WinFuture-Forum.de: Musik ohne Verlust komprimieren - WinFuture-Forum.de

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Nachrichten zum Thema: Multimedia-Software
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Musik ohne Verlust komprimieren


#1 Mitglied ist online   DanielDuesentrieb 

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geschrieben 23. Januar 2013 - 22:35

Hi,

mein Musikschullehrer möchte seine CD-Sammlung digitalisieren. Jetzt stehen wir gemeinsam vor dem Problem: welches Format nutzt man dazu am besten?

Er hat sehr, sehr feine Ohren und hört Details mit MP3 nicht mehr, die im Original dabei sind. Ergo, muss es ein Format ohne Verlust sein, welches aber eine gute Kompatibilität aufweist.

Er hatte sich Wave rausgesucht, was mir aber nicht zusagt, da es wohl kaum komprimiert. Sollte so eine Sache nicht ohne Komprimierung gehen, welches Format nutzt man dann?

Besten Dank für die Vorschläge
Daniel

Dieser Beitrag wurde von DanielDuesentrieb bearbeitet: 23. Januar 2013 - 22:36

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#2 Mitglied ist offline   dnr 

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geschrieben 23. Januar 2013 - 22:51

hm, fällt mir nur FLAC ein (klick)
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#3 Mitglied ist offline   wagi99 

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geschrieben 23. Januar 2013 - 22:53

FLAC
http://flac.sourceforge.net/

Ist wohl der bekannteste Codec wenn es um Verlustfreie Komprimierung geht...

Edit:

Schöne Anleitung für EAC (Exact Audio Copy)
KLICK

Dieser Beitrag wurde von wagi99 bearbeitet: 23. Januar 2013 - 22:55

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#4 Mitglied ist offline   RalphS 

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geschrieben 23. Januar 2013 - 22:59

- Bei Digitalisierung gehen IMMER Details verloren. Daher bleibt wohl allgemein nur der Hörtest, ob die Detailtreue für ihn okay ist, oder nicht.

- Verlustfreie Audiokompression sollte zumindest akustisch keinen Unterschied zum (digitalen) Quellformat machen. So gesehen sind die alle gleich.
Unterschiede gibt es bei der Kompressionsstärke (also wie klein), der Kompressionsdauer und dem Decodierungsaufwand.

Dekomprimiert sind sie dann aber samt und sonders *bitidentisch* zum (digitalen) Quellmaterial - verlustfrei eben.

Ich schlage vor, ein Original zu nehmen, eine digitalisierte WAVE-Datei und eine FLAC komprimierte Datei. Dann hören und schauen, ob Unterschiede erkannt werden (die zwangsläufig vorhanden sind, wenn das Quellmaterial analog war).

Übersicht von Audiocodecs, verlustfrei und -behaftet hier:

Klick.

Dieser Beitrag wurde von RalphS bearbeitet: 23. Januar 2013 - 23:00

"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#5 _DP455_

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geschrieben 23. Januar 2013 - 23:05

Yup, für die (nachträgliche) Digitalisierung meiner CD-Sammlung habe ich ebenfalls das verlustfreie Format FLAC benutzt. Als CD-Ripper habe ich mich dann, nachdem ich mir unter anderem hier einen Überblick verschafft hatte, für den CUERipper entschieden. Das bekanntere EAC wäre natürlich auch eine Alternative. Nachdem ich damit aber schon früher Erfahrungen gesammelt hatte, und mich mit der, wie ich finde, umständlichen Bedienbarkeit letztlich doch nicht so ganz anfreunden konnte, war der CUERipper genau das richtige für mich...

Beitrag anzeigenZitat (RalphS: 23. Januar 2013 - 22:59)

eine digitalisierte WAVE-Datei und eine FLAC komprimierte Datei

Und wozu die unnötige zusätzliche Arbeit, wo doch FLAC ein verlustfreies Format ist? Wer soll denn da noch einen Unterschied raushören?

Dieser Beitrag wurde von DP455 bearbeitet: 23. Januar 2013 - 23:11

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#6 Mitglied ist online   DanielDuesentrieb 

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  • Reputation: 183

geschrieben 23. Januar 2013 - 23:13

Ich könnte Euch knutschen. Danke für die vielen einheitlichen Ideen :): Top!

EDIT: Wie viel MegaByte schluckt dann eine Minute?

Dieser Beitrag wurde von DanielDuesentrieb bearbeitet: 23. Januar 2013 - 23:31

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#7 Mitglied ist offline   RalphS 

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  • Reputation: 974

geschrieben 23. Januar 2013 - 23:53

Beitrag anzeigenZitat (DP455: 23. Januar 2013 - 23:05)




Und wozu die unnötige zusätzliche Arbeit, wo doch FLAC ein verlustfreies Format ist? Wer soll denn da noch einen Unterschied raushören?


Okay, jetzt reichts.

Wenn mir der OP sagt, es geht um einen *Musikschullehrer* und *betont*, dieser habe *ein sehr feines Gehör* ---

-- Vergiß es. Ich klink mich aus.
"If you give a man a fish he is hungry again in an hour. If you teach him to catch a fish you do him a good turn."-- Anne Isabella Thackeray Ritchie

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#8 _DP455_

  • Gruppe: Gäste

geschrieben 23. Januar 2013 - 23:59

FLAC ist ein verlustfrei komprimiertes Format ("Losless Codec"). Ich weiß nicht, für dich scheint komprimiert wohl gleichbedeutend mit Qualitätsverlust zu sein, was es aber nicht ist. Wenn man seine Dateien mit einem entsprechenden Programm wie Winrar, 7-Zip oder Winzip packt, gehen ja auch keine Daten verloren, (die sich später nicht wiederherstellen ließen). Insofern wüsste ich dann schon gerne mal, was das wav-Format denn bitteschön "besser" macht, mal abgesehen von der Kompatibilität mit älteren Abspielgeräten vielleicht...

Beitrag anzeigenZitat (DanielDuesentrieb: 23. Januar 2013 - 23:13)

EDIT: Wie viel MegaByte schluckt dann eine Minute?

~ 5-7 Megabyte / Minute...

Dieser Beitrag wurde von DP455 bearbeitet: 24. Januar 2013 - 00:12

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#9 Mitglied ist offline   chrismischler 

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geschrieben 24. Januar 2013 - 00:21

@RalphS: Auf CD sind die Daten doch auch schon digital. Wenn man daraus dann wav Dateien oder Flac Dateien macht dann klingt das Ergebnis exakt identisch wie die CD. Es gibt einfach keine Unterschiede.
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#10 Mitglied ist offline   Ler-Khun 

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geschrieben 24. Januar 2013 - 01:13

Gute Alternativen wären APE oder mp3HD
Komprimieren auch losless.

Vorteil gegenüber FLAC:
Files verbrauchen etwas weniger Speicherplatz.
mp3HD ist abwärtskompatibel.

Nachteil gegenüber FLAC: Langsamer beim decodieren.


Edit: Habe den Thread grade nochmal genau durchgelesen und ich muss gestehen dass ich vorhin den Post von RalphS -wie alle anderen hier offensichtlich auch- nur überflogen habe.

RalphS hat schon recht mit dem was er schrieb. Denn er sprach von Analog zu Digital Umwandlung.
Und hierbei entsteht in der Tat immer Verlust.
Dem A/D Wandler sei dank.
Das Quellmaterial kommt verlustbehaftet auf die Platte, in den Cache oder wohin auch immer..
Es wurde also digitalisiert. -Wie er es auch schrieb.
Jetzt kann eine losless Komprimierung stattfinden.
-Jetzt wo das neue Quellmaterial verlustbehaftet ist.

Dieser Beitrag wurde von Ler-Khun bearbeitet: 24. Januar 2013 - 03:40

MfG


Niemand hat dich gefragt, ob du leben willst. Also hat dir auch niemand zu sagen, wie du leben sollst!
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#11 Mitglied ist offline   Wiesel 

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geschrieben 24. Januar 2013 - 05:43

Auf einer CD ist auch "nur" wave. Dann kann man auch gleich ein Image von der CD anlegen und muss es dann bei Bedarf nur brennen oder einfach als Laufwerk mounten.

greets
Alle Klarheiten beseitigt.
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#12 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 24. Januar 2013 - 09:17

Stimmt, eine "CD digitalisieren" ist ja an sich schon Quatsch. Die Daten sind ja bereits digital. Sicherlich geht es ums Archivieren und wenn so eine Minute FLAC (bis) 7 MB haben soll, dann kann man auch die 10 MB wav pro Minute 1:1 archivieren und hat definitiv keinen Unterschied.

Dieser Beitrag wurde von Holger_N bearbeitet: 24. Januar 2013 - 09:18

Ich bin ein sehr ordentlicher, fleißiger und reinlicher Mensch, nur leider gefangen im Körper eines schmuddeligen Faulpelzes … tja, kann man nix machen …
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#13 Mitglied ist online   DanielDuesentrieb 

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geschrieben 24. Januar 2013 - 18:23

Zitat

Sicherlich geht es ums Archivieren und wenn so eine Minute FLAC (bis) 7 MB haben soll, dann kann man auch die 10 MB wav pro Minute 1:1 archivieren und hat definitiv keinen Unterschied.
Naja, bei einer 2TB Festplatte macht das schon wieder viel aus und ich meine, er hat verdammt viele CDs. 200.000 Songs gegen 285.714 Songs macht schon eine Menge aus (grob überschlagene Rechnung).

Ich muss mich sowieso um eine Outlook-Synchronisation kümmern, da erstelle ich ihm *.wave, *.flac, *.mp3HD und dann soll er sich durchhören und mir sagen, wo er am meisten Details hört.
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#14 Mitglied ist offline   Doodle 

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geschrieben 24. Januar 2013 - 19:34

Beitrag anzeigenZitat (Ler-Khun: 24. Januar 2013 - 01:13)

Gute Alternativen wären APE oder mp3HD

Edit: Habe den Thread grade nochmal genau durchgelesen und ich muss gestehen dass ich vorhin den Post von RalphS -wie alle anderen hier offensichtlich auch- nur überflogen habe.

RalphS hat schon recht mit dem was er schrieb. Denn er sprach von Analog zu Digital Umwandlung.



Nee, hat er vielleicht gemeint aber geschrieben hat er es so nicht und darum geht es hier auch nicht.

Wenn hier von Digitalisieren (leider falscher Ausdruck an dieser Stelle)von CDs die Rede, ist doch Archivieren in digitaler Form gemeint. Und dann kommen wir zum Komprimieren. Und da ist egal welches Programm man nimmt, beim Komprimieren hat man Verluste. Bei mp3 wird als Verlust nur das weggelassen, was das menschliche Ohr nicht hören kann. Manche glauben das trotzdem rauszuhören. Und wenn der Musiklehrer so jemand ist, dann bleibt ihm nur eine 1:1 Kopie seiner bereits auf CD digitalisierten Musik. :)
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#15 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 24. Januar 2013 - 19:47

Beitrag anzeigenZitat (DanielDuesentrieb: 24. Januar 2013 - 18:23)

Naja, bei einer 2TB Festplatte macht das schon wieder viel aus und ich meine, er hat verdammt viele CDs. 200.000 Songs gegen 285.714 Songs macht schon eine Menge aus (grob überschlagene Rechnung).


Na bei der Größenordnung an Liedern nimmt man doch nicht sone kleine Muttiplatte.

Beitrag anzeigenZitat (DanielDuesentrieb: 24. Januar 2013 - 18:23)

Ich muss mich sowieso um eine Outlook-Synchronisation kümmern, da erstelle ich ihm *.wave, *.flac, *.mp3HD und dann soll er sich durchhören und mir sagen, wo er am meisten Details hört.


Vielleicht die wav unverändert lassen und die flac und mp3Dings auch wieder zurück in wav wandeln und als CD brennen. Was beim Komprimieren dann verloren gegangen ist, bleibt dann natürlich trotzdem weg und dann kann er vorurteilsfrei vergleichen, wenn er nicht weiß, was was ist.
Ich bin ein sehr ordentlicher, fleißiger und reinlicher Mensch, nur leider gefangen im Körper eines schmuddeligen Faulpelzes … tja, kann man nix machen …
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