WinFuture-Forum.de: Phänomen mit Netzlaufwerk - WinFuture-Forum.de

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Nachrichten zum Thema: Linux
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Phänomen mit Netzlaufwerk Zwei Rechner mit identischem BS verhalten sich entgegengesetzt

#1 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 07. August 2012 - 21:26

Ich habe da ein ganz komisches Phänomen. Ich hatte früher auf einem Rechner Suse installiert. Um dort die freigegebenen Partitionen meines NAS einzubinden, hab ich die entsprechenden Einträge in der fstab vogenommen, was auch funktioniert hat. Ich hab dann immer zuerst mein NAS angeschaltet und wenn das lief den Rechner und alles war gut. Nun läuft auf zwei von meinen Rechnen Debian, beide soweit identisch konfiguriert. Dort habe ich alles genauso eingerichtet aber ich beobachte folgendes Phänomen.

1. Rechner:
Alles funktioniert, ich kann sogar zuerst den Rechner starten und dann erst das NAS und alles funktioniert trotzdem wie es soll. Also obwohl die fstab schon eingelesen wird, bevor das NAS an ist, hab ich trotzdem Zugriff auf alle Laufwerke. Als wenn man die fstab gar nicht bräuchte.

2. Rechner:
Ich starte zuerst das NAS und dann erst den Rechner und habe keinen Zugriff auf die Laufwerke. Nach einem mount -a funktioniert es dann, also ist der eigentliche Eintrag schonmal nicht fehlerhaft.

Gibts da eine logische Erklärung, dass der eine Rechner die fstab scheinbar gar nicht braucht und der andere Rechner die augenscheinlich zweimal einlesen muß?
Ich habe mir jetzt den Ferrari aus Protest doch nicht gekauft. Die waren sowas von arrogant zu mir, dass ich gesagt habe "NEIN". Schon alleine die Art und Weise, wie sie meinen Kredit abgelehnt haben…
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#2 Mitglied ist offline   DerTommy22 

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geschrieben 08. August 2012 - 00:55

Sicher, dass die Systeme 100%ig gleich sind, was installierte Software und den Patchstand angeht? Wenn du testest, läuft auf beiden eine und wenn ja, die gleiche Desktopumgebung oder gar kein X11? Spontan könnte es mit autofs oder (sofern vorhanden) einer anderen Version/Konfiguration von udisks zusammenhängen.

Poste mal die fstab-Zeilen und gib eine sinnvolle Systemauskunft.
@EA Sports: Ich will wieder Hallenfußball ala FIFA98 :(
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#3 Mitglied ist offline   halaX 

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geschrieben 08. August 2012 - 01:09

Hallo Holger_N,
Außerdem was @DerTommy22 schon ansprach,
event.verschiedene LAN-Karten dto.Funktionen dto.Einstellungen in
den beiden Rechnern?
Abweichende Einstellungen der Linux-Firewall?
MfG-halaX
Happy WIN and TUX Computing by halaX
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#4 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 08. August 2012 - 06:26

Achso, bevor das falsch verstanden wird - ich finde das weder dramatisch, noch schlimm und will es auch nicht unbedingt ändern, ich frag mich nur, wie das zustandekommen kann.

in der fstab steht zum NAS mounten bei Beiden jeweils

01-server:/volume1/server	/mnt/server	nfs	defaults 0 0
01-server:/volume4/web	/mnt/internet	nfs	defaults 0 0



und System ist bei beiden Rechnern:

Debian Squeeze
Kernel Linux 2.6.32-5-amd64
GNOME 2.30.2

Unterschiede gibts im Netzwerk. Rechner 1 per LAN, Rechner 2 per WLAN verbunden, also sowohl Art und Weise, als auch Netzwerkkarte unterschiedlich.
Ich habe mir jetzt den Ferrari aus Protest doch nicht gekauft. Die waren sowas von arrogant zu mir, dass ich gesagt habe "NEIN". Schon alleine die Art und Weise, wie sie meinen Kredit abgelehnt haben…
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#5 Mitglied ist offline   sкavєи 

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geschrieben 13. August 2012 - 05:38

Ist das WLAN über den NetworkManager geregelt? Wenn ja, ist es kein Wunder, dass die Netzlaufwerke nicht eingebunden werden. Weil das mounten der fstab-Einträge vor dem Start des NetworkManagers geschieht. Wenn das entsprechende WLAN-Profil, dann auch noch nur für den jeweiligen User zur Verfügung steht, dann wird die WLAN-Verbindung sogar erst nach dem anmelden aufgebaut.

Für solche Fälle gibt es den NetworkManager-Dispatcher und gvfs-mount. Damit lässt sich das mounten nach dem Aufbau der WLAN-Verbindung ausführen.
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#6 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 13. August 2012 - 09:38

Beitrag anzeigenZitat (sкavєи: 13. August 2012 - 05:38)

Ist das WLAN über den NetworkManager geregelt? Wenn ja, ist es kein Wunder, dass die Netzlaufwerke nicht eingebunden werden. Weil das mounten der fstab-Einträge vor dem Start des NetworkManagers geschieht. Wenn das entsprechende WLAN-Profil, dann auch noch nur für den jeweiligen User zur Verfügung steht, dann wird die WLAN-Verbindung sogar erst nach dem anmelden aufgebaut.

Für solche Fälle gibt es den NetworkManager-Dispatcher und gvfs-mount. Damit lässt sich das mounten nach dem Aufbau der WLAN-Verbindung ausführen.



Nee, ist ja genau umgekehrt. Beim WLAN funktionierte es ja bisher. Der Rechner mit dem LAN macht die Probleme. Das Komische ist, dass es früher dort funktionierte. Inzwischen hatte ich aber das Problem bei beiden Rechnern. Theoretisch sind die Systeme auf dem gleichen Stand aber die Aktualisierungen sind natürlich zeitversetzt, weil ich ja nicht immer beide Rechner gleichzeitig an hab und aktualisiere.
Ob so ein Update einfach die Networkerei ändert? Na ich guck mir erstmal den Dispatcher an und dieses gvfs falls ich die finde (da hab ich noch so meine Probleme).
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#7 Mitglied ist offline   sкavєи 

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geschrieben 13. August 2012 - 18:36

Ich glaube mittlerweile regeln fast alle "Fertig-Desktop"-Distributionen von Haus aus ihr Networking komplett über den NetworkManager. Also auch das LAN. Von daher können solche Probleme natürlich auch bei beiden Verbindungsmethoden auftreten. Die Distributionen haben dann meist irgendeine Quitschie-Klicki-Bunti-GUI zum einstellen von Netzlaufwerken. So dass die MEthode über die fstab offiziell gar nicht mehr so wirklich unterstützt wird.

Ich persönlich finde sowas ja ziemlich gräßlich und schmeiße den NetworkManager von Desktop-Systemen meist als erstes runter und konfiguriere das Netzwerk per Hand. Zumal der bei meinen häufig recht komplexen Netzwerkkonfigurationen (mehrere Interfaces, unterschiedliche Routen und Gateways, usw.) eigentlich jedesmal das Routing zerlegt. Der einzige Fall wo ich den NetworkManager noch nutze ist auf Notebooks, wegen der häufig wechselnden Netze.
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#8 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 13. August 2012 - 21:39

Wundert mich dann nur, dass sich das von ganz alleine umstellt. Es funktionierte ja mal vorbildlich. Also ich mach das jetzt erstmal so weiter, dass ich nach dem Start die fstab einfach neu einlese, bis das nächste Phänomen auftaucht.
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#9 Mitglied ist offline   Mr Spock 

geschrieben 11. September 2012 - 21:36

[Kleiner Einschub, vllt. bringts ja was]
@Holger_N, ist auf dem NAS der Eintrag des 2. Rechners korrekt? Was passiert, wenn du den ersten Rechner komplett weg lässt und nur den NAS und dann den 2. Rechner bootest?

Gruss
Mr Spock
licliq - Das Informations-Netzwerk - Werde neustes Mitglied :-)
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#10 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 11. September 2012 - 23:24

Beitrag anzeigenZitat (Mr Spock: 11. September 2012 - 21:36)

[Kleiner Einschub, vllt. bringts ja was]
@Holger_N, ist auf dem NAS der Eintrag des 2. Rechners korrekt? Was passiert, wenn du den ersten Rechner komplett weg lässt und nur den NAS und dann den 2. Rechner bootest?

Gruss
Mr Spock


Rechner 1 und Rechner 2 sind nur Beschreibungen zur Unterscheidung. 1 und 2 haben nichts mit der Bootreihenfolge zu tun und ich benutze die Rechner auch einzeln und unabhängig voneinander. Das Phänomen bleibt. Welchen Eintrag auf dem NAS meinst du? Grundsätzlich funktioniert ja alles nur das Einlesen der fstab klappt nicht beim ersten Mal sondern erst, wenn ich es per mount -a nochmal händisch erledige. Oder eben die fstab wird zu früh eingelesen, wenn noch kein Netzwerk da ist.
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#11 Mitglied ist offline   Mr Spock 

geschrieben 12. September 2012 - 00:02

Auf dem NAS sollte irgendwo eingestellt sein, wer auf welche Freigaben via NFS zugreifen darf. Ich habe hier NFS auch im Netzwerk (auf einem Debian Server), dort muss ich die authorisierten Clients in der /etc/exports eintragen. Also IP und Verzeichnis.

Vielleicht gibt es da auf dem NAS auch eine Limitierung... Ist aber eher unwahrscheinlich.
Hast du mal ein grep -e mount -e nfs /var/log/dmesg probiert?

Gruss
Mr Spock
licliq - Das Informations-Netzwerk - Werde neustes Mitglied :-)
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#12 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 12. September 2012 - 10:34

Beitrag anzeigenZitat (Mr Spock: 12. September 2012 - 00:02)

Auf dem NAS sollte irgendwo eingestellt sein, wer auf welche Freigaben via NFS zugreifen darf. Ich habe hier NFS auch im Netzwerk (auf einem Debian Server), dort muss ich die authorisierten Clients in der /etc/exports eintragen. Also IP und Verzeichnis.

Vielleicht gibt es da auf dem NAS auch eine Limitierung... Ist aber eher unwahrscheinlich.
Hast du mal ein grep -e mount -e nfs /var/log/dmesg probiert?

Gruss
Mr Spock


Ja das ist alles richtig eingestellt, sonst würde es ja nach einem mount -a auch nicht funktionieren.
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#13 Mitglied ist offline   Mr Spock 

geschrieben 12. September 2012 - 14:36

Hast du mal mit egrep geschaut, ob es log-Einträge gibt?
Wenn dort nichts ist, fällt mir dazu auch nichts ein. Höchstens irgendetwas mit Netzwerk/DHCP oder so, dass die Netzwerkverbindung erst zu spät aufgebaut ist. Aber dann müsste etwas im log stehen.
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#14 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 12. September 2012 - 16:58

Ich hab gerade aber eine andere Idee. Da ich ja inzwischen wegen meiner VPN-Basteleien noch nen anderes netzwerk habe und den Rechner ja auch mal ohne NAS boote, macht es vielleicht Sinn, die Einträge aus der fstab ganz rauszunehmen und dann händisch nur die Laufwerke zu mounten, die ich gerade brauche. Mit der Arbeitsweise hätte ich das Problem nicht und hätte auch die Kontrolle, was im Netzwerk verbunden ist und was nicht.
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#15 Mitglied ist offline   Mr Spock 

geschrieben 13. September 2012 - 13:14

Mhh, das wäre natürlich eine pragmatische Lösung. Ist aber schon komisch, dass es nicht automatisch geht.
Oder kannst ja ein Mount-Script machen, dass beim Login ausgeführt wird, dann hast du alle Laufwerke und musst dich nicht darum kümmern.

Gruss
Mr Spock
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