WinFuture-Forum.de: VPN/NFS/SMB-Vernetzwerkung nicht ganz optimal - WinFuture-Forum.de

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Nachrichten zum Thema: Netzwerk
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VPN/NFS/SMB-Vernetzwerkung nicht ganz optimal

#1 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 23. Oktober 2012 - 12:06

Ich habe entsprechend meiner anderen Threads zum Thema VPN und Netzwerkerei nun folgens Konstrukt zusammengebastelt.

Angehängte Datei  netzwerk.pdf (35,61K)
Anzahl der Downloads: 191

Die Abbildung sollte eigentlich alles soweit erklären. Auf dem entferneten Rechner, ein NAS ist der Ordner mit den Daten. Auf dem NAS läuft auch der VPN-Server, der Debianrechner im heimischen Netzwerk ist der VPN-Client. Nach dem Aufbau des VPN-Tunnels hänge ich das Laufwerk ein. Ich krieg das aber momentan ausschließlich per NFS hin. Einhängepunkt ist ein Ordner in meinem persönlichen Ordner auf dem Debian-Rechner. Dieser Ordner widerum ist im heimischen Netzwerk per Samba freigegeben, so dass ich ihn auf dem Windows 7 Rechner als Netzlaufwerk einrichten kann. Funktioniert technische auch alles soweit.

Aufgrund der schlechten Internetanbindung des entfernten Rechners läuft das Ganze allerding sehr langsam. Träge ist noch sehr optimistisch ausgedrückt. Gibt es in meiner Konstruktion aber eventuell eine Stelle, die das zusätzlich bremst?

Zweites Problem ist die Rechtevergabe. Da stimmt auch etwas nicht. Wenn ich auf dem Debianrechner im Editor eine Textdatei erstelle und aus dem Editor dierekt auf dem entfernten Laufwerk speichere, dann wird eine Datei erstellt mit den Rechten 644 und als Besitzer und Gruppe sind die entsprechenden IDs des Debianbenutzers aufgeführt. Erstelle ich eine Textdatei auf dem Windowsrechner, speichere die auf dem entfernetn Rechner ab, dann hab ich dort eine Datei mit den Rechten 744 und guest als Besitzer und Gruppe. Erstelle ich die Datei unter Windows und verschiebe sie aber mit dem Linuxrechner(TuxCommander), dann habe ich wieder die IDs des Debianusers als Besitzer und Gruppe aber mit den Rechten 777. Das Verschieben vom Windowsrechner aus (TotalCommander) funktioniert nicht. Wo fange ich da am besten an mit der Koordination der Nutzer und Berechtigungen?

Um meine Konstruktion abschließend noch rasch zu erklären. Nur der Debianrechner hat Internetzugang, der Windows7-Rechner nicht aber auf dem bearbeite ich die Dateien.

Dieser Beitrag wurde von Holger_N bearbeitet: 23. Oktober 2012 - 13:38

Ich habe mir jetzt den Ferrari aus Protest doch nicht gekauft. Die waren sowas von arrogant zu mir, dass ich gesagt habe "NEIN". Schon alleine die Art und Weise, wie sie meinen Kredit abgelehnt haben…
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#2 Mitglied ist offline   Kirill 

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geschrieben 24. Oktober 2012 - 10:25

Hm, wegen der Rechtegeschichte müsste man nachgucken, wie Samba SMB-Berechtigungen mit den Unixrechten zusammenlegt.

Wegen Flaschenhals stelle ich erstmal die Frage, ob es so zweistufig gehen muss. NFS-Client und VPN-Client gibt es unter Windows ja auch, ebenso wie man die so ziemlich meisten Dateitypen unter Windows bearbeiten kann.

Vor allem dürfte die NFS/SMB-Umsetzung etwaige Cachingmechanismen negieren dürfte. Weiss nicht, wie NFS das handhabt, ich nehme aber schwer an, dass es auch nicht schlechter ist, als SMB, welches AFAIK Cachingmechanismen für lahme Internetverbindungen hat.

Was du machen kannst, ist die entfernte NFS-Freigabe unter dem besagten Linux als Offlineordner anlegen, dass es das Ding also offline vorhält und gelegentlich die Änderungen synchronisiert (einfacher beschrieben: Dropboxprinzip). Ich wüsste, wie das unter Windows geht und es gibt keinen Grund anzunehmen, Linux wäre diesbezüglich schlechter.
Most rethrashing{
DiskCache=AllocateMemory(GetTotalAmountOfAvailableMemory);}
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#3 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 25. Oktober 2012 - 20:21

Die Zweisstufigkeit ist ein "Trick", mit einem Rechner auf die entfernten Dateien zuzugreifen, der selbst gar keine Internetverbindung hat.
Ich habe mir jetzt den Ferrari aus Protest doch nicht gekauft. Die waren sowas von arrogant zu mir, dass ich gesagt habe "NEIN". Schon alleine die Art und Weise, wie sie meinen Kredit abgelehnt haben…
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