WinFuture-Forum.de: Glaubwürdigkeit deutscher Politiker - WinFuture-Forum.de

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Glaubwürdigkeit deutscher Politiker

#1 Mitglied ist offline   Wiesel 

  • Gruppe: Supermoderation
  • Beiträge: 4.578
  • Beigetreten: 09. Mai 06
  • Reputation: 313

geschrieben 18. Dezember 2011 - 08:15

Wieder einmal steht ein hohes Amt in Deutschland in der Kritik, diesmal sogar das höchste. Der Präsident hat einen Kredit bekommen der deutlich günstiger war wie er jeder andere bekommen hätte. Als Politiker macht man sich dadurch bestechlich. Und das erst Recht da der Kredit auch noch aus der Privatwirtschaft kam (völlig egal ob direkt oder über die Frau) und nicht von einer Bank.

Mir geht dieses "Wasser predigen und Wein saufen" der Oberen in Deutschland immer mehr auf den Sack. Sei es das hinterhergeschickte Auto, die Flugbereitschaft, günstige Kredite, kein Geld für die Gemeinheit sondern nur für die Banken oder $Vorwurf. Die nächsten Wahlen kommen ganz bestimmt, die Beteiligung wird wieder sinken oder nicht sonderlich hoch sein. Man hat ja nur noch die Wahl zwischen korrupt und antidemokratie.

Die Politiker die die Wahrheit sagen ( Horst Köhler: "ein Krieg dient der Wahrung wirtschaftlicher Interessen") werden in hohem Bogen aus dem Amt gejagt.

Als nächstes kommt ACTA, ein Gesetzentwurf der Privatwirtschaft der vom EU Parlament abgesegnet werden soll (Und er wird!!!). Nur dass kein Parlamentarier den Inhalt kennt oder kennen will. Der diskrete Brief sorgt schon für die richtige Entscheidung.

greets
Vernünftig sind meist nur die, die es sich leisten können unvernünftig zu sein.

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#2 _Member_ZERO_

  • Gruppe: Gäste

geschrieben 18. Dezember 2011 - 08:22

Ach passt doch. Sie Stasi der DDR gibt es doch heute wieder - und das europaweit mit Staatstrojanern.

#3 Mitglied ist offline   Computer 

  • Gruppe: aktive Mitglieder
  • Beiträge: 2.774
  • Beigetreten: 27. Januar 07
  • Reputation: 51

geschrieben 18. Dezember 2011 - 11:23

Also warten wir was Herrn Wulff betrifft erstmal gesicherrte Fakten ab. Ich bin weder ein Fan von Politikern, und schon garnicht von unseren schwarzen Politikern. Aber auch sie verdienen Fairheit und die auch für sie gilt die Unschuldsvermutung. Aber hier steht derzeit Aussage gegen Aussage. Die Presse spricht von vergünstigten Krediten, der Anwalt von Herrn Wulf behauptet, es war kein vergünstigter Kredit.

Zunächst ist es total menschlich, dass jemand für ein Haus, egal ob dessen Kauf oder Sanierung Geld benötigt. Und es ist auch total menschlich und normal, dass sich mancher dafür lieber bei Bekannten oder Freunden Geld borgt als bei der Bank. ... weil es im Regelfall immer günstiger ist, da es unabhängig vom Zins ohne die Eintragung einer Grundschuld bzw. Hypothek im Grundbuch abläuft auf die die Banken immer bestehen und das extra Geld kostet. Das was Herr Wulf getan hat ist ein normales Prozedere, wie es auch viele andere Menschen in diesem Land machen. Wozu die Aufregung ...

Auch sollten wir zur Kenntnis nehmen, dass relativ gesichert scheint, dass Herr Wulff bzw. die Eltern von Herrn Wulff tatsächlich bereits über viele viele Jahre/Jahrzehnte mit dem Unternehmerehepaar befreundet sind.

Also sollte die Hexenjagd beendet werden oder dazu echte Fakten auf den Tisch gelegt werden. Hierzu gehört unbedingt auch genau zu benennen, welche politischen oder wirtschaftlichen Vorteile das Unternehmerehepaar dafür als Gegenleistung konkret erhalten hat, für die sich Herr Wulff in direkter Weise eingesetzt hat. Da hab ich bisher nichts gehört. Wenn da was nachweisbares kommt werde ich meine hier geäußerte Meinung sofort revidieren ...

Dieser Beitrag wurde von Computer bearbeitet: 18. Dezember 2011 - 11:25


#4 Mitglied ist offline   Wiesel 

  • Gruppe: Supermoderation
  • Beiträge: 4.578
  • Beigetreten: 09. Mai 06
  • Reputation: 313

geschrieben 18. Dezember 2011 - 11:31

Trotzdem leidet die Glaubwürdigkeit wenn man sich nicht erhobenen Hauptes hinstellen kann um die Vorwürfe zu klären. Wenn alles so sauber ist wie er andeutet, wäre es doch ein leichtes die Vorwürfe zu widerlegen. Genau das geschieht nicht.

greets
Vernünftig sind meist nur die, die es sich leisten können unvernünftig zu sein.

#5 Mitglied ist offline   Computer 

  • Gruppe: aktive Mitglieder
  • Beiträge: 2.774
  • Beigetreten: 27. Januar 07
  • Reputation: 51

geschrieben 18. Dezember 2011 - 12:06

Beitrag anzeigenZitat (Wiesel: 18. Dezember 2011 - 11:31)

Trotzdem leidet die Glaubwürdigkeit wenn man sich nicht erhobenen Hauptes hinstellen kann um die Vorwürfe zu klären. Wenn alles so sauber ist wie er andeutet, wäre es doch ein leichtes die Vorwürfe zu widerlegen. Genau das geschieht nicht.


Da kann man dir sicherlich nicht widersprechen. Das ist hier bisher hauptsächlich eine Frage wie Herr Wulff bzw. sein präsidiales Umfeld mit dem Thema medial umgeht. Das zeigt sich auch an den Reaktionen der Menschen ganz deutlich. Mit sowas kann und muss man offensiv umgehen und die Karten auf den Tisch legen. Ob es einen Grund dafür gibt, dass er nicht anders damit umgehen kann, ist derzeit reine Mutmaßung und Kaffeesatzleserei ...

Meine Prognose ist, dass Herr Wulff als Bundespräsdent bis Jahresende zurücktreten wird und zwar unabhängig davon, ob er schuldig oder unschuldig ist. Dem Amt ist durch den Umgang des Herrn Wulff mit dem Thema letztlich bereits zu erheblicher Schaden zugefügt worden, als das Herr Wulff dort verbleiben könnte.

Trotzdem ist und bleibt er bis zum Bweis seiner Schuld unschuldig. Und dafür sind bisher auch nicht ansatzweise belastbare Belege erbracht. Der belegte Fakt, dass er sich von einem Unternehmerehepaar Geld wegen einer Immobilie geborgt hat, mit dem er langjährig befreundet ist, trägt da alleine nicht. ...

Dieser Beitrag wurde von Computer bearbeitet: 18. Dezember 2011 - 12:10


#6 _EDDP_

  • Gruppe: Gäste

geschrieben 18. Dezember 2011 - 12:09

Wenn ich an seiner Stelle wäre, würde ich jetzt alle Karten auf den Tisch legen und anschließend zurücktreten. Dann kann sich ja jeder selbst fragen, wer hier eigentlich das Amt des Bundespräsidenten "beschädigt" bzw. dazu beigetragen hat. Er selbst, die (deutsche) Presselandschaft und/oder die Politiker aller Parteien?

EDIT: "Der falsche Präsident" (Titelbild der aktuellen Spiegelausgabe)

Dieser Beitrag wurde von EDDP bearbeitet: 18. Dezember 2011 - 12:29


#7 Mitglied ist offline   Wiesel 

  • Gruppe: Supermoderation
  • Beiträge: 4.578
  • Beigetreten: 09. Mai 06
  • Reputation: 313

geschrieben 03. Januar 2012 - 09:10

Jetzt hat der Bundeswulff auch noch persönlich versucht die kritischen berichte in der Bild zu unterbinden. Anrufe beim Chefredakteur der Bild Diekmann, Vorstand Döpfner vom Springerverlag sowie bei Friede Springer selber.

greets
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#8 _Volume Z_

  • Gruppe: Gäste

geschrieben 03. Januar 2012 - 14:02

Beitrag anzeigenZitat (Wiesel: 18. Dezember 2011 - 08:15)

kein Geld für die Gemeinheit

Gemeinheit!

Beitrag anzeigenZitat (Wiesel: 18. Dezember 2011 - 08:15)

Die Politiker die die Wahrheit sagen ( Horst Köhler: "ein Krieg dient der Wahrung wirtschaftlicher Interessen") werden in hohem Bogen aus dem Amt gejagt.

Wurde er doch gar nicht. Er wollte uns nur den Spaß an Lenas Eurovisionssieg verderben. :)

#9 Mitglied ist offline   klawitter 

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  • Beiträge: 5.320
  • Beigetreten: 21. Februar 08
  • Reputation: 65

geschrieben 03. Januar 2012 - 14:57

Die versuchte Beeinflussung der Presse ist ein erbärmlicher Amtsmissbrauch gewesen und imho der eigentliche Skandal. Der Präsident, der in Person für die Werte dieser Gesellschaft und des Staates stehen soll, tritt diese mit Füssen.
Dass Wulff von nem Kumpel Geld geliehen bekommt, wäre mir sonstwie egal gewesen. Soweit es Recht und Gesetz tangiert, muss er es sich jedoch gefallen lassen, dass die Sache hinterfragt wird. Dass er dann anfängt zu mauern und schliesslich versucht, einen auf ganz dicke feudalherrschende Backen zu machen, ist - neben dem doch nicht so gesetzeskonformen Umfang der Kreditgeschichte - dämlich, unsouverän, peinlich, (amts)unwürdig und volksverarschend.
In meinen Augen ist sein Rücktritt die einzig verbliebene Möglichkeit.
So etwas wie 'respektabel' ist, wenn überhaupt, dann nur noch mit Rücktritt heute möglich. Wartet er länger, kann er gleich anfangen, die Fortsetzung zum Salbader des Freiherrn zu schreiben: 'Endgültig gescheitert'.

Ich denke, dass Wulff a) der am schnellsten vergessene Präsident sein wird und b) der gerade wieder etwas aufgekeimten Politisierung der Bevölkerung einen schweren Schlag versetzt hat. Das ist schon ganz ordentlich was für einen ansich so bedeutungsfreien Hanswurst.
Android ist die Rache der Nerds - weil wir sie nie auf unsere Parties eingeladen haben.

#10 _Volume Z_

  • Gruppe: Gäste

geschrieben 03. Januar 2012 - 17:36

Beitrag anzeigenZitat (klawitter: 03. Januar 2012 - 14:57)

die Fortsetzung zum Salbader des Freiherrn

Die Fortsetzung wozu? :)

Edit: Begriffen.

Dieser Beitrag wurde von Volume Z bearbeitet: 03. Januar 2012 - 20:17


#11 Mitglied ist offline   Wiesel 

  • Gruppe: Supermoderation
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  • Beigetreten: 09. Mai 06
  • Reputation: 313

geschrieben 03. Januar 2012 - 17:42

Morgen will der Stern etwas neues veröffentlichen.

Meine Meinung: er wird wohl der Präsident sein an dem man sich am wenigsten zurück erinnern möchte.

greets
Vernünftig sind meist nur die, die es sich leisten können unvernünftig zu sein.

#12 Mitglied ist offline   nobody is perfect 

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geschrieben 03. Januar 2012 - 17:54

das schlimmste an der Sache ist,wenn der Herr Wullf zurücktrittbekommt er bis zum Sankt Nimmerleins Tag seine Bezüge als Bundespräsident weiter

mal eben :veryangry: 199.000 Euro pro Jahr :veryangry: damit kann er seinen 500000 Euro Kredit locker ab bezahlen.Ich frage mich wieso dieses Amt soviel Gehalt wert ist.
Desweiteren wäre ich persönlich für Abschaffung dieses Amt,ist für mich eh nur eine Galionsfigur.

#13 _EDDP_

  • Gruppe: Gäste

geschrieben 03. Januar 2012 - 21:27



#14 Mitglied ist offline   Computer 

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geschrieben 03. Januar 2012 - 21:48

Wegen des Vorfalls bei der Bildzeitung, die wegen ihrer immer voll korrekten, sanften und rücksichtsvollen Geschäftsmethoden überall berühmt ist, nun gleich die Pressefreiheit und damit das Vaterland untergehen zu sehen, das ist einfach nur albern finde ich. Es ist vielmehr der sehr naive und kindliche aber ebenso untaugliche Versuch eines Mannes, der einfach Scheiße gebaut hat und nun versucht den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Und bitte er hat keine hilflosen oder wehrlosen Personen bedroht.

Das zur Klarstellung. Das Wulff zurücktreten muss, wenn sich das bestätigt, das ist keine Frage. Es ist ein Muss. Solches Verhalten geht für einen Bundespräsidenten einfach nicht. Auch wenn er Wölfe bedroht hat, die sich nur zu gern im Schafspelz präsenieren.

Was ich mich frage, warum kommt das jetzt erst raus? Kann es sein, dass der Wulff jetzt nicht mehr im Sinne der Bildzeitung handelt ,,, und das man ihn deshalb gnadenlos fallen läßt ... Mitleid habe ich mit Herrn Wulff keines.

#15 Mitglied ist offline   Holger_N 

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geschrieben 03. Januar 2012 - 21:51

Aber kommt das nicht öfter vor, dass jemand zum Beispiel ein Interview gibt und sich das vor der Veröffentlichung nochmal überlegt und dann sagt, "Nee will ich doch nicht" ? und nichts Anderes ist doch hier passiert, nur dass Wulff statt einfach sein Einverständnis zurückzuziehen, aus Angst es könnte schon zu spät sein, schnell noch den Chefredakteur anrufen wollte und auf dessen Mailbox wohl nicht sooo freundlich war.

Es ist doch ansonsten klar, dass hier nur Wulff mit allen Mitteln demontiert werden soll.
Ich habe mir jetzt den Ferrari aus Protest doch nicht gekauft. Die waren sowas von arrogant zu mir, dass ich gesagt habe "NEIN". Schon alleine die Art und Weise, wie sie meinen Kredit abgelehnt haben…

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