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Microsoft knickt vor Nutzern ein Es kommt der Startbutton offiziell wieder

#46 Mitglied ist online   RalphS 

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geschrieben 31. Mai 2013 - 21:40

Ja, MS - und viel zu viele Anbieter in meinen Augen - schrauben die Konfigurierbarkeit zurück und nennen das dann "besser".

Ich persönlich finde den Startscreen-spezifischen Hintergrund zum Beispiel gut und hoffe einfach mal, daß man in 8.1 den Startscreen-Hintergrund zumindest unabhängig vom Desktop konfigurieren kann... was Deine Worte natürlich insbesondere unterstreicht: daß einfach die Möglichkeit gelassen wird, sich sein Windows selber einrichten und anpassen zu können.


Andererseits, und hier denke ich liegt das Problem begraben: wenn Firmen von personalisierten Desktops (Serverprofilen) auf standardisierte Desktops (lokales Profil plus GPOs) umzuschwenken, richtet sich Microsoft danach - und da Windows' Kernmarkt nach wie vor nicht der Privathaushalt, sondern das Groß(!)unternehmen ist, werden wir da - mittelfristig -- als Privatmenschen ähnliche Standardisierungen aufgezwungen kriegen. Längerfristig wollen Firmen - so scheint es -- Software As A Service; daraus folgere ich: in ein paar Jahren kriegen wir Windows im Abo.

Dieser Beitrag wurde von RalphS bearbeitet: 31. Mai 2013 - 21:42

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#47 Mitglied ist offline   Absolem 

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geschrieben 04. Juni 2013 - 21:27

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 31. Mai 2013 - 21:40)

in ein paar Jahren kriegen wir Windows im Abo.


Das wäre schade.
Ich bin Windows-Fan seit Win95/98. Beschäftige mich aber immer wieder gerne mit Linux und komme damit auch Problemlos klar. Trotzdem finde ich Windows immer noch besser. Flotter - besserer Hardwaresupport uvm.

Dafür zahle ich dan gerne alle 4 - xx Jahre 120€ für eine Windowslizenz. Aber ich will auch die Wahl haben, einmal ein Windows zu überspringen, wenn es mir wie Win Vista und Win 8 nicht gefällt.

Wenn es zukünftig heistt. Win 8.2 50€ Win 8.3 50€ (Was wohl früher Sp1 Sp2 Sp3 war), werde ich wohl oder übel Windows den Rücken kehren müssen.
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Wer hochsteigen will, muss es gegen den Wind tun.
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#48 Mitglied ist offline   IXS 

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geschrieben 04. Juni 2013 - 21:48

Beitrag anzeigenZitat (Absolem: 04. Juni 2013 - 21:27)

fullquote


Eingentlich gibt es nur ein OS von MS, für das ich gerne mein Geld wieder hätte: XP.
Vista lief hier am längsten: 6 Jahre. Bei einem Kaufpreis von ca. 170€ (Ultimate) für 6 Jahre, macht das ca. 29 € pro Jahr. Für Windows 8 Pro habe ich 130€ bezahlt. Mal sehen, ob es 4 Jahre hält.

Sagen wir mal so: 30€ pro Jahr als "OS-Abo" , da hätte ich hichts gegen einzuwenden, wenn denn auch die restlichen Umstände passen.

Dieser Beitrag wurde von Wiesel bearbeitet: 05. Juni 2013 - 04:44
Änderungsgrund: fullquote entfernt

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#49 Mitglied ist online   RalphS 

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geschrieben 04. Juni 2013 - 22:03

Bin da, ehrlich gesagt, nicht ganz sicher.

Denn bei nem Abo könnte durchaus die Supportfrage interessanter werden: das ist ja dann kein "Kauf+Vergiß", sondern ein Laufzeitvertrag.

Und wenn die Supportfrage interessanter wird, was passiert? Man muß (von Herstellerseite) dafür sorgen, daß möglichst wenig Abweichungen da sind, die man unterstützen muß; ergo: Ein Windows Für Alle.
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#50 Mitglied ist offline   areiland 

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geschrieben 05. Juni 2013 - 08:16

Beitrag anzeigenZitat (Holger_N: 31. Mai 2013 - 08:43)

...Wobei aber Windows für mich noch nie linuxmäßig aussah, sondern andersrum. Um Linux auch für den Nichtfreak nutzbar zu machen, hat es windowsmäßig aussehende grafische Oberflächen bekommen. Linux selbst arbeitet für mein Verständnis im Idealfall ja ohne grafische Oberfläche und "sieht dann gar nicht aus".

Danke! Das war der beste Kommentar dazu, denn das hat man schon 1995/96 mit dem FVWM95 versucht um den Umstieg zu versüssen. Leider hat man Gnome und KDE hinterher so extrem verbastelt, dass man zumindest mir den gänzlichen Umstieg vergrätzt hat. Die Gnome 2 war für mich die einzig brauchbare Gnome Version.

Aber zurück zu Windows 8.

Es ist tatsächlich so. Sieht man sich die Essenz der Kontra Windows 8 Beiträge an, dann kann man die darauf reduzieren, dass es kein Startmenü mehr gibt, man den Desktop und das Multitasking abgeschafft hat. Es gibt nur noch die Apps, die ja alle im Vollbildmodus laufen, standalone sind und keinen Datenaustausch untereinander erlauben. Ausserdem kann man Windows 8 nur noch ausschliesslich mit einem Touchscreen benutzen. So ungefähr wurde und wird argumentiert, wenn es darum geht gegen Windows 8 zu sein.

Dabei sieht es eigentlich doch ganz anders aus. Es gibt weiterhin den Desktop - wer lesen kann, der findet die entsprechende Kachel sogar. Ausserdem ist es doch nur logisch, dass man zunächst ins Startmenü kommt und dann sein bevorzugtes Programm (meist der Browser) startet. Man kann den Desktop auch unter Windows 8 so benutzen wie von Windows 7 gewohnt. Das Modern UI ist das neue Startmenü, durch die Apps nur mit mehr Funktionalität. Den Startbutton benötigt man nicht, weil er ersetzt wurde durch die Hover Schaltfläche und das Win X Menü. Auch hier gab es, wie beim Startmenü, eine deutliche Erweiterung der Funktionalität. Multitasking und sich überlagernde Fenster sind immer noch vorhanden, der einfache Austausch von Daten zwischen Programmfenstern wurde nicht eingeschränkt. Man kann Windows 8 immer noch problemlos mit Maus und Tastatur bedienen - alle Elemente sind ohne Einschränkungen erreichbar. Im Gegenteil, die Tastatur wurde sogar noch gestärkt - indem man zusätzliche Shortcuts eingeführt hat, die viele Systemfunktionen schneller erreichbar werden lassen.

Die Apps können, entgegen der vorherrschenden Meinung, untereinander tatsächlich Daten austauschen - denn die eine App ruft die andere zu Hilfe, wenn Inhalte dargestellt werden sollen - die nicht mit ihr assoziiert sind. Dabei können die Apps auch mit den Desktop Programmen kommunizieren, die mit den entsprechenden Inhalten assoziiert sind. Es ist also problemlos möglich, mit der Mail App erhaltene Bilder oder andere Dateien mit den Programmen zu öffnen, die man sonst auf dem Desktop nutzt um diesen Dateityp anzuzeigen.

Und es ist gibt auch keinen Zwang, die Apps zu benutzen - man kann jeden Dateityp mit den entsprechenden Desktop Programmen verknüpfen, wenn man dies will. Das geht sogar aus den Apps heraus, wenn der Dateityp in dieser nicht angezeigt werden kann. Denn dann kommt ein Kontextmenü, in dem man auswählen kann ob man die Datei einfach nur mit der verknüpften App öffnen möchte oder ob man sie mit einer anderen App (oder Programm) verknüpfen möchte.

Wann hatte man man jemals in einem Startmenü so weitreichende Möglichkeiten?

Dass dies alles mit einer Umstellung der eigenen Gewohnheiten einhergeht, das ist keine Frage. Aber das ist überall so - wenn Produktinnovationen eingeführt werden die einerseits neue Funktionen einführen, andererseits aber die alte Funktionalität voll erhalten sollen.

Das Problem von Windows 8 ist, dass MS bei der Bewerbung von Windows 8 von Anfang an den Fokus auf die Neuerungen legte und nie deutlich genug herausstellte dass sich an der grundsätzlichen Funktionalität von Windows nichts ändert. Dazu gehört auch, dass man auch die Desktop Programme in Apps umwidmete. So gewann der gemeine Nutzer den Eindruck, dass hier ein kompletter Bruch von Windows hin zu alleinigen Nutzung von Modern UI Apps stattfinden würde. Die gesamte Journaille ist auf diesen Zug aufgesprungen und hat dies ungeprüft verbreitet. Dabei hätte jeder, der sich damit beschäftigt hätte, sofort sehen können dass dies gar nicht der Fall ist.

So gesehen muss MS jetzt zurückrudern und das eigene Marketing Desaster wieder in geordnete Bahnen lenken, indem zumindest ein rudimentärer Startbutton kommt, der das Startmenü wenigstens optisch wieder in die Taskleiste holt. Dabei darf nicht vergessen werden, Windows 8.1 war schon zum Release von Windows 8 in Vorbereitung. Erste Informationen dazu wurden schon am 28.11.2012 geleakt: http://www.extremete...dows-every-year(Datum des Artikels beachten). Dass MS hier die Erfahrungen aus den zurücklaufenden Informationen zu Windows 8 einfliessen lassen würde, müsste schon damals jedem vernunftbegabten Wesen klar gewesen sein. Deshalb kann man von einem "Einknicken" gegenüber den Usern eigentlich nicht reden.

EDIT: Wenn man sich dieses Video: http://www.drwindows...8-1-aktion.html ansieht und die Liste der Änderungen betrachtet dann kommt man glatt auf den Gedanken, dass man sich bei MS tatsächlich ernsthaft damit befasst hat mit Windows 8.1 Verbesserungen einzuführen, die über die eigentlichen Kritikpunkte hinausgehen.

Man könnte jetzt argumentieren, Windows 8 war ein Schnellschuss und musste über Windows 8.1 auf die ursprünglich angedachte Funktionalität gebracht werden. Dies wird aber, glaube ich zumindest, der Sache nicht gerecht und ist zu kurz gedacht.

Dieser Beitrag wurde von areiland bearbeitet: 05. Juni 2013 - 09:14

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#51 Mitglied ist offline   Kirschengott 

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geschrieben 07. Juni 2013 - 10:25

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 31. Mai 2013 - 21:40)

Ja, MS - und viel zu viele Anbieter in meinen Augen - schrauben die Konfigurierbarkeit zurück und nennen das dann "besser".



Das nennt man dann benutzerfreundlichkeit. Fing doch mit der Umstellung von DOS auf Win als Betriebssystem schon an.. Ich erinnere mich noch in einer sogenannten Autoexec.bat per Hand rumgewerkelt zu haben...
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#52 Mitglied ist offline   areiland 

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geschrieben 07. Juni 2013 - 16:40

In der Autoexec.bat und der Config.sys rumschrauben tu ich heute noch ab und zu. Ich hab extra Ms-Dos 5.0 und 6.22 in virtuellen Maschinen, neben den bisher verkauften Windows Versionen. Damit ich nie aus den Augen verliere, was sich bei den MS Betriebssystemen in den vergangenen 25 Jahren getan hat.
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