WinFuture-Forum.de: [erledigt] Suche PC Streßtest, der Lastwechsel erzeugt - WinFuture-Forum.de

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Nachrichten zum Thema: Hardware
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[erledigt] Suche PC Streßtest, der Lastwechsel erzeugt Idle -> Load -> Idle ...

#1 Mitglied ist offline   Mr. Floppy 

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geschrieben 07. Dezember 2011 - 17:25

Hallo,

wie der Titel schon sagt, suche ich einen Streßtest oder Benchmark, der die ganze Zeit zwischen Leerlauf und Vollast hin und her wechselt. Bevor ich mir da selbst was bastle, wollte ich lieber nachfragen, ob nicht einer was Passendes kennt?

Hintergrund:
Mein System ist unter Last stabil, friert aber im Idle hin und wieder ein. Als Schuldigen vermute ich stark die Stromsparmodi gepaart mit Undervolting. Weil der Fehler meist erst nach mehreren Stunden auftritt, suche ich nach einem Weg, diesen früher zu provozieren. Je weiter ich die CPU Spannung anhebe, desto länger läuft der Rechner im Durchschnitt. Ich hab aber keine Zeit und Geduld immer so lange bis zum nächsten Freeze zu warten.

EDIT1:
Ich hab mir inzwischen was Eigenes gebastelt. Weitere Tools sind natürlich trotzdem noch willkommen.

EDIT2:
Das Problem mit den Freezes scheint inzwischen auch gelöst (klick).

Dieser Beitrag wurde von Mr. Floppy bearbeitet: 11. Dezember 2011 - 15:14

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#2 Mitglied ist offline   d4rkn3ss4ev3r 

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geschrieben 07. Dezember 2011 - 17:52

Öhm warum schaltest du denn nicht einfach den Stromsparmodi ab?
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#3 Mitglied ist offline   Daniel 

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geschrieben 07. Dezember 2011 - 18:07

Du hast doch ein H67 Board, richtig? Kannst du Offsetwerte für die versch. Spannungen eingeben? Mein Vorschlag wäre nämlich, dass du die CPU Spannung auf einen offset Wert von -0,x Volt stellst. Dann müsste die CPU im idle eigentlich stabil bleiben und unter Last undervolten.
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#4 Mitglied ist offline   Mr. Floppy 

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geschrieben 07. Dezember 2011 - 18:10

@d4rkn3ss4ev3r
Weil die CPU dann keinen Strom mehr spart :wink: C3 und C6 sind schon deaktiviert. Im Moment gibt's nur noch C1E und SpeedStep. Ich will ja nur ein stabiles Minimum finden. Das Gemeine ist ja, daß es nur Probleme im Idle gibt. Ich kann mit der Spannung um 0,160 V runter gehen (primestable), was rechnerisch knapp 28% Energieersparnis ausmacht. Leider gibt's dann irgendwann einen Freeze. Im Moment läuft der Rechner mit 0,140 V weniger und ich hoffe, daß er damit auch den Leerlauf übersteht.

@Daniel
Ja, ich habe ein ASRock H67M. Offset habe ich wie oben beschrieben eingestellt.

Zitat

Dann müsste die CPU im idle eigentlich stabil bleiben und unter Last undervolten.
Das Problem ist das "eigentlich". Es geht stundenlang gut und wenn ich denke, jetzt ist es stabil, dann gibt's 'nen Freeze. Das scheint aber ein bekanntes Problem vom Sandy Bridge zu sein (klick). Im Link geht's zwar um OC, aber die Situation ist dieselbe, wenn man statt den Takt zu erhöhen, die Spannung verringert. Offenbar reicht die Spannung in manchen Situationen nicht aus, wenn von Idle auf Last gewechselt wird oder umgekehrt.

Dieser Beitrag wurde von Mr. Floppy bearbeitet: 07. Dezember 2011 - 18:17

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#5 Mitglied ist offline   Daniel 

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geschrieben 07. Dezember 2011 - 18:16

Ich weiß nicht ob du mich richtig verstehst. Du kannst (zumindest kann ich es, aber deswegen frage ich ja auch!) ja eigentlich die Spannung für die CPU fest auf einen bestimmten Wert stellen, und du kannst einen Offset Wert +x,x Volt / -x,x Volt einstellen. Wenn du nun alle Stromsparmodi aktiviert lässt und die Offsetspannung auf -0,140 Volt (hab ich einfach mal aufgegriffen) stellst, dann läuft deine CPU nur unter Last mit weniger Spannung und im idle bleibt es unangetastet (standardmäßige "Stromsparspannung"). Das funktioniert umgekehrt auch beim Übertakten (dafür isses eigentlich gedacht), bloß, dass man dann eben +x,x Volt macht und nicht -x,x Volt.

EDIT:

Öhm dass du die Offsetspannung eingestellt hast, sagst du jetzt das erste Mal. Ich möchte das auch nochmal deutlich sagen, du musst extra eine Option auswählen die "Offset" heißt! Nicht, dass wir uns hier missverstehen. Wenn du die Spannung auf "Offset" stellst und dann -(minus)x,x Volt einstellst, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass das nur auf den Lastzustand Auswirkungen hat.

Dieser Beitrag wurde von Daniel bearbeitet: 07. Dezember 2011 - 18:23

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#6 Mitglied ist offline   Mr. Floppy 

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geschrieben 07. Dezember 2011 - 18:25

Vielleicht sollten wir die Begriffe mal definieren. Ich habe bei mir drei Modi:
  • Auto - alles auf default
  • Fixed - die eingestellte Spannung ändert sich nicht
  • Offset - der eingestellte Wert wird zur jeweiligen VID addiert (negative Werte werden entsprechend abgezogen)

Ich nutze den Offsetmodus, so daß über alle P-States immer 0,140 V weniger anliegen. Unter Last also 0,948 V statt 1,088 V und im Idle 0,816 V statt 0,956 V.
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#7 Mitglied ist offline   Daniel 

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geschrieben 07. Dezember 2011 - 18:28

Alles klar, dann war das mein Fehler. Der besagte Offsetmodus ist das was ich ja auch meinte und selbst nutze, aber dass der auch Auswirkungen auf die Spannung im idle hat, das war mir nicht klar. Dann hab ich leider keine weitere Idee.
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#8 Mitglied ist offline   Mr. Floppy 

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geschrieben 07. Dezember 2011 - 18:37

Noch ein kleiner Nachtrag zum Fixed Modus. Ich hab den nur kurz verwendet, aber ich glaube, daß die eingestellte Spannung nur einen Einfluß auf den höchsten P-State hatte. Ich würde allerdings schon lieber den Offsetmodus benutzen, weil der auch im Teillastbetrieb mehr Einsparung verspricht.

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Wenn jemand ein Tool wie oben beschrieben kennt, immer her damit.
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#9 _EDDP_

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geschrieben 07. Dezember 2011 - 20:03

Versuch dein Glück mal mit dem "Linpack-Test" von OCCT Perestroika 3.1. Von diesem netten Programm gibt es auch eine ziemlich aktuelle Nachfolgeversion (4.0). Aber leider finden dort während des besagten Tests keine Lastwechsel (mehr) statt. Wie dem auch sein, auf jeden Fall hat mir dieser Test geholfen, bei K10Stat die "richtigen" Spannungen für die einzelnen P-States meines undervolteten Athlon II X3 einzustellen. Jetzt läuft er nicht nur Prime-Stable, sondern auch OCCT3.1-Linpack-Stable ;). Ach ja, aufmerksam bin ich darauf durch einen Artikel von P3DNow geworden. Und noch was, man sollte aufpassen, dass man für den Test nicht mehr Arbeitsspeicher freigibt, als man zur Verfügung hat. Sonst kann es zu Abstürzen kommen. Mit 25% ist man aber auf der sicheren Seite...
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#10 Mitglied ist offline   Mr. Floppy 

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geschrieben 07. Dezember 2011 - 20:38

Danke für den Tipp, aber das ist noch nicht so ganz was ich suche. Ich dachte eher an Lastwechsel im Sekundenbereich. OCCT scheint immer ein paar Minuten zu laufen, dann wird überwacht und dann geht's weiter. Wird wohl doch auf was Selbstgebasteltes hinauslaufen...
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#11 _EDDP_

  • Gruppe: Gäste

geschrieben 07. Dezember 2011 - 21:12

Ne, (im Idle) überwacht wird immer nur am Anfang (1 Minute) und am Ende eines Tests (4 Minuten). Dazwischen finden die Lastwechsel statt. Daher sollte ein aussagekräftiger Test natürlich auch nicht zu kurz ausfallen. (Minimal) 1 Stunde sollten es schon sein...

EDIT 4 statt 5 Minuten

Dieser Beitrag wurde von EDDP bearbeitet: 07. Dezember 2011 - 22:14

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#12 Mitglied ist offline   Mr. Floppy 

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geschrieben 07. Dezember 2011 - 21:34

Hm, es läuft jetzt seit 'ner guten halben Stunde. Während dieser Zeit ist die Auslastung zweimal für ca. 30 Sekunden auf 50% (verteilt auf beide Kerne) zurückgegangen. Sonst war's durchweg Vollast, auch wenn ich nicht permanent davor gesessen hab. Mein Monitoringtool ThrottleStop 4.00 zeigt mir auch konstante Auslastung an. Bei der Version (3.1) bist Du Dir sicher?

Dieser Beitrag wurde von Mr. Floppy bearbeitet: 07. Dezember 2011 - 21:38

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#13 _EDDP_

  • Gruppe: Gäste

geschrieben 07. Dezember 2011 - 21:50

Yip, man sieht die Lastwechsel, wenn es normal läuft, auch im Protokoll, was bei Abbruch oder nach (erfolgreicher) Beendigung des Tests erstellt wird. Ich weiß bloß gerade nicht, wo OCCT die abspeichert...:unsure:
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#14 Mitglied ist offline   Mr. Floppy 

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geschrieben 07. Dezember 2011 - 22:02

Seltsam, bei mir sieht der Verlauf anders aus. Hängt das eventuell von der CPU ab?

Angehängtes Bild: 2011-12-07-21h55-VCore.png

Die Protokolle landen übrigens in C:\Users\<USER>\Documents\OCCT\<DATUM>

EDIT:
Ich laß es jetzt nochmal ohne die ganzen Monitoringprogramme laufen. Mal gucken...

Dieser Beitrag wurde von Mr. Floppy bearbeitet: 07. Dezember 2011 - 22:10

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#15 _EDDP_

  • Gruppe: Gäste

geschrieben 07. Dezember 2011 - 22:18

Ja, das ist komisch. Aber weist OCCT nicht auch darauf hin, dass man (Monitoring)-Tools wie CPU-Z oder HWMonitor während des Tests deaktivieren soll, da sie ja "Bestandteil" von OCCT sind? Ich habe auch nochmal schnell einen 10-Minuten-Test gemacht. Auf dem Protokoll sind die Lastwechsel und die damit einhergehenden Spannungsänderungen bei der CPU eindeutig zu erkennen. Merkwürdig...:unsure:
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