieber auf externe Medien / zusätzliche Medien abgelegt werden sollten. Wenn man Sowieso einen Bereich hat, auf dem man Daten zusätzlich sichert, warum dann nicht gleich extern und dafür alles?
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#19 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 15. Juli 2013 - 15:40

Nicht alles durcheinanderwerfen. :)

Partitionen haben mit Backups absolut nichts zu tun. Dynamische Datenträger - bzw die von ihnen unterstützten Volumes --- leisten zwar einen Betrag zur Datenverfügbarkeit (nicht Sicherheit!) aber mehr halt auch nicht.


RAID: Sorgt dafür, daß Daten bei einem Hardwareschaden erhalten bleiben (und NUR da).

Partitionen bzw Volumes: Abstrahieren Daten von der Festplatte - will heißen, Partitionen können kleiner, gleich oder sogar größer als die physikalische Festplatte sein. Heißt: Wenn ein solches VOLUME kaputtgeht (egal ob das auf RAID gehostet oder sonstwo) sind die Daten potentiell im Eimer und es hilft nur ein Backup.


NB. Wenn die Systempartition (C:) zu klein wird, vergrößert man sie hat. Das ist heutzutage überhaupt kein Problem mehr. Schlimmstenfalls zieht man ein vollständiges Image, schmeißt die alte Festplatte raus, tut eine neue, größere rein und spielt das Image zurück... und vergrößert DANN das Volume.

Dieser Beitrag wurde von RalphS bearbeitet: 15. Juli 2013 - 15:42

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#20 Mitglied ist offline   Sina 

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geschrieben 16. Juli 2013 - 11:08

Hallo Ihr Lieben

vielen Dank für Eure Antworten.

Aber: GTB klappt nicht.
Was immer ich auch mache (z.B. Volumen deinstall) , ich kann nur auswählen:
-Neues einfaches Volumen
- Neues übergreifendes Volumen
-Neues Stripsetvolumen
-Neues gespiegeltes Volumen

;(
Herzliche Grüße von Sina deren Englisch leider nicht der Hit ist
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#21 Mitglied ist offline   Sturmovik 

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geschrieben 16. Juli 2013 - 11:27

In der Datenträgerverwaöltung kannst du die Platte in einen GPT-Datenträger konvertieren, mit Rechtsklick auf den Namen des Datenträgers.

Wenn das nicht geht, kannst du auch bei MBR bleiben.
Dann (unter der Annahme, dass du 5 Partitionen haben willst) erstellst du drei primäre, eine erweiterte Partition. in der erweiterten dann die fehlenden 2.
Das sind alles einfache volumen

»Es gibt keinen Grund für irgendwen, einen Computer daheim zu haben.«
Ken Olson, 1977
»Wäre die EU ein Staat, der Aufnahme in die EU beantragen würde, müsste der Antrag zurückgewiesen werden, aus Mangel an demokratischer Substanz«
Martin Schulz, Präsident des Europaparlaments
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Es kann überhaupt nicht sein, daß PC-Spiele unsere Kinder beeinflussen. Nehmen wir einfach mal Pac-Man! Dann müßten ja heute lauter Leute in abgedunkelten Räumen eintönige Musik hören und Pillen schlucken
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#22 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 16. Juli 2013 - 15:23

In GPT umwandeln geht nur, wenn auf der Festplatte nichts (GAR NICHTS) drauf ist. Auch keine Partitionen.

Bis 2TB ist es ohnehin relativ egal, da diese via MBR noch angesprochen werden können. Oberhalb von 2TB klappt das aber nicht mehr; hier "muß" man dann GPT verwenden, wenn man die Gesamtkapazität auch nutzen will.
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#23 Mitglied ist offline   Sina 

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geschrieben 16. Juli 2013 - 21:37

Auf der Festplatte ist nichts drauf, rechts-klick geht aber trotzdem nicht.
Und nachdem mir RalphS (hast Du ein neuse Avatar?) es in Beitrag 7 so super erklärt hat, hätte ich halt gerne GPT.
Herzliche Grüße von Sina deren Englisch leider nicht der Hit ist
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#24 Mitglied ist offline   joe13 

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geschrieben 08. August 2013 - 16:22

Beitrag anzeigenZitat (Mondragor: 12. Juli 2013 - 17:43)

Warum sollte man verschiedene Partitionen machen?

Vor allem um Betriebssystem sowie Programme von den eigenen Daten zu trennen. Schon alleine wegen einer vernünftigen Sicherungsstrategie.

Betriebssystem & Programme werden bei mir in gewissen Zeitabständen (alle paar Monate, auf jeden Fall nach Neuinstallationen) als Image gesichert; so kann ich bei Problemen aller Art incl. Virenbefall schnell auf eine fast aktuelle lauffähige Version zurückgreifen ohne umständlich herausfinden zu müssen, was grad schiefgelaufen ist.

Meine Nutzerdaten dagegen - auf einer eigenen Partition - werden regelmäßig mit XCOPY gesichert. Es würde keinen Sinn machen, da auch die installierte Software mit einzubeziehen ;-)

Joe
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#25 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 08. August 2013 - 16:38

Hups? :huh: Hier ist ja noch was offen. :blush:

- Wenn Rechtsklick nicht geht:

# Eingabeaufforderung öffnen (mit Admin-Rechten)
# Diskpart ausführen
#
list disk
sagen
# Schauen, welche Nummer die neue Festplatte hat; diese Platte mit
select disk <nummer>
auswählen

### Wenn die Festplatte in der Liste nicht eindeutig identifizierbar ist: Kandidaten zunächst mit select disk <nummer> auswählen und dann
detail disk
sagen. Dann wird genau Auskunft über die momentan gewählte Festplatte gegeben - einschließlich aller darauf vorhandenen Volumes. Wenn es die richtige ist: weiter im Text; wenn nicht: nächsten Kandidaten auswählen. ###

# Zur Sicherheit nochmal detail disk eingeben und prüfen - im nächsten Schritt werden nämlich SÄMTLICHE Daten auf der gewählten Festplatte (wirklich alle) weggeworfen.
#
clean
löscht, OHNE WEITERE RÜCKFRAGE, den gesamten Festplatteninhalt: Dateien, Dateisysteme und Volumes. Anders gesagt: die Festplatte sieht dann so aus, als wäre sie frisch aus der Antistatikfolie gekommen.

#
convert gpt
Die Festplatte ist jetzt im GPT-Layout und kann ganz normal weiterpartitioniert und -formatiert werden.

NB: GPT-Platten sind ab Windows Vista lesbar, aber erst ab Windows 7 bootfähig - und das auch nur, wenn Windows 7 x64 im UEFI-Modus installiert ist. Sonst NICHT. XP (und früher) kann mit GPT nichts anfangen.

Dieser Beitrag wurde von RalphS bearbeitet: 08. August 2013 - 16:43

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