WinFuture-Forum.de: NAS über das Internet als Netzlaufwerk in Windows - WinFuture-Forum.de

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Nachrichten zum Thema: Peripherie & Komplett-PCs
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NAS über das Internet als Netzlaufwerk in Windows

#1 Mitglied ist online   DanielDuesentrieb 

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geschrieben 29. November 2012 - 18:42

Hi,

ich kann auf mein NAS erfolgreich von unterwegs aus zugreifen. Das mache ich aktuell mit dem Webinterface des NAS. Das grafische Interface lädt jedoch sehr langsam und ich brauche es nicht, da dank UPnP drei Ordner für Musik, Videos und Bilder erstellt worden sind, auf die ich im Heimnetz zugreifen kann.

Wie kann ich nun z.B. den Ordner \music als Netzlaufwerk unter Computer unter der Angabe des DDNS mit URL verbinden?

Mit https://"URL":5001/music fragt er mich zwar 2x nach den Login Daten des NAS, bricht dann aber mit einer Fehlermeldung ab :(.

Oder soll ich das ganze per FTP machen? Dann muss ich allerdings auch den entsprechenden Port im Router weiterleiten, richtig?

Aktuell ist nur Port 5001 für HTTPS im Router weitergeleitet.

Danke
Daniel

Dieser Beitrag wurde von DanielDuesentrieb bearbeitet: 29. November 2012 - 18:47

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#2 Mitglied ist offline   WinFutAl10 

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geschrieben 29. November 2012 - 20:07

Ich würde es einfach über den FTP-Zugriff machen. Dann musst du noch den entsprechenden Port im Router weiterleiten, genau.
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#3 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 29. November 2012 - 20:29

Manche NASse haben in ihrem Software-Repertoire auch einen VPN-Server. Also unser QNAP auf Arbeit hat das und meine Synology zu Hause auch. Da kannst du dich von unterwegs verbinden und dein Unterwegsrechner verhält sich dann genauso, als wäre er zu Hause als in dem LAN in dem auch der/das NAS ist. Außerdem ist das auch noch relativ sicher und der Hammer ist, das ist so einfach, dass sogar ich das alleine eingerichtet bekommen habe.
Ich habe mir jetzt den Ferrari aus Protest doch nicht gekauft. Die waren sowas von arrogant zu mir, dass ich gesagt habe "NEIN". Schon alleine die Art und Weise, wie sie meinen Kredit abgelehnt haben…
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#4 Mitglied ist online   DanielDuesentrieb 

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geschrieben 30. November 2012 - 10:32

Per VPN versuche ich das dieses Wochenende mal.

EDIT: VPN Server auf der Synology installiert und eingerichtet. Wie greife ich nun von außen auf das VPN zu? Per DDNS-Adresse?

EDIT 2: Per DDNS funktioniert es, aber es besteht ein Fehler. Portweiterleitung ist eingerichtet und der Login kommt auch am NAS an (sehe Bild).

Angehängte Miniaturbilder

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Dieser Beitrag wurde von DanielDuesentrieb bearbeitet: 30. November 2012 - 16:51

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#5 Mitglied ist online   DanielDuesentrieb 

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geschrieben 07. Dezember 2012 - 14:01

I need help!
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#6 Mitglied ist online   DanielDuesentrieb 

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geschrieben 17. Dezember 2012 - 20:57

ES hat doch sicherlich jemand mit VPN Erfahrung?!
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#7 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 17. Dezember 2012 - 21:36

Also weil ich vom "richtigen" VPN auch nicht so die Ahnung habe, mache ich es auch mit OpenVPN (das ist VPN für Dummies sagt unser IT-Mensch aus dem Haus) Also das sind schonmal zwei verschiedene Paar Schuhe. Ich hab auf dem NAS alles für OpenVPN eingerichtet und der hat mir dann 2 Dateien erstellt. Eine heißt openvpn.ovpn und eine ca.crt.

In der openvpn.ovpn steht hinter remote die IP des Servers und der Port. Die IP hab ich durch die dyndns-Adresse ersetzt. Portweiterleitung am Router war die 1194 für UDP.

Dann mußte ich nur eine Clientsoftware für OpenVPN (nicht VPN) installieren (unter Debian macht das der Network-Manager gleich mit) und statt da irgendwas per Hand einzugeben mußte ich nur die openvpn.ovpn importieren und alle Einstellungen waren fertig.

Es gab aber folgende Probleme: Unter Windows 7 mußte der OVPN-Client mit Adminrechten gestartet werden, sonst gabs nur eine Verbindung mit Fehlern. Und sowohl unter Windows, als auch unter Linux ist es so, dass ich nach Beendigung einer Verbindung nicht sofort wieder eine neue aufbauen kann. Ich muß entweder ein Weilchen warten oder vom Router die Internetverbindung erneuern, so dass der Client eine neue IP kriegt.

Die eigentlichen Dateinamen der beiden Dateien sind im Prinzip auch egal. Nur muß in der ovpn-Datei dann die crt-Datei richtig angegeben sein.

Dieser Beitrag wurde von Holger_N bearbeitet: 17. Dezember 2012 - 21:47

Ich habe mir jetzt den Ferrari aus Protest doch nicht gekauft. Die waren sowas von arrogant zu mir, dass ich gesagt habe "NEIN". Schon alleine die Art und Weise, wie sie meinen Kredit abgelehnt haben…
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#8 Mitglied ist online   DanielDuesentrieb 

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geschrieben 18. Dezember 2012 - 07:34

Zitat

Und sowohl unter Windows, als auch unter Linux ist es so, dass ich nach Beendigung einer Verbindung nicht sofort wieder eine neue aufbauen kann. Ich muß entweder ein Weilchen warten oder vom Router die Internetverbindung erneuern, so dass der Client eine neue IP kriegt.
Klingt ja großartig. Da ich nur alle 24h durch die Zwangstrennung eine neue IP bekomme, macht das wohl wenig Sinn.

Das mit den zwei Dateien habe ich auch gelesen. Erstellt hat mir mein NAS aber keine. Mh, ich schaue bei Gelegenheit nochmal und versuche es nochmal. Dringend ist es nicht - nur komfortabler als über das Interface.
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#9 Mitglied ist online   Wiesel 

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geschrieben 18. Dezember 2012 - 07:44

Ich habe hier zu Hause einen eigenen VPN. Windows XP (Pro) bringt schon einen eigenen Server mit. Ich habe das auf meinem alten Netbook installiert und greife über DynDNS drauf zu.

greets
Ich dufte wie ein Blümchen und gar nicht mehr nach Hühnchen.
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#10 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 18. Dezember 2012 - 08:45

Beitrag anzeigenZitat (DanielDuesentrieb: 18. Dezember 2012 - 07:34)

Klingt ja großartig. Da ich nur alle 24h durch die Zwangstrennung eine neue IP bekomme, macht das wohl wenig Sinn.



Wieso 24 Stunden? Das sind vielleicht 10 Minuten, die man warten muß (vielleicht auch 8 vielleicht 12 aber so die Drehe) nur wenn man sich vor Ablauf dieser 10 minuten neu verbinden will, dann braucht man ne neue IP, das dauert doch aber nur 20 Sekunden, wenn man sich neu mit dem Internet verbindet. Wahrscheinlich ist das aber auch nur eine Einstellung irgendwo, die man Ändern kann und die ich nur noch nicht gefunden habe.

Ansonsten ist das schon richtig vorteilhaft. Kein Ärger mehr mit irgendwelchen Hoch- und Runterlade-Clienten, weil man direkt in dem Netzwerk ist. Besser geht fast gar nicht. Einziges Manko bei mir ist die schlechte Internetanbindung der Gegenstelle aber damit hab ich ja bei jeder anderen Art der Verbindung das gleiche Problem.

Dieser Beitrag wurde von Holger_N bearbeitet: 18. Dezember 2012 - 08:50

Ich habe mir jetzt den Ferrari aus Protest doch nicht gekauft. Die waren sowas von arrogant zu mir, dass ich gesagt habe "NEIN". Schon alleine die Art und Weise, wie sie meinen Kredit abgelehnt haben…
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#11 Mitglied ist online   DanielDuesentrieb 

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geschrieben 18. Dezember 2012 - 18:08

Zitat

Wieso 24 Stunden? Das sind vielleicht 10 Minuten, die man warten muß (vielleicht auch 8 vielleicht 12 aber so die Drehe) nur wenn man sich vor Ablauf dieser 10 minuten neu verbinden will, dann braucht man ne neue IP, das dauert doch aber nur 20 Sekunden, wenn man sich neu mit dem Internet verbindet.
Ich nutze das NAS hinter einem Router, der alle 24h eine neue IP vom Anbieter bekommt. Möchte oder muss ich diese ändern, darf ich den Router neustarten oder das Internet kurzzeitig trennen, was hier darin ausartet, dass mein Dad wohl x-mal fragt, wieso das Internet so häufig weg ist. Außerdem telefonieren wir über VoIP.

Oder wolltest Du mir sagen, dass pro VPN Sitzung eine IP benötigt? Im Endeffekt läuft'S aber auch auf eine neue IP vom Router hinaus, weil die IP vom NAS netzwerkintern statisch ist.

Dieser Beitrag wurde von DanielDuesentrieb bearbeitet: 18. Dezember 2012 - 20:28

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#12 Mitglied ist online   Wiesel 

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geschrieben 18. Dezember 2012 - 18:43

Es gibt übrigens auch Fritzboxen mit VPN Server. Und so gut wie jede Fritzbox kann man für einen DynDNS Service konfigurieren, so dass man da nicht mal irgendwas zusätzliches benötigt. So eine Fritzbox ist hier bei mir demnächst auch am Start, dann spare ich mir noch das Netbook.

greets
Ich dufte wie ein Blümchen und gar nicht mehr nach Hühnchen.
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#13 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 18. Dezember 2012 - 23:05

Beitrag anzeigenZitat (DanielDuesentrieb: 18. Dezember 2012 - 18:08)

Ich nutze das NAS hinter einem Router, der alle 24h eine neue IP vom Anbieter bekommt. Möchte oder muss ich diese ändern, darf ich den Router neustarten oder das Internet kurzzeitig trennen, was hier darin ausartet, dass mein Dad wohl x-mal fragt, wieso das Internet so häufig weg ist. Außerdem telefonieren wir über VoIP.

Oder wolltest Du mir sagen, dass pro VPN Sitzung eine IP benötigt? Im Endeffekt läuft'S aber auch auf eine neue IP vom Router hinaus, weil die IP vom NAS netzwerkintern statisch ist.


Nein das hast du komplett falsch verstanden. Es geht nicht um den Router, an dem das NAS hängt. Das ist doch die Serverseite. Was ich meine ist die Clientseite aber auch da brauchst du nicht pro VPN-Sitzung eine neue IP. Nur wenn man die VPN-Sitzung beendet hat und in der gleichen Minute ganz schnell nochmal verbinden wollte, dann ging es bei mir nicht und da hatte eine neue IP dann geholfen. Wenn ich ein paar Minuten gewartet hatte, dann ging das auc ganz normal mit der alten IP noch ohne irgendwas neu zu starten.





Aber davon abgesehen muß man doch um sich mit dem Internet neu zu verbinden, nicht den ganzen Router neu starten. Das geht bei mir so schnell, das merkt man gar nicht, wenn man nicht ausgerechnet in der selben Sekunde seinen Browser aktualisiert.
Ich habe mir jetzt den Ferrari aus Protest doch nicht gekauft. Die waren sowas von arrogant zu mir, dass ich gesagt habe "NEIN". Schon alleine die Art und Weise, wie sie meinen Kredit abgelehnt haben…
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#14 Mitglied ist offline   Wetter 

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geschrieben 18. Dezember 2012 - 23:21

Ich verstehe hier ehrlich gesagt nicht, wo jetzt das "Problem" mit den VPN Server von Synology liegt.

Dort stellt man unter "Allgemeine Einstellungen" unter Netzinterface das LAN aus mit dessen Locale IP Adresse der NAS läuft..

Unter Privileg wählt man den Benutzer des NAS aus, der sich über OpenVPN verbinden darf. Das dies nicht "admin" sein sollte, versteh sich doch von selbst.

Unter OpenVPN setz man alle Haken, Dynamische Adresse kann ja so bestehen bleiben, weil unrelevant und dann expontiert man die Konfig Daten, die man dann ins lokale OpenVPN Verzeichnis seines Wahl VPN Rechners reinschmeißt.

Dann ne Verküpfung anlegen, die auf OpenVPN mit dieser einen Config File starten lässt und der Rest geht von allein. Verbinden tut man sich dann über die eigene DynDNS Adresse.

Im Router muss "nur" der Port 1194 für TCP und UDP zur NAS IP geleitet werden. Fertig.

Was ist den mit der 24h Zwangstrennung das Problem? Die VPN Verbindung läuft ja eh nur, solange man selber sich mit den NAS "extern" verbinden möchte. Dazwischen ist die Verbindung eben tot.

Man sollte allerdings bedenken, dass, sobald man mit VPN mit den NAS Verbunden ist, auch das Internet über diese Leitung läuft. Man sollte also eine "gute" Internetverbindung haben und kein DSL 16k ;)
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#15 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 18. Dezember 2012 - 23:27

Das mit den 24h ist ein Mißverständnis. Ich hatte geschrieben, dass ich unmittelbar nach dem Trennen der VPN-Verbindung Probleme mit einer erneuten Verbindung hatte und da aber eine neue IP half. Er hat das aber so verstanden, als brauche man für eine neue Verbindung grundsätzlich eine neue IP (was natürlich Quatsch ist) und dachte er muß dann jedes mal bis zur Zwangstrennung warten wegen der neuen IP.
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